HiFi Forum

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Babak 05.12.2010 10:38

Hallo

Zitat:

Zitat von Meister_Gü (Beitrag 193292)
Flex? Einfach super gut der Bass dort!!!

Ich habe kürzlich gehört, dass es Steigerungen gibt, aus der selben Hand:
Palais Kinsky und bald das "Market".

Für David:
120 dB ohne Verzerrungen, da das System da bei max. 10% der spezifizierten Leistung fährt, +/- 1 dB bis 30 Hz runter. ;)

Ich werde mal hinpilgern, wenn es geöffnet hat und die Location sich mal eingespielt hat.

Dazu was nettes:
http://www.youtube.com/watch?v=AHbkZ...layer_embedded

LG

Babak

Meister_Gü 05.12.2010 11:52

Hab schon gehört, dass das dort ganz gut gehen soll, wobei eher der Club Market dem Flex Konkurenz machen wird, was Qualität und Quantität angeht :D

Wenn die beiden fertig sind, muss ich eh nach Wien kommen, und mir das anhören!

Babak 05.12.2010 12:20

Hallo,

Ja auf den Club Market sind wir alle gespannt. ;)

LG

Babak

Brainbox 05.12.2010 13:48

Guten Tag,
Zitat:

Zitat von Hifiaktiv (Beitrag 193329)
Ich frage mich immer, wie ein Subwoofer (und da meine ich einen der wirklich nur tiefe Töne - also unter 100Hz - spielt) "klingen" kann!? Nur die Oberwellen sind es, die "Klang" machen. Ein guter Subwoofer erzeugt diese gar nicht. Die höher spielenden Chassis bestimmen den Klang der Bässe.

Somit kann (dürfte!) es zwischen den einzelnen Subwoofer-Konstruktionstypen gar keine Unterschiede geben, solange sie alle einen tadellosen Job machen (also halbwegs linear arbeiten).

Machen sie eben nicht.

Es ist ja nicht der (statische) Frequenzgang, der hier den Unterschied macht.

1. Ein CB-Subwoofer, der mit sehr viel Leistung angefahren wird, und das ist hier die Regel, weil im allgemeinen die Gehäuse viel zu klein sind, wird aufgrund der Schwingspulenerwärmung mit Kompression reagieren.

2. Die Luftanregung über ein Horn ist sehr effizienter, es wird sehr viel weniger Leistung und Hub benötigt, Verzerrungen jeglicher Art sinken.

3. Das Ein- und Ausschwingverhalten ist bei Chassis mit großem Hub naturgemäß schlechter, da aufgrund der höheren Schwingspulengeschwindigkeit die Brems- und Beschleunigungswege der Membran länger sind.

Cheers

Lars

schauki 05.12.2010 13:57

@hifiaktiv
Das ist es eben, sie machen es "per se" nicht.

Aber das gilt genauso für Unterschiede zwishen verschiedenen CBs, oder BRs, oder Hörnern.

Man muss also irgendwas vorgeben wo sich die Konzepte dran halten müssen.
Und Ziel ist möglichst hoher Pegel mit möglichst geringen Verzerrungen jeglicher Art.

mfg

Panda 09.12.2010 18:07

Brainbox schreibt

3. Das Ein- und Ausschwingverhalten ist bei Chassis mit großem Hub naturgemäß schlechter, da aufgrund der höheren Schwingspulengeschwindigkeit die Brems- und Beschleunigungswege der Membran länger sind.

Wirklich? Echt?
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Brainbox schreibt

2. Die Luftanregung über ein Horn ist sehr effizienter, es wird sehr viel weniger Leistung und Hub benötigt, Verzerrungen jeglicher Art sinken.

Ja. Aber bei welcher Bandbreite des Horns? Und auch im kleinen Raum?

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Brainbox schreibt

1. Ein CB-Subwoofer, der mit sehr viel Leistung angefahren wird, und das ist hier die Regel, weil im allgemeinen die Gehäuse viel zu klein sind, wird aufgrund der Schwingspulenerwärmung mit Kompression reagieren.

OK. Ist allerdings Auslegungssache. Ein guter 15zöller kann schon mal 200W peak verdauen.... normal sinds im Wohnzimmer eh nur 5 bis 10.


Gruß, Panda

Panda 09.12.2010 18:31

Nochmal meine Meinung...

Ein gutes Horn funkt bei einem OpenAir wunderbar. Zwei Oktaven Bandbreite bei 5% Wirkungsgrad kommen sensationell.

Geht das im "kleinen" Abhörzimmer auch?

besten Gruß, panda

Brainbox 10.12.2010 08:37

Guten Morgen,
Zitat:

Zitat von Panda (Beitrag 193428)
Ein gutes Horn funkt bei einem OpenAir wunderbar. Zwei Oktaven Bandbreite bei 5% Wirkungsgrad kommen sensationell.

Ein Wirkungsgrad von 5% entspricht einem Kennschalldruckpegel von 99dB. Das bekommt man notfalls auch ohne Horn hin.

Zitat:

Zitat von Panda (Beitrag 193428)
Geht das im "kleinen" Abhörzimmer auch?

Das hättest du besser Herrn Klipsch vor 64 Jahren fragen sollen.
Im übrigen sind solche hohen Pegel wie bei "open air" im Wohnzimmer auch nicht gefragt. Hier geht es um Qualität, nicht um Quantität.

Cheers

Lars

ken 10.12.2010 09:56

Zitat:

Zitat von Brainbox (Beitrag 193438)
Im übrigen sind solche hohen Pegel wie bei "open air" im Wohnzimmer auch nicht gefragt. Hier geht es um Qualität, nicht um Quantität.

