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HiFi-Zubehör Kabel, Racks, Tuningelemente

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Alt 21.11.2019, 02:38   #31
Markus Berzborn
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Standard AW: Das ewige Thema: Lautsprecherkabel

Zitat:
Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
Bei der ganzen ewigen Kabelgeschichte, warum ist eigentlich niemand drauf gekommen, als Lot auf Platinen von High End Gerätschaften Gold oder zumindest Silber zu verwenden?
Audio Note verwendet Silberlot.

Kannst Du auch separat kaufen für eigene Projekte.

https://www.hificollective.co.uk/sol...ote-ansol.html

Gruß
Markus
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Alt 21.11.2019, 02:38   #32
dipol-audio
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Standard AW: Das ewige Thema: Lautsprecherkabel

@robbitobbi99

(dies zum Anlass der "5. Jahreszeit", 11.11., ...

https://mainzer-fastnacht.de/mainzer...siert-am-11-11

)

Also:

Ein wirklich "musikalisch" klingendes Lautsprecherkabel (z.B.) kann weder anhand seines "Querschnitts" oder anhand der verwendeten Materialien (allein), noch an seinem konkreten Aufbau oder anderen ("musikfremden") Messdaten (wie Induktivität, Kapazität, Widerstand, ...) festgemacht oder erkannt werden.

Viel wichtiger - und das wird oftmals völlig vergessen - ist das richtige "Einspielen" des jeweiligen Kabels für seinen jeweiligen musikalischen Anwendungsbereich.

Und da reagieren einige Kabel tatsächlich "wie Diven", gerade wenn viel Erfahrung in die Entwicklung des Kabels eingeflossen ist.

Sehr zu empfehlen ist daher die Vorbehandlung mit entsprechenden "Conditionern", bevor mit dem Kabel wirklich gehört werden soll ...

Aber Vorsicht: Man kann hierbei auch viel falsch machen, und das führt dann u.U. zu nicht mehr gut zu machenden Qualitätseinbußen (etwa bezügl. "Räumlichkeit", "Auflösung", "Harmonie" ... die hier hier nur beispielhaft zu nennen wären.)


Ein dreifaches "Helau !" aus Hessen ...
__________________
Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

Geändert von dipol-audio (21.11.2019 um 03:06 Uhr).
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Alt 21.11.2019, 05:27   #33
Mrwarpi o
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Standard AW: Das ewige Thema: Lautsprecherkabel

Meine Lautsprecherkabel sind mit Frank Zappa "eingespielt" .....
__________________
Soll ich mal die Hüter der absoluten Wahrheit aufwecken?

Ich behaupte also:

"Eine Schallplatte klingt doch jedenfalls IMMER besser als eine digitale Quelle!!" (auf Wunsch auch umgekehrt)

Hmm , wie viel Millimeter ist "Bobby Brown Goes Down" vom äußeren Rand der LP (Sheik Yerbouti) entfernt ?
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Alt 21.11.2019, 08:27   #34
respice finem
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Standard AW: Das ewige Thema: Lautsprecherkabel

Zitat:
Zitat von Markus Berzborn Beitrag anzeigen
Audio Note verwendet Silberlot.
91% davon sind immer noch "profaner" Zinn.

Das muß auch so sein, sonst würde sich der Lötkolben wundern und die Platine noch mehr, sollte der Lötkolben es schaffen - pures Silber hat seinen Schmelzpunkt bei... 961,8 °C
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Alt 21.11.2019, 09:04   #35
armin75
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armin75 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Das ewige Thema: Lautsprecherkabel

Tja das Wissen der Laien ist halt begrenzt. Silberlot klingt sicher besser :-)

Gruß

Armin
armin75 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2019, 09:35   #36
fp
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Standard AW: Das ewige Thema: Lautsprecherkabel

Zitat:
Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigen
@robbitobbi99



Aber Vorsicht: Man kann hierbei auch viel falsch machen, und das führt dann u.U. zu nicht mehr gut zu machenden Qualitätseinbußen (etwa bezügl. "Räumlichkeit", "Auflösung", "Harmonie" ... die hier hier nur beispielhaft zu nennen wären.)


