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David 03.12.2010 06:56

Ich wiederhole mich: welchen Sinn macht - aus heutiger Sicht - ein Basshorn? Ein gut gemachter aktiver geschlossener Subwoofer ist keinesfalls schlechter und viel kleiner.

Wenn das bauen von so etwas Spaß macht, ist es natürlich etwas Anderes - wie hier von einigen Forumsmitgliedern praktiziert......

finest-mastering 03.12.2010 08:02

Sinn?

Alle reden von Class D und Energiesparlampen..Lach!

Wirkungsgrad von bis zu 25 % im Vergleich zu 1 % im CB aktiv entzerrt, was hälst du davon?

Wer von euch hat jemals eine "echtes" Horn gehört?

LG, Dirk

David 03.12.2010 12:56

Einmal Haare geföhnt kostet mehr Strom als tagelanges Hören mit CB und Schalttechnik.;O

Mit 'nem Horn kann man dann halt vergleichsweise Monate hören.:D

finest-mastering 03.12.2010 13:31

Wie du föhnst dir die Haare?

Nein sach mal, hast du mal ein nur 1 x gefaltetes und sehr tief abgestimmtes Horn als Subwoofer gehört?

Ich kann nur sagen wenn gut gemacht, so was von ansatzlos und schlacken-frei hast du noch nie einen Bass gehört und mit so einer Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit! Ist nicht mit CB zu erreichen bei Pegel die der Originallautstärke eines Schlagwerkes entsprechen.

LG, Dirk

schauki 03.12.2010 14:15

Pegel = Verschiebevolumen + Ankopplung.

Mehr ist nicht dran.
Für gleichen Pegel eines BR, Horn,... ist halt bei CB entsprechend "mehr" nötig.
Ob man das mit Hub und/oder Fläche macht ist mal nachrangig.

mfg

finest-mastering 03.12.2010 14:20

Da soll es doch Leute geben die behaupten das mehr Fläche statt Hub besser sein soll, technisch wie klanglich. Aber, die haben bestimmt kein Recht so was zu denken oder gar zu behaupten, gelle? Also, hast du oder David mal „in echt“ ein sehr tief abgestimmtes Horn-Subwoofer-System mit riesiger Länge und Öffnung und nur 1 x gefaltet mit 4 x 12 / 15“ pro Seite bestückt gehört?

David 03.12.2010 18:40

Zitat:

Also, hast du oder David mal „in echt“ ein sehr tief abgestimmtes Horn-Subwoofer-System mit riesiger Länge und Öffnung und nur 1 x gefaltet mit 4 x 12 / 15“ pro Seite bestückt gehört?
Nein, habe ich nicht.

Ich sehe das so wie @Schauki. Und was er schreibt ist auch nicht seine Erfindung, sondern pure Physik und Logik.

Dass ein riesiges Horn einen unvergleichlich besseren Wirkungsgrad hat als eine reine "Luftpumpe" ist klar.

ken 04.12.2010 00:36

Zitat:

Also, hast du oder David mal „in echt“ ein sehr tief abgestimmtes Horn-Subwoofer-System mit riesiger Länge und Öffnung und nur 1 x gefaltet mit 4 x 12 / 15“ pro Seite bestückt gehört?
Also ich hab das schon oft gehört, 4x15" pro Seite, natürlich ungefaltet. Und das ist im Bass mit _grossem_ Abstand das beste was ich kenne. Das gleiche Ergebnis in CB zu realisieren wär vermutlich ziemlich aufwändig.



lg

Reno Barth 04.12.2010 01:42

Zitat:

Zitat von ken (Beitrag 193281)
Also ich hab das schon oft gehört, 4x15" pro Seite, natürlich ungefaltet.


schnüff...ich hab nur 2x18" pro Seite, allerdings auch ungefaltet ;Y

aber auf den Vienna Vibes hatten wir 4x18 pro Seite - als Cardioid...

lg
reno

Brainbox 04.12.2010 08:35

Guten Morgen,
Zitat:

Zitat von schauki (Beitrag 193215)
Pegel = Verschiebevolumen + Ankopplung.

Diese Gleichung stimmt natürlich nicht. Sie müßte, wenn man sie schon in so eine schlichte Form gießt, eher heißen:

Pegel = Verschiebevolumen * Ankopplung

Die Ankopplung "transformiert" den Pegel. Es sind Hub und Fläche eben nicht gleichrangig, da für die Ankopplung nur die Fläche relevant ist.

