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Private Besuche Höreindrücke und noch mehr

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Alt 25.05.2012, 08:52   #31
David
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OK, mit "Bedienungsanleitung" kann ich mir das schon vorstellen.

Ich wollte (und werde mich vielleicht noch) mich mit der PC-Variante beschäftigen. Ob da beim Durchschleifen schon was schlechter wird?

Zumindest ist das einmal ein Hinweis, dem ich nachgehen werde - im Falle dass......
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Gruß
David


Erst wenn man begriffen hat, dass Raumakustik, Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger sind als die Anlage selbst, hat man die Audiowiedergabe verstanden.
Auch Gäste können Beiträge verfassen, die ich aber nur freischalte, wenn sie den Forumsregeln entsprechen. Zensur (nur in Bezug auf Respektlosigkeiten) behalte ich mir vor.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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Alt 25.05.2012, 10:59   #32
Babak
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Hallo Franz,


ich bin ja neugierig, weil ich mir ähnlichen Parametern gespielt habe.
Daher Sorry wegen den Detailfragen

Die Maße in bezug auf die Aufstellung interessieren mich sehr, da sie bei meiner Aufstellung eine sehr wichtige Rolle spielen.

Ich gelobe, jetzt übers Wochenende, auch die Maße aus meinem Hörraum einzustellen.


Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
Die Abstände zu den Seitenwänden sind nun exakt gleich
Wie sind die Raummaße, inkl. Raumhöhe?
Wie viel Abstand hast Du zu den Seitenwänden?
Wie sind die Wände gestaltet?
Wie viel Abstand hast Du zur Vorderwand?

Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
die Basisbreite wurde etwas verkleinert
Wie groß ist sie jetzt?

Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
die Hörcouch etwas näher nach vorne verlegt
Wie groß ist jetzt Dein Hörabstand?
Wie groß ist der Abstand zur Rückwand?



Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
die Lautsprecher parallel aufgestellt, also aus der früheren Einwinkelung auf den Hörplatz hin wieder herausgenommen.
Welchen Effekt hatte das?

Ich merke selbst bei meinen breit abstrahlenden LS einen Einfluss der Einwinkelung.


Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
Der Klang löst sich wunderbar von den Lautsprechern ab, das muß man einfach mal erlebt haben, wie sich das darstellt. Dein Bekannter hat es als "holografisch" beschrieben, womit er völlig Recht hat.
Ja, das macht einen Unterschied.
Für mich ist unverständlich, dass es nicht so wenige Leute gibt, bei denen das nicht so ist, und die den Klang ihrer Anlage dennoch als gut einstufen ...



Nochmals Sorry wegen dem sekkanten Nachfragen

LG

Babak
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“The problem with today’s world is that everyone believes they have the right to express their opinion AND have others listen to it.

The correct statement of individual rights is that everyone has the right to an opinion, but crucially, that opinion can be roundly ignored and even made fun of, particularly if it is demonstrably nonsense!”


— Brian Cox, musician, physicist, and freethinker
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Alt 25.05.2012, 11:02   #33
Reno Barth
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Zitat:
Zitat von Babak Beitrag anzeigen
Für mich ist unverständlich, dass es nicht so wenige Leute gibt, bei denen das nicht so ist, und die den Klang ihrer Anlage dennoch als gut einstufen ...
weil sie nix besseres kennen?

lg
reno
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Alt 25.05.2012, 11:22   #34
ra
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oder weil sie einfach nur zufrieden sind, wenn die anlage auf einem niveau spielt, auf dem die message der musik rüberkommt und man sich sich einfach ohne störende nebenwirkungen auf die musik konzentrieren kann. optimum gibts sowieso nicht.
ständige anlagenschrauber kommen mir vor wie autofreaks, die ihr auto laufend tunen und ständig damit beschäftigt sind, es noch weiter zu verbessern, egal obs sinn macht und was es kostet; dabei kann man ja heute schon mit fast jedem der fahrzeuge auf dem markt sehr befriedigende fahrergebnisse erzielen.
samma wieder bei anlagenhörer vs. musikhörer.
gruß alex

mir fällt einfach auf, dass mir persönlich öfter der satz rausgerutscht ist, wenn ich z.b. bei freunden und bekannten musik gehört habe (verschiedenste gschichten in den unterschiedlichsten, auch mehr als leistbaren preislagen), dass ich, wenn ich wüsste, dass ich mit dieser oder jener anlage bis an mein lebensende hören müsste, ich gut damit leben könnte.
 
