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Alt 04.01.2014, 11:24   #91
Pinzga
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Ich finde auch gerade bei selbstgemachten künstlerischen Sachen aus Holz (z. B Stiegengeländer), kleine Ungenauigkeiten als sehr
charmant, da man sieht das hier ein MENSCH u. keine Maschine (Roboter) gearbeitet hat.
Beim Möbelbau ist es wieder anders,daß weiß ich von meinem Vater (40 Jahre Hobbytischler),aber selbst da hab ich ihn nie mit einer Schiebelehre gesehen.
Und wie "longue" (Holzwurm), u. "waka" richtig bemerkt haben, lebt Holz.
Was 100% wird es da nie geben !

Trotzdem weiterhin viel Spaß,Holz ist ein toller Werkstoff

LG Martin

PS: In der Schule hatten wir "Modelltischlerei" da hatten wir eine Schiebelehre in
Gebrauch, da macht es aber auch Sinn.
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Alt 04.01.2014, 11:37   #92
ruedi01
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Ich bin ja keine Fachmann für Holzbearbeitung...aber wie soll man denn Holzteile auf den 10tel Millimeter genau bearbeiten mit klassischen Sägen?!?

Gruß

RD
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Alt 04.01.2014, 13:30   #93
Stax
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... wozu gibt es Diktenhobel?
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Alt 04.01.2014, 13:48   #94
longueval
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da ist das ergebnis betändig auf 1/10mm genau?
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Alt 04.01.2014, 14:00   #95
Pinzga
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Zitat:
Zitat von Stax Beitrag anzeigen
... wozu gibt es Diktenhobel?
Holz abrichten ! aber wegen dem brauchst a koa Schiebelehre

LG Martin
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Alt 04.01.2014, 15:49   #96
David
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Habe mich da etwas verwirrend ausgedrückt. Schiebelehre nur dort, wo es wirklich wichtig ist und passen muss. Z.B. fräse ich 8mm Rillen zum Einlegen von Glasplatten in Stehern, Bodenlauf und Handlauf. Diese Rillen müssen rundherum alle genau mittig sein und da messe ich links und rechts der Rillen mit der Schiebelehre. Etwa 0,3mm Genauigkeit reichen da völlig.
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David


Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
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Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
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Alt 09.01.2014, 08:39   #97
David
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Das erste kurze Teil vom Geländer (noch ohne Glas, alle Glasteile kommen erst ganz am Schluss rein) ist fertig.

Dabei habe ich "meine Lehren" gezogen, habe so Manches noch nicht ganz perfekt gemacht, teils zu kompliziert oder sonst wie umständlich, aber in Summe bin ich ganz zufrieden.

Ich habe Schablonen anfertigen müssen (wegen der Wiederholgenauigkeit) und ich musste Spezialschrauben (Metallbearbeitung) anfertigen. Ich habe (sehr mühsam und heikel!) ein paar Löcher in Fliesen bohren müssen. Ich habe in Beton und in Ytong befestigen müssen (unterschiedliche Dübel), usw. Alles war irgendwie speziell.

Das sehr fein und glatt geschliffene Holz (letztlich Handarbeit) habe ich nicht mit farblosem Lack, sondern mit Wachs "lackiert" (stinkt ziemlich arg und trocknet langsam). Das wurde mir von einem Spezialisten empfohlen. Man trägt es mit dem Pinsel auf (!), nach Trocknung ist es seidenmatt und man sieht keine Pinselstriche mehr. Ich bin dann noch einmal mit ganz feinem und schon etwas stumpfem Schleifpapier drüber gegangen, um noch winzige erhabene Stellen (unvermeidliche Staubeinschlüsse) weg zu bekommen. Im Endeffekt ist die Oberfläche wirklich superglatt wie die Oberflächen aus der Holz-Industrie (beispielsweise Türen).

Gestern habe ich mit dem schrägen (23 Grad) und 4 Meter langen Teil vom Stiegenaufgang begonnen. Das wird vermutlich das schwierigste Teilstück von allen, wegen der vielen Winkel die zusammenpassen müssen und weil ich die langen schweren Teile (und nicht nur die) sehr oft im Haus herumtragen muss zur Anpassung. Die vielen und langen Fräsungen (Kanten und Rillen) kommen erst. Die bisher gemachten Dübelfräsungen (Festool Langlochdübel) passen schon einmal sehr gut.

