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David Berichtsforum von Hifi Aktiv

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Alt 13.12.2015, 09:42   #166
David
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Standard AW: Ich musiziere wieder, mit Freud' und Leid

Die neuen Fotos sind gemacht und die erste Probe mit dem Saxofonisten haben wir auch schon hinter uns. So ein Saxofon bringt bei bestimmten Liedern enorm viel, ich würde es fast schon als "absolut notwendig" bezeichnen, denn das was da rauskommt, das kann kein Keyboarder so simulieren.
Übertreiben sollte man es aber nicht, wie immer ist Weniger mehr.
Zumindest ein Drittel unserer Lieder müssen wir neu arrangieren und das wird viel Arbeit.

Noch eine Probe und dann ist lange Pause wegen der vielen Feiertage. Der nächste Auftrittstermin ist dann nicht mehr weit, wir haben jetzt schon vereinbart, dass wir - sobald wieder alle da sind - zwei Proben pro Woche machen müssen.
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Gruß
David


Erst wenn man begriffen hat, dass Raumakustik, Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger sind als die Anlage selbst, hat man die Audiowiedergabe verstanden.
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Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
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Alt 09.01.2016, 09:25   #167
David
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Standard AW: Ich musiziere wieder, mit Freud' und Leid

Endlich geht wieder was weiter. Heute gemütliches Beisammensein bei der Sängerin, an Instrumenten nur eine Gitarre dabei, ansonsten Lagebesprechung.

Erste "wirkliche Probe" nächste Woche, gleich darauf wieder eine und so geht es weiter bis zum Auftritt gegen Ende Jänner.

Brave Band!
So etwas hatte ich noch nie. Immer hat Irgendwer nach kurzer Zeit durchgedreht und alles zerstört.
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Gruß
David


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Alt 24.01.2016, 10:23   #168
David
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Standard AW: Ich musiziere wieder, mit Freud' und Leid

Gestern Abend gab es den zweiten Auftritt mit der aktuellen Band. Eingeladen haben wir dazu alle unsere Bekannten, Verwandten und Freunde. Es hätte ursprünglich so etwas wie eine geschlossene Veranstaltung werden sollen, aber das war nur Wunschdenken, denn dieses Lokal wurde ja nicht wegen uns zugesperrt und nachdem Samstag der umsatzstärkste Tag der Woche ist, waren auch "Fremde" da, die im Laufe des Abends immer mehr wurden.

Was es gestern Abend noch gab, das war ein wetterbedingtes Zusammenbrechen des Strassenverkehrs. Auch ein Teil unserer Musiker ist viel später da gewesen als ausgemacht und wir sind deshalb sehr in Stress gekommen. Noch dazu wurde uns eine transportable Bühne zugesagt, die auch viel später ankam als ausgemacht. Der gesamte Aufbau war dann ziemlich chaotisch. Die Bühne war viel zu klein (7 Leute, 7qm Bühne!!!), es war fast zwingend notwendig, dass unsere beiden "Gesangskünstler" sich mit ihren Funkmikrofonen auf Publikumsebene begeben, denn sie hätten kaum Platz auf der Bühne gehabt oder hätten zumindest "wie angenagelt" dort stehen müssen. Alleine ein Schlagzeug samt Schlagzeuger benötigt etwa 2qm Grundfläche.

Die letzten Proben waren auch nicht so dass wir im Vorfeld ein gutes Gefühl hatten. 34 Lieder vor Publikum zu spielen, teils recht schwierige, nach nur einem halben Jahr proben, das ist für eine Amateur-Band mit wöchentlich einem Probeabend ein sehr gewagtes Unternehmen. Genau deshalb haben wir ja gesagt dass es ein Konzert sein soll für Leute die wir gut kennen, um auch einmal zu schauen was sie dazu sagen.

