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Die Anlagen unserer Mitglieder Anlagenbeschreibungen und Bilder

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Alt 21.10.2018, 08:02   #16
David
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David hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Standard AW: Verstärker alt gegen neu - Überaschung (oder doch nicht ?)

Ich habe es gelesen und so halbwegs verstanden.

Zumindest momentan sehe ich da für mich keine Notwendigkeit, so wie ich alles verwalte und handhabe, reicht es mir. Ich verwende auch (noch) kein Download-Portal.

Aber wer weiss.....
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Gruß
David


Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube, ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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Alt 22.10.2018, 09:16   #17
armin75
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Standard AW: Verstärker alt gegen neu - Überaschung (oder doch nicht ?)

Offtopic:

Habe heute auf eBay einen Restek MAMS+ erstanden.

Werde auch die digitale Tape Loop zum Antimode 2.0 nutzen und das Gerät mal auf seine Streaming Fähigkeiten testen.

Ausführung: chrome mit roter Anzeige, hätte lieber die Blauen LEDs gehabt aber ist ein gebrauchtes ;-)

LG

Armin

Geändert von armin75 (22.10.2018 um 10:39 Uhr).
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Alt 22.10.2018, 09:26   #18
elseklang
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Standard AW: Verstärker alt gegen neu - Überaschung (oder doch nicht ?)

Erstmal vielen Dank für die guten Tipps. Hab ich´s richtig verstanden? Super Lösung wäre der Funk Pre LAP-2.V4 oder Restek mit der Crown Endstufe, dazwischen der Antimode. Bliebe nur noch der MM Eingang vom Plattenspieler.
Roon ist eine Software, die einmalig ca. 450€ oder ca. 150€/ Jahr kostet. Für mich heißt es hier erstmal abwarten.
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Alt 22.10.2018, 09:35   #19
armin75
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Standard AW: Verstärker alt gegen neu - Überaschung (oder doch nicht ?)

Zitat:
Zitat von David Beitrag anzeigen
Ich habe es gelesen und so halbwegs verstanden.

Zumindest momentan sehe ich da für mich keine Notwendigkeit, so wie ich alles verwalte und handhabe, reicht es mir. Ich verwende auch (noch) kein Download-Portal.

Aber wer weiss.....
Roon bringt einen richtigen Mehrwert wenn man auf so was steht:

Schöne Darstellung samt Hintergrundinfos zu Alben, Kunstlern. Neues Kennenlernen der eigenen Sammlung durch Künstler der Woche und ähnliches.

Schneller Focus (mehrere Filter zugleich) in der Sammlung (Kann man mit einem Klick dann invertieren).
File Format, Qualität, Genre, Künstler, etc.

Möglichkeit eine eigene DSP Kurve samt Faltung einzuspielen falls man kein Antimode oder ähnliches hat. Das ganze pro Gerät oder Hörzone.

Verbindung der eigenen Sammlung mit Bezahl-Diensten, naja.

Viele Texte von den Songs in der Sammlung (das gefällt mir sehr gut).

LG

Armin
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Alt 22.10.2018, 10:04   #20
longueval
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Standard AW: Verstärker alt gegen neu - Überaschung (oder doch nicht ?)

mm hast ja eine eigene vorstufe? oder?

wenn nicht, projekt audio bietet dafür gutes und preisgünstiges an. von dort in den analogeingang des antimodes und der frosch ist gekämmt.
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ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)
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Alt 22.10.2018, 10:36   #21
armin75
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Standard AW: Verstärker alt gegen neu - Überaschung (oder doch nicht ?)

Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen
mm hast ja eine eigene vorstufe? oder?

wenn nicht, projekt audio bietet dafür gutes und preisgünstiges an. von dort in den analogeingang des antimodes und der frosch ist gekämmt.
Pro-ject, ja hat kleine nette Kasteln dafür.

;-)

LG

Armin
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Alt 25.10.2018, 14:40   #22
Babak
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Standard AW: Verstärker alt gegen neu - Überaschung (oder doch nicht ?)