Was die ganze Sache sehr erschwert, ist, dass ich alle Handläufe abnehmbar machen muss, falls einmal eine Glasscheibe bricht (was vermutlich sowieso nie passieren wird). Dadurch sind ein paar (seitliche) sichtbare Schrauben unvermeidlich. Dazu werde ich noch welche mit Abdeckkappen kaufen.

Auch ein großes Problem ist, dass ich die Löcher die es in den Fliesen gibt und die noch vom alten Geländer herrühren, irgendwie möglichst "unsichtbar" zu machen muss. Das Zumachen selbst ist einfach, aber wie bekomme ich letztendlich die Fliesenfarbe (hellbraun) hin?
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David


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Alt 09.01.2014, 08:53   #98
longueval
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bei meiner uralten stiege mit eichenhandlauf, war mal ein langer teil nicht mehr reparierbar.
die ursprüngliche komstruktion mit einstemmen und zapfen wäre sinnlos teuer geworden, weil das nur mit jahrelang abgelagertem holz geht, so was gibts auf die schnelle nicht auf dem markt in solchen dimensionen. es musste also geschraubt werden.
der tischler meines vertrauens hat die schraubstellen mit dem forstnerbohrer vertieft, mit der lochsäge holzplättchen geschnitten und die schrauben so bündig verdeckt. nach dem wachsen sind die schraubstellen unsichtbar.
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Alt 09.01.2014, 09:55   #99
Pinzga
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Zitat:
Auch ein großes Problem ist, dass ich die Löcher die es in den Fliesen gibt und die noch vom alten Geländer herrühren, irgendwie möglichst "unsichtbar" zu machen muss. Das Zumachen selbst ist einfach, aber wie bekomme ich letztendlich die Fliesenfarbe (hellbraun) hin?
Ein "Perfektionist" hätte für den Fall der Fälle vorgesorgt haben u. Ersatzfliesen damals beiseite gelegt . Der Rest ist selbsterklärend.
Was mich ein wenig verwundert: Stiegengeländer in Fliesen !? Wer macht so etwas ?
Und pinseln schaut optisch glaub ich nicht so gut aus. Ich würde wenn die Löcher nicht zu weit auseinander sind immer eine" Rosette" anstreben, so wie ich es schon bei vielen Edelstahl.Gelänsern gemacht habe (geht auch mit Holz).
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Alt 09.01.2014, 10:31   #100
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Zitat:
Das sehr fein und glatt geschliffene Holz (letztlich Handarbeit) habe ich nicht mit farblosem Lack, sondern mit Wachs "lackiert" (stinkt ziemlich arg und trocknet langsam
Ich kenne nur Bienenwachs u. das wird eingerieben. Da sollte die Oberfläche des Holzes aber nicht zu glatt sein. Und ich hätte mich in deinem Fall eindeutig für den Lack entschieden (Parkettlack), deutlich unempfindlicher gegen Schmutz
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Alt 09.01.2014, 10:33   #101
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Zitat:
weil das nur mit jahrelang abgelagertem holz geht
Aha ?!
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Alt 09.01.2014, 10:47   #102
longueval
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ja. weil in der ursprünglichen alten technik (zapfen, einstemmen, keilen) bei minimalem schwund alles wackelig wird, wenn das holz, (vor allem das keilholz) nicht jahrelang abgelagert ist.
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Alt 09.01.2014, 12:33   #103
David
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Zitat:
Was mich ein wenig verwundert: Stiegengeländer in Fliesen !? Wer macht so etwas ?
Die Stiegen sind gefliest, nicht das Geländer. Das alte Geländer hatte gedrechselte Säulen (auch von mir gemacht) und jede Säule war unten mit einem 8mm Aluzapfen eingesetzt. Diese Löcher sind jetzt da, es sind etwa 20 Stk.

Zitat:
Ein "Perfektionist" hätte für den Fall der Fälle vorgesorgt haben u. Ersatzfliesen damals beiseite gelegt.
Habe ich auch mehr als genug, aber nur die Bodenfliesen und nicht die für Stiegen mit den Rillen auf einer Seite. Warum, das weiß ich nach 25 Jahren nicht mehr.