Kurzum, es war der mit Abstand erfolgreichste Auftritt den ich je mit einer Band erlebt habe, trotz widrigster Umstände. Interessanter Weise sind Lieder die bis zum Schluss bei den Proben nie richtig funktioniert haben, fast perfekt abgelaufen. Ab und zu ist bei einfacheren Liedern minimal was schief gelaufen, aber nie so, dass es kritisch wurde. Mit Sicherheit ist praktisch nichts davon dem Publikum aufgefallen, vielleicht einmal der eine oder andere Schluss, aber das hat an der insgesamt sehr guten Stimmung (es wurde auch viel getanzt) nichts geändert.

Wir haben vor gehabt, zwei Zugaben zu geben, geworden sind es neun! Wir konnten dann nur noch "auf besonderen Wunsch" wiederholen. Es wäre noch lange so weiter gegangen, wenn uns nicht gegen Mitternacht der überaus nette Lokalbesitzer darum gebeten hätte aufzuhören, denn über dem Lokal befinden sich Wohnungen. Fast ein Wunder, dass es keine Beschwerden gab. Wir waren allerdings nicht sehr laut, bei Balladen sogar fast schon leise.

Nach dem Konzert gab es Lob ohne Ende und das nicht nur von unseren geladenen Gästen. Alle Leute von uns die meine vorhergehenden Bands kennen gelernt haben und auch die wo ich nur mitgespielt habe, waren sich darin einig, dass das die beste Band ist die sie je mit mir im Zusammenhang gehört haben. Freude!

Drei weitere Aufritte wurden fixiert, wenn es wahr ist, dann ist sogar ein "gröberer" dabei, mit ca. 1.500 zu erwartenden Besuchern anlässlich eines Cart-Rennens im Sommer. Genaues weiß ich noch nicht.

Der Abbau in der Nacht war wie zu erwarten mühsam, aber nach so einem Erfolg ist das dann halb so schlimm.

Der Lokalbesitzer hat auch gesagt "hoffentlich bald wieder", denn er ist sicher auf seine Rechnung gekommen und das hat er sich auch verdient. Er hat mit uns die Bühne aufgebaut, er ist auf der Leiter gestanden um unser großes Transparent aufzuhängen, er hat geholfen Kabel zu verlegen usw.......wo gibt es so etwas noch?

Ich kann nur hoffen, dass diese Band endlich einmal Bestand hat. Solche Erfolge tragen jedenfalls dazu bei dass es so sein könnte. Hätte ich nicht schon so viele negative Erfahrungen gemacht, ich würde glatt daran glauben.

Mein Bassverstärker hat sich nach einem kurzzeitigen Ausschalten danach wieder nicht einschalten lassen, so wie beim letzen Mal. Ein zweiter Versuch war notwendig. Jetzt weiß ich es, das macht er nur wenn er schon warm ist, da will er nicht mehr durchschalten. Im kalten Zustand hat er so etwas noch nie gemacht. Also wird er in Zukunft bei Auftritten in den Pausen nicht abgeschaltet, das hat er jetzt davon.
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David


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Alt 03.02.2016, 12:01   #169
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Standard AW: Ich musiziere wieder, mit Freud' und Leid

Wir haben begonnen, uns für den nächsten Auftritt vorbereiten. Dieser findet in dem Ort statt, in dem unser Gitarrist wohnt. Er wird dazu sicher seinen ganzen "Fanclub" mobilisieren. Deshalb gebe ich ihm da freie Hand, er kann diesen Abend gestalten wie er will.
Aufgrund unseres letzten Erfolgs kommen sogar einige Leute hin, die quasi "zu meinem Fanclub" gehören, womit ich ursprünglich gar nicht gerechnet habe. Nicht einmal der Eintrittspreis (den es das letzte Mal nicht gab) konnte sie davon abhalten und die relativ weite Fahrt dorthin (an einem Wochentag!) auch nicht.