Ein dreifaches "Helau !" aus Hessen ...

Das wichtigste hast du vergessen, die Elektronenflussrichtung / Polarität des LS-Kabels!
Und das passiert dir als alten Lautsprecherhasen...

Geändert von fp (21.11.2019 um 09:47 Uhr).
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Alt 21.11.2019, 10:01   #37
David
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Standard AW: Das ewige Thema: Lautsprecherkabel

Zitat:
Weidedraht und Abschleppseil gehen nicht - das hat David gemeint.
Solange das Material das man für beide Pole verwendet, tadellos Strom leitet, ist die Form schnurzegal.
Von Kleiderbügeldraht bis Staßenbahnschienen klingt alles gleich.
Ersteres haben wir schon mal probiert, war lustig damals und konnte selbstverständlich Niemand raushören, Letzteres ist nur eine Vermutung, aber ich wüsste nicht, was da dagegen spricht.

Audiokabel, ganz sachlich betrachtet:

Ein übliches Audiokabel (lassen wir einmal XLR und Spezialverbindungen weg) besteht im Inneren aus zwei "in die Länge gezogene Metallstücke", die in einem gemeinsamen Schlauch untergebracht sind. Das ergibt dann eine "Doppelleitung". An den Enden sind dann Stecker dran oder auch nicht.

Je nach Material und Durchmesser dieser Metallteile (Drähte) kann man zuerst einmal einzeln deren Leitfähigkeit (Gleichstromwiderstand) messen. Durch die knappe Anordnung zueinander entstehen dann noch Kapazität und Induktivität. In Summe gibt es also nur drei messbare elektrische Werte bei Kabeln für das Niederfrequenzbereich. Im Hochfrequenzbereich kommt noch der Isolationswiderstand dazu.

Bis auf ganz wenige Ausnahmen (konkret "Phonokabel") bewegen sich diese elektrischen Werte in Größenordnungen, die bei Verwendung üblicher Audiokomponenten keine hörbaren Auswirkungen haben. Selbst wenn diese Werte um ein Vielfaches höher wären, würden sie noch immer keine Rolle spielen.

Dazu noch weiteres "Wissenswertes":

Manche Audiokabel (dazu gehören wieder Phonokabel) müssen/sollten abgeschirmte sein, wenn die Signalspannungen die sie übertragen sehr klein sind, um etwaige Störeinflüsse von außen zu verhindern.

Audiokabel die übliche "hochpegelige" Signale übertragen (um die 2 Volt), beispielsweise Cinch- oder XLR-Kabel für CD- oder Multiplayer, sowie Kabel zwischen Vor- und Endverstärker müssten gar nicht abgeschirmt sein, da funktioniert so gut wie alles, bis hin zu "Telefonleitungen" ohne geringster Nachteile.
Selbst höhere Kabelwiderstände (die es bei üblichen Längen gar nicht gibt) würden keine Rolle spielen, weil so gut wie alle Verstärker noch vor der ersten Verstärkerstufe einen "Schutzwiderstand" eingebaut haben, dessen Wert "tausendmal" höher ist.

Nur im Zusammenhang mit Röhrengeräten, bei denen die Verbindung zueinander meist deutlich hochohmiger erfolgt als bei Transistorgeräten, könnte (muss nicht!) eine Abschirmung eventuell Störeinstreuungen verhindern.

