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Alt 08.08.2016, 21:57   #1
Atmos
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Atmos befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Atmos, eine neue Dimension ....

Hi, ich bin also der Neue, wohne und lebe in D und betreibe als neuestes Hobby eine atmos-fähige Surroundanlage. Mein Wunsch war es schon immer, der flachen Hifi-Welt zu entfliehen und Musik 3-dimensional genießen zu können.
Und dann kam Atmos zu bezahlbaren Preisen und der Aussicht auf spielbare Software. Anfangs zwar nur Spielfilme, aber mittlerweise gibt es 3 Musik-Blu-rays von Metallica, Roger Waters und Michael Schenker's Temple of Rock.
Das Starterkit bestand aus einer preisgünstigen 5.1 Surround-Anlage, optimal nach ITU-Vorgaben installiert.
Bis Atmos in die Gänge kam, hatte ich 2 Monate Zeit, Stereo und Multi-Channel in fast allen Tonformaten ausgiebig zu hören und vor allen Dingen SACD/DSD in Reinform zu genießen.
Dann gab es die beiden ersten Atmos-Filme, und mit ihnen zogen dann die Atmos-Enabled-Speaker ein, 4 Stück.
Das Konfigurieren war simpel, das erste Hörerlebnis nicht gerade eine Offenbarung, aber immerhin besser als 5.1-Surround.
Aber der Bass. Mit Musik war die Wiedergabe relativ gut, aber wenn über Blu-ray der LFE-Kanal aktiviert wurde ........ au weia.
Nach gut 6 Monaten Ausprobiererei hatte ich den LFE-Kanal dank eines 2 Subwoofers im Griff und fand die optimale Einstellung. Und siehe da, nun klang die Anlage auch bei Stereomusik wie aus einem Guß.
Nachdem das geklärt war, wurde mit den Atmos-Speakern experimentiert, als nächstes direkt strahlend als Heights, dann als Overhead-Speaker.
Und erst mit der letzten Installation stellte sich der "echte" 3-D-Klang ein.

Was mich beim Einstieg auf Surround am meisten überrascht hat, dass die SACD mit ihrem DSD untergegangen ist, wo doch heute alle Welt auf High Res steht.

Und die Pure Audio kommt auch nicht aus dem Quark, wobei gerade die exzellente Tonformate zu bieten hat.

Plattenspieler mit Phono-VV, DAC und CD-Transport nebst Fernseher hängen auch noch am AVR, also optimal ausgestattet.

Lediglich dem PC habe ich den Zugang zum DAC bzw. AVR noch nicht gestattet. Wenn ich Musik höre, will ich nicht am PC sitzen.

Ich habe mir 'mal eine FLAC/DVD mit High-Res-Musik gebrannt, aber die Download-Geschichten sind nicht meine Welt.

Ich warte nun auf https://www.rockhard.de/news/newsarc...im-august.html
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Alt 08.08.2016, 22:16   #2
longueval
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Standard AW: Atmos, eine neue Dimension ....

nicht alle welt steht auf high res ....
es gibt noch welche, die dem marketing widerstehen.. (aufzeig)
aber ich bin halt auch ein altes musikhöreisen ...
__________________
ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)
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Alt 08.08.2016, 22:46   #3
Mrwarpi o
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Zitat:
Zitat von Atmos Beitrag anzeigen

Lediglich dem PC habe ich den Zugang zum DAC bzw. AVR noch nicht gestattet. Wenn ich Musik höre, will ich nicht am PC sitzen.
Ich nehme zum Musik hören ein Smartphone ... um den PC fern zu steuern.
Vom PC aus geht es dann zum DAC und dann weiter zur Endstufe.
__________________
Katzen verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör. Der Frequenzbereich geht hierbei bis etwa 65.000 Hz, was den des Menschen um mehr als das Dreifache übersteigt.

Das Ohr des Hundes ist hoch entwickelt. Es kann höhere Frequenzen wahrnehmen als das des Menschen.
Die beweglichen Ohrmuscheln des Hundes lassen ihn Geräuschquellen zudem besser dreidimensional orten, als ein es Mensch könnte.

Volldigitales, remasterndes Mahagoni-Holzohr !