Die Setlist für diesen Abend hat unser Gitarrist schon erstellt und er hat uns gebeten, einige neue Lieder einzustudieren. Lieder, die zum Teil im Programm bleiben können weil sie wirklich gut sind und zum restlichen Repertoire passen, aber auch welche, die gar nicht einfach sind und die ich in Zukunft nicht spielen möchte. Das schlimmste dabei ist der von ihm geplante "Opener" (also das erste Lied an diesem Abend) in spanischer oder portugiesischer Sprache!!! Ich kann das nicht einmal erkennen. Meine Vorgabe "nur englische Songs und sonst nichts" wird damit gebrochen. Alle unsere Musiker sträuben sich dagegen, aber da sie gutmütig sind (und ich auch), werden wir dieses Lied halt einstudieren. Unsere Sängerin kann diese Sprache ein bisschen, unser Sänger (es soll ein Duett werden) gar nicht. Er sagt, dass er es bestenfalls phonetisch auswendig lernen kann, aber er hat keine Ahnung was er da singt.

Warum das Ganze? Angeblich kommt eine Gruppe von Frauen, deren Lieblingslied das ist. Anscheinend ist unser Gitarrist denen irgendwie verpflichtet, so genau hat er uns das nicht gesagt. Was er aber schon gesagt hat das ist, dass seine Frau dieser Gruppe angehört und dass er ihr diese Freude machen will. Na wenn es so ist.......übrigens mag er selbst dieses Lied auch nicht.
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David


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Alt 01.03.2016, 10:06   #170
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Standard AW: Ich musiziere wieder, mit Freud' und Leid

Das "spanische Lied" wurde jetzt gestrichen - bin ich froh!
Zu spielen war es einfach, aber der spanische Text hat unseren Beiden die singen zu sehr zu schaffen gemacht. Vor allem unser Sänger hatte keine Ahnung was er das singt und das hätte noch dazu im Duett funktionieren müssen......dieses Lied war von Haus aus eine "Totgeburt".

Unser Schlagzeuger hatte zwischenzeitlich eine kleine Operation, die bewirkt hat, dass er 3 Wochen ausgefallen ist. Zum Glück habe ich einen "alten Spezi" ausfindig machen können, mit dem ich einmal in "Urzeiten" musiziert habe. Er hat sich sofort bereit erklärt uns auszuhelfen. Es ging dabei nur um die neuen Lieder. Für die hat er sich gut vorbereitet, das Proben mit ihm hat dann bestens funktioniert.
Damit hat sich die alte Freundschaft auch wieder neu aktiviert und das ist erfreulich. Bei unserem Auftritt wird er dabei sein und er wird mit uns zwei Lieder spielen, so als kleine Einlage.

Wie der Zufall es so wollte, hatte unser Gitarrist die letzten Tage ebenfalls eine kleine Operation, mit örtlicher Betäubung. Sie hat am vergangenen Donnerstag stattgefunden. Am darauffolgenden Freitag hat er schon wieder mit uns geprobt!!! Seine Frau hat ihn zur Probe gebracht, denn er konnte weder Auto fahren noch gehen und er hatte Schmerzen. Das muss man sich einmal vorstellen! Soviel Enthusiasmus gibt es sonst kaum wo.

Jetzt ist unser "richtiger" Schlagzeuger wieder voll einsatzfähig. Unser Gitarrist auch, aber er humpelt noch. Ab heute beginnen wir mit einer dichten Probenfolge, denn wir sind schon wieder einmal in Zeitdruck, wie jedes Mal vor einem Auftritt. Immer sagen wir, dass wir noch ein paar Proben bräuchten um sicher zu sein. Die haben wir aber nicht, wir können nur hoffen, dass alles halbwegs glatt geht.
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Wir sind jetzt ziemlich genau ein halbes Jahr beisammen. In dieser Zeit haben wir beachtliche 45 Lieder einstudiert. Es ist nicht einmal so sehr "die große Kunst" Lieder ordentlich auszuarbeiten, ein- oder zwei Lieder (je nach Schwierigkeitsgrad) gehen sich bei ein bisschen Vorbereitung jedes Einzelnen pro Probe locker aus. Was aber wirklich schwierig ist, das ist sich diese auch zu merken (!) und das ohne irgendwelcher "Schummelzettel".

