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DIY Schallwandler Tuning und Eigenbau

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Alt 15.08.2011, 17:49   #31
schauki
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Zitat:
Zitat von Hifiaktiv Beitrag anzeigen
Sehe ich genau so, nur wollen auch das die HiFi-Enthusiasten nicht wahr haben. Ist nämlich wieder so eine "Entzauberung".

Im Prinzip ist alles ganz einfach und es gibt keine "Wunder" mehr bei konventioneller Konstruktion - schon gar nicht bis zu ca. 1kHz.
Ich sehe eher darunter zumindest Potential.
Sowas was MEG mit der Bassniere macht z.B.

Zitat:
Rein gedanklich tendiere ich in letzter Zeit zu großen, konkav gebogenen Schallwänden, aber so etwas ist unverkäuflich. Eine Zylinderwelle erscheint mir ideal. Große Flächenlautsprecher würden dem auch entsprechen. Fragt sich nur, ob mit oder ohne Dipoleffekt besser ist, bzw. besser gefällt. Dazu müsste auch der Raum dementsprechend adaptiert werden......

Womit die Sache doch nicht so einfach ist.;)
Das ist glaube ich das Hauptproblem, es muss ja auch wer kaufen.
Also für einen Hersteller ist das ein Problem für einen DIYler natürlich nicht direkt.

Zylinderwelle ist schon ganz gut, sofern sie funktioniert.
Das tut aber z.b. keine mir bekannte Fläche.

Besser/schlechter - da ist eben immer die Frage was das Ziel ist, gibt es zuvor keine Definition (bzw. Pflichtenheft) kann man nachher leicht sagen "gut geworden".

mfg
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Alt 15.08.2011, 17:49   #32
David
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Zitat:
D.h. man braucht weiterhin eine Weiche, die im Endeffekt irgendwo Hardware Ausgänge braucht.
Das ist mir schon klar, Acourate in seiner Grundform wird über das gesamte Frequenzbereich eingesetzt. Genau deshalb stelle ich aber die Vollaktivität infrage. Macht die in diesem Zusammenhang noch Sinn?

Anmerkung: ich habe nicht vor, meine Eigenbauten gleich mit infrage zu stellen, da bleibt alles so wie es ist.

Mir geht es nur darum, was sonst noch alles möglich ist und wo es eventuell noch messtechnisches Verbesserungspotential gibt - auch wenn man es nicht hören kann (wovon ich ziemlich fest überzeugt bin).
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Gruß
David


Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube, ebenso.
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Alt 15.08.2011, 17:54   #33
David
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Zitat:
Besser/schlechter - da ist eben immer die Frage was das Ziel ist, gibt es zuvor keine Definition (bzw. Pflichtenheft) kann man nachher leicht sagen "gut geworden".
Nach viel Arbeit und hoher Investition klingt es fast immer "besser".;) (die Suggestion ist immer und überall-)
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David


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Alt 15.08.2011, 18:12   #34
schauki
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Zitat:
Zitat von Hifiaktiv Beitrag anzeigen
Das ist mir schon klar, Acourate in seiner Grundform wird über das gesamte Frequenzbereich eingesetzt.
Nicht ganz, oder es ist ein Missverstädnis.

Man kann mit Acourate z.B. einen Filter erstellen der einen HP bei 500Hz und einen TP bei 2000Hz hat. Die Filterfunktion ist nahezu frei wählbar, das kann jetzt ein Linkwitz-Riley, Butterworth, Butterbrot,... was weiß ich für ein Filter sein.
Auch Filter die nur digital möglich sind Horbach-Keele z.B.

Damit füttert man denn einen passenden "Convoler" also ein Ding welches diesen Filter auf das Signal anwendet.
Ergebnis ist so ähnlich wie ein Zweig einer IIR x-Wege Weiche.

Zusätzlich besteht allerdings noch die Möglichkeit das ganze phasenlinear zu machen und eine sehr genaue FG-Korrektur und auch eine Raum-Korrektur (FG und Phase) dazuzumachen, oder eben nur Teile davon.

D.h. jeder Weg hat einen Filter der jedes Chassis für sich "optimiert".
Am Aktiven Konzept ändert das nichts, bzw. ist es für diese Lösung sogar notwenig.

Zitat:
Genau deshalb stelle ich aber die Vollaktivität infrage. Macht die in diesem Zusammenhang noch Sinn?
Klanglich denke ich kommt man selbst mit passiver Technik so weit dass man rein klanglich nichts mehr verbessern kann.

