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Alt 07.07.2017, 13:11   #1
kilovolt
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Liebe HiFi-Interessierte

Auf meinen Streifzügen durch's grosse www ist mir dieses Forum positiv aufgefallen, daher habe ich mich hier mal angemeldet, danke für die turboschnelle Freischaltung, David.

Gerne möchte ich mich als erstes kurz vorstellen:
Mein Name ist Daniel, bin verheiratet und habe zwei Kinder. Beruflich habe ich ursprünglich Audio-Video-Elektroniker gelernt, danach Elektrotechnik studiert. HiFi ist schon lange eines meiner Hobbies. Meine Anlage beschränkt sich auf Stereobetrieb und CD-Wiedergabe und die Geräte sind alle älterer Natur, um nicht zu sagen asbach uralt. Trotzdem bin ich noch immer recht zufrieden damit. Die Anlage beinhaltet B&W Matrix 802 Series II Lautsprecher, eine Accuphase P-500 Endstufe, eine Accuphase C-230 Vorstufe und einen Sony CDP-X559ES CD-Player. Die einzige etwas kritische Komponente ist die Vorstufe, deren Schalter schon mal bessere Zeiten gesehen haben. Früher oder später muss ich mich wohl noch um eine etwas neuere Vorstufe bemühen, am liebsten eine, die das NF-Signal über Relais führt und nicht direkt über Schalter. Die Geräte wurden alle gebraucht gekauft. Die Neupreise für solches Equipment sind es mir nicht wert.

Mein Nickname stammt von meinem zweiten grossen Hobby, bei dem es um Experimente mit Hochspannung geht.

Nun freue ich mich, Mitglied Eurer Community zu werden und hoffe auf interessanten Austausch.

Beste Grüsse
Daniel
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Alt 07.07.2017, 13:59   #2
dipol-audio
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"Welcome to the show", Daniel.

Viel Spaß mit uns ... ;)
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Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

Gewerblicher Teilnehmer

www.dipol-audio.de


Nihil sine causa



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Alt 07.07.2017, 14:02   #3
longueval
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wie schauts mit deinem raum aus? wie viele quellen hängen an der vorstufe?
sonst wüsste ich dir einen tipp für eine winzige vorstufe mit raumrechner und selbsteinmessung, analoger lautstärke regelung über chip und widerstandsnetzwerk, usb , toslink und analog eingang. alles wird digital geschaltet. 650 €uronen, ausgang cinch und xlr direkt beim importeur
im übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass das austauschen aller schalter und regler für dich ein problem wär. dann isse wieder wie neu.


servus
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Alt 07.07.2017, 20:57   #4
David
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Welcome @kilovolt!
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Gruß
David


Erst wenn man begriffen hat, dass Raumakustik, Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger sind als die Anlage selbst, hat man die Audiowiedergabe verstanden.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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Alt 08.07.2017, 11:58   #5
Dezibel
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Hi(Fi) kv !


LG, dB
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Alt 10.07.2017, 09:37   #6
kilovolt
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Ganz herzlichen Dank für das warme Welcome von Eurer Seite, dipol-audio, longueval, David und Dezibel

longueval, danke Dir auch für den Tipp mit der digitalen Vorstufe. Tönt schon sehr verlockend, und 650 Euro wäre auch durchaus noch ein Betrag, den man noch irgendwie aufbringen kann. Ich bräuchte eigentlich nur einen einzigen Hochpegeleingang für den CD-Player, andere Quellen hab ich nicht.

Das Instandstellen der C-230 Vorstufe dürfte für mich schon etwas problematisch sein, nicht unbedingt wegen dem Verständnis für die Sache, aber (neue) Schalter gibt es zu diesem Gerät schon lange nicht mehr und ein seriöses Reinigen der alten Schalterkontakte dürfte mit einem massiven Arbeitsaufwand verbunden sein, da man dafür ziemlich viel zerlegen muss und die Schalter teilweise auch nicht gerade simpel daherkommen. Wie erfolgversprechend eine solche Reinigungsaktion dann rauskommt, ist auch eine Frage. Den krachenden Subsonic-Schalter hab ich mal in einer Schnellaktion einfach überbrückt, da ich Subsonic nicht brauche und zudem auch die Endstufe noch ein zuschaltbares Subsonicfilter anbietet. Gleiches hab ich bei den drei Loudnessstufen gemacht, denn dort war ich immer auf neutraler Position. Auf die restlichen Klangregler möchte ich jedoch nicht verzichten, denn ich bin kein puristischer Neutral-Hörer. Hatte mal einen kleinen Accuphase E-210 Vollverstärker, welcher von Werk aus keine Klangregler aufwies. Damit war ich jedoch unglücklich. Den hab ich übrigens immer noch hier, falls ihn jemand kaufen möchte