Was im Bereich der klassischen Musik normal ist, das sieht bei einer "Pop-Band" recht komisch aus. Am schlimmsten ist das bei Sänger/innen, wenn sie die Texte nicht auswendig können. Aber auch bei den Instrumentalisten die beim Musizieren stehen, wirkt das Starren auf ein Notenpult irgendwie "unausgegoren".
Ich selbst bin da fein raus, weil ich immer - auch beim Üben - keinerlei Gedankenstützen verwende.
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Alt 18.03.2016, 11:33   #171
David
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Standard AW: Ich musiziere wieder, mit Freud' und Leid

Gestern Abend gab es also das Konzert (an einem Donnerstag!), dem wir die letzten Wochen entgegengefiebert haben. Der Aufwand war groß, wir waren in Summe 13 Stunden damit beschäftigt.
Um 14h Treffpunkt und Einladen beim Probelokal, um 15h Einlass für uns ins Lokal (keine 10 Minuten entfernt), dann Aufbauen und Souncheck machen. Um 18h kamen die ersten Gäste, los gegangen ist es für uns um 20h, gespielt haben wir bis 23h30.

Danach der Abbau und wieder alles in den Proberaum bringen. Ich musste noch (weil es keine Öffis mehr gab) unseren Sänger nach Hause bringen, der ganz wo anders wohnt als ich. Beim nach Hause fahren über einen Berg ist mir dann ein sehr großes Reh auf die Strasse gesprungen. Ich habe eine Notbremsung hingelegt, zum Glück ist es sich dann haarscharf ausgegangen (meine Reaktion ist noch super!). Aber das war ein Schock und ich hätte mir große Gewissensbisse gemacht, wenn dem Reh was passiert wäre. Die Sachen in meinem Auto sind dabei mit einem "Schepperer" nach vorne gerutscht, aber auch dabei ist nichts passiert.

Ins Bett kam ich heute um 3h, geschlafen habe ich also kaum was ("Tagwache" wie immer um 7h). Unsere Sängerin hat um 6h aufstehen müssen, die Arme.

Das Lokal in dem wir gespielt haben ist wirklich schön, aber die Raumakustik in der Veranstaltungshalle ist eine glatte Katastrophe. Rundherum Glas, sogar hinter der Bühne sind 2 Fenster, weil es dahinter noch ein Restaurant gibt, von dem aus man auf die ca. 8m breite und nur 2m tiefe (!) Bühne sehen kann. Auf dieser standen wir wie "aufgefädelt" nebeneinander und bei 7 Leuten mit all' dem Zeugs das notwendig ist, wird es dabei enger als man vorher glaubt.

Wenn man geklatscht hat, war ein "sattes" Flatterecho zu hören. So etwas haut gleich einmal die Stimmung unter den Musikern zusammen. Jeder hat gejammert dass er sich selbst und die Anderen nur breiig hört und immer war alles zu laut. Ich bin mit meinem Funk von der Bühne gegangen, um zu beurteilen was notwendig ist, aber was will man bei so einem Matsch beurteilen außer eventuell die Lautstärken zueinander? Wir haben das Beste daraus gemacht und alles eher leise gestellt. Dann war es halbwegs erträglich, aber von gutem Klang konnte keine Rede sein. Für den Gesang war gar kein Hall notwendig, der "natürliche" war schon zu viel.

Nach dem Einlass war die Bude schnell "rappelvoll" und wie zu erwarten waren sehr viele Fans von unserem Gitarristen da. Die Stimmung unter den Besuchern war gut, es waren auch mehrere Musiker da. Die Akustik war dann um Einiges besser, aber wir haben uns trotzdem beim Spielen gegenseitig nur schlecht gehört, trotz Monitorboxen.

