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Digitale Tonquellen CD-Player, zweikanalige SACD-Player, D/A-Wandler, Musikserver

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Alt 21.11.2009, 15:30   #31
Spalatro
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Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
Für die jüngeren Leute ist das prima, die spielen gern mit allen möglichen Knöpfchen, die älteren Herrschaften wollen das eher weniger.
Dein Cassettendeck:



Meine Squeezebox:



Wollen wir die Knöpchen einmal zählen?
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Alt 21.11.2009, 15:35   #32
Spalatro
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Zitat:
Zitat von debonoo Beitrag anzeigen
das Metropolitan CCD hat mir sehr gut gefallen, ich habe es aber wegen des hohen Grundrauschens gegen ein Fernglas eingetauscht..
Guter Tausch. Das Fernglas kannst du noch in 50 Jahren haben, das CCD wäre heute wegen mangelnder Ersatzteile mit ziemlicher Sicherheit ein irreparabler Schadensfall.
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Alt 21.11.2009, 15:35   #33
Dr. Holger Kaletha
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Bei Linn glaube ich auch, daß sie diese Entscheidung allein Firmen intern getroffen haben. Sie propagieren ihre neue Technologie und sparen einfach eine Menge Geld an Entwicklungs- und Herstellungskosten, wenn sie sich spezialisieren.

Eine ähnliche Diskussion gibt es auch auf dem Buchmarkt. Ich glaube, es wird in Zukunft beides geben - CD-Player und Musikwiedergabe als Datenstrom. Es gibt noch genügen Menschen und wird sie geben - zu dieser Gattung gehöre ich auch - die etwas Materielles und Handfestes in den Fingern haben wollen und der Flüchtigkeit abstrakt ungreifbarer Daten mißtrauen. Wir sind schon in so vielen Dingen vom Computer abhängig, irgendwo gibt es da einfach eine Grenze! Wie ich ein Buch in die Hand nehmen können möchte, so auch eine CD mit Booklet und allem, was dazu gehört.

Beste Grüße
Holger
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Alt 21.11.2009, 15:50   #34
Markus Berzborn
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Ich denke, das ist ein ganz gutes Beispiel.
Ich weiß noch, dass es vor 10 Jahren hieß, bald gibt es kaum noch Bücher, das wird alles nur noch am Bildschirm gelesen oder von irgendwelchen Handheld-Geräten. Ist aber in keiner Weise eingetroffen.

Gruß,
Markus
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Alt 21.11.2009, 15:57   #35
Franz
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Zitat:
Wollen wir die Knöpchen einmal zählen?
Nicht nötig. ich schrieb ja: Die älteren Herrschaften. Ich war ja auch mal jünger.

Jedenfalls war die Bedienbarkeit leichter zu erlernen, jedenfalls meine ich das. Wenn ich mir heute so die Bedienungsanleitungen so mancher hochmodernen Geräte durchlese, kommen mir Zweifel, ob das so gewollt ist. Meine Devise ist: Make it simple, make it plain. Das ist eine Kunst, die nicht alle Hersteller beherrschen.

Gruß
Franz
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Alt 21.11.2009, 16:00   #36
Franz
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Zitat:
Es gibt noch genügen Menschen und wird sie geben - zu dieser Gattung gehöre ich auch - die etwas Materielles und Handfestes in den Fingern haben wollen und der Flüchtigkeit abstrakt ungreifbarer Daten mißtrauen. Wir sind schon in so vielen Dingen vom Computer abhängig, irgendwo gibt es da einfach eine Grenze! Wie ich ein Buch in die Hand nehmen können möchte, so auch eine CD mit Booklet und allem, was dazu gehört.
Wir sind halt total altmodisch, Holger. : Ich sehe das wie du.

Gruß
Franz
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Alt 21.11.2009, 16:06   #37
Babak
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Hallo

es geht ja nicht m die Anzahl der Knöpfchen, sondern um die Anzahl der Aktionen, bis ich das erwünschte Ergebnis habe.

Mit wenigen Knöpfchen/ Elementem am Touchscreen kann ich mich auch durch ein riesiges Menü kämpfen.