Ein herzlicher Gruss
kilovolt
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Alt 10.07.2017, 11:16   #7
Dezibel
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Das Problem mit mechanischen Schaltern die man selten nutzt ist das Ansetzen einer gewissen ''Plaque'' - selbst vergoldete Kontakte sind davor nicht gefeit. Oft lässt sich das Schaltknacken beseitigen indem man die selten oder gar nicht genutzten Schalter 15..20 mal betätigt - Stufenschalter von Anschlag zu Anschlag energisch hin und her dreht. Es wäre ja höchst unlogisch wenn ein nie oder nicht betätigter Kontakt Abnützungserscheinungen hätte. Von den gängigen Bastler-Kontaktwässerchen rate ich dringend ab. Wenn schon dann industrielle Reiniger für E-Anlagen die nach der ''Wäsche'' rückstandslos verdunsten. Der beste Kontakt ist ein trockener Kontakt (außer Ölbad- und Quecksilberschalter ;) ). Ich würde an Deiner Stelle eine Instandsetzung wagen - Du kannst dabei nichts verlieren ....

LG, dB
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Alt 10.07.2017, 11:48   #8
kilovolt
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Danke für die Tipps, Dezibel. Hätte sogar noch eine zweite, genau gleiche Vorstufe als Ausschlachtgerät zur Verfügung, die ich mal zu einem Butterbrotpreis (als defekt) erstanden habe, nur leider sind deren Schalter noch schlechter, ein einfacher Wechsel bringts also nicht. Evt. werde ich mir die Zeit für eine Revision mal nehmen (die Lötstellen könnten stellenweise auch mal nachgelötet werden, nach fast 40 Jahren), aber mit zwei kleinen Kindern und einem 100%-Job hat man eigentlich fast nie Zeit ;-)

Beste Grüsse
kilovolt
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Alt 10.07.2017, 12:49   #9
Dezibel
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Nachlöten ? Wozu ? Eine Lötstelle sollte ''für die Ewigkeit'' halten - wenn sie auch äußerlich vielleicht matt aussehen sollte. Viel wichtiger für Reparaturen ist Löterfahrung und eine regelbare Lötstation mit div. Lötspitzen, Auslötlitze, und eine gute Vakuumpumpe. Auch die Wahl des richtigen Lötzinns spielt eine Rolle. Für Elektronikarbeiten unbedingt mit integriertem Flussmittel und in zweckmäßiger Dicke. Vom bleifreien Zinn halte ich nichts - zu hohe Verarbeitungstemperaturen und schlechter Fluss - nebenbei glanzlose Lötstellen. Für Reparaturen und Privatleute (Bastler) ist verbleites Zinn nach wie vor erhältlich ... usw.

LG, dB
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Alt 10.07.2017, 13:05   #10
kilovolt
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Diese Vorstufe wird an verschiedenen Stellen ziemlich heiss im Betrieb. Durch zahlreiche Aufwärm- und Abkühlvorgänge werden Lötstellen brüchig, früher oder später. Elektronik-Equipment ist alles reichlich vorhanden, von der Weller Löt- und Entlötstation über mehrere Scopes (Speicher- und Analog), diverse Multimeter, Funktionsgenerator, Labornetzteile etc. ist alles da ;-) Ich bin stark in der Elektronik verwurzelt, siehe bei Interesse auch meine Webseite www.kilovolt.ch und habe mittlerweile knapp 25 Jahre Erfahrung hinsichtlich Fehlersuche in analogen Schaltungen und Signalverarbeitung generell. Lötstellen habe ich schon oft als Fehlerursache gehabt, überall da, wo entweder mechanische Schwingungen entstehen (durch schwingende Drosseln oder Trafos), oder eben bei thermisch kritischen Bauteilen wie Spannungsregler oder Transistoren mit hohem Ruhestrom. Manchmal ergibt sich ein kreisrunder Riss rund um den Anschlussdraht und ein Kontakt ist gar nicht mehr gegeben. Bei der Accuphase C-230 Vorstufe arbeiten diverse Schaltungsteile in Klasse A, was man bei einer Vorstufe ja auch noch hinsichtlich des Stromverbrauchs tolerieren kann, nur wirds da dann eben stellenweise schon sehr warm.

Beste Grüsse
kilovolt

Geändert von kilovolt (10.07.2017 um 13:18 Uhr).
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Alt 10.07.2017, 13:52   #11
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Thermische Einflüsse auf Lötstellen wie die Aufgezählten habe ich allerdings auch schon erlebt - selbst auslötende Widerstände u.Ä. Sowas ist ein echter Jammer und zeugt nicht gerade von Sorgfalt am Schaltungs- bzw. Layoutdesign.

Interessante Webseite dürftest Du da haben - muss ich mir unbedingt genauer ansehen ... danke !

LG, dB
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Alt 10.07.2017, 14:36   #12
longueval
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die seite kennst du schon?

http://www.hifi-studio.de/hifi-klass...ik_sammler.htm

ich habe einige klassiker der studiotechnik herumstehen, sowas wirft man nicht weg, wär schad drum, sind ja gute geräte. ein bissi weh weh ist charakter
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Alt 10.07.2017, 14:38   #13
kilovolt
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Danke, Dezibel. Die meisten Leute reagieren nicht so positiv, wenn man sie erfahren, dass man in der Freizeit HV-Experimente durchführt.

