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Alt 24.07.2009, 10:32   #1
David
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Standard Thread für aktive Musiker

Da ich ja wieder musiziere und es hier auch ein paar Leute gibt die das machen (sicher viel besser als ich), habe ich mir gedacht, dass so ein Thread auch ganz interessant sein könnte. Hier kann man also alles schreiben, was damit im Zusammenhang steht.

Ich übe wieder fleissig am E-Bass und habe dabei natürlich so meine Problemchen. Dazu muss ich gleich vorweg sagen, dass mein Hauptmanko darin besteht, dass ich nicht vom Blatt spielen kann (Noten zu allen Liedern sind aus dem Internet zu bekommen) und - noch schlimmer - auch nicht nach Notenangaben in Buchstaben (die stehen ja auch immer dabei). Denn dazu müsste ich alles blitzartig am Griffbrett umsetzen können und das kann ich auch nicht. Das heisst, ich bin ein reiner "Gehörspieler" und das hat zumindest den Vorteil, dass - wenn ich einmal ein Lied kann - ich nicht mehr wie viele andere Musiker dauernd auf Noten starren muss. Ich spiele also intuitiv und sicher auch nicht falsch, ähnlich wie viele Jazzmusiker, die auch keine Noten können, aber trotzdem beachtlich gut spielen.

Trotzdem habe ich vor, mein Manko zumindest teilweise zu verkleinern, das Minimum wäre besagte Umsetzung am Griffbrett nach Notenangaben in Buchstaben. Früher habe ich das gekonnt, aber heute - noch dazu mit dem Fünfsaiter - bin ich damit total überfordert.

Angeregt zu diesem Thread hat mich das Einlernen von ein paar Liedern, an denen ich stundenlang "gekiefelt" habe. Als Beispiel nenne ich einmal von Robbie Williams "Something Beautiful" und (nicht ganz so schwer aber auch nicht ganz einfach) "Angels". Oder alles (!) von Roxette (fängt oft harmlos an und dann kommt es harmonisch ganz dicke). Oder auch Bonnie Tyler "Total Eclipse Of The Heart".

Dazu habe ich jetzt eine Frage an die "Aktivlinge": schafft ihr es (ohne Noten wohlgemerkt!) in kurzer Zeit hier die Harmonien fehlerfrei dazu zu spielen? Würde mich echt interessieren.

Hier die Links dazu von Youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=9casEE87AaU

http://www.youtube.com/watch?v=73KIIOBCfK0

http://www.youtube.com/watch?v=8xryjvBkJXw

http://www.youtube.com/watch?v=3latp...eature=related

Gruß
David
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David


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Alt 24.07.2009, 12:39   #2
Markus Berzborn
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Ja, würde ich schaffen - ohne jetzt angeben zu wollen.

Allerdings mache ich mir meistens ein paar Notizen.
Z.B. spiele ich ja auch ab und zu in so einer Art Dixiejazz- und Oldies-Band, und da läuft vieles ohne Noten.
Wenn jetzt jemand ein neues Stück einproben will und da ist eine harmonisch kompliziertere Passage drin, dann frage ich erst mal - "wie sollen wir das machen" oder "wie stellst du dir das vor". Dann kann man ja verschiedene Akkorde ausprobieren und die notiere ich mir dann, also ganz grob in "Buchstabenschrift". Klar lernt man sie irgendwann auswendig, aber wenn man nicht so oft zusammen spielt, finde ich solche Notizen ganz nützlich.

Gruß,
Markus
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Alt 24.07.2009, 13:26   #3
David
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Markus, habe ich mir eh' gedacht, dass du da kaum Schwierigkeiten haben wirst.

Wobei bei den Saiteninstrumenten noch dazu verschiedene Möglichkeiten existieren bezüglich "Griffbild", denn ob ich jetzt einen bestimmten Grundton eine Oktave tiefer oder höher spiele ist ziemlich egal, ich nehme meist den Ton der näher liegt. Gilt aber natürlich nur für den Bass der ja hauptsächlich Grundtöne spielt. Bei einem Soloistrument geht so etwas natürlich nicht.

Aber dieses "Something Beautiful" ist schon eine harte Nuss! Ist meiner Meinung nach eine geniale Komposition.

