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HiFi Oldies Edle Geräte aus vergangenen Tagen

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Alt 24.12.2017, 15:13   #1
robbitobbi99
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Standard Alt oder Neu?

Was ist von Verstärkern oder Receivern aus den 70er oder 80er Jahren zu halten?
Abgesehen von ihrem meist "wertigen" Aussehen.
Lieber Finger davon oder gibt es Geräte, die locker mit den heutigen mithalten können?
Gibt es vielleicht sogar Geheimtipps?
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Alt 24.12.2017, 16:35   #2
longueval
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Beiträge: 9.128
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Standard AW: Alt oder Neu?

wenn sie nicht gelitten haben über die jahre, nix dagegen einzuwenden.

was leidet, potiometer und schalter (korrosion) elkos (austrocknung)
__________________
ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)
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Alt 24.12.2017, 16:54   #3
Mrwarpi o
Zappa - Fan seit 1976
 
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Mrwarpi o befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Alt oder Neu?

Ersatzteile wie Einstellwiederstände oder Schalter können zu einem Problem werden. Oder sind es bereits.
Glühlampen können durch Leds ersetzt werden. Elkos durch aktuelle Markenware. Bei Halbleitern kann auf Vergleichstypen zurück gegriffen werden.

Wenn man das auswechseln selber nicht kann muss man in eine Fachwerkstatt.
Und die will bezahlt ;) werden.

Ich rate deshalb zu einem Neukauf .


PS: Ich habe ja auch eine Hifi - Anlage im Vintage Design. Innen drin ist aber Technik aus dem 21. Jahrhundert. Mir gefallen halt große VU - Meter ....
__________________
Katzen verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör. Der Frequenzbereich geht hierbei bis etwa 65.000 Hz, was den des Menschen um mehr als das Dreifache übersteigt.

Das Ohr des Hundes ist hoch entwickelt. Es kann höhere Frequenzen wahrnehmen als das des Menschen.
Die beweglichen Ohrmuscheln des Hundes lassen ihn Geräuschquellen zudem besser dreidimensional orten, als ein es Mensch könnte.

Volldigitales, remasterndes Mahagoni-Holzohr !

Das Beste am Freitag : http://www.heute-show.de/zdf/

Geändert von Mrwarpi o (24.12.2017 um 17:00 Uhr).
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Alt 24.12.2017, 20:45   #4
David
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Beiträge: 36.629
David hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Standard AW: Alt oder Neu?

Meine Meinung: als (schöne) Sammlerstück(e) ja, für den Alltagsgebrauch eher nein.
__________________
Gruß
David


Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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Alt 25.12.2017, 09:57   #5
ruedi01
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Standard AW: Alt oder Neu?

Wenn es damals schon hochwertige Geräte gewesen sind, sind sie es auch heute noch, klanglich konnte man auch schon damals absolut überzeugende Technik bekommen. Aber auch damals gab es schon viel Billigkram, sowas lohnt sich heute kaum noch. Aber wie schon angesprochen geht mit der Zeit einiges kaputt. Es wird nicht ein mehr als dreißig Jahre altes Gerät geben, das nicht irgend eine Macke hat, mindestens. Potis, Kondensatoren, Relais halten nicht ewig und Kontakte oxidieren wenn sie nicht aus Gold sind. Mit dem entsprechenden Sachverstand lässt sich das aber auch heute noch reparieren, das kostet natürlich etwas, wenn man es nicht selber machen kann.

Allerdings bei Geräten mit Mikroelektronik (ICs), wie sie Ende der 70er, Anfang der 80er in Mode kamen muss man bedenken, dass die ICs heute meist nicht mehr als Ersatzteile verfügbar sind. Da hat man dann leider kaum noch eine Chance für eine Reparatur wenn so ein Bauteil nicht mehr will.

Gruß

RD
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Alt 25.12.2017, 11:11   #6
Mike
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Mike
Standard AW: Alt oder Neu?

@robbitobbi99
Schließe mich meinen Vorschreibern an: "Vintage-Hifi-Geräte" finde ich auch sehr schön - aber nur als Sammlerobjekte und nicht für den Alltagsbetrieb. Ich hatte einige außergewöhnliche Geräte, aber die Freude hielt immer nur kurz. Sehr schnell waren die Geräte defekt und mussten repariert werden. Ersatzteile zu bekommen ist vielleicht nicht das Hauptproblem. Ich habe festgestellt, dass das Hauptproblem ist, eine vernünftige Reparaturwerkstatt zu finden, die sich mit Vintage-Hifi auskennt. Die wundervollen Endstufen von McIntosh (MC75) wurden ebenso in einer Werkstatt, die sich auf "Oldies" spezialisiert hat, "vermurkst", wie die Vorstufe (C20).

Jetzt besitze ich noch den McIntosh MC2105, der aber trotz wirklich ernsthafter Reparaturbemühungen durch eine seriöse Werkstatt, noch immer nicht funktioniert. Es wurden u.a. originale (!) Transistoren von McIntosh eingebaut, die bei McIntosh in den USA bestellt wurden. Der MC2105 ist immerhin aus dem Jahre 1974! Bei McIntosh ist die Ersatzteilversorgung offenbar exzellent. Trotzdem weiß ich nicht, wo ich den MC2105 reparieren lassen könnte, außer ich würde ihn direkt ins McIntosh-Werk in die USA schicken. Das ist allerdings ein sehr großer Aufwand und birgt das Risiko eines Transportschadens. Folglich warte ich ab, bis ich eine Werkstatt gefunden haben werde, die sich die Reparatur zutraut.

Den schönen Grundig SXV6000 besitze ich ebenfalls noch immer. Auch hier währte die Freude nur kurz: Nach kürzester Zeit lag ein Defekt vor und die Vorstufe müsste eigentlich auch in die Werkstatt zur Reparatur.

Ich rate nur Sammlern, die bereit sind, die Folgekosten für die Reparaturen der Geräte auf sich zu nehmen, und Elektronikern, die selbst Fehler finden und die Geräte reparieren können, sich Vintage-Hifi zu kaufen. Ich für meinen Teil lasse lieber die Finger davon. Die Geräte sind mir einfach zu unzuverlässig und bei einem Defekt stehe ich schnell ratlos da.

Hier sind die Bilder zu den Geräten:


__________________
Beste Grüße,
Mike

____________________
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