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Verblindete Vergleiche Wenn es "um die Wahrheit" geht, führt kein Weg daran vorbei

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Alt 24.06.2016, 23:56   #286
WMN
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WMN
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Das Institut für deutsche Sprache... Das ist doch längst in einer weiteren nicht verbindlichen Privatstiftung untergegangen und heißt jetzt Institut für die Untersuchung der Einwirkung von Sonnenstrahlen auf das Liebesleben der Pflastersteine.

Wenn jemand stilvoll schreiben will, möge er sich meine Ausführungen zu Herzen nehmen. Ansonsten geht mir das am Allerwertesten vorbei.
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Alt 25.06.2016, 00:01   #287
longueval
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Standard AW: Vergleichstests in Foren - für mich ist das Thema gegessen

kinder, kriegt euch ein, ist sowas von wurscht.
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Alt 25.06.2016, 00:10   #288
longueval
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Standard AW: Vergleichstests in Foren - für mich ist das Thema gegessen

nach ei ss ist das auch vom institut für deutsche sprache?

net bös sein, ist aufgelegt.

es is so, nach der vorschreibenden grammatik latein - deutsch ist filtrum n.
da aber filtrum vom germanischstämmigen filz m. kommt, sind beide formen möglich

und jetzt zünd ich mir ein friedenspfeiferl (cohiba) an
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Alt 25.06.2016, 08:22   #289
ruedi01
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Standard AW: Vergleichstests in Foren - für mich ist das Thema gegessen

Zu meiner Zeit war noch der Duden die Bibel der Deutschen Sprache, zumindest in Deutschland, wie es in den anderen deutschsprachigen Ländern aussieht weiß ich nicht.

Und da ist für den oder das Filter beides möglich, maskulin oder neutrum.

Hat man in der Schule gegen diese Regeln verstoßen hat man dick mit rot einen Fehler angestrichen bekommen.

...ist das heute anders?!?

Gruß

RD
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Alt 25.06.2016, 10:57   #290
ursus
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Standard AW: Vergleichstests in Foren - für mich ist das Thema gegessen

Zitat:
Zitat von WMN
Das Institut für deutsche Sprache... Das ist doch längst in einer weiteren nicht verbindlichen Privatstiftung untergegangen und heißt jetzt Institut für die Untersuchung der Einwirkung von Sonnenstrahlen auf das Liebesleben der Pflastersteine.
Sorry, aber die Regelung ist trotzdem schon seit Jahrzehnten gültig.

Was kann ich dafür, wenn die deutsche Sprache deine Gefühle verletzt ? Das Filter. Aus und Punkt.

Solange diese Regel gilt, hast auch du dich gefälligst daran zu halten.

Aber man kann auch anstatt "Filter" "Klangregelnetzwerk" oder "Equalizer" sagen. Wir leben ja in einer vielfältigen Welt (was der eine oder andere Ewiggestrige als Zumutung empfindet).

Abgesehen davon ändert der Ausschluss von Fremdwörter nun mal nichts an irgendwelchen kausalen Beziehungen, Grössen, Proportionen, Dimensionen oder Zusammenhängen, so dass man dadurch andere, gefälligere Resultate erhielte.
Wenn du auf meine Aussage also was entgegenzusetzen hast, dann versuch es doch sachlich anstatt persönlich. Ich sagte:

Zitat:
Zitat von ursus
Also für mich sind konstruktionsbedingte Klangunterschiede bei Verstärkern nicht dadurch vom Tisch, indem man zB den Frequenzgang ausserhalb des Gerätes an einem EQ anpasst
Urs
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Alt 25.06.2016, 11:02   #291
David
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Bitte zurück zum eigentlichen Thema!
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Gruß
David


Erst wenn man begriffen hat, dass Raumakustik, Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger sind als die Anlage selbst, hat man die Audiowiedergabe verstanden.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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Alt 22.12.2016, 18:11   #292
ARelaxEnd
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Da bin ich 4 Jahre abwesend, komme wieder und sehe: Nicht hat sich geändert. Auch mal schön.
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Alt 23.10.2017, 17:38   #293
kilovolt
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Standard AW: Vergleichstests in Foren - für mich ist das Thema gegessen

Liebe Forenmitglieder,

gerne möchte ich diesen Thread nochmals aus der Versenkung holen, auch wenn der letzte Post doch etwa ein Jahr zurückliegt. Ich finde Eure Diskussion wirklich interessant. Was ich mich aber immer wieder frage: Warum geht es eigentlich bei solchen Diskussionen immer nur um Klangqualität?

