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Probleme mit Geräten und Anlagen Wer kann helfen?

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Alt 01.12.2017, 13:02   #1
Clara
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Clara befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Leiterbahn reparieren/ kalte Lötstellen bzw Lötzinn

Hallo Leute,

ich habe durch Unachtsamkeit beim auslöten des Eingangswahlschalters am Verstärker ein Paar Leiterbahnen verbrutzelt und ich möchte meine Fragen an die Fachleute stellen:

Im Net gibts einiges an "Material" zum reparieren wie zB Leitsilber/Stift aber taugt das überhaupt ? was wäre denn die eleganteste Lösung für solche Problemchen ? ok, früher hätte ich einfach Drahtbrücken gemacht aber schaut häßlich aus...

Außerdem möchte ich gerne wissen welches Lötzinn die beste Wahl ist um kalte Lötstellen auf den Platinen zu beheben ?

Ich freue mich wenn jemand von euch ein Paar Tipps für mich hat und sage schon mal danke dafür

LG Clara
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Alt 01.12.2017, 13:23   #2
Dezibel
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Standard AW: Leiterbahn reparieren/ kalte Lötstellen bzw Lötzinn

Verbruzzelte Leiterbahnen deuten entweder auf zu hohe Lötspitzentemperatur oder zu langes verweilen am Lötauge bzw. der Leiterbahn hin. Es gibt selten aber doch aufgespritzte Leiterbahnen (ähnlich wie Siebdruck mittels spezieller Leitlacke). Diese sind fast unmöglich zu löten. Jedenfalls empfiehlt sich eine Entlötpumpe oder Entlötlitze für sauberes schnelles arbeiten. Die Krönung ist eine regelbare Lötstation mit Wechselspitzen ....

Zum Ausbessern bzw. Nachlöten eignet sich am Besten verbleites Elektroniker Zinn mit integriertem Flussmittel. Verbleites Lötzinn ist für Bastler frei erhältlich. Ist eine Lötstelle stark ramponiert bis verkohlt muss man den Bereich erst säubern - das geht gut mit Alkohol und kleinem Pinsel, abtupfen mit sauberem fusselfreiem Tuch. Mit Stiften bzw. Lacken ausbessern ist eine Arbeit für Masochisten - besser (und haltbarer) sind Drahtbrücken - auch wenn sie Sch...e aussehen ....

LG, dB
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Alt 01.12.2017, 14:35   #3
Clara
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Standard AW: Leiterbahn reparieren/ kalte Lötstellen bzw Lötzinn

Hallo Dezibel,

vielen Dank für deine Ausführungen

ja wahrscheinlich beides, also zu lange drauf gehalten und zu hohe Temp... shit happens

Entlötlitze und Absaugpumpe hab ich aber dennoch ist es passiert.

Also der Amp, ein Harman Kardon HK 1400 ist nach dem Zitat hier:
Weniger investiert wurde beim Netztrafo und dem Platinen-Material, beim letzten wurde einerseits nur Hartpappe verwendet, insbesondere aber auch sehr schlecht gelötet. Das Basis-Material ist nicht so wesentlich für Klang und Funktion, die miese Tauch- oder Wellen-Lötung allerdings führt zu Ausfällen, im ursprünglichen Neu-Zustand der einzige echte Schwachpunkt des Geräts...

... schlecht verarbeitet

Meinst du so ein Lötzinn wie hier abgebildet ? (Kolophonium kenn ich)

https://www.conrad.de/de/loetzinn-bl...mm-812803.html

auf Schmerzen steh ich nicht wirklich also mach ich Drahtbrücken

LG Clara
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Alt 01.12.2017, 14:53   #4
Dezibel
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Standard AW: Leiterbahn reparieren/ kalte Lötstellen bzw Lötzinn

Ich würde besser das 1,5er nehmen - das eignet sich besser für solche Arbeiten. Mit Gefühl kann man auch noch SMDs löten. Mit dem 0,5er musst Du bei Lötaugen für herkömmliche Bauteile zu viel und zu schnell nachschieben - das ist oftmals lästig und lenkt ab. Bei größeren Lötaugen (große Elkos o.Ä.) musst Du evtl. sogar nachgreifen und den Lötvorgang unterbrechen - ganz schlecht ....