Alt 25.05.2012, 11:34   #35
Dr. Holger Kaletha
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Zitat:
Zitat von ra Beitrag anzeigen
oder weil sie einfach nur zufrieden sind, wenn die anlage auf einem niveau spielt, auf dem die message der musik rüberkommt und man sich sich einfach ohne störende nebenwirkungen auf die musik konzentrieren kann. optimum gibts sowieso nicht.
ständige anlagenschrauber kommen mir vor wie autofreaks, die ihr auto laufend tunen und ständig damit beschäftigt sind, es noch weiter zu verbessern, egal obs sinn macht und was es kostet; dabei kann man ja heute schon mit fast jedem der fahrzeuge auf dem markt sehr befriedigende fahrergebnisse erzielen.
samma wieder bei anlagenhörer vs. musikhörer.

mir fällt einfach auf, dass mir persönlich öfter der satz rausgerutscht ist, wenn ich z.b. bei freunden und bekannten musik gehört habe (verschiedenste gschichten in den unterschiedlichsten, auch mehr als leistbaren preislagen), dass ich, wenn ich wüsste, dass ich mit dieser oder jener anlage bis an mein lebensende hören müsste, ich gut damit leben könnte.
Hallo Alex,

mit vielem hast Du recht. Es gibt Erlebnisse, die holen einen wieder auf den Teppich. Ich habe vor Jahren einem guten Freund eine Anlage besorgt, gebraucht für 800 Euro. Da meinte mein Händler nur: Man darf eigentlich keinem erzählen, wie gut die klingt! Und sie klingt auch wirklich so, daß man mit ihr sehr gerne Muik hört und damit wahrlich leben kann. Ich war ja nun bei Franz: Wenn man das hört, dann ist man einfach hin und weg. Das sind ästhetische Qualitäten, die kann meine Anlage z.B. nicht vermitteln. Die Antithese Anlagenhörer - Musikhörer ist insofern etwas vereinfachend, weil wenn die Ansprüche an das Musikhören steigen, das auch für die Anlage gilt. Der Spitzengeiger wird sich auch nur mit dem besten Instrument zufrieden geben (wenn er es sich leisten kann, einer Stradivari), was seinen hohen Ansprüchen genügt.

Beste Grüße
Holger
 
Alt 25.05.2012, 11:39   #36
Franz
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Zitat:
ständige anlagenschrauber kommen mir vor wie autofreaks, die ihr auto laufend tunen und ständig damit beschäftigt sind, es noch weiter zu verbessern, egal obs sinn macht und was es kostet; dabei kann man ja heute schon mit fast jedem der fahrzeuge auf dem markt sehr befriedigende fahrergebnisse erzielen.
samma wieder bei anlagenhörer vs. musikhörer.
Alex, da ist was dran. obwohl ich mich selbst nicht als "Anlagenhörer" sehe. Mir geht`s wirklich nur darum, daß die Musik in diesem Raum so ertönt, wie ich es mir vorstelle. Es ist die Suche nach dem Möglichen unter den Bedingungen, die ich habe. Da möchte ich einfach das bestmögliche Ergebnis rausholen. Gebe zu, daß den meisten das ziemlich egal wäre, aber da entwickle ich nun eben mal Ehrgeiz. Und ich darf dir versichern, daß es auch richtig Spaß macht zu erleben, wenn es dann in die Richtung geht, die man sich vorgestellt hat. Ich mach das ja alles nur für mich und ja, ein bißchen "verrückt" muß man da schon sein. Für mich gehören Ambition und Passion zum Hobby hinzu. Und jeder kann das halten, wie er möchte.