Zitat:
Sowas ist ein echter Jammer und zeugt nicht gerade von Sorgfalt am Schaltungs- bzw. Layoutdesign.
Ganz so tragisch sehe ich das nicht unbedingt. Die C-230 wurde 1979 produziert (oder zumindest dann auf den Markt gebracht), daher hat sie nun schon überdurchschnittlich lange gelebt, selbst wenn sie von heute auf morgen zum Totalschaden würde (was ja bei einem Verstärker fast nicht möglich ist, reparieren kann man fast alles, wenn man den Aufwand nicht scheut). Auch die P-500 Endstufe hat schon gut 30 Jahre auf dem Buckel und läuft noch wie am ersten Tag. Moderne Geräte mit Schaltnetzteil dürften da wohl weniger langlebig sein, was aber wohl auch aufgrund des tieferen Preises wiederum vertretbar ist.

EDIT @ longueval:
Sehr inetressante Seite, die kannte ich noch nicht, danke! Da werde ich auf jeden Fall noch etwas mehr rumstöbern.
Was mich etwas irritiert: Warum betont der Autor der Seite immer wieder, dass es schwierig sei, Geräte mit Netzteilfehler zu reparieren? Netzteile sind doch recht standardmässig aufgebaut, ich kann mir nicht vorstellen, dass es da grosse Schwierigkeiten geben könnte, ausser, der Trafo selbst wäre ausgebrannt, aber das habe ich noch kaum je gesehen.

Beste Grüsse
kilovolt

Geändert von kilovolt (10.07.2017 um 14:47 Uhr).
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Alt 10.07.2017, 20:16   #14
longueval
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weiß ich nicht, ich bin elektronisch sehr laie, mehr als einen schalter oder regler austauschen oder buchsen nachlöten trau ich mir nicht zu. vielleicht gets um die dioden oder elkos die es nicht mehr gibt, aber wie gesagt.
übrigens kommen mir immer wieder PA class d verstärker unter von denen ich berichten kann
1.) werden nur handwarm
2.) sind leicht
3.) schaltnetzteil geht und geht und geht.

ich vermute, auch da ist layout wichtiger als prinzip.
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Alt 10.07.2017, 21:10   #15
kilovolt
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Zitat:
3.) schaltnetzteil geht und geht und geht.
Wie alt sind diese Geräte denn? Sind sie schon 30 oder 40 Jahre alt? Ich habe bis jetzt mit Schaltnetzteilen oder allgemein mit Schaltstufen eher die Erfahrung gemacht, dass aufgrund der höheren Schaltfrequenzen im Bereich einiger kHz die Kondensatoren schneller kaputt gehen (weil stark belastet) und dann die Leistungshalbleiter mit sich reissen. Ich muss jedoch zugeben, dass ich es eigentlich bisher immer mit relativ billigen Schaltnetzteilen zu tun hatte, nie mit High-End-Ware (wobei man sich auch fragen muss, wie denn ein High-End-Schaltnetzteil aussehen würde resp. worin sich ein High-End-Schaltnetzteil von einem Massenprodukt überhaupt unterscheiden kann).

Im Geschäft muss ich unter anderem Temperaturkalibratoren reparieren, die recht hochwertig aufgebaut sind und auch jeweils einige Tausend Franken pro Gerät kosten. Diese Geräte sind durchaus ein Stück weit mit High-End-Audio zu vergleichen, was Aufbau und Schaltungsdesign angeht. Nun hatte der Hersteller vor ca. 5 Jahren plötzlich nur noch Schaltnetzteile verbaut (vorher waren es dicke, schwere Ringkerntrafos). Die Schaltnetzteile sterben mehr als alles andere in diesen Kalibratoren. Ausserdem sorgen sie gemäss meinen Erfahrungen teilweise dafür, dass mit den Jahren, nachdem die Elkos etwas ausgetrocknet sind, die Ausgangsspannungen hochfrequenten Rippel enthalten, was dann dazu führt, dass beispielsweise das Display flackert oder das Prozessorboard spinnt, nur wegen der unsauberen Speisung. Würde das in einem Audioverstärker passieren, würde man dies hören, zumindest wenn das SNT im hörbaren Bereich getaktet ist. Dass die SNTs natürlich klein und leicht und effizient sind, ist schon so (wobei ein vernünftig dimensionierter 50Hz Netztrafo elektrisch gesehen genauso sparsam sein kann, aber halt eine Menge mehr Gewicht und Kosten mit sich bringt). Leider produzieren Schaltnetzteile aber durch die schnellen Schaltflanken im ns-Bereich auch ziemlichen HF-Müll, der bei einer Audioanwendung aufwendig gefiltert werden muss. Wenn diese Filterkondensatoren etwas nachlassen, gelangt der HF-Takt des SNTs überall in den Audiosignalweg.

Ein herzlicher Gruss
kilovolt

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