???

Hohe Pegel und Qualität ist doch das gleiche!?



lg

Panda 14.12.2010 10:18

Hi!
Ein schöner Satz: "Hohe Pegel und Qualität ist doch das gleiche!?"
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Brainbox sagt:
Ein Wirkungsgrad von 5% entspricht einem Kennschalldruckpegel von 99dB. Das bekommt man notfalls auch ohne Horn hin.

Wird schwierig, aber es geht.
Mit dem ganz kleinen Unterschied dass CB und BR "massegehemmt" sind. Die drücken Wechseldruck in jeden Raum. Sei er noch so klein. (eventuell muss man dieses fleißige Verhalten mittels DBA "absaugen"...)

Gruß, Panda

Panda 14.12.2010 13:30

Und. Sieht ein Horn auch Massehemmung?
Nein, selten.

Sieht ein "gutes Horn" hauptsächlich StrahlungsDämpfung als Gegenkraft??
Ein richtig optimal ausgelegtes Horn......

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Panda hat keine Ahnung! :)

Brainbox 14.12.2010 14:03

Guten Tag,
Zitat:

Zitat von Panda (Beitrag 193656)
Mit dem ganz kleinen Unterschied dass CB und BR "massegehemmt" sind. Die drücken Wechseldruck in jeden Raum. Sei er noch so klein. (eventuell muss man dieses fleißige Verhalten mittels DBA "absaugen"...)

Und was macht ein Horn? Statischen Gleichdruck?

Wenn ein Horn in kleinen Räumen keinen Baß macht, dann liegt das eher am Hochpaßverhalten der (zu kleinen) Hornkonstruktion (mit zu hoher Grenzfrequenz).

Cheers

Lars

Panda 14.12.2010 14:04

Aha. Auch bezüglich "Horn und Wirkungsgradbandbreite" gibts wenig respons. Eh klar!

Meister_Gü 16.12.2010 12:45

Was würdest denn gerne hören/lesen?

Dass das optimale Horn nicht baubar ist, weil es eine unendlich lange Röhre mit konstantem Querschnitt ist?

Das eigentlich nur über 2 Oktaven wirklich viel Wirkungsgrad erzeugt werden kann?

Das die meisten gebauten Hörner nur mittelmäßige Kompromisse sind, weil sie zu klein für den eigentlichen Einsatzbereich sind?
.
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Auf konkrete Fragen könnte man wahrscheinlich besser antworten.
:M

wolfus 17.12.2010 13:10

Eine ganz persönliche Erfahrung
 
Zur Frage, ob Basshörner heute und in kleinen Räumen Sinn machen, mal ganz einfach meine Erfahrung:

ja.

Gut, der GAF (GattinnenAkzeptanzFaktor) liegt im homöopatischen Bereicht *Seufz*, meine stehen im Musikkeller. Ich kenne (beruflich) sehr wohl die aktiven Subwoofer mit z.B. 1 KW in einen 15"-Lautsprecher, in der Band (nicht beruflich) auch einen mit 18";. Bestimmt nicht schlecht. Aber ich muss einfach auch mal auf die Bedeutung der geringen benötigten Leistung im Horn eingehen.

Bei mir dreht es sich um die sattsam bekannten Basshörner nach Schmacks. (Wer die nicht kennen sollte: ich kann gerne die URLs suchen). Ein Paar davon steht in meinem Keller, mit 35 Watt Breitbändern von Phillips. Die echten Höhen ( >2Khz) werden von einem weiteren Horn abgedeckt. Ich habe die Eigenschaften mal nachgemessen und sie sind ziemlich gut, bis 60Hz ohne jeden Abfall und brauchbar bis 30 Hz. Das besondere: auch bei hohem Schalldruck braucht man nur minimale Leistung. Die Lautsprecher werden nicht warm, damit laufen die Parameter nicht weg (-> Power compression). Die Bewegung der Membran + Spule bleibt minimal und damit sehr linear. Der Höreindruck ist unvergleichlich. Ein Beispiel: ich habe und schätze die experimentelle Platte "Wun Wun"; von Marc Nauseef (vor allem viel Percussion). Dort gibt es ein Stück, bei dem in der Wiederholung eines Abschnitts auf durchschnittlichen Anlagen nur auffällt, dass die unsauber klingt. Auf den Hornboxen fällt auf, dass eine extrem tiefe Trommel mit Wirbel dazukommt, die kaum Obertöne produziert. Die höre ich nicht nur, die anderen Instrumente bleiben auch vollkommen transparent, wenn der extreme (Frequenz + Pegel) Bass dazukommt.

Das Ganze mit wenig Aufwand (die Boxen sind selbst gebaut, Material wohl derzeit um die 50 Euro das Stück, mit Lautsprechern und 12dB/Oktave Weiche und Hochtönern entsprechend mehr). Ein ganz normaler Verstärker (meiner hat 2* 60 W, brauch ich nie auszufahren).

Ich höre damit alles sehr gerne, von Hardrock über Jazz bis Klassik. Es klingt einfach, als wäre ich dabei. Um da mit aktiven Subwoofern mitzuhalten, muss man immer noch erheblich mehr ausgeben. Und man merkt, dass fast unbegrenzt Reserven in der Wiedergabe sind (auch bei, sagen wir, Ouverture Solenelle, Also sprach Zaratustra oder bei Orgelstücken). Von anderen (auch sehr guten) Heiminstallationen kenne ich das SO nicht.

Gut, seit ich nicht mehr alleine wohne, ist das in den Keller verbannt. Ist auch manchmal besser für die Nachbarn http://www.hififorum.at/forum/../smilies/zwinker.gif


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