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Alt 08.08.2016, 23:10   #4
Reno Barth
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Zitat:
Zitat von Mrwarpi o Beitrag anzeigen
Ich nehme zum Musik hören ein Smartphone ... um den PC fern zu steuern.
Vom PC aus geht es dann zum DAC und dann weiter zur Endstufe.

Ich brauch das alles nicht. Mein Oppo hat einen Streamer eingebaut und die Musik liegt einfach am NAS.

lg
reno
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Alt 09.08.2016, 04:46   #5
ruedi01
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Erstmal herzlich willkommen hier im Forum...

Was Dolby Atmos betrifft, da bin ich allerdings weniger begeistert. Ist es schon schwierig ein normales Surround-System in einen Wohnraum zu integrieren, wird es mit Atmos nochmal komplizierter und das Software-Angebot ist gelinde gesagt ziemlich mau.

Zitat:
Was mich beim Einstieg auf Surround am meisten überrascht hat, dass die SACD mit ihrem DSD untergegangen ist, wo doch heute alle Welt auf High Res steht.

Und die Pure Audio kommt auch nicht aus dem Quark, wobei gerade die exzellente Tonformate zu bieten hat.
Das überrascht mich alles nicht, nach meiner Erfahrung bringt Hi-Res absolut null hörbaren Vorteil zum Audio-CD Standard. Ich besitze ungefähr zwei Dutzend SACD und DVD-Audio und auch recht ordentliches Abhörgerät, vor allem gute Lautsprecher, die sind der Schlüssel zum guten Hören, danach kommt lange nichts mehr, aber besseren Klang kann ich da nicht heraushören. Ich kann ja selbst bei verlustbehaftet datenreduziertem Material, wenn es hochwertig ist keinen Unterschied zum unkomprierten Material erkennen.

Die Branche hat den Leuten mit Hi-Res Formaten ein Wolkenkuckucksheim verkauft, vor allem im Angesicht der Tatsache, dass die Musikproduktionen seit rund 20 Jahren in erster Linie was populäre Unterhaltungsmusik angeht immer mieser werden, Stichwort Loudness-War und Brickwall-Sound. Für sowas reicht auch 128 kBit MP3 Material und zwei billige Ohrstöpsel.

Stichwort PC und Musik...ich höre seit geraumer Zeit praktisch nur noch Musik vom PC. Es ist praktisch, da ich mein komplettes CD-Archiv direkt von der Festplatte spielen kann. Ich finde alles sehr schnell und aufs Stichwort ohne lästige Sucherei von CDs. Und es ist trotz Standardtechnik qualitativ um keinen Deut schlechter als CD oder sonstwas. Ebenso Radio, für's normale Hören reicht Internet-Radio vollkommen aus. Die relativ hohe Datenreduzierung (besser als 128 kBit/sec bekommt man idR. nicht) spielt da keine Rolle vor allem auch deshalb, weil ohnehin die Dynamikkompression dank Optimod so hoch ist, dass der Sound fürs anspruchsvolle Musikhören sowieso nicht taugt, von Ausnahmen mal abgesehen. Und diese Ausnahmen höre ich dann über DVB-S Radio, da kann analoges UKW in der Praxis nicht mehr mithalten.

Dabei benutze ich Standard PC-Technik (eine Zotac-Netbox über einen externen DAC), einzige Forderung, der Rechner muss leise sein, ein lauter Lüfter nervt, wenn man nicht gerade Heavy-Metal Fan ist. Als Software nehme ich das wohl beste Musikverwaltungs- und Abspielprogramm was man für Windows bekommt, Foobar 2000. Das Ganze wird mit einer Standard Funktastatur mit integriertem Mauspad gesteuert, vom Sessel aus. Da brauche ich kein Wischtelefon, das mich ständig ausspioniert oder irgendeine überteuerte propritäre Hardware, die sowieso nach ein paar Jahren wieder hoffnungslos technisch veraltet ist.

Du siehst, es gibt auch beim Musikhören viele Wege zum Glück...möge jeder seinen (besten) Weg finden.

