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Raumakustik Alles rund um dieses wichtige Thema

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Alt 09.11.2018, 00:24   #121
longueval
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Standard AW: Raumakustik im Bassbereich

ich hab geglaubt, das ist mit ZEIT gemeint, vgl. mein hinweis, dass, wenn die stellen pegelmäßig zurückgeregelt sind, auch die zeit, wie lange man es hört auf grund der hörschwellen abnimmt. sprich unter die hörschwelle fällt der nachhall des raums früher.
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Alt 04.12.2018, 15:26   #122
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Standard AW: Raumakustik im Bassbereich

Wichtig ist, den eigenen Hörraum akustisch zu neutralisieren, so dass die Aufnahme so wieder gegeben werden kann, wie der Produzent es geplant hat.
Über die Oktave betrachtet sind dann auch unterschiedliche RT-Zeiten gegeben.
Es ist eine Gratwanderung und wohl auch vom Zufall abhängig, wie im gegebenen Hörraum das eingesetzte Akustikmaterial Wirkung zeigt.
Beim Bass habe ich festgestellt, dass der Raum diesen sehr stark beeinflusst und nachklingen lässt, so dass bei hohen Pegeln stehende Wellen auftreten können.
Ich denke, dass die autom. Raumeinmessung dem Klang insgesamt abträglich ist und dazu führt, dass einige Produktionen scheußlich klingen.
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Alt 05.12.2018, 17:21   #123
longueval
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da denkst du falsch, einfach mal probieren. 14 tage rückgaberecht sind ausreichend, um sich eine meinung bilden zu können.

im übrigen ist raumeinmessung und korrektur bis zur doppelten schröderfrequenz der (meiner erfahrung nach) königsweg. mechanische bedämpfung von raummoden ist überaus raumgreifend. alles schon mitgemacht.

die resonatoren sind ausgezogen. im übrigen sind moden nicht pegelabhängig, sondern man hört sie besser
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Geändert von longueval (05.12.2018 um 17:27 Uhr).
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Alt 05.12.2018, 17:41   #124
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Standard AW: Raumakustik im Bassbereich

Ich hatte letztens ein Wasserfalldiagramm mit markanten Bassschlägen, und diese Bässe fanden sich als Obertöne bei 1, 2 u. 4 kHz wieder.
Wenn ich jetzt im Tieftonbereich Frequenzen abschwäche bzw. lösche, dann fehlen die Obertöne, die zum Klangbild beitragen.

In 48 Crash - Suzie Quattro - gibt es Drum-Schläge, die ineinander überzugehen scheinen. Nach der letzten Maßnahme schwingt der Raum nicht mehr mit und nach, jetzt sind kleine Pausen zwischen den Schlägen bemerkbar.

Es klingt einfach natürlicher.
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Alt 05.12.2018, 21:33   #125
longueval
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geh bitte, warum sollen da die obertöne fehlen? ich glaub du kennst dich nicht aus. die obertöne sind in den daten, warum sollen die erst im raum entstehen? im raum entstehen maximal störungen, alles andere steckt in den daten. schon wieder einer, der glaubt lautsprecher machten musik, irrtum, die latsprecher geben wieder, was in den daten steckt, stecken obertöne in den daten, dann kommen sie aus den lautsprechern. wenn ich modenübertreibungen wegregle, dann bezieht sich das auf die frequenzen, die betroffen sind, das sind sicher nicht die obertöne. tschuldigung, wenn ich mich im ton vergreif, war nicht bös gemeint.
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Alt 06.12.2018, 00:43   #126
schauki
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Standard AW: Raumakustik im Bassbereich

Zitat:
Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
Wichtig ist, den eigenen Hörraum akustisch zu neutralisieren, so dass die Aufnahme so wieder gegeben werden kann, wie der Produzent es geplant hat.
Das geht nur dort wo es produziert wurde.
Das muss gar nicht neutrale Wiedergabebedingungen bedeuten.

Zitat:
Über die Oktave betrachtet sind dann auch unterschiedliche RT-Zeiten gegeben.
Den Satz verstehe ich nicht.
Man sollte doch über den gesamten Frequenzbereich gleichmäßige NHZ anstreben.

Zitat:
Es ist eine Gratwanderung und wohl auch vom Zufall abhängig, wie im gegebenen Hörraum das eingesetzte Akustikmaterial Wirkung zeigt.
Zum Glück ist bei der Raumakustik der Zufall gar nicht beteiligt.
Aufgrund der Komplexität lasst sich mit einfachen Mitteln aber das Ergebnis nicht genau vorhersagen.

Zitat:
Ich denke, dass die autom. Raumeinmessung dem Klang insgesamt abträglich ist und dazu führt, dass einige Produktionen scheußlich klingen.
Eine automatische Einmessung kann auch falsch liegen. Denn da gibt es viele Parameter die beachtet werden müssen und manchmal kann das aus dem Prinzip der eingesetzten Technik nicht gemacht werden.


