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21.04.2019 23:01
debonoo
AW: Das bedingungslose Grundeinkommen

passt nicht ganz hierher...

aber ich will einmal anmerken,

dass ich erst heute wieder, ich war,

vom geistigen Trott und der Schulerschöpfung draußen...

ich brauche tatsächlich zu Ostern schon 8 Tage um mich zu erholen...

zum Schulschluss hin - brauche ich, je nach Anstrengung, bis zu 4 Wochen...

das will ich nur einmal so, angemerkt haben...

19.04.2019 10:12
JoachimA
AW: Das bedingungslose Grundeinkommen

So frohes Osterfest allen hier, von der letzten Woche gibt es kaum Nennenswertes zu berichten, da der Maler noch 1 Woche Urlaub hatte war ich noch mal in der Gebäudereinigung gelandet. Resultat, das einige von den Sesselpupsern in den höheren Etagen jetzt wieder aus dem Fenster gucken können, ohne das Gefühl zu haben durch eine Folie zu schauen. Meine fiktive Entgeltabrechnung sorgte für einige Lacher aber in dem einen oder anderen Fall auch für nachdenkliche Mienen. - Und nächste Woche? - Na mal sehen ob mir nicht wieder irgendwas weh tut, was sich zu einer ernsten Krise entwickeln könnte.

Gruß,
Joachim
14.04.2019 21:37
debonoo
AW: Das bedingungslose Grundeinkommen

würde meinen,

exzellent...

touche...

14.04.2019 21:13
JoachimA
AW: Das bedingungslose Grundeinkommen

Zitat:
Zitat von debonoo Beitrag anzeigen
nur Tote, haben keinen freien Willen...
Ich würde sagen weder noch

Gruß,
Joachim
14.04.2019 21:10
JoachimA
AW: Das bedingungslose Grundeinkommen

Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen
Ja, haarsträubend.

Gruß,
Joachim
14.04.2019 14:24
JoachimA
AW: Das bedingungslose Grundeinkommen

Naja, mal weiter im Text mit meinem Abenteuerurlaub oder sagen wir Knast mit Freigang. Habe ja jetzt nach meiner Krankheit wieder eine Woche hinter mir. Während ich weg war ist so einiges passiert. Der Typ mit den psychischen Problemen, von dem ich anfangs berichtete hat in die Metallwerkstatt gewechselt und war plötzlich völlig durchgedreht. Er hatte wohl die Umkleideräume total verwüstet und den Anleiter der Werkstatt kräftig was vor den Latz gehauen. Daraufhin mußte wohl die Polizei angefordert werden, weil der kranke wohl nicht mehr zu bändigen war und mittlerweile jeden xbeliebigen Menschen angriff. Der Anleiter hat sichtbare blaue Stellen, eine recht tiefe Narbe im Gesicht und einen gebrochenen Arm. - Uih, da war ja was los, scheint mir. - Aber mal ehrlich, war das nicht irgendwie abzusehen, wenn man gewisse Menschen derart in die Enge treibt und quält?

Derweil war ich in der Küche gelandet, die Malerwerkstatt wurde erstmal übersprungen. Ja was soll ich sagen, ein ziemlich kleiner Raum mit einem noch schmaleren angrenzenden Schlauch als Aufenthaltsraum, eine geradezu klaustrophobische Enge. In der Mitte vom Raum ein großer Tisch, der gleichzeitig als Aufbewahrungsort verschiedener Kochutensilien in den Schubladen und für die Bearbeitung der Lebensmittel diente, die gekocht oder gebraten werden sollten. An der inneren Wand war ein Küchenblock mit 2 Herden und 2 Spülen untergebracht der sich uförmig seitlich an den Fenstern mit einer Arbeitsplatte und Schränken für Kochtöpfe und Pfannen etc. fortsetzte. Am ersten Tag mußten wir uns im Kreis um den mittleren Tisch aufstellen und sollten uns mit Namen und einer Handbewegung den anderen (9 Personen) vorstellen. Sollte wohl so eine Art Spiel sein, denn jeder in der Runde mußte sich die Namen und die Handbewegung der jeweils vor ihm sprechenden merken und wiederholen während die Köchin oder Anleiterin (sone alte gräußliche Henne) laufend ihren Senf dazu gab und lachte. Für jeden weiteren im Kreis wurde die Liste ja immer länger, war schon komisch. Meine Handbewegung war unmissverständlich, Daumen nach unten, worauf schallendes Gelächter der Gruppe einsetzte. Sollte alles dem besseren Kennenlernen dienen, ich fands ziemlich bescheuert und fragte sie lakonisch, ob wir jetzt auf der "Insel mit 2 Bergen" gelandet wären. Sie überspielte meinen Einwurf mit einem lauten Lachen worauf sich alle anschlossen und dem Spruch, "sie sind mir ja einer." - Dann wurde generalstabsmässig besprochen was denn zu tun sei und die Aufgaben für das zu produzierende Mittagessen verteilt. Ich durfte am ersten Tag, ihr könnts euch sicher denken, Zwiebeln schälen, naja, da kamen einem schon die Tränen in die Augen während der weibliche Feldwebel überall nach dem Rechten schaute und kurze und knappe Anweisungen erteilte. Wenn man eine Rauchen wollte mußte man erst fragen. Pünktlich um 12.30 Uhr sollte ja das Mittagessen für die Gäste in der eigenen Kantine bereitstehen. Logistisch schon eine gewisser Aufwand bei durchschnittlich 40 Gästen, für Insassen der Küche war das Essen kostenfrei alle anderen zahlten 2,50 €.