Mikrofoniert haben wir dann letztendlich nur die Sologitarre, obwohl wir alles dabei hatten um auch beispielsweise das Schlagzeug über 5 Mikrofone abzunehmen und es den PAs zuzumischen, aber unsere Erfahrung ist die, dass jedes weitere Mikrofon mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringt, weil es alles aufnimmt und nicht nur das was verstärkt werden soll. Das geht auf großen Bühnen und bei guter Raumakustik, aber nicht wenn alles kompakt beieinander steht und sowieso schon der Naturklang vom Schlagzeug zu laut ist.

Grundsätzlich haben wir also wieder die "alte Methode" angewandt, die sich immer wieder bewährt. Das heisst "alle Boxen nach vorne zum Publikum". Die beiden Gitarrencombos haben wir auf Tische gestellt, direkt hinter den beiden Gitarristen. Sie konnten sich dadurch selbst sehr gut hören und die Lautstärke kontrollieren. Auf diese Art werden sie nie zu laut und das Publikum hört sie auch gut. Die einfachsten Methoden sind meist auch die besten.

Wir haben das vorletzte Mal im Proberaum versucht alles zu mikrofonieren, auch das Schlagzeug (unser Schlagzeuger hat dazu ein teueres Set, bestehend aus 5 speziellen Mikrofonen und dazu ein eigenes Mischpult), vor allem weil wir mehr Kickbass wollten, aber was dabei herauskam, das war absolut unbrauchbar, weil auch beispielsweise mein Bass nur noch gedröhnt hat, alles wurde dadurch zu Matsch. Wieder einmal ist weniger mehr, so wie auch beim Musizieren selbst.

Wir waren gestern großteils recht gut, das Publikum ist sehr mitgegangen und es wurde auch ein bisschen getanzt. So richtig "verhaut" haben wir nichts, aber es gab schon ein paar Patzer und die sogar bei einfacheren Liedern die normaler Weise nie ein Problem machen und die wir bisher öffentlich makellos gespielt haben. Einige Schlüsse haben wir auch verhaut, weil der sonst so wichtige Blickkontakt zwischen uns Musikern stark eingeschränkt war.

Unsere Beiden die singen waren viel im Publikum, sie haben gestern wirklich einen tollen Job gemacht, dementsprechend war der Applaus. Unsere Sängerin habe ich noch nie so gut erlebt, sie steigert sich von Mal zu Mal. Überhaupt sind die Beiden ein "Wahninns-Team", so einen Gesang hatte ich noch bei keiner andern Band. Sie kommen auch optisch gut an, denn beide sind recht fesche Menschen, sie "flirten" beim Singen und sie bewegen sich zusätzlich noch gut (Sängerin ist auch Tänzerin).

Allerdings ist es meist unsere Sängerin, die uns am Ende ihrer Lieder "im Regen stehen lässt", weil sie uns zu wenig oder gar nicht "dirigiert". Diese ganz wichtige Aufgabe beherrschen nur wenige Leute die singen, unser Sänger macht das beispielsweise sehr gut. Er hebt rechtzeitig die Hand und wir können den Schluss einleiten. Ebenso zeigt er uns an wenn eine Bridge kommt oder wenn ein Solo eines Musikers ansteht.
Die Leute die singen, müssen zu jedem ihrer Lieder einen "Plan im Kopf" haben, zusätzlich noch zum Text den sie auswendig können müssen, denn es gibt nichts Schlimmeres als das "Singen vom Blatt". Sie haben es wirklich nicht leicht, noch dazu stehen sie ständig im Fokus.

Als Sondereinlage haben wir uns für zwei Lieder den Schlagzeuger auf die Bühne geholt, der uns zuletzt beim Proben ausgeholfen hat. Mit ihm ist alles wunderbar gelaufen.

