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Alt 20.12.2009, 04:31   #16
black-hunter
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nun - lieber reno - nachdem du es schon so formuliert hast: ja ich denke die 20k anlage kann nicht mehr. imo werden sich 2 passive 3-wege lautsprecher, die mit bedacht gebaut wurden und kein konzert beschallen müssen nur durch den geschmack des hörenden unterscheiden. was "kann" die teure box besser machen? geringerer klirr, höhere belastbarkeit. mehr technische verbesserungen fallen mir nicht ein, bzw. würde jede weitere verbesserung wieder nur ein kompromiss sein: steifere membran = weniger membranmoden -> "härterer" klang; größerer antrieb -> andere BL produkt... und hier kann ich mir nicht vorstellen wie quasi an der physik vorbei, der eine lautsprecher den anderen in punkten wie "räumlichkeit", "information" oder "natürlichkeit" ausstechen kann. gehen wir von einem sinussweep bei zimmerlautstärke aus, wobei wohl beide keine boxen keine verzerrungen erzeugen werden, so wird imo kein unterschied bis auf den hörgeschmack zu empfinden sein. sofern beide boxen eine brauchbare impulsantwort zeigen, scheint mir hier kein grund vorzuliegen an dem ich die hifiwortmalerei in anderen foren, bzw. zeitschriften festmachen könnte.
natürlich wird wohl der LS um 20k lauter können, aber "besser" glaube ich nicht.

bei verstärkern kann ich mir noch eher vorstellen, dass eine höhere investition vorteile hat, aber auch da wird wohl irgendwann schluss sein. jedes bauteil behält seine negativen eigenschaften - temperaturabhängigkeit, fertigungstoleranz,.. - so dass jede schaltung am ende wieder nur ein kompromiss aus realen physikalischen gegebenheiten ist.

aber vielleicht mache ich mich gerade lächerlich und mir wird es wie schuppen von den augen fallen wenn ich im hörraum eines hifi ladens stehe und tatsächlich ein unterschied existiert, den ich bisher nicht begreifen kann. falls dem so ist tut es mir leid eure zeit gestohlen zu haben : )

@ schaffi: ja das befürchte ich auch. mein ideal-frequenzgang hat eine starke überhöhung zw. 40 und 80 Hz und eine 5 dB senke im mitteltonbereich (1-5khz). auch zw. 200 und 400 Hz darfs ruhig etwas mehr sein, was andere als wummern und unpräzise errachten macht mir umso mehr spaß... zudem stören mich sekundenlange nachschwinger im bass überhaupt nicht :-P

mfg
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Alt 20.12.2009, 09:33   #17
Lungau
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guten morgen

Ich hab ja zwei Anlagen.
Die billigere fürs Heimkino die aber wirklich nicht schlecht klingt.
Wenn ich bei der einen die zwei Standboxen mit zwei Subs, D-Class Receiver, Blurayplayer rechne(den Rest lass ich weg).
Bei der zeiten Anlage(die teuere) zwei Standboxen, Vollverstärker und CD-Player, macht ungefähr den fünf- bis sechsfachen Preisunterschied.
Was soll ich sagen, man braucht nur wenige Sekunden um zu hören das die eine besser klingt.
Das hört sogar meine Frau aus der Küche ums Eck!

Schöne Grüße
Gerhard
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Alt 20.12.2009, 10:12   #18
schaffi
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schaffi
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@black-hunter

Bin mir nicht sicher ob die Aussage über deine Vorlieben ernstgemeint ist, wer mag es schon unpräzise mit sekundenlangen Nachschwingern? Die Bssqualität, die übrigens sehr Raumabhängig ist, ist für eine möglichst autentische Wiedergabe sehr wichtig.

Wenn du wirklich so hören willst braucht du keine 1000 Euro ausgeben!
Beschreibst du aber nur das du ein warmes, volles Klangbild magst ohne Schärfe, dann sagt das schon einiges darüber aus welche Marken dir gefallen könnten und welche nicht.

Du schreibst auch nicht welche Musik du hörst, läßt du sie einfach nur so laufen, oder hast du schon mal echt stereo gehört, im Stereodreieck am richtigen Sitzplatz, dann kann man eine Bühne wahrnemen, einzelne Instrumente und ihre Position hören und hat bei Sängern den Eindruck da steht jemand und singt.

Je besser diese Illusion gelint desto besser ist die Box, gilt aber immer nur für einen persönlich, verschiedene Hörer empfinden unterschiedliche Boxen als realer.
Hör dir einiges an und bilde dir deine Meinung, oder kauf dir die billigsten Boxen die deiner Ansicht nach "richtig" konstruiert sind und sei überzeugt davon das es keine Steigerung mehr gibt.

mfg
schaffi

p.s. Kennst du die Behringer Truth 2031, gibt es aktiv oder passiv und kostete fast nichts.
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Alt 20.12.2009, 10:12   #19
David
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Die Aussage von @black-hunter hört sich im ersten Moment völlig absurd an, aber so ganz ist sie es doch nicht. Nur sind auch mir die 1.000 Euro zu wenig. Bei 2.000 - 2.500 Euro und unter bestimmten Voraussetzungen würde ich aber schon weitgehend zustimmen.