Bei Phonokabeln und bei Verwendung von MM-Systemen (bei MC nicht) spielt der Kapazitätsbelag des Kabels eine zu berücksichtigende Rolle. Umso länger so ein Kabel ist, desto höher wird dessen Kapazitätsbelag und je nach System kann es da schon ab ca. 2 Meter zu messbaren Verlusten im Hochtonbereich kommen.
Wird ausschließlich ein MC-System verwendet, könnte die Verbindung zum Phonovorverstärker ohne Nachteile auch eine unabgeschirmte sein. Auch die Länge spielt hier eine eher untergeordnete Rolle, allerdings sind die Signalspannungen von MC-Systemen wesentlich geringer als die von MM-Systemen, unnötig lang sollte man so ein Kabel nicht machen.

Fest steht:
Es gibt in einer Audiokette nichts Primitiveres als deren Verbindungskabel. Genau genommen sind sie kaum der Rede wert. Solange man hier keine schweren Fehler macht, funktionieren sie absolut perfekt. Es ist an "Verrücktheit" kaum zu überbieten, sie als "klangbeeinflussend" zu betrachten!

Dazu passt eine wahre Geschichte aus meiner HP:

http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=87

Bevor ich gefragt werde: ich weiß nicht, wo sich das abgespielt hat. Ich weiß nur, dass diese Sache damals im Internet im Zusammenhang mit Kabelklang-Diskussionen verlinkt wurde und dass bei dieser Diskussion Leute mitgemacht haben, die sogar dabei waren. Also ist davon auszugehen, dass da nichts erfunden wurde - zumal es auch haargenau zu den Ergebnissen meinen unzähligen Tests passt.

"Kabelklang" ist einfach Unsinn!
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Gruß
David


Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube, ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
Ganz wichtig: immer beim Thema bleiben!
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Alt 21.11.2019, 10:51   #38
Observer
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Standard AW: Das ewige Thema: Lautsprecherkabel


Gehe ich also recht mit der Annahme, dass dies hier nix bringt?


https://www.hifi-zubehoer.shop/vorte...m?osoId=854064


Wenn ihr mir nun noch die Illusion raubt, dass meine TOS-Link-Kabel mit vergoldeten Steckern (korridiert nicht, Kontakt bleibt erhalten)......


Dann bleibt mir ja noch das:

https://www.hifi-zubehoer.shop/audio...m?osoId=854071


Damit klingt James Last gleich doppelt gut. Da brauchst dann auch kein Kaffee, bringt datt Kabel mit.


Jo, Oliver, Alaaf und Helau.
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best regards

Mark von der Waterkant
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Alt 21.11.2019, 11:00   #39
debonoo
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Zitat:
Zitat von Markus Berzborn Beitrag anzeigen

Letzte Woche...

Gruß
Markus
91 Jahre Respekt...

https://www.google.com/search?client...Ze3CFUQ4dUDCAo
__________________
Die Zeit frißt alle/s...

das Leben auf Schiene bringen und halten...

im Leben kommt zuerst das eine und dann das andere...

am Ende steht dann der Paradigmenwechsel, der die falsche Einstellung ersetzt...


Geändert von debonoo (21.11.2019 um 11:06 Uhr).
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Alt 21.11.2019, 11:10   #40
Gast61
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Standard AW: Das ewige Thema: Lautsprecherkabel

Ich halte es für mich so, dass ich möglichst flexible (nicht zu dünne aber auch nicht zu dicke, 2,5 - 4 mm²) Kabel mit angelöteten Goldsteckern einsetze, so kann ich die Kabel gut legen und es gibt auch nach vielen Jahren keine Kontaktprobleme. Ansonsten mache ich aus Lautsprecherkabeln keine Wissenschaft.
Die Stecker selbst angelötet, denn nur dann weiß ich, dass das auch gescheit gemacht wurde.
Was an sogenannten High-End-Kabeln auf dem Markt ist, ist schon teilweise sehr abenteuerlich. Teilweise viel zu steif und die Stecker von schlechter Qualität oder nicht ordentlich verbunden, da muss man Angst haben, dass die Kabel wegen zu geringer Flexibilität direkt hinter den Steckern abbrechen. Oft taugen auch die Stecker selbst nichts. Dann sind die Kabel teilweise viel zu schwer, sodass man noch Stützen hinter den Anschlüssen braucht, damit sich die Klemmen am Verstärker nicht nach unten biegen. Außerdem besteht Gefahr, dass das hohe Gewicht dann die Stecker wieder aus den Buchsen zieht.
Es muss auch kein Kabel sein, dass von Oma bei Mondlicht umhäkelt wurde.
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Alt 21.11.2019, 11:56   #41
respice finem
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Standard AW: Das ewige Thema: Lautsprecherkabel