Ist genau so mühsam, wie vor einer Unmenge von knöpfen zu stehen und sich mal überlegen zu müssen, was wohl nun der richtige ist.

Die Kunst ist es, die richtige Mischung zu finden.

Ob mechanisch oder elektronisch ist ja Nebensache, oder?

Ich muss zugeben, ich mag bei Tonträgern auch das Haptische, LP's auflegen kann spaß machen, genau so wie Mehrteilige Alben zum Aufklappen, mit Texten und Großfrormatigen Fotos, ausführliche Booklets.
Auch das Sorgfältige Handlng der LP mit Putzen, Waschen. Ein nettes Ritual. Und er mensch braucht Rituale für seine Psychohygiene.

Alles auf einer Bedienoberfläche zu haben, hat bei weitem weniger Reiz für mich.
Ich sitz eh schon in der Arbeit so viel am PC und hab es mit Bedienoberflächen zu tun.
Nicht auch noch daheim beim Musik hören ...

LG

Babak
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Grüße


Babak

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Marcus Aurelius
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Alt 21.11.2009, 16:13   #38
Franz
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Babak, wenn mal selbst Aufnahmen machen will, braucht man Bedienelemente. Bei einem Cassettenrecorder sind die bekannt, auch, was man damit wie macht. Das hat man schnell raus. Mir war beim Cassettenrecorder immer das wichtigste, eigene Aufnahmen machen zu können, diese in Maßen beeinflussen zu können. Ich fand das immer schön. Es war mein Ergebnis. Heute ist das doch kaum noch möglich.

Ein anderes Beispiel. Mein Vorverstärker hat eine Menüsteuerung, ist komplett steuer- und regelbar in allen möglichen Bereichen. Eh ich das so richtig kapiert hatte, auch, welche Knöpfe ich wie drücke, speichere, etc. waren 14 Tage vergangen. Okay, einige hellere Köpfe schaffen das in kürzerer Zeit, dennoch ist das viel zu kompliziert gedacht. Zum Glück versöhnt er mit tollem Klang.

Gruß
Franz
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Alt 21.11.2009, 16:32   #39
Babak
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Hallo

Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
Mir war beim Cassettenrecorder immer das wichtigste, eigene Aufnahmen machen zu können, diese in Maßen beeinflussen zu können. Ich fand das immer schön. Es war mein Ergebnis. Heute ist das doch kaum noch möglich.
Das verstehe ich gut.
Mir geht es beim Fotografieren genau so (drum schau ich, dass es einen M-Modus gibt oder bleibe bei den mechanischen analogen Dingern).

Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
Eh ich das so richtig kapiert hatte, auch, welche Knöpfe ich wie drücke, speichere, etc. waren 14 Tage vergangen. Okay, einige hellere Köpfe schaffen das in kürzerer Zeit, dennoch ist das viel zu kompliziert gedacht. Zum Glück versöhnt er mit tollem Klang.
Qualität und Usability haben mal grundsätzlich nichts miteinander zu tun.


Manches hat weder das eine, noch das andere.
Vieles hat entweder das eine, oder das andere.
Nur weniges hat beides.

Im Zweifelsfall nehme ich auch die Qualität und pfeif auf die Usability.

LG

Babak
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Grüße


Babak

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Marcus Aurelius
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Alt 21.11.2009, 16:56   #40
Markus Berzborn
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Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
Ich fand das immer schön. Es war mein Ergebnis. Heute ist das doch kaum noch möglich.
Wieso, am Computer kannst Du doch Deine eigenen Aufnahmen bis zur Unkenntlichkeit klanglich verbiegen.

Gruß,
Markus
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Alt 21.11.2009, 17:21   #41
schaffi
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schaffi
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Was leichter/besser zu bedienen ist liegt oft weniger am Gerät als an der Einstellung und den Fähigkeiten/Erfahrungen des Nutzers.

Ein älterer Mensch der über den Zusammengang Zeit, Blende, Tiefenschärfe und den Einfluß auf bewegte Bildinhalte bescheid weiß, tut sich mit der manuellen Kamera leichter.
Ein Jugendlicher der von allem den keine Ahnung hat, dafür aber die Menüstruktur der digitalen Kamera in 5 Minuten durchschaut hat, kommt damit wahrscheilich schneller ans Ziel.