Gruß
David
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Alt 24.07.2009, 13:31   #4
Markus Berzborn
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Das stimmt. Aber die Soloinstrumente machen sich ja sowieso meist keine Gedanken über Harmonien - zumindest bei relativ "normaler", konventioneller Musik.
Die müssen schauen, dass sie ihre Melodielinien hinbekommen.

Gruß,
Markus
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Alt 24.07.2009, 14:19   #5
David
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Mich würde interessieren, ob Holger - der ja mit dieser Art von Musik sonst nichts zu tun hat - die Harmonien dieser Lieder auch schnell spielen könnte.

Holger, probier's mal.

Gruß
David
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David


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Alt 24.07.2009, 16:27   #6
KSTR
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Hi,

also "in kurzer Zeit" ist halt sehr relativ.... also ein, zwei intensive Stunden pro Song im Schnitt würde ich schon damit verbringen müssen bevor ich mich blind (ohne zu proben, oder mit einer "halben Probe") auf die Bühne stellen würde (weil, als Basser hört man sich live praktisch eh nie gescheit, ausser man hat in-ears). Und schon vorher die Songs einfach x-mal anhören bis es einem zum Hals heraushängt, so nebenher, damit man sich um den generellen Songaufbau keine Gedanken mehr machen muss.

Im Zweifelsfall heißt das schon ein paar volle acht-Stunden-Tage (ganz am Anfang meiner privaten "Karriere" habe ich mir mit genau einer solchen Aktion einen Ruf geschaffen, da war der Bassist zwei Tage vor einem wichtigen Gig ins zu flache Wasser gesprungen und hat sich den Arm gebrochen... ich hatte 48 Stunden Vorbereitungs-Zeit für ein gutes 2-Stundenprogramm, und nur eine Probe in einem Schuppen mit knapp über Null Grad und nur rudimentärster Besetzung -- war eine Coverband (Santana etc) mit großer Besetzung, 20 Leute, Bläser und alles Pipapo. Hat dann auch nicht ganz geklappt, ein paar Hacker waren schon drin.

Auf jeden Fall ein große Hilfe ist wenn man die Harmonien grob auf der Gitarre nachspielen kann (oder auf den Klavier) als ersten Schritt, also mit "nur" Bassspielen allein ist sowas heikel. Und auf jeden Fall die Harmonien/Grundtöne einmal selber aufschreiben (lesen/merken reicht halt nicht) das hilft damit es schneller ins Rückemark geht. Ein bischen das Schlagzeug (mit) zu spielen sodass es für einen rudimentäre Begleitung reichen wüde ist für einen Bassisten auch nie ein Fehler.

Und, auf der Bühne immer cool aussehen... egal was passiert... und im Zweifelsfall auf die gedämpfte leere H-Seite eine passenden Beat zu (oder quer zu) den Drums klopfen, kommt immer gut als sehr schöne "individuelle Abwandlung".

Ich hatte zwar ein halbwegs komplette formale Ausbildung (am Tenorhorn), aber mit einer gewissen "Bockigkeit" das dann später alles über Bord geworfen, weil "wozu brauch ich das als Punkmusiker"?

Grüße, Klaus
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Alt 24.07.2009, 16:35   #7
David
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David hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
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Hab' jetzt ein paar Kunden gleichzeitig und heute gleich nach Geschäft Probe, kann also erst morgen antworten.

Gruß
David
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David


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Alt 24.07.2009, 16:52   #8
Dr. Holger Kaletha
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Zitat:
Zitat von Hifiaktiv Beitrag anzeigen
Mich würde interessieren, ob Holger - der ja mit dieser Art von Musik sonst nichts zu tun hat - die Harmonien dieser Lieder auch schnell spielen könnte.