Zitat:
Und ich hätte mich in deinem Fall eindeutig für den Lack entschieden (Parkettlack), deutlich unempfindlicher gegen Schmutz
Dieser "Lack" ist auch für Böden geeignet. Pinselstriche (das war auch meine Angst) sieht man Null.

Hier die Produktbezeichnung "OSMO Hartwachs-Öl High-Solid".
Zusatztext: für Holzfußböden und Möbel - Wohngesund.
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Alt 17.02.2014, 12:21   #104
David
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Auch hier ein bisschen Fortsetzungsbericht:

Das Bad hat sich schon bestens bewährt, wir haben alles gut gewählt/gemacht. Der Aufwand war enorm, das zeigen schon die 2 Monate Umbauzeit mit mindestens 10 Stunden Arbeit pro Tag ohne Unterbrechung.

Das Geländer ist zwischenzeitlich auch fertig bis auf die Glasplatten, aber die kommen erst rein, wenn wir im Obergeschoß das Gröbste hinter uns haben.
Einziger Wermutstropfen (wie immer bei Fremdleistungen!) ist, dass das Material das ich vom Tischler bekommen habe, nicht sehr gut war. Abgesehen von Fehlern im Holz waren die Teile auch nicht exakt abgerichtet, das hat mir einige Probleme beschert die ich nur irgendwie kompensieren konnte. Aber in Summe bin ich zufrieden.

Jetzt bin ich beim Garderoberaum/Wirtschaftsraum (ebenfalls ca. 18qm groß), der zuletzt als Werkstatt für die Holzarbeiten vom Geländer gedient hat. Die Decke und die Wände sind fertig, die beiden Fenster auch. Nächste Woche bekommen wir den Teppich und den sehr großen und mehrteiligen Kasten (von Peter Max) in Einzelteilen geliefert, den ich wieder selbst zusammenbauen werde.
Der Rest für diesen Raum ist auch schon vorhanden oder bestellt. Zuletzt kommt die neue Tür rein, die auch schon vorhanden ist.

In unserem Haus herrscht ziemliches Chaos, aber mit jedem weiteren Raum lichtet sich die Sache etwas.

Als Nächstes folgt das ca. 22qm große Schlafzimmer. Das wird gar nicht so einfach, wegen der komplizierten Decke (viele Schrägen und Kanten), dem großen Dachflächenfenster, dem Gaupenfenster, der Säule und noch ein paar Dinge, die ziemlich aufhalten werden.

Als letzter Raum im Obergeschoß kommt dann das Büro (ca. 20qm) samt Heimkinoanlage dran. Das wird in technischer Hinsicht recht aufwändig, ich muss mehrere Kabel die jetzt frei in den Raumecken liegen, in die Wände verlegen. Leinwand mache ich vermutlich keine mehr, ich werde die eine Wand ganz weiß machen und das Bild dort einfach hinprojizieren. Ob ich die Anlage mehrkanalig lasse, ist auch noch fraglich. Kommt Zeit kommt Rat.
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David


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Alt 25.07.2014, 08:59   #105
David
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Wieder ein Fortsetzungsbericht:

Ich habe praktisch ohne Pause (nur ab und zu ein Halbtagesausflug mit dem Auto zur Auflockerung) weitergemacht.

Das Ausmalen und vor allem die Vorbereitung dazu von der langen Galerie (geht über 4 Ecken, Gesamtlänge ca. 24m) war sehr aufwändig. Ich habe im Bereich der Stiegen (4,5m lang) ein spezielles Gerüst machen müssen und selbst da habe ich wegen der Höhe nicht durchgehend arbeiten können, es kam zwei Mal zu "Anstückelungen", die leider auch ein wenig sichtbar sind wenn man genau schaut.

Dazu noch waren fast alle Fliesen auf den Stiegen locker, ich habe sie vorsichtig rausgenommen, neu verklebt und verfugt.

Dann war ich endlich im Galerie-Bereich darunter, das etwa 15qm groß ist. Und wieder der übliche Ablauf: alle Tapeten entfernen, die Wände (mit vielen Details) fein verspachteln, Türen und Türstöcke rausnehmen, Ausmalen, neue Türen einsetzen.....und dann einrichten.