Gruß
Franz
 
Alt 25.05.2012, 11:45   #37
Reno Barth
Gewerblicher Teilnehmer
 
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Zitat:
Zitat von Dr. Holger Kaletha Beitrag anzeigen
Die Antithese Anlagenhörer - Musikhörer ist insofern etwas vereinfachend,
Ich kann damit überhaupt nichts anfangen. Ich höre viel und gerne Musik, auch über's Autoradio und gehe fast jede Woche 1-2 mal in ein Konzert. Berufsbedingt muss ich aber auch häufig "Anlagenhören". Das macht mir auch - immer noch - Spaß. Selbst wenn dabei nicht "meine" Musik läuft (wobei's natürlich Grenzen gibt).

lg
reno
Reno Barth ist gerade online  
Alt 25.05.2012, 11:53   #38
Dr. Holger Kaletha
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Zitat:
Zitat von Reno Barth Beitrag anzeigen
Ich kann damit überhaupt nichts anfangen. Ich höre viel und gerne Musik, auch über's Autoradio und gehe fast jede Woche 1-2 mal in ein Konzert. Berufsbedingt muss ich aber auch häufig "Anlagenhören". Das macht mir auch - immer noch - Spaß. Selbst wenn dabei nicht "meine" Musik läuft (wobei's natürlich Grenzen gibt).
Hallo Reno,

so geht es mir ja auch! Letztlich ist das wohl eine Frage der Gewichtung. Das "Anlagenhören" kann schon zum Selbstzweck werden. Es gibt ja Leute, die kaufen sich Aufnahmen nicht primär deshalb, weil sie gut sind interpretatorisch und musikalisch, sondern allein deshalb, weil sie perfekt aufgenommen sind. Da verselbständigt sich eine bestimmte ästhetische Haltung, primär geht es dann mehr um den klanglichen Effekt als die eigentliche Substanz der Musik. Aber natürlich: Wie man sich freut, auf einem sehr guten Instrument zu spielen, das einem weit mehr Gestaltungsmöglichkeiten bietet, so ist es auch mit einer tollen Anlage: Man entdeckt Dinge in der Musik, die man vorher nicht gehört hat. Es ist "realistischer", sinnlicher, berührender und geht insofern natürlich an die Substanz, also weit über den bloßen klangeffekt hinaus.

Beste Grüße
Holger
 
Alt 25.05.2012, 12:11   #39
Titian
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Zitat:
Zitat von Dr. Holger Kaletha Beitrag anzeigen
Die Antithese Anlagenhörer - Musikhörer ist insofern etwas vereinfachend, weil wenn die Ansprüche an das Musikhören steigen, das auch für die Anlage gilt. Der Spitzengeiger wird sich auch nur mit dem besten Instrument zufrieden geben (wenn er es sich leisten kann, einer Stradivari), was seinen hohen Ansprüchen genügt.
Die Interpreter auf höchstem Niveau pflegen immer noch sehr den ästhetischen Aspekt der Musik und nicht nur die Phrasierung. Es ist für mich sehr informationsreich die Proben zu hören und feststellen wie der Dirigent auch intensiv diesen Aspekt pflegt. Das haben die Komponisten auch gemacht. Auch die Diskussionen zwischen Solisten über den Klang des Instrumentes sind sehr interessant. Dieser Aspekt gehört zur Musik und ich will das auch über meine Anlage hören sonst würde einen Teil der "message der Musik" wegfallen. Das Problem finde ich eher, ein gutes Verhältnis zwischen analytisch und musikalisch hören zu finden. Es stimmt dass viele Leute entweder der einte oder andere Art kennen. Mit der Zeit habe ich gelernt sehr schnell umzuschalten meistens wenn ich will. Ja, das klappt nicht immer, leider. Je nach Art der Störung schalte ich automatisch auf analytisch, auch in den Konzertsälen.
In zwischen habe ich Erfahrungen wie unterschiedlich Leute Musik hören. Es ist sehr interessant darüber zu diskutieren aber häufig die Person blockt ab und will lieber über die Anlage und sonst was reden.
 
Alt 25.05.2012, 12:16   #40
Franz
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Hallo Babak,

Zitat:
Wie sind die Raummaße, inkl. Raumhöhe?
Länge: 5,40m, Breite: 3,70, Hohe: 2,03 m

Zitat:
Wie viel Abstand hast Du zu den Seitenwänden?
60 cm.

Zitat:
Wie sind die Wände gestaltet?
Auf den Wänden wurde ein Akustikputz aufgetragen. An den Wänden hängen 2 Regale, in den hinteren Ecken stehen 2 Eckabsorber von R.F.T.S, einige Stehregale voller CDs, seitlich hinten 1 Vitrine, an der Wand hinten 1 Stoffbild - also nichts Besonderes eigentlich.