Also lieber das hier:
https://www.conrad.de/de/loetzinn-bl...duct%20Details

Anm.: Wichtig ist es auch die Lötspitze sauber zu halten. Dafür reicht es ein nassfeuchtes Tuch auf einem Teller/Aschenbecher zusammengefaltet bereit zu halten und die Heiße Spitze hin und wieder beidseitig rasch abzustreifen - wirkt Wunder ... Auch ist auf eine ausreichende Verzinnung der Spitze zu achten. Wenn die Spitze (auch Dauerlötspitzen halten nicht ewig) verkohlt ist, muss man die kalte Spitze entweder mit einer feinen Feile oder Schleifpapier blank machen und während dem Aufheizen des Kolbens verzinnen (und wiederholt am feuchtnassen Tuch abstreifen) ... Ja, Löten ist eine Wissenschaft ....

Darf ich fragen welchen ''Lötprügel'' Du verwendest ? (Fabrikat, Leistung, evtl. Spitzenmaße) ....

LG, dB
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Alt 01.12.2017, 15:12   #5
Clara
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Standard AW: Leiterbahn reparieren/ kalte Lötstellen bzw Lötzinn

das mit der Stärke sollte nur als Beispiel dargestellt werden, mir gings erst mal um die Legierung. Stinknormales Lötzinn hab ich kiloweise aber halt ohne Flußmittel...

daß man zu schnell nachschieben muss bei dünnem LZ hab ich bei anderen Lötarbeiten schon oft gemerkt aber es ging immer irgendwie (Autoelektrik)

Für die Lötzspitze zu reinigen hab ich auch Schwamm und so nen Salmiakstein...

Mein Lötkolben ist ein ERSA Multitip 230 so wie auf der Verlinkung aber die Größe der Spitze weiß ich net wirklich schaut aber auch so aus wie auf dem Foto und die Leistung ist 25 Watt.

https://picclick.de/ERSA-Multitip-23...l#&gid=1&pid=2

besten dank für den Link zu Conrad

lg clara
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Alt 01.12.2017, 15:31   #6
Dezibel
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Standard AW: Leiterbahn reparieren/ kalte Lötstellen bzw Lötzinn

Einen Vorgänger dieses Kolbens hatte ich auch einmal - für ''normale'' Elektronik-Platinen-Löterei eigentlich ideal. Aber schon bei 1² Litzendraht wird's zäh. Lötaugen auf großen Leiterbahnflächen sind auch schon grenzwertig wenn man davon ausgeht dass z.B. Elkos keine langen Lötvorgänge mögen da die inneren Kontaktierungen auch aus Zinn bestehen ...
Solltest Du Ambitionen haben öfters und verschieden beschaffene Lötarbeiten durchführen zu wollen, führt auf längere Sicht kein Weg an einer Regelbaren Löt- (oder gar Löt-/Entlötstation) vorbei. Das ist eine einmalige Anschaffung die im Fall einen unerhörten Komfort bringt - man denke nur an die verschiedenen Flusstemperaturen verschieden legiertem Lötzinns.

LG, dB
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Alt 01.12.2017, 16:22   #7
Clara
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Standard AW: Leiterbahn reparieren/ kalte Lötstellen bzw Lötzinn

Der ERSA hat mir schon viele Jahre gute Dienste erwiesen und klar da hast du natürlich Recht daß ne Lötstation recht viele Vorteile hat. Bisher hab ich aber nur ich nenne es mal Kleinigkeiten gelötet und dafür war der eben gut genug. Uns so oft hab ich nix zu löten. Und wenn ich überhaupt Ahnung von Verstärkerschaltungen hätte wär das ja auch nur zum Vorteil aber ich kann nur so Stromlaufpläne (Auto usw) nachvollziehen und einfache Sachen machen für mehr reicht mein Wissen oder besser gesagt nicht Wissen eben nicht aus...

Meine letzte Reparatur war der Quellenschalter an einem Yamaha AX 870 aber das ist ja auch keine wirkliche Reparatur sondern nur austauschen.
Im Sommer 2016 hab ich mal meiner Fender Gitarre eine neue Verkabelung mit neuen Switches und Potis gegönnt aber mehr hab ich nicht drauf

LG Clara
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Alt 01.12.2017, 16:34   #8
Dezibel
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Standard AW: Leiterbahn reparieren/ kalte Lötstellen bzw Lötzinn

Ich würde sagen - besser als nix. Du bist zumindest so weit es wenigstens zu versuchen - Andere schmeißen solche Geräte oder wasauchimmer einfach weg ....