Im Zuge dieser Sache musste ich mich um eine neue Alarmanlage kümmern. Dazu habe ich mich erst einmal intensiv mit diesem Thema und was es da alles am Markt gibt, auseinander setzen müssen. Nach dem Kauf kam dann die aufwändige Installation und Konfigurierung.

Dazwischen immer wieder Termine wegen der neuen Küche, die extrem aufwändig wird. Alle E-Geräte nehmen wir von Miele.

Zur Zeit arbeite ich im Wohnbereich. Dieses ist gestuft angeordnet, "oben" 20qm und unten noch einmal 20qm. Die Möbel bleiben hier ausnahmsweise die alten die einmal sehr teuer waren und die zum Glück recht zeitlos sind. Nur die Sitzgruppe (von den Wiener Werkstätten, wirklich etwas außergewöhnliches) haben wir neu tapezieren lassen. Nächste Woche bekommen wir sie zurück. Bis dahin muss alles fertig sein.

Die letzten 2 Tage habe ich je 8 Stunden ausgemalt. Vorher habe ich einen ganzen Tag lang nur die vielen Fenster, die Terrassentür und den verfliesten Boden vom unteren Teil abgedeckt. Dafür habe ich ganze 5 Abdeckbänder verbraucht. Dabei geht es nicht nur darum etwas vor dem Verschmutzen zu schützen, es ist zum Teil Millimeterarbeit in den Ecken und Kanten.

In Summe habe ich am Schluss 250 Kilo Farbe verbraucht! Mit einer großen und einer kleinen Walze. Das muss man sich einmal vorstellen! Da ich die Dispersion abtöne, muss ich in jedem der 25Kg Farbkübel eine ganz exakte Menge Abtönfarbe beimischen. Diese Prozedur dauert jedes Mal fast eine Stunde, trotz Bohrmaschine und Quirl, auch weil danach so viel an Reinigung notwendig ist. Auch das Reinigen der Walzen, Pinsel usw. nach jedem Ausmalen darf nicht unterschätzt werden, alles das kostet viel Zeit und gehört zu den Arbeiten dazu.

Im oberen Teil kommt der Teppich neu. Den kann ich Anfang nächster Woche abholen. Den alten entferne ich heute. Hoffentlich klebt der nicht so irre wie der letzte vom Schlafzimmer im OG.

Alle zwei Wochen fahren wir 1-2 Mal zur Sperrmülldeponie mit dem alten Zeugs. Es ist unglaublich was da zusammenkommt, einschließlich dem vielen Verpackungszeugs von den neuen Sachen.

Bis Ende nächster Woche muss ich mit allen Arbeiten im Wohnraum fertig sein, denn dann wird die Sitzgruppe geliefert.

Weiter geht es mit dem Essplatz, der offen an die Küche anschließt. Dabei geht es wieder um ca. 20qm. Da die Decke aber bis zur Küche durchgeht, sind es tatsächlich 35qm.

Es ist alles verrückt anstrengend und langwierig. Mit jedem neuen Bereich entsteht auch wieder neuer Staub und Dreck, da kann man sich noch so bemühen das zu vermeiden. Meine Frau ist schon sehr verzweifelt, denn dieser Staub ist überall, natürlich auch in den neuen Räumen und auf den neuen Möbel.

Trotzdem bin ich schneller als angenommen. Der Zeitplan waren 2 Jahre. Wenn alles so weitergeht, sind wir heuer noch mit allem fertig. Vermutlich sogar schon im November. Dann waren es "nur" ca. 15 Monate. Aber die waren echt "hart".

Die neue Küche kommt Mitte Oktober. Danach fehlt nur noch das relativ kleine Vorzimmer. Es könnte aber sogar sein, dass sich das sogar noch vorher ausgeht.

Nächstes Jahr will ich noch das Haus außen in einen mehr oder weniger Neuzustand bringen. Im Gegensatz zu den Innenarbeiten die ich ganz alleine mache, werde ich diese Arbeiten machen lassen, denn das will ich mir nicht auch noch antun.
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Gruß
David


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