Was man kann und praktisch findet ist oft das was man will!

mfg
schaffi
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Alt 21.11.2009, 18:06   #42
lattensepp
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lattensepp
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@ Spalatro!

. . . und was wann die Batterie in da Fernbedienung leer ist ? Was wann der Computer wo die Files drauf sind mal was hat ? Was wann da Netzwerkswitch, Router, . . . mal was hat, . . . . und . . . und . . . und . . . .

:-D macht ja nix, ich benutze selber auch ein Linux Computer für's fernsehen, audo-video abspielen, . . . trotzdem benutze ich mein DVD-A1XVA noch immer am liebsten !!!

Ich hab auch kein Problem wann was beim Computer oder Netz kaputt geht, habs ja gleich wieder gerichtet. Aber die Zeit was ich da braucht habe für VDR, Reelbox Software, XBMC & Co (linuxkenntnisse waren ja schon da). . . . da rede ich nicht drüber ;-)

Oder die Zeit für für die Tags, Covers, . . . . uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii

mfg
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Alt 21.11.2009, 18:39   #43
Dezibel
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Das ist es was ich meine - nicht dass ich alt werde oder keine Freude an Neuem habe.
Warum soll ich mir ein Netzwerk einrichten, den PC dauernd laufen lassen ? Die Stereo-Anlage bleibt ja wo sie ist - daran ändert sich nichts. Ein großes Haus, Frau und fünf Kinder mit ebensovielen Zimmern, OK, wenn sonst nix fehlt, dann macht Multiroom Sinn. Da braucht's dann einen nervenstarken Admin .... ;)

Grüße, dB
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Alt 21.11.2009, 18:52   #44
xuser
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xuser
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Hallo Erwin

Diese Admin-Position hat m.E. auch ihren Reiz.
So kannst Du entscheiden, wer welche Informationen erhält, und dies vom jeweiligen Wohlverhalten abhängig machen. ;)

Gruss Beat
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Make it or break it ;)
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Alt 21.11.2009, 20:05   #45
Babak
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Hallo Schaffi

Zitat:
Zitat von schaffi Beitrag anzeigen
Was leichter/besser zu bedienen ist liegt oft weniger am Gerät als an der Einstellung und den Fähigkeiten/Erfahrungen des Nutzers.

Ein älterer Mensch der über den Zusammengang Zeit, Blende, Tiefenschärfe und den Einfluß auf bewegte Bildinhalte bescheid weiß, tut sich mit der manuellen Kamera leichter.
Ein Jugendlicher der von allem den keine Ahnung hat, dafür aber die Menüstruktur der digitalen Kamera in 5 Minuten durchschaut hat, kommt damit wahrscheilich schneller ans Ziel.

Was man kann und praktisch findet ist oft das was man will!
So weit Zustimmung (abgesehen vom Alter des Bedieners ;))

Wenn man weiß, wie das ganze "zu Fuß" funktioniert, kann man besser einschätzen, was welche Kameraautomatik nun tut, und ob man korrigierend eingreifen sollte.

Weiß man das nicht, wird das Foto weniger ein Ergebnis eine absichtlichen Handlung, wie es Fotografie eigentlich sein sollte.

Und Kameras mit Elektronik vermitteln dem User, dass keine Kenntnisse notwendig seien.

Ok, für Schnappschüsse (also weit ehr als 95% aller Fotos, die auf dieser Welt geschossen werden), reicht das Programm ...

Witzig dennoch, wenn dann Leute ein Nachtpanorama einer Stadt mit dem eingebauten Blitz schießen, weil es eben die Kamera so entschieden hat.
Dann wundern sie sich, dass es zu dunkel ist ... "es war eh mit Blitz".
;)

Das habe ich auch schon mit durchaus teurem Equipment beobachtet.

Automatik macht Sinn, vor allem, wenn man genau weiss, was passiert, und warum man diese Automatik verwendet.

LG

Babak
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Marcus Aurelius
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