Es wurde eine Holzdecke eingezogen incl. Dämmaterial. An der Decke wurde zudem am Ort der 1. frühen Reflexion (die nach Messung ermittelt wurde) Basotec angebracht.

Der Fußboden ist ein schwimmend gelagertes Parkett, kein Laminat.

Zitat:
Wie viel Abstand hast Du zur Vorderwand?
Abstand Lautsprecher zur Vorderwand: 1,30m
Abstand Vorderwand zum Hörplatz: 3,90m

Zitat:
Wie groß ist sie jetzt?
Die Basisbreite beträgt - gemessen von Außenkante zu Außenkante - 2,30m

Zitat:
Wie groß ist jetzt Dein Hörabstand?
2,20m

Zitat:
Wie groß ist der Abstand zur Rückwand?
1,50m

Zitat:
Welchen Effekt hatte das?
Die parallele Ausrichtung der Lautsprecher zeigte eine verbesserte räumliche Darstellung, die "Bühne" wirkt geringfügig breiter, die Staffelung nach hinten gerät geringfügig überzeugender. Ich bin dabei den Empfehlungen des LS-Entwicklers gefolgt.

Zitat:
Nochmals Sorry wegen dem sekkanten Nachfragen
Ist schon in Ordnung, hoffe, gedient zu haben.

Gruß
Franz

Geändert von Franz (25.05.2012 um 12:43 Uhr).
 
Alt 25.05.2012, 12:23   #41
Franz
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Hallo Titian,

Zitat:
Das Problem finde ich eher, ein gutes Verhältnis zwischen analytisch und musikalisch hören zu finden. Es stimmt dass viele Leute entweder der einte oder andere Art kennen. Mit der Zeit habe ich gelernt sehr schnell umzuschalten meistens wenn ich will. Ja, das klappt nicht immer, leider. Je nach Art der Störung schalte ich automatisch auf analytisch, auch in den Konzertsälen.
In zwischen habe ich Erfahrungen wie unterschiedlich Leute Musik hören. Es ist sehr interessant darüber zu diskutieren aber häufig die Person blockt ab und will lieber über die Anlage und sonst was reden.
Das habe ich an mir auch schon festgestellt. Wenn ich etwas "begutachten will", dann werde ich zu einem rein "analytischen Hörer", d.h. ich achte auf ganz bestimmte Dinge, etwa auf die Ausprägung eines Instrumentenklanges, kann dann gar erkennen, ob ein Saxofonist ein Mundstück aus Kautschuk benutzt - ja, das kann man wirklich bemerken - ein andermal, wenn ich mit der "Analyse" durch bin, kann ich mich dem Musikeindruck insgesamt widmen. Beides ist wichtig, finde ich.

Gruß
Franz
 
Alt 25.05.2012, 12:26   #42
Dezibel
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Vielleicht erwarten manche Menschen schlicht und einfach zu viel von 'konservierter' Musik ....

Grüße, dB
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Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher ...
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Dezibel ist gerade online  
Alt 25.05.2012, 13:00   #43
Babak
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Hallo

Zitat:
Zitat von Dezibel Beitrag anzeigen
Vielleicht erwarten manche Menschen schlicht und einfach zu viel von 'konservierter' Musik ....
Wenn man es auf manchen Systemen hören kann, auf anderen nicht, liegt es weniger an der konservierten Musik per se


Zitat:
Zitat von Reno Barth Beitrag anzeigen
weil sie nix besseres kennen?
Ich denke auch, dass es oft so ist, dass man nicht weiß, was damit gemeint ist, bis man es selber mal erlebt.
Ging mir ja selber oft genug so.

Zitat:
Zitat von ra Beitrag anzeigen
oder weil sie einfach nur zufrieden sind, wenn die anlage auf einem niveau spielt, auf dem die message der musik rüberkommt und man sich sich einfach ohne störende nebenwirkungen auf die musik konzentrieren kann.
Das kann ja mit dem oben gesagten zusammenhängen.

Wenn man störende Nebenwirkungen nicht kennt, wird man sie auch nicht identifizieren können.
Rupert Riedl sagte:
"Erkennen ist immer ein Wieder-Erkennen".