Die zweite Sondereinlage waren zwei Lieder, bei der nur unsere Sängerin - einmal nur mit unserem Keyboarder und einmal nur mit unserem Gitarristen - auf der Bühne waren. Gebracht wurden "Someone Like You" von Adele und "Landlord" von Joss Stone. Beides sind auch harmonisch recht anspruchsvolle Lieder und beide haben super geklappt, das Publikum hat "endlos" aplaudiert. Bei so etwas muss man noch viel besser sein als sonst, denn jeder falsche Ton ist eine Katastrophe, noch dazu bei Balladen.

Alles in allem war das ein anstrengender, aber erfolgreicher Abend. Die Gage war auch ganz OK, aber mehr als die Spesen der letzen Zeit hat sie nicht abgedeckt. Es ist und bleibt ein Hobby, das man nur aus Freude an der Sache macht.

Ein Bild aus unserem Proberaum, ohne viel Aufwand gemacht:



Alle Musiker sind Antialkoholiker (OK, zwei trinken ab und zu ein Bier so wie gestern, aber nicht beim Proben) und bis auf den Schlagzeuger sind alle Nichtraucher. Die Sängerin lebt wie ich fleischlos.
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Alt 17.04.2016, 09:57   #172
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Einmal pro Woche proben, dabei geht mir zu wenig weiter. Bis endlich alle da sind, bis sie dann endlich "betriebsbereit" sind.....eine Pause gibt es auch noch, das ergibt kaum mehr als 3 Stunden Probezeit pro Woche. Davon kann man noch einmal mindestens ein Drittel abziehen, weil immer viel diskutiert und geblödelt wird. Somit bleiben real "netto" ca. 2 Stunden Spielzeit übrig.

Sehr oft ist es leider so, dass der Eine oder Andere sich kaum oder gar nicht vorbereitet hat. Wir beginnen dann neue Lieder quasi bei Null. Zum Glück begreifen alle recht schnell, was die Sache halbwegs erträglich macht.

"Probedisziplin", das ist für die meisten Amateurmusiker sowieso ein Fremdwort. Sie betrachten auch (was ein riesiger Fehler ist!) eine Probe als "Übungsgelegenheit" und machen erst dann das, was sie schon vorher zu Hause hätten machen sollen.
Ich muss auch immer wieder erst beim Proben für Irgendwen Texte oder Chords ausdrucken, weil sie auch das verabsäumt haben. Alles das hält gewaltig auf. Man kann die Leute aber nicht dazu zwingen es anders zu machen, weil ja alles auf freiwilliger Basis passiert und sie auch Spass haben wollen beim Musizieren.

Das soll jetzt keine Klage sein und es war auch bei keiner Band bisher besser, wenn nicht meist noch schlechter.

Vor allem unser Sänger ist mit dieser Situation unzufrieden, obwohl er viel "Schuld" daran hat dass so wenig weiter geht. Vorbereitet ist er zwar immer gut, aber er ist einer, der nie "die Klappe halten kann". Er ist trotzdem ein ganz "Lieber", der sich sehr bemüht! Ohne ihn wären wir nicht annähernd dort wo wir heute sind.
Zeit hat er auch viel.

Er und ich, wir haben uns dazu entschlossen, pro Woche noch eine Zwischenprobe einzuschieben. Kaum wer von den anderen Musikern wird dabei mitmachen, aber jeder kann wenn er möchte, denn diese (vielleicht etwas unregelmäßigen) Termine werden immer rechtzeitig bekannt gegeben.

Sinn dieser Aktion ist es, neue Lieder vorzubereiten und als fertiges Konzept bei den eigentlichen Proben den anderen Musikern vorzulegen. Das spart dann sehr viel Zeit.

Als Schlagzeuger habe ich dazu meinen "alten Kumpel" von früher anheuern können, der uns schon einmal ausgeholfen hat und auch jetzt gerade, weil unser Schlagzeuger zwei Wochen auf Urlaub geht und dabei weit weg ist.

Als "Mindestbestückung" benötigen wir noch einen Rhythmus-Gitarristen. Woher ich den nehme das weiß ich noch nicht, denn die Sache hat ja keine "Zukunft" mit öffentlichen Auftritten. Ich kann nur inserieren und schildern was Sache ist. Ob sich da überhaupt wer meldet, das ist mehr als fraglich.