Eines kann ich mit Sicherheit sagen: Selbst wenn eine grosse Accuphase Endstufe kein bisschen besser klingen sollte als ein kleiner, billiger wer-weiss-was-Vollverstärker (was man zumindest hinsichtlich der Dynamik doch bezweifeln darf), so wird die Lebensdauer eines überdimensionierten Analogverstärkers diejenige eines seelenlosen Schaltverstärkers massiv übersteigen, vorausgesetzt man behandelt die Geräte pfleglich. immerhin kann ich behaupten, dass meine Accu Endstufe mittlerweile über 30 Jahre alt ist, meine Accu Vorstufe schon eher gegen 40 und das sogar trotz A-Betrieb der Vorstufe! Sowohl das Schaltnetzteil als auch die Schalt-Endstufe eines preiswerten Class-D-Verstärkers wird das so nicht mitmachen, weil die thermische und elektrische Abnutzung der Teile im Betrieb resp. die Grenzbelastungen der Halbleiter und vorallem der Elkos sehr viel höher ausfallen als bei einem Linearverstärker.

Für mich spielt die Lebensdauer und der saubere Aufbau eines Geräts aber eine mindestens genauso wichtige Rolle wie die Klangqualität. Daher könnte ich mit einer kleinen Class-D-Endstufe nichts anfangen, erst recht nicht, wenn diese dann noch per Schaltnetzteil versorgt wird.

Auch die Reparaturmöglichkeit einer Audio-Komponente ist mir persönlich ziemlich wichtig. So kann ich meine Accuphase P-500 oder die C-230 selber reparieren, sollte sie gegen alle Erwartungen doch mal aussteigen. Sie hat gängige Halbleiter drin, die man auf dem Markt findet und die Technik ist verständlich, alles leicht zugänglich, keine SMD-Elektronik, keine Mikrocontrollerkacke usw. Bei hochintegrierten, modernen Systemen kann man meist gar nicht mehr durchblicken, was da überhaupt passiert. Da ist eine Blackbox (Prozessor, DSP, ASIC, was weiss ich), Signal geht rein, Signal kommt raus und das war's auch schon. Schlecht, wenn dann mal was nicht so tut, wie es soll.

Beste Grüsse
kilovolt
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Geändert von kilovolt (23.10.2017 um 17:51 Uhr).
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Alt 23.10.2017, 18:52   #294
Dezibel
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Standard AW: Vergleichstests in Foren - für mich ist das Thema gegessen

Hätte einen läppischen Netz-Ein/Aus Schalter für einen E-303 gebraucht - gibt's nimmer - nicht einmal in Japan ... so viel dazu.
Als Betreiber von insgesamt 8 hervorragenden Class-D Verstärkern samt Switched Power Supplies kann ich wohl mit Nachdruck behaupten dass die Wärmeentwicklung jedenfalls weit geringer ist als wie bei so ziemlich jedem Accuphase - unter denen gibt es wahre Würstelkocher. Wird ein Schaltverstärker/-Netzteil richtig dimensioniert und setzt man impulsfeste Elkos mit hoher Temperaturbelastbarkeit ein, sehe ich keinen Grund warum solche Geräte nicht ''ewig'' funktionieren sollten. Ich habe in meiner Küchenanlage ein 150 Watt Industrie-SNT aus 1993 im Betrieb - ohne Beanstandung ...
Warum man einen billigen wer-weiß-was-Vollverstärker in Schalttechnik mit einem teuren Accuphase vergleichen sollte erschließt sich mir nicht. ... und dass ein Verstärker - egal welcher Herkunft und Bauart - eine Seele haben sollte auch nicht. Welche Beweise gibt es dass ein Class-D Verstärker weniger dynamisch verstärken sollte als wie ein alter Accuphase ?
Ich lese viele Vorurteile ...
Ein Beispiel für HighEnd Class-D (man beachte den Preis) ...
https://www.nordacoustics.co.uk/prod...-amp-in-silver
... da sehen die meisten (wenn nicht sogar alle) Analogamps messtechnisch sprichwörtlich alt aus ...
Zur Reparaturtauglichkeit: Es war schon immer so - möchte man mit neuer Technik zurande kommen muss man sich weiter bilden. Wie weit das jemand möchte oder ob er im Schadensfall ganze Module tauscht und dann reparieren lässt ....

