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DIY Schallwandler Tuning und Eigenbau

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Alt 17.09.2018, 21:40   #1
Lukas Johannsen
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Lukas Johannsen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Gehäuseverstrebungen "zu eng/unoptimal" ?

Hallo,
Bin gerade dabei einen geschlossenen GHP Subwoofer mit einem Mivoc AWX 184 MK2 zu bauen. Bei der Verstrebung habe ich micht etwas vertan, weswegen die Längsverstrebungen jeweils sehr nah zueinander sind.
Hoffe ihr versteht was ich meine, beim Anblick des Bildes.
Meine Frage ist, ob das irgendwelche relevanten Veränderungen bezüglich des Klangs, Frequenzgang etc. des Lautsprechers gibt, da die Verstrebungen ja schon fast ein eigenes "Abteil formen".
Wäre erfreut über konstruktive Meinungen.
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Alt 17.09.2018, 21:45   #2
Dezibel
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Standard AW: Gehäuseverstrebungen "zu eng/unoptimal" ?

Das eingefügte Bild hat etwa 16m². Du musst das verkleinern - siehe Bild einfügen.

LG, dB
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Alt 17.09.2018, 21:48   #3
Lukas Johannsen
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Lukas Johannsen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Gehäuseverstrebungen "zu eng/unoptimal" ?

Ja hab ich auch gerade gemerkt sorry...
[img=http://abload.de/thumb/inked20180917_162801_l5fdc.jpg]
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Alt 17.09.2018, 22:02   #4
Dezibel
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Standard AW: Gehäuseverstrebungen "zu eng/unoptimal" ?

Sollte keinen Einfluss haben - wird auch nicht. ….

LG, dB
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Alt 17.09.2018, 22:10   #5
Lukas Johannsen
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Lukas Johannsen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Gehäuseverstrebungen "zu eng/unoptimal" ?

Ok, das beruhigt mich ja schon mal.
Habe halt gedacht, dass wenn man vorne dann die Frontplatte aufsetzt, ist das, übertrieben gesagt, nur noch eine Art Spalt mit einem Raum dahinter...
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Alt 18.09.2018, 09:07   #6
longueval
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Standard AW: Gehäuseverstrebungen "zu eng/unoptimal" ?

kann mir nicht vorstellen, dass das stört. zu kleiner raum stört eigentlich nur direkt hinter dem chassis (schallwandausschnitt), wenn also das pumpende chassis einen zu engen spalt sieht. alles was einen übergang zum hauptraum hat, zählt als volumen dazu. also entwarnung.
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ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)
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Alt 18.09.2018, 09:47   #7
David
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David hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Standard AW: Gehäuseverstrebungen "zu eng/unoptimal" ?

Hallo und

Ich bin mir auch sicher, dass das egal ist.
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Gruß
David


Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube, ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
Ganz wichtig: immer beim Thema bleiben!
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Alt 18.09.2018, 11:02   #8
ruedi01
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Standard AW: Gehäuseverstrebungen "zu eng/unoptimal" ?

Meine Güte hast Du Dir eine Arbeit gemacht...Respekt!

Gruß

RD
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Alt 18.09.2018, 14:49   #9
Lukas Johannsen
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Lukas Johannsen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Gehäuseverstrebungen "zu eng/unoptimal" ?

Danke euch!
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Alt 18.09.2018, 15:17   #10
Dezibel
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Standard AW: Gehäuseverstrebungen "zu eng/unoptimal" ?

Es handelt sich ja dabei um dieses 18" Lavoir (österr. volkstüml. Waschschüssel ).
https://www.hifitest.de/images/testb...1494418413.jpg
https://www.mivoc.com/gs/media/produ...c7k0ink91ee667
Ich hatte schon öfters Anfragen aus meinem Verwandten-/Bekanntenkreis nach einem sehr preiswerten, gleichzeitig ''plakativen'' Subwoofer für den Partykeller. Dafür kommt eigentlich nur ein 18" infrage. Da ich weiß was so ein Gerät von einem namhaften Pro-Hersteller kostet, habe ich es bisher nicht gewagt den Mivoc einzusetzen oder zu empfehlen. Ich würde mich daher über weitere Berichte über den Baufortschritt, Inbetriebnahme und praktische Erfahrungen freuen. Ich wünsche viel Erfolg bei der Fertigstellung !

LG, dB
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Alt 19.09.2018, 22:49   #11
Lukas Johannsen
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Lukas Johannsen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Gehäuseverstrebungen "zu eng/unoptimal" ?

Mache ich bestimmt. :)
Die Idee kommt daher -> http://www.hifi-forum.de/index.php?a...ack=&sort=&z=3
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Alt 25.04.2019, 22:06   #12
Lukas Johannsen
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Lukas Johannsen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Gehäuseverstrebungen "zu eng/unoptimal" ?

