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HiFi-Voodoo aus technischer Sicht Ist da was dran oder nicht?

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Alt 16.08.2011, 12:50   #1
soundfanfischer
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Standard Mein Stromvoodoo bringt tatsächlich was.

Hallo Ihr,

Ich sehe Euch schon auf mich einbruegeln aber mein "Voodoo" macht das was er soll :-)

Ich hatte an meiner Wohnzimmerhoerstation immer allerhand Kracher und Knackser in verschiedensten Lautstärken. Ich wohne in einem Mehrparteienwohnhaus Baujahr 1980, billigst Verkabelung.

Die Anlage, Audiolab CDP, Lehmann BCL, KH, Laptop mit Externer HD.

Ich hatte allerhand auspropiert und zum Schluss eine HMS Energia Digital und einen Audioplan Trenntrafo/Filter an der Anlage.
Trotz der Kosten die sicher zu hoch sind (ein Hobby muss halt was kosten) bin ich bei letzterer Kombi geblieben. Also ich war schon über das Ergebniss ueberascht, zumal man ja so oft liest das es wirklich nur Voodoo sein soll.

Mit dem Audioplan am Lehmann BCL USB war das Problem schon zu 90 Prozent gelöst und mit der HMS kam noch der Rest. Jetzt habe ich keine Störungen mehr vernommen seit dies so konfiguriert ist.

Im Vorraum am PC mit gleicher Abhöranlage aber ohne Stromvoodoo sind die Störungen geblieben.

LG Gerry
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Alt 16.08.2011, 12:52   #2
ra
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find ich gut, sich auf eigene erfahrungen zu verlassen. wenns mir was bringt, hab ich mein ziel erreicht.
gruß alex
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Alt 16.08.2011, 13:01   #3
David
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David hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
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Das ist auch kein Voodoo. Ein Trenntarfo kann Knackser und Brummen verhindern.

Was aber behauptet wird ist, dass der Klang sich verändert und das ist berechtigter Weise umstritten.

Was 100%ig nichts ändert, ist der Tausch zum "besseren" Netzkabel anstelle einer der üblichen Beipackstrippen, denn dabei ändert sich technisch gar nichts. Das Gleiche gilt für Stromverteiler! Das billigste Zeugs erfüllt den Zweck und macht keinerlei Fehler.
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Gruß
David


Erst wenn man begriffen hat, dass Raumakustik, Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger sind als die Anlage selbst, hat man die Audiowiedergabe verstanden.
Auch Gäste können Beiträge verfassen, die ich aber nur freischalte, wenn sie den Forumsregeln entsprechen. Zensur (nur in Bezug auf Respektlosigkeiten) behalte ich mir vor.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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Alt 16.08.2011, 13:30   #4
Blindniete
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Zitat:
Zitat von soundfanfischer Beitrag anzeigen
Mehrparteienwohnhaus Baujahr 1980, billigst Verkabelung.

...HMS Energia Digital und einen Audioplan Trenntrafo/Filter an der Anlage.
die Frage wäre nun, was wäre billiger gewesen.

Das Haus neu zu verkabeln oder der HMS.....

Das Ergebnis wäre gleich.
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Alt 16.08.2011, 14:12   #5
matze81479
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matze81479
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Zitat:
Zitat von Hifiaktiv Beitrag anzeigen
Was 100%ig nichts ändert, ist der Tausch zum "besseren" Netzkabel anstelle einer der üblichen Beipackstrippen, denn dabei ändert sich technisch gar nichts. Das Gleiche gilt für Stromverteiler! Das billigste Zeugs erfüllt den Zweck und macht keinerlei Fehler.
Das ist halt DEINE Meinung - nur damit das keiner als Faktum betrachtet Und du hast ja sogar "technisch" geschrieben. Das dürfte den meisten (nicht allen) hier ohnehin ziemlich wurscht sein, denn "klanglich" kann sich durchaus was ändern. Ist aber genau wie dein Statement einfach nur eine von vielen Meinungen, und nicht mehr.

Ich hab übrigens auch auf Audioplan PowerStar S, PowerPlant S (vorm CDP) und PowerCord S umgestellt und behaupte ebenfalls, dass sich dadurch klanglich was geändert hat. "Technisch" gemessen hab ich nicht und werde ich auch nicht, weil's mich ehrlich gesagt nicht die Bohne interessiert. Aber dennoch immer wieder spannend zu lesen, dass manche User nicht mal ihren eigenen Ohren (ver)trauen und der Technische Beweis-Wahn über der Wahrnehmung steht.