Holger, probier's mal.
Hallo David,

das Hören und Erkennen von Harmonien ist nach meiner Erfahrung nichts Titanisches, sondern schlicht Übungssache! Ich habe mal einen Kurs Gehörstraining an der Musikhochschule gemacht. Vorher konnte ich die Dreiklänge, Intervalle nur sehr schwer hören, hinterher war das dann (fast) kein Problem mehr! Nur wenn man das nicht regelmäßig trainiert, vergißt man das Erlernte leider auch schnell wieder! Was auch sehr hilfreich ist, daß man lernt zu harmonisieren. Ansonsten bin ich ziemlich lausig im Vomblattspielen. Was ich gemacht habe, ist sehr viel Auswenigspielen. Bei Chopin-Etüden geht das gar nicht anders. Nur prägt man sich da nicht die Harmonien ein, sondern die Griffe. Im Unterschied zu mir Amateur können sich die Profis die Harmonien merken, das ist natürlich eine ganz andere Qualität! Mein Sohn hat sich selbst E-Gitarre beigebracht, er kann auch keine Noten lesen. Er kennt die Akkorde und Bezifferungen. Das geht auch! Es ist wohl so, daß Menschen, die entweder viel andere begleiten (Gitarre, Orgel) oder auch Chorsänger, die etwas spontan nachsingen und vom Blatt singen können, die Fähigkeit des Hörens von Harmonien viel besser beherrschen. Jedenfalls habe ich die Erfahrung gemacht, daß man manche Stücke mit sehr komplexen Harmonien (ich denke da jetzt an Scriabin z.B.) auch sehr schwer in den Kopf bekommt.

Beste Grüße
Holger
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Alt 24.07.2009, 17:02   #9
Markus Berzborn
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Zitat:
Zitat von Dr. Holger Kaletha Beitrag anzeigen
Jedenfalls habe ich die Erfahrung gemacht, daß man manche Stücke mit sehr komplexen Harmonien (ich denke da jetzt an Scriabin z.B.) auch sehr schwer in den Kopf bekommt.
Da ist wohl was dran. Ich finde es immer sehr beeindruckend, wenn manche Leute sehr komplexe atonale Musik auswendig spielen, z.B. Pollini eine Sonate von Boulez.
Das kann ich mir für mich gar nicht vorstellen.

Gruß,
Markus
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Alt 24.07.2009, 17:08   #10
Markus Berzborn
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Zitat:
Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
Und, auf der Bühne immer cool aussehen... egal was passiert...
Ein Jazzer sagte mal: Wenn Du Dich verspielst, genau den falschen Ton einfach mehrfach wiederholen, dann hört es sich an, als müsste das so sein.

Gruß,
Markus
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Alt 24.07.2009, 17:09   #11
David
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So, jetzt sind sie alle versorgt (beim Hören bin ich nie dabei) und deshalb schnell die Frage:
Zitat:
weil, als Basser hört man sich live praktisch eh nie gescheit, ausser man hat in-ears
So etwas wollte ich mir schon kaufen, sieht aber vielleicht ein bisserl blöd aus. Zum Proben wär's aber OK, hast du sowas schon getestet?

Zitat:
als ersten Schritt, also mit "nur" Bassspielen allein ist sowas heikel.
Ich übe immer nur so, dass ich zu den originalen Liedern spiele (im Geschäft wenn gerade nix los ist mit dem PC-Tröten). Das funktioniert bestens und der Vorteil ist, dass ich auch den Originalbass höre.
Das machen wir sogar ab und zu bei den Proben mit allen Leuten, da stecke ich den iPod an meinem Bassverstärker an und alle spielen ganz leise dazu. Da geht es dann aber nur noch um Detailfragen, denn die Leute kommen schon ganz gut vorbereitet zur Probe (oder auch nicht).

Gruß
David
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David


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Alt 22.11.2009, 11:27   #12
Herr Baer
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Ich habe gestern das Musik machen auf Grund körperlicher Gebrechen endgültig an den Nagel gehängt.

Morgen geht mein Drumkit weg, heute mittag meine Marshalls.

Auch habe ich noch etliches zu verkaufen,

zoom recording Studio
Ibanez Bass
Hohner Bass (Mat Sinners privater mit Autogramm) Spezialanfertigung
Les Paul Gitarre mit Mat Sinner Widmung
Mikrofosets für Drums und Instrumente
blablabla

Ich gebe es auf.

Mich kostete der Spaß ein Vermögen-
mehr als ich für Hifi verbrate-

und die letzten Jahre ärgerte ich mich immer wieder über den gleichen Scheiß,
von dem David auch Hämorhoiden kriegen könnte,
die Unzuverlässigkeit und Schludrigkeit anderer.