Mal sehen was aus dieser Idee wird und wie sie sich bewährt, falls sie überhaupt zustande kommt.
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Unser letzter Auftritt war ein Reinfall der besonderen Art! An uns hat das nicht gelegen, denn wir waren gut vorbereitet und das bisschen das wir gespielt haben, das hat auch gut geklappt. Dazu noch die supergute Akustik im Freien, strahlend blauer Himmel.....es hätte ein schöner und erfolgreicher Tag für uns werden können.

Zuerst einmal die Veranstaltungsinfo der dazugehörigen Webseite, damit man weiß, worum es geht:

Zitat:
Am 21.05.2016 findet der Blaulicht Grandprix zum 4ten Mal auf dem ÖAMTC Fahrtechnikgelände in Teesdorf statt. Es werden heuer zum ersten Mal 432 Fahrer der jeweiligen Blaulichtorganisationen wzb. Feuerwehr, Rettung, Polizei, Justiz, Finanzpolizei, Bundesheer … an den Start gehen und ab 09.00 Uhr für einen spannenden Renntag sorgen. Das Besondere daran ist, dass als Rennanzug die jeweilige Einsatzuniform dient und dass das Event einem karitativen Zweck gewidmet ist. Im Jahr 2015 wurde für einen Jungfeuerwehrmann und dessen Delphin-Therapie gesammelt, im Jahr 2016 kommt das Projekt einem Polizisten zugute, welcher nach einem Schlaganfall im Dienst schwer beeinträchtigt und leider nicht mehr dienstfähig ist. Neben der Hauptveranstaltung auf dem Rennparcours sorgen Sideevents, wie zum Beispiel ein Bobbycarrennen mit einzigartig designten Fahrzeugen, für einen spannenden Tag auf dem Gelände. Abgeschlossen wird der Renntag mit der Siegerehrung und einem Fest mit musikalischen Untermalung.
Wir hätten dabei nicht die musikalische „Untermalung“ sein sollen, denn dazu gab es einen DJ. Wir waren eingeladen, um in zwei Rennpausen als Rock-Band aufzutreten. Einmal von 17-18h - und nach der Siegerehrung noch einmal von 20-21h. Dazu haben wir uns aus unserem Repertoire die am besten passenden Lieder ausgesucht (keine Balladen).
Damit wir im Freien auch ordentlichen Kickbass haben, haben wir uns mit zwei sehr schweren Subwoofern abgeschleppt (von JBL, je ein 18 Zöller drinnen).

Wir kamen dort ca. um 14h30 mit unseren sechs vollbeladenen Autos (Kombis dabei) an. Das Rennen war da schon voll im Gange, dadurch konnten wir nicht mehr direkt zur Bühne (Ein großer LKW, mit vorgebautem transportablen Bühnenaufbau) fahren. Wir haben gerade noch Platz auf dem allgemeinen Parkplatz gefunden, der zum Glück nicht sehr weit (ca. 30m) von der Bühne entfernt war. Das wurde uns schon vorher so angekündigt, aber mit den Worten „kein Problem, mindestens 12 kräftige Leute werden euch zur Verfügung gestellt, ihr braucht nichts selbst zu tragen, bitte vorher einfach anrufen“.
Ich habe angerufen, aber Niemand hat abgehoben. Da die Zeit schon gedrängt hat, haben wir begonnen alles selbst zu tragen und das bei praller Sonne. Wir waren komplett verschwitzt, als dann endlich alles aufgebaut war.

Unweit von der Bühne war gleich die Rennstrecke, der Lärmpegel war fast unerträglich. Dazu noch gab es ununterbrochen sehr laute Renn-Moderation und als Draufgabe noch DJ-Musik.