Hallo

Zitat:
Zitat von elseklang Beitrag anzeigen
So, ich schreib meinen ersten Beitrag in der Hoffnung mich nicht zu blamieren. Es ist interessant, manchmal seine guten Altgeräte einzusetzen ( nicht die Frau, die ist natürlich auch gut) und Vergleiche anzustellen.
Aber Frage: wieso liegen keine Welten zwischen dem neuen Verstärker und dem alten Gerät? Welchen Ersatz würdet ihr empfehlen? Wie kann man die o.g. Anlage mit Netzwerkspieler, neuen VV und Streamer / DAC optimieren?
Ich würde mal ganz bewusst eine andere Option vorschlagen.

Mir tut es immer ewig leid, Geräte zu erneuern, nur weil sie "alt" sind.
Wenn sie gut funktionieren und das hören mit ihnen immer noch Freude bereitet, belasse ich alles so wie es ist.

Die Digitale Schiene inkl. Streaming kann man auch anders nutzen.

Man kann zB einen DAC anschließen, den man mit einem Smartphone oder Tablet ansteuern kann.
Ein gutes Beispiel ist der Arcam
https://www.arcam.co.uk/range/rseries.htm

Man kann sein altes System einfach mit einem rPlay erweitern, der als Zentrale für alle Quellen fürs Streaming dienst oder alles vom Tablet/Phone auf einen irDAC spielen.
Ich kann zB mit der Musik-App meines Smartphones über WLAN auf die Musik auf meinem NAS zugreifen und sie abspielen, ebenso wie von anderen Quellen (Spotify, YouTube etc)

Wenn man bereits einen externen DAC an seiner alten Anlage hat der aber nicht ins Netz kann, kann man den ohne weiteres mit einem Chromecast erweitern.
Da streamt man auch alles vom Smartphone oder Tablet über Chromecast and den DAC und somit unter das System.

Das kostet alles deutlich weniger als einen neuen VV mit DAC und Streaming-Funktion anzuschaffen, und man behält den Charme der Klassiker



LG
Babak
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Grüße


Babak

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"Alles was wir hören ist eine Meinung, nicht ein Faktum.

Alles was wir sehen ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit!"


Marcus Aurelius
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Alt 25.10.2018, 15:19   #23
elseklang
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Standard AW: Verstärker alt gegen neu - Überaschung (oder doch nicht ?)

zu#22: vielen dank für deine Idee. Ich hab den Argon Stream 2M und steuere mit Smartphone mein Spotify. Im Moment bin ich wirklich soweit erstmal alles so zu belassen, d.h. den alten Sansui einzubinden, der Creek Evo 2 wird verkauft. Mir gefällt nach wie vor die Lösung Pre mit Endstufe und dazwischen den antimode (inzwischen gibt es von DSPeaker den Anti-Mode X4, ein vollwertiger Pre mit vielen Anschlußoptionen für allerdings ca. 3900€.)
Ich freue mich wirklich über weitere Anregungen. zum Teil kommen Ideen mit 'Firmen, die man so noch gar nicht kannte.

Viele Grüße aus Bünde
Andreas
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Alt 25.10.2018, 15:43   #24
Babak
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Standard AW: Verstärker alt gegen neu - Überaschung (oder doch nicht ?)

Andere Anregung

Mal klassisch bei der Raumakustik ansetzen und die verbessern
Ja, das geht auch bei den tiefen Frequenzen, ohne dass man einen Meter Dämmaterial anbringt.

Das kostet sicher weniger als € 3.900 und bringt womöglich mehr



LG
Babak
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Babak

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Marcus Aurelius
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Alt 25.10.2018, 16:06   #25
elseklang
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Standard AW: Verstärker alt gegen neu - Überaschung (oder doch nicht ?)

Raumakustik und diese optimieren ist das A & O. Ich habe mich nur, wie Eingangs erwähnt, gewundert das der Creek schwammige Bässe liefert, der alte Sansui jedoch klar knackig und dynamisch darbietet. Der Hörplatz bleibt dabei unverändert , ebenso der Raum! Mit der aktuellen Einbindung des Sansui ist das Klangerlebnis erstmal super, Feintuning ist immer drin. Also erstmal: weitermachen

Viele grüße

Andreas
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Alt 25.10.2018, 16:31   #26
David
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Standard AW: Verstärker alt gegen neu - Überaschung (oder doch nicht ?)