LG, dB
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Alt 01.12.2017, 18:08   #9
David
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David hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Standard AW: Leiterbahn reparieren/ kalte Lötstellen bzw Lötzinn

Es ist mir schon gelungen, auf alten Printplatten recht original aussehende Leiterbahnen zu "erstellen" - bzw. zu "transplantieren".

Aus Leiterplattenmaterial (eine kupferkaschierte Pertinax- oder Epoxyharz-Platte) schneidet mit mit einem Cuttermesser und Stahllineal eine in der Breite passende Kupferbahn zu (nur die Kupferschicht muss durchtrennt werden). Dann zieht man die schmale Kupferbahn vom Trägermaterial ab. Das geht mit einer Flachzange ganz gut. Damit die Zange "greift", hebt man die Leiterbahn vorerst an einer Ecke mit dem Cuttermesser etwas an.

Diese Kupferbahn klebt man dann mit 2-Komponentenkleber (Uhu Plus schnellfest ist gut geeignet) auf die Printplatte. Das ist keine einfache Sache, denn man muss genau positionieren und dann noch bis zum Aushärten des Klebers die Kupferbahn vollflächig beschweren, damit sie wirklich plan aufliegt. Mit Isolierband (dazwischen) kann man sich gut helfen und vor allem haftet der Kleber darauf nicht.

Wer sehr geschickt ist, der schafft sogar "richtige Lötaugen".

Aber so wie originale Leiterbahnen hält so etwas nicht, was nur am Kleber liegt, der bei höherer Temperatur wieder aufgeht.

-------------------------------

Wirklich gut und schön löten ist gar nicht einfach und reine Gefühlssache bzw. Routine. Der schlimmste Fehler dabei ist "zu langes Hinheizen". Tadellose (kleinere) Lötstellen, die weder die Leiterbahnen noch die Bauteile zu sehr belasten, dauern 2-3 Sekunden. Alles darüber hinaus ist zuviel.
__________________
Gruß
David


Erst wenn man begriffen hat, dass Raumakustik, Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger sind als die Anlage selbst, hat man die Audiowiedergabe verstanden.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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Alt 01.12.2017, 19:20   #10
Uwe Mettmann
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Standard AW: Leiterbahn reparieren/ kalte Lötstellen bzw Lötzinn

Hallo Clara

Zitat:
Zitat von Clara Beitrag anzeigen
Der ERSA hat mir schon viele Jahre gute Dienste erwiesen und klar da hast du natürlich Recht daß ne Lötstation recht viele Vorteile hat. Bisher hab ich aber nur ich nenne es mal Kleinigkeiten gelötet und dafür war der eben gut genug. Uns so oft hab ich nix zu löten.
Genauso wie bei mir. Der kleine ERSA halte ich aber nicht für optimal, weil der Einsatzbereich eingeschränkt ist, für größere Lötstellen zu schwach und bei manchen kleinen Lötstellen wird die Löstelle zu heiß. Daher verwende ich einen temperaturgeregelten Lötkolben, der mich schon viele Jahre begleitet. Egal ob man auf der Platine lötet oder Stecker mit viel Metall, die Lötung gelingt immer.

Zitat:
Zitat von Clara Beitrag anzeigen
Stinknormales Lötzinn hab ich kiloweise aber halt ohne Flußmittel...
Das Flussmittel im Lötzinn ist aber das A und O, denn es sorgt dafür, dass das Lötzinn gut fließt, sich gut mit dem Material verbindet und die Lötstelle nachher eine glänzende Oberfläche hat (bei bleihaltigen Lot).

Wenn du in elektronischen Schaltungen lötest, solltest du keinesfalls säurehaltiges Flussmittel verwenden, denn das kann auf lange Sicht die Bauteile schädigen.

Ganz wichtig ist, nur kurz die Lötstelle zu erwärmen. Genau das ist aber das Problem mit leistungsschwachen Lötkolben, die muss man oft lange draufhalten, bist die Lötstelle ausreichend erwärmt ist. Nimmt man aber einen größeren Lötkolben, erhitzt dieser wiederum die Lötstelle zu stark (zu hohe Löttemperatur). Genau diese Probleme gibt es nicht mit einem leistungsstarken temperaturgeregelten Lötkolben.