Gruß

RD
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Alt 09.08.2016, 21:56   #6
Mrwarpi o
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Zitat:
Zitat von Reno Barth Beitrag anzeigen
Ich brauch das alles nicht. Mein Oppo hat einen Streamer eingebaut und die Musik liegt einfach am NAS.

lg
reno
Eine PC - Lösung ist einfach flexibler ....
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Katzen verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör. Der Frequenzbereich geht hierbei bis etwa 65.000 Hz, was den des Menschen um mehr als das Dreifache übersteigt.

Das Ohr des Hundes ist hoch entwickelt. Es kann höhere Frequenzen wahrnehmen als das des Menschen.
Die beweglichen Ohrmuscheln des Hundes lassen ihn Geräuschquellen zudem besser dreidimensional orten, als ein es Mensch könnte.

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Alt 09.08.2016, 22:01   #7
Mrwarpi o
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Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
Das Ganze wird mit einer Standard Funktastatur mit integriertem Mauspad gesteuert, vom Sessel aus. Da brauche ich kein Wischtelefon, das mich ständig ausspioniert oder irgendeine überteuerte propritäre Hardware, die sowieso nach ein paar Jahren wieder hoffnungslos technisch veraltet ist.

Auch eine Funkstatur kann abgehört werden ...

Über ein Tablett o. Smartphone ist es angenehmer die Musik vom Sessel aus zu wählen
__________________
Katzen verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör. Der Frequenzbereich geht hierbei bis etwa 65.000 Hz, was den des Menschen um mehr als das Dreifache übersteigt.

Das Ohr des Hundes ist hoch entwickelt. Es kann höhere Frequenzen wahrnehmen als das des Menschen.
Die beweglichen Ohrmuscheln des Hundes lassen ihn Geräuschquellen zudem besser dreidimensional orten, als ein es Mensch könnte.

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Alt 10.08.2016, 09:42   #8
ruedi01
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Zitat:
Zitat von Mrwarpi o Beitrag anzeigen
Eine PC - Lösung ist einfach flexibler ....
Einfacher, das kommt darauf an wie man mit dem Computer umgehen kann, flexibler und auch komfortabler aber auf jeden Fall.

Mein LG BD-Player hat ebenfalls WLAN und besitzt die Möglichkeit Medieninhalte fast aller Art von Intranet-Quellen abzuspielen, ist also ein vollwertiger Web-Client. Einmal eingerichtet, eine einfache Sache, dank einer guten Anleitung und eines sinnvoll gemachten OnScreen Menues funktioniert das auch recht ordentlich aber ich habe eben nur die eine proprietäre Software und die hat ihre Schwächen, z.B. ist da nur Ordnernavigation möglich und besonders schnell ist sie auch nicht. Da ist meine Windows Netbox mit Foobar eine ganz andere Liga, besonders wenn das Archiv ziemlich groß ist.

Zitat:
Über ein Tablett o. Smartphone ist es angenehmer die Musik vom Sessel aus zu wählen
Das will ich gar nicht abstreiten aber der 22 Zoll Bildschirm an meiner Netbox ist auch eine schöne Sache. Ist alles ein bisschen Geschmacksache.

Zitat:
Auch eine Funkstatur kann abgehört werden ...
Stimmt, die Reichweite ist aber sehr begrenzt, zehn, vielleicht zwölf Meter und wenn dicke Wände dazwischen sind noch weniger.

Gruß

RD
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Alt 10.08.2016, 11:26   #9
Atmos
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Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
....

Was Dolby Atmos betrifft, da bin ich allerdings weniger begeistert. Ist es schon schwierig ein normales Surround-System in einen Wohnraum zu integrieren, wird es mit Atmos nochmal komplizierter und das Software-Angebot ist gelinde gesagt ziemlich mau....

Die Branche hat den Leuten mit Hi-Res Formaten ein Wolkenkuckucksheim verkauft, vor allem im Angesicht der Tatsache, dass die Musikproduktionen seit rund 20 Jahren in erster Linie was populäre Unterhaltungsmusik angeht immer mieser werden, Stichwort Loudness-War und Brickwall-Sound. Für sowas reicht auch 128 kBit MP3 Material und zwei billige Ohrstöpsel.

....
...
Wer schon eine Surround-Anlage im WZ stehen hat, der kann mittels den Atmos-Enabled-Speakern sehr schnell aufrüsten, aber es ist eben die unterste Stufe des Hörvergnügens.

