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Allgemeines rund um HiFi Dies und das hochwertigen Audiowiedergabe

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Alt 17.11.2019, 20:44   #61
armin75
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Standard AW: Von der Wahrheit II

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Alt 17.11.2019, 20:53   #62
debonoo
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Standard AW: Von der Wahrheit II

Zitat:
Zitat von Der Schwarzwälder Beitrag anzeigen

Es handelt sich dabei um einen Hybriden,

wobei hier die Transistoren den Röhren zuarbeiten und nicht umgekehrt ...
da sollte es sowas auch - schon lange - geben...

https://www.ayonaudio.com/
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Alt 18.11.2019, 09:03   #63
David
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Standard AW: Von der Wahrheit II

Mein "Senf" dazu:

Hybridverstärker in Form von Transistoren im Eingang und Röhren im Ausgang machen Sinn, wenn man grundsätzlich "Röhrenklang" mag, denn der (falsche, aber oft besser gefallende) Sound wird in den Endstufen geprägt.

Der umgekehrte Fall ist bei HiFi-Verstärkern völlig sinnlos, denn was machen Röhren im Eingangsverstärkerteil besser oder anders?
Bitte nicht wieder mit dem "anderen" K3 Klirr daherkommen, weil komplett an den Haaren herbeigezogen (es konnte noch nie nachgewiesen werden, dass der K3 Klirr von Röhren klangprägend ist. Dieser Unsinn wird einfach nur "nachgeplappert").

Ganz anders bei Gitarrenverstärkern! Hier wird das Soft-Clipping der Röhren bei Übersteuerung genützt, das lang anhaltende (bis zur Rückkopplung!) und "singende" Töne ermöglicht.
Da ist es dann auch sinnvoll, die Endverstärkung mit Transitoren zu machen, am besten gleich mit Class-D, das spart Gewicht und ist unvergleichlich effizienter als die Verstärkung mit Röhren.
__________________
Gruß
David


Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube, ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
Ganz wichtig: immer beim Thema bleiben!
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Alt 26.11.2019, 19:19   #64
Der Schwarzwälder
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Standard AW: Von der Wahrheit II

Vor ein paar Tagen wurde hier im Forum folgende sinngemässe Aussage getroffen (ich finde den originalen Text leider nicht mehr):
Um eine Komposition zu beurteilen, reicht es die Partitur zu lesen, dazu brauche ich die Musik nicht zu hören.

Diese Aussage stand analog zu der These, dass ein Techniker sein Produkt auch nicht zu hören braucht, wenn er ihn richtig konstruiert hat.


Tatsächlich war ich der Meinung, dass sich zu dieser Aussage ein aktiver Musiker, z.B. Holger, oder zumindest ein Aufnahmeprofi (longueval) zu Wort meldet. Da aber nicht geschehen, versuche ich das einmal - wieder ein (völlig beliebiges) Beispiel:


Beethoven Klaviersonate Nr. 30 in E Dur, op. 109
Drei Sätze, die folgendermassen beschrieben sind
1. Vivace ma non troppo - Adagio espressivo
2. Prestissimo
3. Andante molto cantabile ed espressivo


Damit hat der Komponist dem ausführenden Musiker doch wohl soviel interpretatorische Freiheit, sowohl im Tempo, wie auch in der feinfühligen Ausführung, gelassen, dass das Studium der Partitur allein kein vorhersagbares Ergebnis ermöglicht. Auch das klangliche Ergebnis ist nicht aus der Partitur abzulesen, weil es ja in nicht unerheblichen Masse von der Wahl des Intrumentes und des Aufführungsraumes abhängt.


Vermutlich wird man mir auch hier wieder völlige Unkenntnis und Fehlinterpretation unterstellen, wo ich doch weder irgendeine Ausbildung in Musiktheorie genossen habe, noch in der Lage bin irgendeinem Intrument auch nur einen einzigen brauchbaren Akkord zu entlocken.



Aber Ihr könnt mich mal belehren.


E.M.
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Alt 26.11.2019, 19:44   #65
longueval
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Standard AW: Von der Wahrheit II

ein profimusiker liest die partiur und weiß. wie er sie spielen möchte und wie sie dann klingt. und dann beginnt er damit zu arbeiten.

https://www.youtube.com/watch?v=9ZX_XCYokQo

später wurden immer mehr dxnamische zeichen eingeführt, bleibt aber trotzdem inter dingsspielraum-

musikalische bildung ist selbstverständlich voraussetzung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...schen_Symbolen

für geige fehlen da einige, wohingegen ich manche andere noch nie gesehen habe.

bei der erarbeitenden probe, wird sich der musiker nach den anweisungen des dirigenten zusätzliche zeichen machen, damit er nix vergisst. fuhrwerkst da zu sehr ad lib herum, wirst dir bald einen anderen beruf suchen müssen.

beim vorspielen für die anstellung, machst das selbst und die kommission wird dich nach technischem können, interpretation und klang aussuchen.

einige betonungen ergeben sich allerdings alleine aus der notenschrift. ein geiger weiß ganz sicher, wie er zb einen auftakt zu betonen hat. weicht der wunsch des dirigenten ab, dann wird er sich das reinnotieren.

aufführungstradition entwickelt sich zur aufführungspraxis. dazu gibts unter sachkundigen eine lebhafte diskussion.

übrigens lesen natürlich produzent und tonmensch in der vorbereitung und bei der aufnahme mit.

http://www.partitur.org/rep/siegfrie...egfried3-0.png
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Geändert von longueval (26.11.2019 um 20:25 Uhr).
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Alt 26.11.2019, 20:20   #66
Der Schwarzwälder
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Standard AW: Von der Wahrheit II

[quote=longueval;409282]ein profimusiker liest die partiur und weiß. wie er sie spielen möchte und wie sie dann klingt. und dann beginnt er damit zu arbeiten.

Hallo longueval,


das steht ausser Frage, aber er weiss nicht wie ein anderer Musiker sie spielen möchte und wie sie dann klingt.


E.M.


Ich werde nachher noch ein Thema ansprechen (Ist das Gehör lernfähig) mit einer Eingangsgeschichte speziell für Dich.
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Alt 26.11.2019, 20:30   #67
longueval
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es gibt eine aufführungstradition, soll heißen, er weiß natürlich, wie der hase laufen wird, soooo sehr weicht niemand ab.
auch dirigenten haben ihren stil, also wenn ich hör celibidache hat mahlers 5. aufgenommen, dann ahne ich, wie das klingen wird. ich werd vermutlich vorher pinkeln gehen, könnt eng werden
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Alt 26.11.2019, 20:33   #68
longueval
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es gibt eine aufführungstradition, soll heißen, er weiß natürlich, wie der hase laufen wird, soooo sehr weicht niemand ab.
auch dirigenten haben ihren stil, also wenn ich hör celibidache hat bruckners 5. aufgenommen, dann ahne ich, wie das klingen wird. ich werd vermutlich vorher pinkeln gehen, könnt eng werden

https://www.youtube.com/watch?v=CgXBp-oEIR0

aaaaaaber
vele sind das natürlich nicht, die das können.
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