@elseklang schrieb:
Zitat:
Aber Frage: wieso liegen keine Welten zwischen dem neuen Verstärker und dem alten Gerät?
Woher sollten diese "Welten" denn kommen?

Darüber haben wir hier (und früher in anderen Foren) schon endlos diskutiert.
Es gibt einfach Menschen, die nicht begreifen können, dass nicht mehr möglich ist als "tadellos verstärken".
Und das konnten Verstärker schon vor 'zig Jahren, wenn auch noch nicht so viele wie heute.
Heute ist das Standard, da muss man schon suchen um einen zu finden der so schlecht funktioniert, dass es hörbar wird.
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Gruß
David


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Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
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Alt 25.10.2018, 17:13   #27
Babak
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Hallo Andreas,
Zitat:
Zitat von elseklang Beitrag anzeigen
Raumakustik und diese optimieren ist das A & O. Ich habe mich nur, wie Eingangs erwähnt, gewundert das der Creek schwammige Bässe liefert, der alte Sansui jedoch klar knackig und dynamisch darbietet. Der Hörplatz bleibt dabei unverändert , ebenso der Raum! Mit der aktuellen Einbindung des Sansui ist das Klangerlebnis erstmal super, Feintuning ist immer drin. Also erstmal: weitermachen
Ich meinte nur, weil Antimode & Co erwähnt worden sind.
Für diese Frage von dir wäre diese elektronische Korrektur auch irrelevant ...
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Grüße


Babak

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Marcus Aurelius
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Alt 27.10.2018, 13:46   #28
longueval
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ich habe noch nie einen raum erlebt, der nicht mit modenausregelung "bässer" geworden wäre.
noch nie erlebte ausnahmen bestätigen die regelung
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Geändert von longueval (27.10.2018 um 13:55 Uhr).
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Alt 27.10.2018, 14:54   #29
Babak
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Hallo

Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen
ich habe noch nie einen raum erlebt, der nicht mit modenausregelung "bässer" geworden wäre.
noch nie erlebte ausnahmen bestätigen die regelung
Alles Schön und gut, aber darum geht es nicht.
Sondern darum:
Zitat:
Zitat von elseklang Beitrag anzeigen
Ich habe mich nur, wie Eingangs erwähnt, gewundert das der Creek schwammige Bässe liefert, der alte Sansui jedoch klar knackig und dynamisch darbietet. Der Hörplatz bleibt dabei unverändert , ebenso der Raum!
Also sind Moden von der Fragestellung her nciht das Thema, und Raumakustik, Antimode & Co eine Themenverfehlung.


Ansonsten:

Die elektronische "Modenausregelung" ist - auch wenn man ind er Einschlägigen Literatur wie Toole oder anderen nachliest - nicht der erste Schritt.

Aufstellung hilft mal, um Moden nicht anzuregen bzw deren Aufregung nicht zu hören.
Alles was nicht angeregt wird und alles, was sich am Hörplatz nicht auswirkt, braucht nicht ausgemergelt werden.
Das kostet auch deutlich weniger, nämlich nur etwas Zeit.

Als Schritt danach wird empfohlen, die NHZ des Raums im Bass zu reduzieren.
Das entschärft die Moden deutlich.
Da gibt es tolle Lösungen, und die kosten auch weniger als die Elektronische Lösung

Danach kann man Bassfallen aufstellen, die sich auf bestimmte Frequenzen einstellen lassen.
Kostet auch deutlich weniger.

Erst wenn ich dann noch ein Problem mit den Moden habe, würde ich dahingehen, und das Signal verändern

Tu ich das, ohne mal den Raum behandelt zu haben, wird das Ergebnis immer noch suboptimal sein.
Da habe ich zwar keine Moden, aber eine lange NHZ im Bass.
Und das klingt echt nicht gut.