Mir ist es so manches mal passiert, dass ich erst wusste, dass ich störende Nebenwirkungen hatte, als ich das ganze mal ohne diese Nebenwirkungen gehört habe und den Unterschied ausmachen konnte.

Zitat:
Zitat von ra Beitrag anzeigen
ständige anlagenschrauber kommen mir vor wie autofreaks, die ihr auto laufend tunen und ständig damit beschäftigt sind, es noch weiter zu verbessern, egal obs sinn macht und was es kostet;
Dass sich der Klang von den LS löst, kann ich innerhalb von 2 Minuten mit € 20,- Tischhupen hinbekommen.
Da reden wir ja nciht von umständlichem Optimieren ...



Zitat:
Zitat von ra Beitrag anzeigen
samma wieder bei anlagenhörer vs. musikhörer.
Diese Antithese gibt es öfter.
Zwar nicht so scharf getrennt - jeder, der eine Anlage hat, hat sie wegen der Musikwiedergabe - aber doch.

Man nehme den Anteil an gesamt verfügbarer Zeit und Einkommen, das jemand in sein Hobby HiFi steckt.

Ist der Anteil größer, den er in technische Aspekte seiner Anlage investiert (Aufstellen, Messen, Bauen, basteln, Kabel umstecken, Geräte probehören etc etc etc)?

Oder ist der Anteil größer, den er in die Musik steckt (Aufnahmen kaufen, Musik anhören)?

Zitat:
Zitat von ra Beitrag anzeigen
mir fällt einfach auf, dass mir persönlich öfter der satz rausgerutscht ist, wenn ich z.b. bei freunden und bekannten musik gehört habe (verschiedenste gschichten in den unterschiedlichsten, auch mehr als leistbaren preislagen), dass ich, wenn ich wüsste, dass ich mit dieser oder jener anlage bis an mein lebensende hören müsste, ich gut damit leben könnte.
Da würde man Hauptsächlich in die zerite Kategorie fallen ...

LG

Babak
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— Brian Cox, musician, physicist, and freethinker
Babak ist offline  
Alt 25.05.2012, 13:45   #44
ra
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ich hatte in keiner weise vor, menschen, die aus liebe zur musik bzw. aus professionellen gründen darauf stehn oder darauf angewiesen sind, möglichst optimale wiedergabe zu erreichen, abzuqualifizieren. außerdem, wenn mans einfach als hobby betrachtet - ebenso wie das autotuning - und es nix als freude macht, kann ich mich mitfreuen.
ich hab halt oft die beobachtung gemacht, dass es manchmal kippt, und zwar insofern, dass das medium immer wichtiger wird und dass manchmal eine art verbissenheit zunimmt - und dann ists aus mit freude und entspanntheit.
anlagenhörer vs. musikhörer ist natürlich ein stark verkürztes und sicher ein polarisierendes statement - doch hätt ichs nicht gebraucht (und ich glaub blindniete ebenso) wenn nicht persönliche erfahrungen dem zugrunde lägen.
gruß alex
 
Alt 25.05.2012, 13:54   #45
Franz
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Zitat:
anlagenhörer vs. musikhörer ist natürlich ein stark verkürztes und sicher ein polarisierendes statement - doch hätt ichs nicht gebraucht (und ich glaub blindniete ebenso) wenn nicht persönliche erfahrungen dem zugrunde lägen.
Alex, es gibt bei allem und jedem immer auch Leute, die Dinge anders für sich gestalten, als man es selbst für angemessen hält. Ich halte solche Begrifflichkeiten für überflüssig, übrigens auch solche Bezeichnungen wie "Highender" und dgl. mehr. Ich kenne nur Menschen, die sich - aus welchen Gründen auch immer - mehr oder weniger einer Sache widmen. Dazu gehört auch die Bereitschaft, mehr an Zeit und Geld investieren zu wollen als andere. Das Hobby HiFi ist meiner Ansicht nach sehr individuell. Und jeder kann und wird das machen, was er dabei für sinnvoll hält. Wenn man das einmal grundsätzlich achtet, dann gibt es auch im Austausch darüber weniger Streit, denn darüber kann man wirklich nicht streiten. Jeder bitte so, wie er kann und will. Den Maßstab für etwas setzt jeder für sich selbst. Das ist jedenfalls mein Anliegen, dies anderen vermitteln zu wollen.

Gruß
Franz
 
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