Das ist keine Kritik, denn ich akzeptiere beide Meinungen. Mich stört nur, dass es immer wieder nur einseitig betont wird.

Gruß
Matthias
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Alt 16.08.2011, 14:43   #6
ruedi01
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Zitat:
Zitat von matze81479 Beitrag anzeigen
Das ist halt DEINE Meinung - nur damit das keiner als Faktum betrachtet Und du hast ja sogar "technisch" geschrieben. Das dürfte den meisten (nicht allen) hier ohnehin ziemlich wurscht sein, denn "klanglich" kann sich durchaus was ändern. Ist aber genau wie dein Statement einfach nur eine von vielen Meinungen, und nicht mehr.
Das ist es eben...es ist technisch begründet, damit ist es keine Meinung sondern erst einmal ein Fakt. Wenn Du andere Fakten dagegen anbringen kannst, nur zu, wir lauschen gespannt...

Gruß

RD
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Alt 16.08.2011, 15:56   #7
Dezibel
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Zitat:
Mich stört nur, dass es immer wieder nur einseitig betont wird.
Stimmt nicht - Du hast soeben ausgeglichen ....

Grüße, dB
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Albert Einstein
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Alt 16.08.2011, 18:10   #8
openend
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Standard Veränderter Stromflusswinkel

Hallo Freunde,

einem erfahrenen Entwickler dürfte doch wohl sonnenklar sein, dass ein erhöhter Innenwiderstand des Netzteiles auf Grund eines zusätzlichen Trenntrafos eine Änderung des Stromflusswinkels bedingt.
Diese Veränderung des Stromflusswinkels hat in Abhängigkeit des PSSR des Verstärkers klangliche Veränderungen zur Folge.
Ob jemand diese Veränderungen hört, häng bekanntermaßen von allen möglichen Bedingungen ab.

Grüßle vom Charly
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Alt 16.08.2011, 18:53   #9
ken
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Text gelöscht.

@ken hat darauf hingewiesen, dass die Abkürzung nicht PSSR sondern PSRR (Power Supply Rejection Ratio oder Power Supply Ripple Rejection) lautet.
Admin
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Alt 17.08.2011, 11:37   #10
soundfanfischer
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Hallo,

also ob sich klanglich etwas verändert hat kann ich beim besten Willen weder bestätigen noch verneinen, ich hatte darauf auch nie geachtet und müsste für einen Hörtest wahrscheinlich großen Aufwand betreiben, kommt dazu das nicht nicht wüsste wie man das machen sollte.

@ Blindniete: da bin ich froh das ich bei gleichem Preis das gleiche Ergebnis erzielt habe, es war nämlich schneller und einfacher zu realisieren als alle Leitungen neu zu verkabeln und auch die Kühlschränke der Nachbarn zu modernisieren

Aber im Ernst, ich hatte so viele Knackser das es wirklich nicht mehr entspannend war ausgerechnet mit den KH zu hören, und wenn man es so regelt das man das Material unter Normalbedingungen eine Weile hören kann, geht man ja auch kein Risiko ein, da man es ja wieder zurück bringen kann.
Wenn diese Filter einen solchen Effekt erzielen können wie bei mir empfehle ich so manchen das einmal auszuprobieren.

LG Gerry
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Alt 17.08.2011, 12:14   #11
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Na ja, ich würde mal sagen, wenn man tatsächlich solche Probleme hat, dann wäre es sicher besser und oft auch kostengünstiger, sich einen Fachmann ins Haus zu holen, der messtechnisch unzweifelhaft festellt, wo die Ursachen der Probleme liegen. Anstatt mit irgendwelcher Peripherie-Elektronik blindlinks herumzuexperimentieren.

Eigentlich sollte ein ordentlich konstruiertes Hifi-Gerät, gleich welcher Art, in der Lage sein, mit solchen Stromnetzproblemen fertig zu werden. Gut konstruierte Netzteile verfügen über eine eigene Filtertechnik. Die sollte eigentlich vollkommen ausreichen, um Probleme zu vermeiden. Lediglich bei extremen Sauereien im Netz könnte die überfordert sein. Dann wird es allerdings schwierig. Aber auch dafür hat der Fachmann meist eine recht einfache und kostengünstige Lösung parat.

Zum Glück hatte ich diese Probleme noch nie.