Probleme mit dem Bass im Raum sind eben öfter, aber bei weitem nicht immer durch Moden begründet.

Aber klar, Moden sind leicht zu verstehen, cool zu erklären, und es gibt coole smarte Hi-Tech Kasterl, mit denen man sie lösen kann.
Und schon glauben Leute, man kann Probleme der Raumakustik (also in der Antwort den Raums) lösen, indem man nur mal elektronisch in das Signal eingreift - passiert ja nicht nur in Bezug auf Moden, wo nur schmalbannig eingegriffen wird.
Das spießt sich dann bei manchen Ansätzen mit dem anderswo hoch gehaltenen Ideal der "neutralen" Wiedergabe, also die Musik so wiederzugeben, wie sie auf dem Tonträger drauf ist, aber das ist ein anderes Thema ....

Ich bin da lieber puristisch unterwegs.
Das Signal wird so wiedergeben wie es ist.
Erst wenn alle Möglichkeiten der Aufstellung und Akustik ausgereizt sind, und es dennoch Probleme zB mit Moden gibt, würde ich das Signal verändern.

Das ist wie wenn ich Schmerzen im Knie habe

Antimode & Co sind wie das Chirurgenbesteck

Wenn mein Knie weh tut, obwohl ich keinen Unfall hatte, lege ich mich auch nicht gleich unter Messer.
Erst schau ich mir verschiedene Sachen an.
Bin Ich übergewichtig? Dann sollte ich vielleicht mal abnehmen, um die Gelenke zu entlasten?
Mache ich die falschen Bewegungen, zB beim Sport oder beim Heben? Dann korrigiere ich diese
Super ist da auf jeden Fall mal, die Muskulatur zu stärken.
Kraftigungsübungen, fit werden.

Wenn ich aber fit und schlank bin, und alle Bewegungen richtig mache, dann gehe ich zum orthopädischen Chirurgen.

Ich bin also dafür, erst mal Aufstellung und Raum fit zu machen.
Dann greift alles am besten ineinander.

Aber ich verstehe, dass die einen ihre Lieblingssachen haben und deshalb gerne anwenden und dass es auch eine Versuchung ist, andere Schritte, die vielleicht mehr Aufwand in Analyse und praktischer Umsetzung bedeuten (und evtl Diskussionen mit dem Partner, wenn man was umstellen müsste) auszulassen und mit einem Kastell zu lösen, wo man nur par Knöpfe bzw Schaltflächen drücken muss und schon läuft es besser
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Grüße


Babak

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Marcus Aurelius
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Alt 27.10.2018, 16:25   #30
longueval
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longueval befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Verstärker alt gegen neu - Überaschung (oder doch nicht ?)

ich hab die kisten mit der bassfalle entsorgt = weniger krempel steht herum

wenn man den pegel der moden reduziert, dann macht man nix an der nachhallzeit, das ist vollkommen richtig (leider) was man aber zb auf wasserfalldiagrammen sieht fällt der pegel dieses nachhalls, der sich ja in tiefen frequenzen abspielt, schneller unter die hörschwelle, die ja beim tiefbass sehr hoch ist zb: 30hz = 60db

beispiel

mein raum hat die stärksten moden bei 21 und 42 hz, mein lautsprecher ist -3db bei ca 35hz, bei 42 hz ist die hörschwelle bei ca 45db, die mode ist bei 85dbc einstellung um 18db zurückgeregelt, das reduziert die zeit, bis der pegel unter die hörschwelle fällt enorm.

meine erfahrung sagt, dass das besser ist, als was ich mit helmholz resonatoren, die mir den raum verkrempelt haben, erreichen konnte.

für die unterste mode (21hz) gibts keine regelung, weil die mode den pegelabfall meiner lautsprecher kompensiert, ich hab aber zu plattenschwingern umgebaute schiebetüren von kästen an der gegenüberliegenden wand, die mit zusatzgewichten abgestimmt sind, die das ein wenig bremsen. obwohl ich nur messsignale mit solchen frequenzen habe und keine musik.
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ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

Geändert von longueval (27.10.2018 um 16:35 Uhr).
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