Wie schon ein paar Mal erwähnt, geht aus meiner Sicht dann nur noch die unverzerrte Pegelmöglichkeit mit dem Preis synchron nach oben. Eine relativ billige, aber gut ausgewählte Anlage kann bereits alle audiophilen Attribute erfüllen, nur halt nicht mit sattem Pegel.
__________________
Gruß
David


Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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Alt 20.12.2009, 10:14   #20
Dezibel
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Zitat:
.... 2 passive 3-wege lautsprecher, die mit bedacht gebaut wurden ....
Da steckt schon beinahe die ganze Antwort drin. Um einen drei Wege Lautsprecher konstruktiv an das theoretische Ideal heranzuführen bedarf es viel Bedacht - so viel, dass es bis heute noch niemand geschafft hat einen idealen Lautsprecher herzustellen. Viel Bedacht (Forschung) ist nun mal teuer. Die erzielbaren Qualitätsunterschiede mit 'Geschmack' abzutun halte ich für eine etwas oberflächliche Betrachtungsweise. Klar kann man heutzutage auch mit kostengünstigen Lautsprechen gut Musik hören. Das Wissen aus Jahrzehnten an Forschung steht heute ja beinahe Jedermann zur Verfügung.

Das Gleiche gilt für Elektronikkomponenten. Irgendwo in den preislichen Niederungen fängt der Schrott an - das ist Tatsache.

Du solltest Dich mal praktisch mit 20k Anlagen auseinandersetzen ....

Grüße, dB
__________________
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Alt 20.12.2009, 19:46   #21
black-hunter
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@ schaffi: nun meine vorlieben habe ich wohl ein wenig überspitzt dargestellt, aber die tendenz zeigt was mir gefällt und die formulierung, dass ich es dabei nicht so genau nehme. der mittelhochton muss zurückhaltend spielen und bis 400Hz darf es ruhig ein wenig mehr sein, auch wenn viele meinen erhöhungen um den stimmengrundton verfälschen das klangbild...

ich höre überwiegend metal, vor allem schnelle, rhytmische stücke von 1970-1990, es darf aber auch mal was moderneres - in die richtung powermetal - sein, wenn genug energie im jeweiligen stück steckt. zudem sind mir gitarren in musikstücken sehr wichtig, die dürfen nicht fehlen. bands die meinen winamp player belagern: black sabbath, deep purple, judas priest, iron maiden, acdc, rainbow, dio, blind guardian, sonata arctica, the rods, falconer. allerdings kann es auch mal vorkommen, dass ein paar drumnbass stücke die lautsprecher verlassen müssen. die musik ist mehr oder weniger den ganzen tag am laufen, allerdings sitze ich vorm pc bzw. im auto immer am richtigen platz :-P

und imo hängt die ortung viel stärker vom mischer ab als von den boxen. dank laufzeitkorrektur und aktivem equalizing steht der sänger in meinem auto auf dem armaturenbrett. das aber nur bei stücken die das zulassen.. oft liegen zu viele instrumente/stimmen im frequenzbereich und im panbereich zu nah beieinander, so dass nichts mehr ortbar ist, obwohl es beim letzten lied noch möglich war. zudem ist die boxenanordnung alles andere als ideal. die HT kann man ja noch ausrichten, aber TMT in den (gegenüberliegenden) türen werden immer interferenzen erfahren und der bass aus einer ganz anderen raumrichtung kann auch manchmal stören. trotzdem klingts alles in allem brauchbar (bei ~600€ für alles).

aber nun bin ich ohnedies gezwungen, einem freundlichen verkäufer interesse und vorhandenes kapital zu heucheln und seinen proberaum stundenlang zu beanspruchen.

@ admin: ja das meine ich auch. meine 1000€ gingen vom selbstbau aus... und da meine ich um 1000€ in den häusern visaton, seas und monacor doch ganz brauchbare dinge um das geld zu bekommen. das wird man wohl im laden um die ecke nicht um 1k fertig kaufen können.

@ dezibel: ja, der ideale lautsprecher ist einer der den grenzen der physik trotzt :-P
aber was kann ich an einer 13cm mitteltonkalotte um 100€ noch verbessern wenn ich dafür 500€ ausgebe? den optimalen antrieb und membran habe ich ja schon um die 100€ verwirklichen können. was man nun noch verändern kann ist imo nur noch geschmack... das eine % klangverbesserung rechtfertig imo nicht den 100% höheren preis, wobei man diese klangverbesserung wohl auch nur im idealen raum hören wird können...

sollte mir irgendjemand konkret sagen können welche verbesserungen ich mit x mehr € erzielen kann, so möge er/sie es bitte tun, es würde mir sehr helfen. ansonsten bleibt mir nur noch das probehören :-P

mfg
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Alt 20.12.2009, 20:01   #22
David
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In diesem Zusammenhang fällt mir gerade ein, was der Konstrukteur von Avalon (recht teure passive Lautsprecher) einmal gesagt hat, nämlich dass die Chassis gar nicht so wichtig sind, sondern hauptsächlich die Frequenzweiche.

Ich enthalte mich da eines Urteils, weil ich ein bisschen ein Chassis-Fetischist bin und ohnehin nur aktive LS bevorzuge. Was aber letztlich nichts daran ändert, denn auch hier könnte man die gleiche Ansicht vertreten. Und außerdem weiss ich, wie klanglich entscheidend die Einmessung ist.
__________________
Gruß
David


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Alt 20.12.2009, 20:33   #23
Reno Barth
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[quote=black-hunter;168227 meine 1000€ gingen vom selbstbau aus[/quote]


ok, das ist ganz was anderes...

lg
reno
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