Es wurde dann nach Leibeskräften in den manigfaltigsten Tätigkeiten, die so eine Küche hergibt geübt und probiert. Da waren sicher einige dabei, auch unter den 4 Frauen, die eher selten mal eine Pfanne auf dem Herd hatten, da ging so einiges erstmal schief. Trotzdem schaffte es die Truppe immer irgendwie pünktlich ein Essen auf den Mittagstisch zu bringen und die Gäste zufrieden zustellen. Donnerstag gabs ein sogenanntes Grillfest, das auf einem extra hergerichteten Platz mit einem Pavillon und dafür vorgesehene koch bzw. Grillstelle stattfand. Logistisch eine Herausforderung, denn es mussten erstmal die sauschweren Grillroste und Kohlebecken aus der Malerwerkstatt herbeigeschafft und eingebaut werden, die sich einge hundert Meter entfernt auf dem Gelände befanden. Mit uralten Eisenkarren auf den holprigen Wegen mit unzähligen Stolpersteinen ein haarsträubendes Unterfangen, das einem den Schweiß auf die Stirn trieb. Tische und Bänke mußten auf die gleiche Weise herbeigeschaft und aufgebaut werden. Derweil heizte mein Kollege den Grill mit viel zu wenig Kohle an, Blasebalg gabs auch keinen, erst der Anschluss eines Ventilators mit verlängerungskabel und das Anhäufen zusätzlicher Holzkohlebriketts brachte schließlich den Erfolg. Mittlerweile standen schon einige Gäste da und wollten etwas essen, die Würstchen waren allerdings noch nicht soweit, was mein etwas panischer Kollege mit gebetmühlenartigen vor sich hinbrabbeln begeleitete. Irgendwie schien er sich die Schuld an dem Debakel zu geben. Offenbar getrieben von innerer Unruhe lief er permanent auf und ab und mußte ihn erstmal beruhigen, das alles im grünen Bereich sei. - Herrschaftszeiten, bin ich hier nur von Kranken umgeben, dachte ich so bei mir? - Immerhin waren ja kaltes Buffet mit üblichen Beigaben wie selbstgemachter Kartoffel- und Nudelsalat sowie Getränke bereits aufgebaut und jeder konnte sich nach Herzenslust bedienen. Die Würstchenbraterei kam nun endlich auch in Gang und Gemüsepäckchen sowie Maiskolben landeten ebenfalls auf dem Grill. Da nun auch andere die Lust verspürten selbst mal Hand an die Grillzange zu legen, nutze ich die Gelegenheit mir erstmal selbst ordentlich was auf den Teller zu hauen. War doch alles recht nett geworden und schmecken tats auch sehr gut. Währenddessen stand der Kollege ziemlich abseits und schaute dem Treiben zu, er wollte nicht mal was essen und schien in Grübelei versunken. Was solls, ich kann mich nicht um alles kümmern. Ich wurde dagegen mehrfach von den Anleitern für meinen Einsatz gelobt, ja mei, man kanns sich halt nicht immer aussuchen. Das scheinheilige Getue war mir aber eigentlich ziemlich Wumpe. Der
Abbau der ganzen Aktion war dann nochmal ein Kraftakt bei dem wir aber Gott sei Dank Unterstützung durch Leute aus der Malerwerkstatt bekamen. Der Freitag war dagegen wenig spektakulär und endete laut dem vielsagenden Spruch auf der Speisekarte "Lass dich überraschen" damit, das die Reste vom Vortag noch mal neu angerichtet wurden. Die übrig gebliebenen gegrillten Würstchen wurden in Scheiben geschnitten, in der Pfanne mit Ketchup und curry gebraten und so zu Currywürstchen. - Naja, auch die Kräuterbutter in der aus Versehen 5 ausgewachsenen Zwiebeln gelandet waren weil ich nur Bahnhof verstanden hatte und irgendwie mächtig verunglückt war, fand wider Erwarten seine Abnehmer. Um meinen Frevel zu verschleiern hatte ich mit dem Pürierstab etwas nachgeholfen. - Na, hoffentlich haltens die Hosen aus. - So, das solls für heute gewesen sein, Küche ist erstmal durch, nächste Woche kommt mit Sicherheit der nächste Quatsch.