Gruß

RD
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Alt 17.08.2011, 13:34   #12
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Mein Arbeitskollege ist hierfür der Fachmann, man konnte wirklich nur mit Filter probieren dies unter Kontrolle zu bringen. Anders wäre es sicher im Einfamilienhaus, da würde ich anders ansetzen. Aber wahrscheinlich wäre da auch diese Lösung nicht zu verachten bevor man etliche Haushaltsgeräte gegen neue ersetzt oder diese umrüstet.

Gleich wie Teile der Elektroinstallation, wenn man in der nahen Vergangenheit mittlere Umbauten in unserer Wohnung gemacht hatte und man sieht wie da einmal gearbeitet wurde, man, man, man gut das wir nen echt guten alten Hasen als Elektriker haben sonst könnten wir nicht einmal den "normalen" Betrieb in der Küche stromtechnisch ohne ständiges "fliegen" der Sicherung gewährleisten. Außen hui innen pfui

Also von da her gäbe es nur, ausziehen, entkernen aber bis zum Hausanschluss und neu verkabeln. Und dann hat man nur seine eigene Wohnung.

Wir waren auch schon fast soweit solche Filter selbst zu bauen, da diese aber gar nicht mehr viel billiger geworden wären, außerdem beträchtliche Erhebungen an Audiogerätewissen und darüber hinaus (wenn wir was machen wollen dann ordentlich) nach sich gezogen hätten habe ich mich dann für diesen Weg entschieden.
Und auch weil es ja in dieser Hinsicht "Experten" gibt die wir/er nicht auch noch werden müssen.

In Anbetracht dessen finde ich ein paar Hundert Euro gar nicht so schlimm, natürlich ist mir schon mal warm geworden bei den Preisen und den Bedenken der Forumsuser, und natürlich muss man schon kompromisslos sein um dies zu machen (im Vorraum bleibt es wie es ist), manch einer würde sicher sagen: ach die paar Knackser sind doch nicht so schlimm.......
aber so bin ich nicht.

Und zu guter Schluss kann ich jetzt ungetrübt Musik in feinster originaler Qualität hören

LG Gerry
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Alt 17.08.2011, 14:40   #13
ruedi01
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...dann bist Du zielgerichtet und fachmännisch an die sache herangegangen...

Nur kann ich ehrlich gesagt kum verstehen, wie normale Hausgeräte den Netzstrom so verunreinigen können. Wir wohnen auch in einem Mehrparteienhaus (6 Wohnungen) und jeder hat natürlich von der Kaffeemaschine über den Fön bis zur Waschmaschine alle Segnungen der modernen Elektrotechnik in Betrieb. Dazu kommen mehrere WLAN-Netze und DECT-Telefone sowie ein halbes Dutzend Computer.

Unsere Leitungen sind auch normaler Standard, 2,5 Quadrat ohne weitere Schirmung unter Putz. Die Schaltkästen sind Ende der 90er Jahre auf den neuesten Stand gebracht worden aber außer einem FI-Schalter und modernen Automaten steckt da auch nichts weiter drin.

Aber diese Störungen kenne ich nicht. Dabei benutze ich einfache Steckerverteilleisten aus dem Baumarkt, teilweise mit Überspannungsschutz.

Ich vermute einfach mal, dass bei euch die Störungen schon von draußen kommen, also über das öffentliche Stromnetz mit eingeschleppt werden. Sind bei euch irgendwelche größeren Industrieunternehmungen in der Nähe, die Hochvolt Elektrotechnik verwenden oder verläuft in der Nähe eine Straßen- oder Eisenbahnlinie mit Oberleitungstechnik vorbei? Gibt es starke Funksender in der Nähe? Das sind in aller Regel die Übeltäter...

Gruß

RD
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Alt 17.08.2011, 14:46   #14
ken
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Es reicht wenn irgendjemand in der Nähe einen alten kaputten Kühlschrank zum Beispiel in Betrieb hat. Dann gibts jedesmal wenn der sich ein- oder ausschaltet einen Peak ins Netz. Und den hört man je nach UdSSR des Netzteils als lauten Knacks. Selber schon mal erlebt.



lg
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Alt 17.08.2011, 15:03   #15
ruedi01
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...welcher technische Defekt sollte denn bei einem vergleichsweise primitiven Elektrogerät wie einem Kühlschrank dafür verantwortlich sein?!?

Und außerdem schaltet der sich auch nicht 20 mal in der Minute ein oder aus....

Das kann es also eher nicht sein....

Gruß

RD
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