Hallo,
Nochmal bezüglich dem Subwoofer: Habe den Bau aufgrund finanzieller und praktischer Gründe abgebrochen und das Gehäuse verkauft. Es wird noch die Zeit kommen in der ich den SW bauen werde...
Grüße
Lukas
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Alt 27.04.2019, 13:30   #13
dipol-audio
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Standard AW: Gehäuseverstrebungen "zu eng/unoptimal" ?

@Lukas

Du hast Dein Gehäuse ja bereits weggegeben, daher das Folgende auch nur als Nachtrag ...

  • Gehäuse für "echte" Subwoofer (sagen wir mal für Übernahmefrequenzen unter ca. 120Hz) sind die einzigen Gehäuse, die man allein mit Steifigkeit frei von Eigenfrequenzen (der Gehäusewände / Platten) im Übertragungsbereich halten kann.
  • Die Biegesteifigkeit von Wänden wächst etwa quadratisch mit der Wandstärke
  • Für kompakte Gehäuse (nicht allzu zu weit weg von "Würfelform", nicht wesentlich über 30 Liter Volumen) bekommt man es selbst mit MDF um 20mm Stärke bereits hin, die niedrigsten Eigenfrequenzen deutlich oberhalb des Übertragungsbereiches zu legen (ich habe da schon einige Gehäuse mit einem Gummihammer abgeklopft und Spektren gemessen).
  • Versteifungsstege werden von ihrer Wirkung m.E. sehr oft überschätzt, je nach Aufbau bringen sie neben Steifigkeit auch deutlich Masse mit, d.h. sie "treiben" die Eigenfrequenzen oft nicht in dem Maße im Frequenzbereich hinauf, wie man sich das erhoffen würde.
  • Wird das Gehäuse größer (oder entfernt sich als "Flachbox" zu weit von einer üblichen Quaderform), dann ist es oft einfacher, die Wandstärke insgesamt zu erhöhen, anstatt sich mit Versteifungen zu sehr zu "verkünsteln" ...
  • Meist ist die "Schallwand" die kritischtste Wand, weil die das Basschassis trägt: Je nach Aufbau von Magnet und Korb kann das ein ziemlicher "Masseklotz" sein, der fest mit der Wand verbunden ist. Ausserdem wird die Schallwand direkt mechanisch vom Chassis angeregt. Es ist oft sinnvoll, gerade diese Wand von der Fläche her klein zu halten (das macht sie steifer bei gleicher Wandstärke) oder zuerst für diese Wand eine höhere Wandstärke vorzusehen. (Allerdings muss dann darauf geachtet werden, daß die Korbfenster des Chassis nach hinten/innen nicht übermäßig versperrt werden, dazu z.B. Schallwandöffnung nach innen konisch ausarbeiten.)
  • Bei Gehäusen, welche keine reinen Subwoofer sind und ggf. bis in den oberen Bass bzw. unteren Mittelton übertragen, ist eine übertriebene Steifigkeit der Wände allein eher kontraproduktiv. Hier ist es sinnvoller, auf eine hinreichende Eigendämfpung der Wände zu achten (in Frage kommen z.B. flächige Bitumenauflagen, Fugendämpfung, ...), denn man kann Eigenfrequenzen im Übertragungsbereich dann ohnehin kaum vermeiden. Ein spürbares "mitbewegen" der Wände im Bass bei einem eher dünnwandigen aber hochbedämpften Gehäuse ist weniger "schlimm", als unerwünschte Schallabstrahlung über die Gehäusewände z.B. im unteren Mittelton: Das geschieht jedoch eher mit in Relation (zu) steifen aber unterbedämpften Gehäusewänden.


Dies hier habe ich dazu schon öfter mal verlinkt:

H.D. Harwood, R. Matthews, "Factors in the design of loudspeaker cabinets"

Ein Download ist von hier möglich: http://www.bbc.co.uk/rd/publications/rdreport_1977_03


Das ist eine seriöse und zugleich sehr praxisorientierte Studie der BBC zu Lautsprechergehäusen, deren Aufbau und Materialwahl.

Es hat sich an den dortigen Ergebnissen und Aussagen m.E. bis heute nichts geändert, evt. sind inzwischen weitere Materialien verfügbar, die ebenfalls in Frage kommen, um die Eigendämpfung von Gehäusewänden / Platten zu erhöhen.

Für ein akustisch "einwandfreies" Gehäuse (hinsichtlich Eigenschwingungen der Wände und unerwünschter Schallabstrahlung nach aussen) braucht es jedenfalls weder "Wundermaterialien" noch besonders repräsentative Materialien.

Es müssen vielmehr
  • Übertragungsbereich des Gehäuses
  • Bauform und
  • Materialkombination
zusammenpassen. Wird hier ein wenig Aufmerksamkeit investiert, kann man zu sehr guten Ergebnissen kommen.
__________________
Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

Geändert von dipol-audio (27.04.2019 um 14:41 Uhr).
dipol-audio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.04.2019, 15:18   #14
David
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Standard AW: Gehäuseverstrebungen "zu eng/unoptimal" ?

Wie immer ein super Beitrag von Oliver, der praxisorientiert ist.

__________________
Gruß
David


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