Gruß,
Joachim
14.04.2019 13:40
debonoo
AW: Das bedingungslose Grundeinkommen

nur Tote, haben keinen freien Willen...
14.04.2019 13:29
hubert381
AW: Das bedingungslose Grundeinkommen

Zitat:
Zitat von debonoo Beitrag anzeigen
Ein Mensch - tut was er will...

Ein Mensch tut - wie er will...

des Menschen Wille = sein Schicksal....
Sag das mal einem Beinamputierten, der unschuldig zum Handkuss kommt
14.04.2019 08:50
debonoo
AW: Das bedingungslose Grundeinkommen

Ein Mensch - tut was er will...

Ein Mensch tut - wie er will...

des Menschen Wille = sein Schicksal....
12.04.2019 14:18
longueval
AW: Das bedingungslose Grundeinkommen

https://www.theguardian.com/us-news/...r-salary-video

sagt alles
05.04.2019 10:41
JoachimA
AW: Das bedingungslose Grundeinkommen

Zitat:
Zitat von hubert381 Beitrag anzeigen
Das finde ich echt schlimm - also eine Antwort, wie auch immer, ist ja wohl das Mindeste. Nun, die Zeiten sind heute wirklich anders - ich kann mich nicht wirklich daran gewöhnen.
Ja, die Unternehmenskultur hat in den letzten Jahren stark gelitten, so etwas wie ein Mindestmaß an Respekt oder Anstand bzw. Etikette scheint immer mehr verloren zu gehen.

Gruß,
Joachim
05.04.2019 08:40
hubert381
AW: Das bedingungslose Grundeinkommen

@Joachim
>>...wie Spiegel, Stern, Titanic usw. probiert, da gabs nicht mal ne Rückantwort.

Das finde ich echt schlimm - also eine Antwort, wie auch immer, ist ja wohl das Mindeste.
Nun, die Zeiten sind heute wirklich anders - ich kann mich nicht wirklich daran gewöhnen.
05.04.2019 07:55
debonoo
AW: Das bedingungslose Grundeinkommen

BGE

mal sehen, was der Herr dazu sagt...

https://www.youtube.com/watch?v=Vz_3CTrjqHA



immer eingedenk dessen, was er diesem Video meint/sagt...

https://www.youtube.com/watch?v=AyIt-6zPs6A&t=1s

nämlich, dass ein Mensch seine Meinung gefasst hat,

und dann im Großen und Ganzen auch dabei bleibt...

da es Teil seines Selbstbildes

geworden ist...
04.04.2019 11:08
JoachimA
AW: Das bedingungslose Grundeinkommen

Zitat:
Zitat von hubert381 Beitrag anzeigen
Hast du dich nie den grossen Magazinen mal Testbilder gesendet - könnte mir vorstellen, dass sie begeistert sind.
Habe ich vor längerer Zeit mal bei den einschlägigen Blättchen wie Spiegel, Stern, Titanic usw. probiert, da gabs nicht mal ne Rückantwort. Anscheinend besteht kein Interesse an scharfen politischen Bildchen und wenn man sich im deutschen Blätterwald so umschaut ist das Meiste denn auch eher relativ harmlos. Ich schätze man will Werbekunden nicht durch allzu böses Zeug vergraulen denn davon leben die ja. In England dagegen kann man ganz anderes Zeug in den Blättchen sehen, typisch britischer rabenschwarzer Humor eben. Vor irgendwelchen Klagen scheint man da wohl keine besondere Angst zu haben.

Zitat:
Oder geht das wirklich nur mit Vitaminen.
Ich fürchte ja, so ein begnadeter Zeichner und Karikaturist wie Haderer z. B. ist weltweit so bekannt, der kann sich aussuchen für welches Blättchen er arbeitet.


Zitat:
Oder bei so etwas mal mitgemacht?
https://www.sn.at/kultur/allgemein/e...harty-40327039
Nein bisher nicht, tolles Bild übrigens, sowas würde mich vom Thema her auch reizen. Verfremdet habe ich meine zusammengeklaubten und bearbeiteten Pixel bisher ja auch, nur nicht ganz so extrem in Richtung Karikatur wo ich aber auch ein bißchen hinmöchte um einen ganz bestimmten Ausdruck zu erreichen. Das ist was meinen Bildchen vielleicht noch ein bißchen fehlt und das Absurde und die unfreiwillige Komik die so Manchem innewohnt noch steigern würde.

Gruß,
Joachim
03.04.2019 18:33
hubert381
AW: Das bedingungslose Grundeinkommen

Hast du dich nie den grossen Magazinen mal Testbilder gesendet - könnte mir vorstellen, dass sie begeistert sind.
Oder geht das wirklich nur mit Vitaminen.

Oder bei so etwas mal mitgemacht?
https://www.sn.at/kultur/allgemein/e...harty-40327039
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