LG, dB
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Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.
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Alt 23.10.2017, 19:24   #295
dipol-audio
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Sabald ich mal einen Verstärker daheim hätte, der mir beim Hören was von seiner Seele erzählt, werfe ich ihn weg oder gebe ihn zurück, garantiert ...

Ansonsten Zustimmung zu Post #294 (@Dezibel)

Anmerkung: Ich habe auch noch konventionelle Endstufen, die ohne Beanstandung Jahrzente alt geworden sind und die ich für best. Zwecke einsetze, kein Problem also damit.


Aber gerade zur Aktivierung von LS ist die alte Technik wirklich nicht "das Gelbe vom Ei":

Allein Wärmeentwicklung (aufgrund "grottigen" Wirkungsgrades bereits bei Class A/B ...) und Platzbedarf (ein Trafo für "Netzfrequenz" ist im Grunde eine wirklich armselige und verschwenderische Lösung ...) sind dabei alles andere als "sexy" ...


Und als "Sonderbotschaft" an solche Männer, die (zumindest im Kopf) offenbar recht "alt" geworden sind in der Art, wie sie ihr Hobby betreiben (wirkliches HiFi ist etwas völlig anderes als "Würstchen und Spiegeleier auf Verstärkern zu braten" ...):

Der ganze Kram (Eisen, Kupfer, Alu für die repräsentativen Frontplatten, ...) muss für Euch von irgendwelchen armen Schweinen irgendwo aus der Erde gegraben werden.

Technisch bzw. klanglich bringt diese himmelschreiende Rückständigkeit jedoch genau NICHTS.
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Alt 23.10.2017, 20:15   #296
knie
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Zitat:
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Sabald ich mal einen Verstärker daheim hätte, der mir beim Hören was von seiner Seele erzählt, werfe ich ihn weg oder gebe ihn zurück, garantiert ...
Jetzt muss ich den Kaffee vom Keyboard wischen, danke für den Lacher !

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Alt 23.10.2017, 20:51   #297
dipol-audio
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Zitat:
Zitat von knie Beitrag anzeigen
Jetzt muss ich den Kaffee vom Keyboard wischen, danke für den Lacher !


Ich hoffe, Dein "Schlüsselbrett" funktioniert noch ...

Neulich habe ich eines genau auf diese Art (allerdings war es bayrisches Bier, kein Kaffee) "gekillt" ...
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Alt 23.10.2017, 20:53   #298
kilovolt
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Das sind keine Vorurteile. Ich kann meine Aussagen fundiert begründen.
Bei getakteten Schaltungen kann man noch so gute Bauteile einbauen, die Belastung im Betrieb ist immer sehr viel höher als im Linearbetrieb.