Irgendeine Firma (weiss nicht mehr welche) hatte mal hydraulisches Aufpressen von Kabelschuhen angeboten, als Alternative zum Löten. Kann man machen. Ich habe der Bequemlichkeit halber und zur Kurzschlussvermeidung Bananenstecker, die gehen mit zwei Madenschrauben ans Kabel, bei 4mm2 ist der "Kanal" des Bananensteckers ausgefüllt, dann noch die Schrauben drauf, ich würde sagen, das reicht auch. Lockern können sich die Schrauben nicht, da von oben die Hülle "aufpasst", da waren die Nakamichi-Leute pfiffig.
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Alt 21.11.2019, 12:52   #42
Blechgitarre
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Standard AW: Das ewige Thema: Lautsprecherkabel

Zitat:
Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigen

Aber Vorsicht: Man kann hierbei auch viel falsch machen, und das führt dann u.U. zu nicht mehr gut zu machenden Qualitätseinbußen (etwa bezügl. "Räumlichkeit", "Auflösung", "Harmonie" ... die hier hier nur beispielhaft zu nennen wären.)


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Alt 21.11.2019, 13:11   #43
Markus Berzborn
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Zitat:
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91% davon sind immer noch "profaner" Zinn.

Natürlich, was sonst.


Gruß
Markus
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Alt 21.11.2019, 13:22   #44
respice finem
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...Da brauchst dann auch kein Kaffee, bringt datt Kabel mit.
Kabel sind sowieso Nineties, der echte Freak hat jetzt Bluetooth Antennen mit Bienenwachs
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Alt 21.11.2019, 13:45   #45
David
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Standard AW: Das ewige Thema: Lautsprecherkabel

Bei dieser Gelegenheit und im Zusammenhang mit "daumendicken" LS-Kabeln erwähne ich gerne die Relais vor den Lautsprecherbuchsen von Verstärkern (hört man ein paar Sekunden nach dem Einschalten durch ein deutliches "Klack"), die ich in meinem Leben im Service schon gefühlte "tausendmal" tauschen - oder zumindest reinigen musste, wegen schlechtem Kontakt.

Diese Kontakte sind etwa Stecknadelkopf klein und übertragen die gesamte Verstärkerleistung!

Sind diese Kontakte nach mehreren Jahren (das geht schleichend) oxydiert, misst man nicht selten einige Ohm Übergangswiderstand. Die wenigsten Endverbraucher merken das überhaupt! Am ehesten noch deshalb, weil ein Kanal leiser wird oder wenn einer davon komplett ausfällt, weil so ein Relais "im Endstadium" überhaupt nicht mehr leitet.

Das muss man sich einmal vorstellen!
Dicke Lautsprecherkabel mit fetten Steckern dran werden empfohlen und voller Überzeugung verwendet, um ja geringe Verluste zu haben (ein Zehntel Ohm gilt schon als Katastrophe - Dämpfungswiderstand bzw. Lautsprecherkontrolle sind sonst im Eimer....) und zwischen den Endstufen eines Verstärkers und den Lautsprechern gibt es besagtes Relais mit winzigen Kontakten, die womöglich schon oxydiert sind und schlecht leiten.

Das ist wieder mal die Realität!
__________________
Gruß
David


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Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube, ebenso.
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