Ich persönlich habe bisher allerdings noch keine einzige Anlage (eigene und fremde) erlebt, bei der eine (richtig gemachte) Bass-Entzerrung nicht positiv im Ergebnis war oder im schlechtesten Fall ohne Wirkung.

mfg
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Alt 06.12.2018, 11:03   #127
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Bei 125 Hz liegt die NHZ zwischen 380 u. 420 Ms, und das scheint für meinen Raum ein idealer Wert zu sein, denn so gut waren die Bässe bislang nicht.
Insgesamt ist der Eindruck entstanden, ich würde die Musik nun Direkt/Pure hören.
Hofa geht z. B. in Wiedergaberäumen von 300 ms Nachhall aus.
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Alt 06.12.2018, 17:12   #128
Babak
Ich schau nur
 
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Zitat:
Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
Bei 125 Hz liegt die NHZ zwischen 380 u. 420 Ms, und das scheint für meinen Raum ein idealer Wert zu sein, denn so gut waren die Bässe bislang nicht.
Insgesamt ist der Eindruck entstanden, ich würde die Musik nun Direkt/Pure hören.
Hofa geht z. B. in Wiedergaberäumen von 300 ms Nachhall aus.
Der die anzustrebende NHZ hängt ja vom Raumvolumen und der Nutzung ab

Welches Volumen hat Dein Raum denn?
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Grüße


Babak

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"Alles was wir hören ist eine Meinung, nicht ein Faktum.

Alles was wir sehen ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit!"


Marcus Aurelius
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Alt 07.12.2018, 12:52   #129
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Für's Musikhören ist mein Raum zu klein und lässt ohne Dämpfung eine reguläre RT-Messung nicht zu.
So habe ich die App auch missbraucht: LS-Signal aus, Messung an, LS an, LS aus, Messung stopp, Werte ablesen.
Jetzt habe ich festgestellt, dass es auch eine ClapApp ist, und dann werden Werte um 0,08 angezeigt.

Und das ist mein grundsätzliches Problem: Was messe ich, wie muss ich die Werte interpretieren.
Meine Ohren sind u.U. aussagefähiger.
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Alt 07.12.2018, 21:01   #130
longueval
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die meisten bedämpfungsmaßnahmen fallen unter 2-300hz stark ab, daher hatte ich ja auch resonatoren und plattenschwinger in meinem raum, neben der lede bedämpfung.

noch einmal, die automatische regelung mit antimode hat mehr gebracht, als die resonatoren vorher und mit den obertönen hat das überhaupt nix zu tun, die bleiben davon unberührt, weil die sind auf der platte bzw cd oder was immer drauf und werden unverändert vom lautsprecher abgegeben

https://trikustik.at/raummoden-rechner/

obertöne, die der lautsprecher dazu veranstaltet, sind klirr also verzerrungen.
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Alt 07.12.2018, 22:59   #131
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Wenn ich meinen Raum mit Akustikmaterial bei 80 % habe, werde ich auf AM & Co. evtl. einschwenken.
Bis dahin stehen aber noch einige Maßnahmen an, die ich unbedingt ausprobieren möchte.
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Alt 16.12.2018, 11:54   #132
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Die Lebendigkeit des Raumes muss bei den Dämpfungsmaßnahmen erhalten bleiben; dass haben die Eidgenossen herausgefunden, als sie einen Raum nach ITU und THX hergerichtet haben. Sie sind bei einer NHZ von 0,34 s gelandet, 55 qm Raum.
Der Dresdner Konzertsaal wurde bzgl. Nachhall optimal eingerichtet, und die Musiker sprechen dort von einem lebendigen Klang.
Die Mailänder Scala klingt sehr trocken. Ein Text mit einer alten, verspiegelten Loge hat ergeben, dass auch hier der Klang lebendiger ist.
Ein trockener Klang ist somit nicht von Vorteil.
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Alt 17.12.2018, 09:11   #133
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Man darf einen Konzertsaal nicht mit einem Raum zur Hifi-Wiedergabe vergleichen. Ein Konzertsaal soll einen (definierten) Eigenklang besitzen. Ein Hifi-Raum dagegen so wenig wie möglich.

Gruß

RD
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Alt 17.12.2018, 09:14   #134
David
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Zitat:
Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
Die Lebendigkeit des Raumes muss bei den Dämpfungsmaßnahmen erhalten bleiben; dass haben die Eidgenossen herausgefunden, als sie einen Raum nach ITU und THX hergerichtet haben. Sie sind bei einer NHZ von 0,34 s gelandet, 55 qm Raum.
Der Dresdner Konzertsaal wurde bzgl. Nachhall optimal eingerichtet, und die Musiker sprechen dort von einem lebendigen Klang.
Die Mailänder Scala klingt sehr trocken. Ein Text mit einer alten, verspiegelten Loge hat ergeben, dass auch hier der Klang lebendiger ist.
Ein trockener Klang ist somit nicht von Vorteil.
Für Klassik mag das gelten, aber nicht für Pop und schon gar nicht, wenn man lauter hört.
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Gruß
David


Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
Ganz wichtig: immer beim Thema bleiben!
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Alt 17.12.2018, 10:55   #135
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Violinen bringen es bei Wagner auf Spitzen von 109 Dezibel. Die Trompeten und Tubas erreichen einen Spitzenwert von 110 Dezibel, die Posaunen immerhin noch 108. Flöten erreichen mit ihren Höchstwerten sogar 118 Dezibel. Diese Lautstärke wäre mit einem Presslufthammer zu vergleichen.
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