Der kann man durch einen Hornvorsatz bekanntermaßen etwas auf die Sprünge helfen.
Zitat:

Zitat von schauki (Beitrag 193215)
Ob man das mit Hub und/oder Fläche macht ist mal nachrangig.

Eben nicht.

Cheers

Lars

Meister_Gü 04.12.2010 10:47

Zitat:

Also ich hab das schon oft gehört, 4x15" pro Seite, natürlich ungefaltet. Und das ist im Bass mit _grossem_ Abstand das beste was ich kenne.
Flex? Einfach super gut der Bass dort!!!


Zitat:

Pegel = Verschiebevolumen * Ankopplung

Die Ankopplung "transformiert" den Pegel. Es sind Hub und Fläche eben nicht gleichrangig, da für die Ankopplung nur die Fläche relevant ist.
Genau so sollte das betrachtet werden. Einfach nur Flächen aufsummieren stimmt einfach nicht!

Deshalb zuerst möglichst viel Fläche, und dann wenn nötig, den Rest mit Hub machen.


Auch wenn ich mich sicher wiederhole, kleine CB Subs die stark entzerrt werden, sind für hohe Pegel einfach nicht optimal geeignet, außer man verwendet große Tieftöner (zumindest 15"). Wieso ich dieser Meinung bin, habe ich sicher schon öfter dargelegt.
:S

schauki 04.12.2010 13:41

Hallo!

Warum wird immer von Einzelsubs ausgegangen?

Ein CB Systems, dass einen Maximalpegel von 120dB@20Hz liefert und ein BR System, ein Horn oder eine TML die ebenfalls 120dB@20Hz wo genau ist denn dann der Pegelunterschied?

Was kann das jew. System denn besser, wenn vorrangig der Pegel erreicht werden will?

Dass das Horn nicht gleich aussieht bzw. gleiche Bestückung hat wie die TML, das BR oder das CB System, ist doch klar.


Interessant für so einen Vergleich wäre es doch einen praxisgerechten Punkt vorzugeben, z.B. das Brutto Raumvolumen das man durch den Sub verliert.
Oder Preis, oder möglichst geringe Leistungsaufnahme, oder möglichst geringe lineare und nichtlineare Verzerrungen,...

Je nach Zielvorgabe wird das "Ding" anders aussehen und wohl mal ne TML, mal ein Horn, BR, oder CB das am besten geeignete sein.

mfg

Brainbox 04.12.2010 14:38

Guten Tag,
Zitat:

Zitat von schauki (Beitrag 193303)
Ein CB Systems, dass einen Maximalpegel von 120dB@20Hz liefert und ein BR System, ein Horn oder eine TML die ebenfalls 120dB@20Hz wo genau ist denn dann der Pegelunterschied?

Per Definition gibts hier natürlich kein Pegelunterschied.:C

Aber i.A. schon deutlich sonstige "Qualitätsunterschiede".
Als da z.B. wären:
Verzerrungsarmut, Ein- und Ausschwingverhalten, Temperatureinflüsse durch hohen Leistungsbedarf, Intermodulationsverzerrungen (!) u.v.m.

Cheers

Lars

schauki 05.12.2010 00:14

Hallo!

Und da unterscheiden sich BR untereinander doch auch nicht wenig, genauso wie CB unsw...

Es gibt nicht "das CB", "die TML", "das Horn",...
Daher meinte ich ja man müsse auf ein Ziel hin entwickeln.

Ab gesehen davon wodurch definiert sich ein Maximalpegel, deiner Ansicht nach?

mfg

David 05.12.2010 07:29

Ich frage mich immer, wie ein Subwoofer (und da meine ich einen der wirklich nur tiefe Töne - also unter 100Hz - spielt) "klingen" kann!? Nur die Oberwellen sind es, die "Klang" machen. Ein guter Subwoofer erzeugt diese gar nicht. Die höher spielenden Chassis bestimmen den Klang der Bässe.

Somit kann (dürfte!) es zwischen den einzelnen Subwoofer-Konstruktionstypen gar keine Unterschiede geben, solange sie alle einen tadellosen Job machen (also halbwegs linear arbeiten).

Die besten Voraussetzungen zur Abgabe von tiefen Frequenzen hat eine geschlossene und wichtig (!) nicht zu klein dimensionierte Box. Am besten aktiv betrieben und entzerrt.

Jede andere Konstruktionsart ist ein Kompromiss (wegen Größe, Wirkungsgrad), der aus heutiger Sicht (und aus meiner) keinen Sinn (mehr) macht.


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