Zitat:
Zitat von David Beitrag anzeigen
Aus Leiterplattenmaterial (eine kupferkaschierte Pertinax- oder Epoxyharz-Platte) schneidet mit mit einem Cuttermesser und Stahllineal eine in der Breite passende Kupferbahn zu (nur die Kupferschicht muss durchtrennt werden). Dann zieht man die schmale Kupferbahn vom Trägermaterial ab. Das geht mit einer Flachzange ganz gut. Damit die Zange "greift", hebt man die Leiterbahn vorerst an einer Ecke mit dem Cuttermesser etwas an.

Diese Kupferbahn klebt man dann mit 2-Komponentenkleber (Uhu Plus schnellfest ist gut geeignet) auf die Printplatte.
Ähnliches habe ich auch schon gemacht, nur habe Kupferklebeband verwendet. Dies passend zugeschnitten und die Leiterbahnen damit verbunden. An den Enden wurde die geklebte Leiterbahn kurz und schnell mit der Platinenleiterbahnen verlötet. Das Löten muss wirklich extrem schnell gehen, weil sich sonst die Klebung löst. Vor dem Aufkleben muss die Platine gut gereinigt und optimal entfettet werden.

Es gibt auch Kupferklebeband, mit dem sehr niederohmige Verbindungen zu Metallflächen möglich sind, weil die Klebeschicht gut leitet (z.B. dieses hier: Klick mich, gibt es ich verschiedenen Breiten).

Gruß

Uwe
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Alt 01.12.2017, 21:08   #11
David
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Standard AW: Leiterbahn reparieren/ kalte Lötstellen bzw Lötzinn

Nicht schlecht Uwe, allerdings 33 Meter (und viel breiter als notwendig), das verbraucht man als "Bastler" nie, aber für Werkstätten durchaus sinnvoll, auch für Abschirmungen.
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Gruß
David


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Alt 01.12.2017, 21:22   #12
Uwe Mettmann
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Hallo David,

ja man muss es schon zurecht schneiden, Ich habe das mit einem Stahllineal und einem scharfen Messer gemacht. So lässt sich exakt die passende Breite zurecht schneiden. Ich habe damit sogar mal Leiterbahnen geklebt, dessen Breite so gewählt werden mussten, dass der Wellenwiderstand 50 Ohm betrug und das hat geklappt.

Es ist richtig, dass die Folie recht teuer ist. Bei uns in der Firma liegt die halt in verschiedenen Breiten so rum, weil wir sie ständig benötigen.

Ganz wichtig ist, dass man beim Verarbeiten der Folie aufpasst, denn ansonsten braucht man eine Menge Pflaster.


Gruß

Uwe
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Alt 01.12.2017, 21:59   #13
Dezibel
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Sag' ich ja - Drahtbrücken - alles Andere ist was für Masochisten ...

LG, dB
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Alt 01.12.2017, 22:18   #14
Mrwarpi o
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Zitat:
Zitat von Dezibel Beitrag anzeigen
Sag' ich ja - Drahtbrücken - alles Andere ist was für Masochisten ...

LG, dB
Allerdings ....
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Katzen verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör. Der Frequenzbereich geht hierbei bis etwa 65.000 Hz, was den des Menschen um mehr als das Dreifache übersteigt.

Das Ohr des Hundes ist hoch entwickelt. Es kann höhere Frequenzen wahrnehmen als das des Menschen.
Die beweglichen Ohrmuscheln des Hundes lassen ihn Geräuschquellen zudem besser dreidimensional orten, als ein es Mensch könnte.

Volldigitales, remasterndes Mahagoni-Holzohr !

Das Beste am Freitag : http://www.heute-show.de/zdf/
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Alt 04.12.2017, 15:51   #15
Clara
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Hallo Leute,

also ich mach das wie früher eben mit Drahtbrücken denn das Platinenmaterial des HK ist wirklich mieß... außerdem liegen die Bahnen so dicht beieinander, da würde ich bekloppt beim zuschneiden von Kupferfolie... , na und sehen tut man´s ja auch nicht

Löten ansich kann ich ja aber beim auslöten von Teilen da hab ich so meinen Krampf
und als Flußmittel hatte ich vor Jahren mal nen Sack Kolophonium aber alles aufgebraucht...
ja so ist das wenn man sowas nicht regelmäßig benötigt

vielen Dank für eure Beiträge

LG Clara
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