Zitat:
Mir geht es nur darum, was sonst noch alles möglich ist und wo es eventuell noch messtechnisches Verbesserungspotential gibt - auch wenn man es nicht hören kann (wovon ich ziemlich fest überzeugt bin).
An konventionellen LSP also nicht WFS unsw. dürfte von der Ansteuerung das das optimale sein:

- jeder Weg/Chassis hat seinen eigenen Amp
- jeder Weg hat seinen eigenen phasenlinearen Filter (z.B. aus Acourate)
- jeder Weg ist geregelt


Einziger Nachteil sind Filter-Artefakte, manche davon sind nicht 100% wegzubekommen.

mfg
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Alt 15.08.2011, 18:51   #35
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Zitat:
Zitat von Hifiaktiv Beitrag anzeigen
Danke Klaus!
Du bist ja soviel ich weiß, gerade ohne Schallwände unterwegs. Ist auf alle Fälle eine interessante Alternative, aber mit Tiefbass bis ca. 30Hz wird das wohl nicht funktionieren - - - oder doch?
David, das ist subjektiv was reicht und was nicht. Bis 50Hz reicht mir im Primzip der 15"-Coax ohne Schallwand bereits allein, aber da ist er schon am keuchen und der Griff zum Volumenregler muss mit Gefühl erfolgen (jedoch ist der Beyma äussert tolerant beim Überfahren des Hubes, ist Teil seiner Auslegung, d.h. deswegen geht er niemals defekt).

Derzeit sind noch 18" (wieder ohne Wand) unter den Coaxen, das reicht mir dicke, zwischendurch hatte ich nochmal zwei ebensolche hinter dem Hörplatz, damit hatte ich Pegel zum Abwinken und auch sehr glatten Natur-FG im Bass... das was aber ein Hassle, wg Platz... vermutlich werde ich die vier 18"er allesamt in Ripole verbauen zwecks platzfreundlichkeit und etwas mehr Pegel vs Hub, und dann mit der Austellung noch experimentieren. Kisten kommt aber absehbar nicht drum. Oder es endet so, andere Form der erhöhten akustischen Ladung : http://www.emeraldphysics.com/Speakers/CS1.html
Echte Niere (mit eigenen Chassis für den "Nierenteil") wäre noch ein Versuch wert, dann aber eher mit was kleinerem (10"/12"), weil für vier 18" in CB (zu je ~150L) ist einfach kein Platz. Aber mit 4 Dipolbassen + Acourate gedenke ich das eh nicht zu brauchen.


Der gefühlte Tiefgang nimmt durch die große Sauberkeit (zeitlich, wie in der Modenanregung) des Basses zu, psychoakustisch, ausserdem bestimmt auch ein bischen durch den erhöhten Klirr. Dipolbass ist was besonderes, man mag es oder man mag es nicht... ich kann keinen "Kistenbass" mehr hören (gute CBs explizit ausgenommen, aber die machen zuviel Seuche im Raum), auch wenn ich manchmal ein bischen den "Druck" aus dem tiefsten Keller heraus vermisse. Wobei das auch nicht stimmt eigentlich, der "Druck" ist genauso da, er ist bloß genauso schnell wieder weg wie er sich aufbaut, deswegen kommt es einem "weniger" vor, ggü dröhnenden BRs vor allem. Wenn solche -- wie so oft -- zum Mischen verwendet wurden, ist es auch kein Wunder dass die Bassdrum sich auf Dipolen sich anhört "wie wenn ein Geißbock auf 'ne Trommel scheißt", weil sie totgedämmt werden musste damit's auf Dröhnkisten dann akzeptabel klingt. Der Effekt von Dipolen, dass bei vielen Aufnahmen die Bassdrum ggü dem Bass wegbricht, scheint mir idR ein Aufnahmeproblem zu sein.

Grüße, Klaus
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Alt 15.08.2011, 20:10   #36
David
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Hallo Klaus!
Schade, dass ich das nicht hören kann. Endlich ein "sehr anderer" Weg, der vielversprechend zu sein scheint - auch im Bassbereich.

Mit dem "Kistenbass" (vor allem mit BR) hast du sicher recht, da klingt alles mehr oder weniger gleich, hauptsächlich der Raum und die Aufstellung/Sitzposition entscheiden, ob besser oder schlechter.

Was Emeraldphysics macht, ist hochinteressant!
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Gruß
David


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