However,
erschwerend kommen meine 1001 körperliche Gebrechen hinzu,
die es für mich sehr schwer machen
umzusetzen, was ich komponiere.
Was nützen einem die tollsten Riffs,
wenn man sich mit Lähmungen rumschlägt
und die Griffel nicht auseinander kriegt
oder kein Gefühl hat
und den Kram 100 mal spielen muß
bis er einmal aufn Punkt knüppelt.

Und wenn ich mir Profis engagiere,
geht da unter 2.000 Euro am Tag gar nix,
Normaltarife liegen bei bis zu 5fachen!

Klar, habe ich so was auch schon gemacht,
aber der Geldbeutel ist eng
und die Hosen sind weit
und Tannoy bauen demnächst was,
wo ich kaufen will
und das kostet richtig Asche.

Außerdem nimmt das ganze Zeug zimmerweise voll Platz weg.

Klar, es nervt mich,
aufzuhören,
aber bevor ich weiter halbe Sachen mache,
hänge ich es an den Nagel.

So bleibt mir mehr Zeit
für Spielfilme und Musik.

Mir war es in all den Jahren nicht möglich Musiker zu finden,
die pünktlich und zuverlässig sind
und Kohle investieren
alles immer nur auf meinem Buckel.

War mir auch schnuppe-
Kohle ist zum Verbraten da,
aber irgendwann geht die alle.

Auch habe ich ganz andere Sorgen,
gesundheitlicher Art,
und auch familiärer Art,
schwer krebskranke Mutter
und Hämorhoiden im Arsch nerven mich auch.

Diese Welt kotzt mich sowieso nur noch an
die Ignoranz und Lieblosigkeit der Menschen
und ich konzentriere mich da lieber auf mein Seelenleben
und begebe mich außerhalb dieser gefallenen Welt.
Bin auf einer anderen Bewußtseinsebene- gelebtes SEIN
jedoch immer noch im maroden Körper
eine Ferrari Seele in nem Trabbi Kostüm.

Projekte, die mich anmachen,
unterstütze ich lieber,
als daß ich sie mir wie früher "auflade"
dann wird alles überschaubar.

Ich würde gerne was Nützliches machen
in diesem Leben
was ich mir vorstellen könnte
ist Seelsorge oder so was.

Aber nicht für Leute
die vor Dekadenz und Fettsucht keinen mehr hochkriegen
und sonst keine Probleme haben
sondern für Leute
die echt und real am Boden sind.

In dieser Welt
wird zu wenig geholfen
und zu viel geschwätzt.

Egal ob in der Musik,
im Beruf,
in der Politik,
in den Foren,
alles nur endloses Geschwätz
und so wenig passiert.

Mich widert das tierisch an,
ich mag so gerne Action und Resultate
aber keine Luftschlösser.

Ich muß für die Musik einen Ersatz im Leben finden,
der Sinn macht.
Habe noch keine Ahnung was.

Wäre ich nicht verheiratet,
und gesundheitlich seit Jahrzehnten am Arsch,
hätt ich Bock auf Prediger/Missionar
oder so was in der Art.

Die Zeugen Jehovas bewundere ich da sehr.
Die LEBEN und tun das KONSEQUENT.

Zur Zeit verstehe ich
was Salomo sagte:
Es ist alles ein Haschen nach dem Wind!
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Alt 22.11.2009, 11:32   #13
Che55e
Earthmover
 
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Registriert seit: 22.01.2007
Beiträge: 1.727
Che55e
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Zitat:
In dieser Welt
wird zu wenig geholfen
und zu viel geschwätzt.
das stimmt.
und zwar beides.
Che55e ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2009, 11:33   #14
Markus Berzborn
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Ort: Monschau/Eifel
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Ein Bekannter von mir (Ex-Profischlagzeuger) verkauft auch sein Drumset aus familiären Gründen. Bei Interesse kann ich vermitteln.

Gruß,
Markus
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Alt 22.11.2009, 11:40   #15
Franz
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Standard

Werner,

wenn du dich nützlich machen und anderen helfen willst, die Hilfe wirklich brauchen, dann geh mal in eine Sozialberatungsstelle. Dort werden ehrenamtliche Helfer gesucht. Da kannst du den Sinn finden, den du suchst.

Gruß
Franz
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