Nehmen wir nur mal die Endtransistoren oder von mir aus Mosfets (beim Schaltnetzteil oder bei der Class-D-Endstufe, spielt keine Rolle). Diese kennen nur zwei Zustände, entweder sperrend oder leitend. Wenn sie voll leiten, fliesst der maximal mögliche Strom, den das Netzteil in diesem Augenblick liefern kann. Der dann fliessenden Strom kann für kurze Zeit durchaus an das Limit des erlaubten Maximalstromes des Halbleiters rankommen, Sperrt der Transistor, dann ist die Sachlage noch extremer. Es fliesst dann zwar kein Strom, aber die durch die geschaltete Induktivität erzeugte Spannungsspitze kann locker das Dreifache der Betriebsspannung betragen, in Extremfällen mehr. Es mag zewar sein, dass sowohl Spitzenströem als auch Spitzenspannungen noch knapp in den erlaubten Limits der Halbleiter liegen, aber es ist ganz klar, dass die Beanspruchung der Isolation ungleich stärker ist als bei einem A/B-Verstärker, bei dem vielleicht 80V dauerhaft anliegen, im Vergleich zum Schaltverstärker mit Spannungsspitzen von mehreren 100V. Die beiden erwähnten Extreme finden dann noch zehntausende Male pro Sekunde statt und irgendwann bricht die Isolation der Halbleiter durch. 50kHz Rechteckflanken mit vielleicht 100ns Anstieg oder so sind was anderes als ein gemütlicher Sinus mit 50Hz und 5ms-Flanken.

Noch schlimmer steht es um Kondensatoren im Switchingbetrieb. Die hohen Impulsströme, die da auftreten, tragen die inneren Kontaktierungen zu den metallisierten Folien ab. Auch die Elkos müssen hochfrequente, impulsförmige Rippelströme aushalten, wodurch sie sich viel stärker erwärmen als im Betrieb mit 50Hz. Damit trocknen sie auch schneller aus. Sieht man bei jeden Schaltnetzteile, das einige Jahre ununterbrochen im Betrieb war.

Dass getaktete Schaltungen schneller kaputt gehen im Betrieb als linear betriebene, ist eine Tatsache, das hat nicht viel mit Vorurteilen zu tun. Man sieht es überall, nicht nur bei Schaltnetzteilen. Auch beispielsweise Umrichter oder Solarwechselrichter sind einer vergleichsweise schnellen Alterung unterworfen. Ein Beispiel aus der Elektronik: Früher wrden die Temperaturkalibratoren, die ich im Alltag repariere, noch mit Ringkerntransformatoren und Linearreglern gebaut, heute sind Schaltnetzteile verbaut. Es ist frappant, wieviele Netzteile nun plötzlich kaputt gehen. Einen defekten 50Hz-Trafo habe ich noch nie gesehen, das kommt so gut wie gar nicht vor, ausser evt. im Hochspannungsbereich, aber das ist dann definitiv was anderes.

Das Beispiel mit dem Küchenradio ist nicht so ganz repräsentativ, weil ein Kühenradio auch so gut wie keine Leistung zieht. Somit läuft das Netzteil dort praktisch nur im Leerlauf, da gibt es dann auch keine nenneswerten Rippel zu verarbeiten.

Beste Grüsse
kilovolt
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Alt 23.10.2017, 20:57   #299
dipol-audio
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Zitat:
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Das sind keine Vorurteile. Ich kann meine Aussagen fundiert begründen.
Bei getakteten Schaltungen kann man noch so gute Bauteile einbauen, die Belastung im Betrieb ist immer sehr viel höher als im Linearbetrieb.
...

Ja sicher ...

Das ist doch aber in jeder Schaltung eine Frage der Dimensionierung beanspruchter Bauteile bzw. der Auswahl geeigneter Bauteiltypen.

Deshalb wird es doch aber nie statthaft, "Äpfel mit Birnen" zu vergleichen, oder ...?
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Alt 23.10.2017, 20:57   #300
David
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@kilovolt
Du hast wirklich viele Vorurteile.

Gut gemachte Schalttechnik arbeitet perfekt in jeder Hinsicht, ist relativ billig, klein, leicht und ökonomisch.

Selbst wenn so etwas keine 20 Jahre halten sollte, so ist mir das egal, denn so lange würde ich es sowieso nicht haben wollen.

Und überhaupt - Verstärker sind ziemlich uninteressant, sie müssen nur funktionieren.
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Gruß
David


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