Was die Software angeht, kommen vermehrt Produktionen, die Atmos in deutsch und englisch bieten, wenn auch 1 Tonspur oft komprimiert wird, z.B. DD+ 7.1 vs. TrueHD Multi.

Stichwort Loudness-War: Das gibt es so nicht bei High Res. Da schummeln sie höchstens mit dem angeblich originalen Masterband.
So wie z.B. bei den Beatles. Mangels Original-Mater haben sie eine gute CD-Pressung genommen, die neu abgemischt und den Dummies als High-End verkauft, sogar als LP.

Unter dem Strich ist es mir egal, ob PCM Stereo 2.0, DSD, Dolby TrueHD, DTS HD MA oder nun Dolby Atmos, ich kann alle Tonformate nativ abspielen.

Und ohne CD möchte ich einfach nicht sein. Ich kaufe mir zwar selten eine neue Silberscheibe, aber ich freue mich, wenn ich die CD mit 44.1, 88.2 oder 176.4 kHz Samplingfrequenz abspielen kann und der DAC sowie der AVR das so direkt verarbeiten können.

Klangunterschiede? Nicht feststellbar, wobei allerdings der DAC - fast voll ausgesteuert und 176.4 kHz - als Quelle am AVR über den analogen Eingang den etwas präziseren Bass abliefert.

Bei den ganzen technischen Möglichkeiten, die ich nun nutzen kann, komme ich tatsächlich zum Musikhören und vergesse dabei dann die Technik.
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Alt 10.08.2016, 13:21   #10
ruedi01
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Zitat:
Wer schon eine Surround-Anlage im WZ stehen hat, der kann mittels den Atmos-Enabled-Speakern sehr schnell aufrüsten, aber es ist eben die unterste Stufe des Hörvergnügens.
Wer sein Wohnzimmer mit Lautsprechern vollstellen kann und will, wird so oder so keine Probleme haben. Aber mit dem 'schnell' Aufrüsten ist es so eine Sache. Viele haben gerade erst vor wenigen Jahren in eine hochwertige Hardware (A/V-Receiver, BD-Spieler) investiert, da sehen es die meisten sicher nicht ein wieder einen Haufen Geld in die Hand zu nehmen für einen zweifelhaften Vorteil. Ich besitze hochwertige Mehrkanalkomponenten von Rotel, die sind jetzt rund 10 Jahre alt, die werde ich sicher für ein bisschen mehr Bumm-Zisch durch neuen Kram ersetzen. Zumal mein Schwerpunkt ohnehin auf Musik und nicht auf Heimkino ausgerichtet ist und da gibt es für mich nur ein sinnvolles Format, klassisches Stereo.

Zitat:
Stichwort Loudness-War: Das gibt es so nicht bei High Res. Da schummeln sie höchstens mit dem angeblich originalen Masterband.
So wie z.B. bei den Beatles. Mangels Original-Mater haben sie eine gute CD-Pressung genommen, die neu abgemischt und den Dummies als High-End verkauft, sogar als LP.
Ich weiß nicht wo die da bei den Beatles Remaster geschummelt haben sollen. Es wurden erstmals die original Studiomaster-Bänder aus dem Tresor der EMI verwendet. Diese wurden in HiRes digitalisiert und vollkommen neu bearbeitet. Herausgekommen sind CD-Versionen die m.E. die alten Aufnahmen endlich so auf CD erscheinen lassen, wie sie damals schon hätten sein können, wenn man es gewollt hätte. Ich habe den direkten Vergleich, alle original LPs. Als LP würde ich mir die Remaster Versionen nie kaufen, das macht m.E. keinen Sinn.

Zitat:
...aber ich freue mich, wenn ich die CD mit 44.1, 88.2 oder 176.4 kHz Samplingfrequenz abspielen kann und der DAC sowie der AVR das so direkt verarbeiten können.
Was soll das bringen?!?

Zitat:
Klangunterschiede? Nicht feststellbar
Was anderes hätte ich auch nicht erwartet.

Gruß

RD
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Alt 10.08.2016, 14:59   #11
Atmos
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Standard AW: Atmos, eine neue Dimension ....

Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
... Zumal mein Schwerpunkt ohnehin auf Musik und nicht auf Heimkino ausgerichtet ist und da gibt es für mich nur ein sinnvolles Format, klassisches Stereo.....
... es ist aber so, dass bei Multichannel das Orchester viel besser abgebildet wird, in der Breite wie auch in der Tiefe und sogar etwas Höhenstaffelung, und die Mitte wird durch den Center gut zentriert.
Leider werden auf die Surrounds oftmals Effekte gelegt, die mit der Musik-Wiedergabe an sich nichts zu tun haben.

Was mich bei Atmos begeistert, ist die räumliche Auflösung des Bühnengeschehens, die ich so bei Stereo noch nicht erlebt habe und auch 5.1 klar in den Schatten stellt.

Die Kunstkopfstereophonie ging schon in die richtige Richtung, war aber auf Kopfhörer ausgerichtet.

Koordinatenbasiertes Stereo bei Atmos ist halt besser als kanalbasiert mit der ausgeprägten Phantomschallquelle.

Und wie immer ist wichtig, was der Tonmeister am Mischpult daraus macht.

Letztendlich sind Musikliebhaber, die Mono-LP's abspielen, auch begeistert.
Auf alle Fälle von der Musik.
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Alt 10.08.2016, 15:28   #12
ruedi01
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Zitat:
... es ist aber so, dass bei Multichannel das Orchester viel besser abgebildet wird, in der Breite wie auch in der Tiefe und sogar etwas Höhenstaffelung, und die Mitte wird durch den Center gut zentriert. Leider werden auf die Surrounds oftmals Effekte gelegt, die mit der Musik-Wiedergabe an sich nichts zu tun haben.
Genau das ist m.E. durchaus diskutabel ob Mehrkanal wirklich besser, im Sinne von natürlicher ein Musikereignis wiedergeben kann.

Ich habe eine Menge Multikanalzeugs auf SACD, DVD-Audio und Blueray (Klassik, Jazz, Pop/Rock) aber ich empfinde das irgendwie alles etwas 'oversized'. Ein gut gemachtes Stereosetup wenn die Produktion ordentlich ist, ist immer noch 'natürlicher'. Und es kommt hinzu, dass man ein Stereosystem in den eigenen vier Wänden weitaus einfacher einrichten und akustisch in den Griff bekommen kann als Mehrkanal.

Davon abgesehen hängt es immer (egal ob Stereo oder Mehrkanal) wesentlich davon ab, ob der Toningenieur seinen Job gut gemacht hat, so oder so ist das immer die Grundvoraussetzung. Beides ist immer ein Kunstprodukt, wirklich natürlich ist immer nur Live.

Ich höre auch sehr viel mit dem Kopfhörer, Mehrkanal geht da sowieso nicht.

Gruß

RD
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Alt 10.08.2016, 18:13   #13
David
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Surround oder "Mehrkanal" wirkt halt meist spektakulär und da stellt sich dann nicht mehr so sehr die Frage, ob es auch natürlich klingt.

Bei gut gemachten Aufnahmen sehe ich es durchaus als Bereicherung.

Schon in "Urzeiten" haben wir mit einem ganz primitiven Matrixverfahren zwei hintere Kanäle "dazugeschummelt" und es hat uns gefallen.

Alles ist legitim, wenn es besser gefällt.
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Gruß
David


Erst wenn man begriffen hat, dass Raumakustik, Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger sind als die Anlage selbst, hat man die Audiowiedergabe verstanden.
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Alt 10.08.2016, 20:21   #14
Thelemonk
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Gerade bei Klassikaufnahmen möchte man doch den Konzertsaal bzw. dessen akustischen Fingerprint in den Abhörraum transportiert haben.
Das ist über klassisches Stereo nicht möglich.

Mehrkanal sollte doch für dieses Problem die Lösung sein.
Oder täusche ich mich da?

Viele Grüße
Thelemonk
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Alt 10.08.2016, 20:57   #15
Atmos
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Zitat:
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...

Ich höre auch sehr viel mit dem Kopfhörer, Mehrkanal geht da sowieso nicht.

...
.... du musst dir mal von Expendables 3 - A Man's Job - die Headphone 3D-Tonspur anhören.
So 'was von genial, ich hätte nie gedacht, dass ein derartiges Hörerlebnis mit einem einfachen KH möglich ist.
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