Vor der Bühne gab es viele Holztische mit Bänken und da saß auch schon „unser Publikum“. Altersschnitt würde ich sagen so um die 30, also die „Handy-Generation“. Die Disco-Musik vom DJ war dementsprechend und ich habe mich schon gefragt, wie da wohl unsere Musik ankommen wird. Noch dazu, wo irgendwie erkennbar war, dass wir dem Publikum dort „völlig schnuppe sind“. Kaum wer von denen hat je zur Bühne geschaut. Nur das Bobbycarrennen hat interessiert und offensichtlich waren auch die meisten Leute im Publikum selbst Rennfahrer. Ebenfalls habe ich mich gefragt, wie wir unter diesen Umständen einen Soundcheck machen sollen, noch dazu bereits „vor Publikum“.

Irgendwie war alles von Haus aus völlig vertrackt.

Nach langem Suchen habe ich dann endlich einen der beiden Veranstalter gefunden. Der war komplett genervt, weil – so seine Aussage - „nichts so funktioniert wie geplant“. Die Zeitnehmung hat versagt, es waren zu wenige Streckenposten da und ein paar von den Rennautos (die alle gleich sind und die bei solchen Rennen immer zur Verfügung gestellt werden) haben während dem Rennen ebenfalls versagt. Rennen wurden wiederholt (!), dadurch war alles in zeitlichem Verzug. Von unseren ersten Block um 17h konnte dadurch schon keine Rede mehr sein. Abwarten war die Devise und das bei glühender Sonne.

Nach ständigen zeitlichen Verschiebungen haben wir dann um 19h zu spielen begonnen. Noch bevor wir das erste Lied zu Ende gespielt haben (praktisch ohne vorherigem Soundcheck!), wurde uns schon wieder gesagt dass wir aufhören müssen, weil es einen Unfall gab und deshalb Ruhe sein muss. Wie peinlich das alles! Zugehört hat uns aber sowieso Niemand, ich hatte immer mehr das Gefühl, dass wir dort ein "zusätzlicher Störfaktor“ sind im ohnehin schon sehr hohen Lärmpegel.

Nachdem das mit dem Unfall (nichts ernst zu nehmendes) erledigt war und endlich keine Carts mehr auf der Rennstrecke waren, „durften“ wir weiterspielen. Nach den Liedern gab es nicht einmal Applaus, denn wir waren für das Publikum dort sozusagen „Luft“.

Als wir dann etwa beim halben ersten Liederblock angekommen sind, hat es schon wieder geheissen „bitte aufhören, das Rennen geht weiter“. Somit haben wir uns wieder „von der Bühne geschlichen“ wie Aussätzige. Unser Saxofonist hat dann gesagt „da gehe ich nicht mehr rauf“. Wir wollten aber alle nicht mehr, denn so etwas haben wir nicht notwendig.

Trotzdem haben wir dann noch bei Dunkelheit (Beleuchtung gab es dort keine, zum Glück haben wir unsere Bühnen-Beleuchtung mitgenommen und auch schon zur Bühne gebracht) ein paar Lieder gespielt, aber viel mehr für uns selbst als für sonst wen, denn die Akustik im Freien hat uns sehr gut gefallen. Da war dann auch schon ein großer Teil der Leute weg, denn nach der Siegerehrung sind viele gegangen.

Um für uns die Situation noch irgendwie zu retten, hat der Veranstalter (bis dahin hat er uns bei Durchsagen nicht einmal erwähnt!) „Freibier“ durch's Mikrofon gesagt. Das hat bewirkt, dass ein kleiner Teil der Anwesenden noch da geblieben ist.

Dann der sehr aufwändige Abbau. Ohne unserer mitgebrachten Lichtanlage wäre das fast unmöglich gewesen, denn da war es schon stockdunkel.

Ganz problemlos haben wir dann unsere Gage bekommen, was mich nach all' dem gewundert hat. Der Veranstalter hat sich dabei noch bei uns entschuldigt und man hat ihm angesehen, dass auch er mit seinen Nerven völlig am Ende war. Bei der Verabschiedung hat er dann noch gesagt: „nächstes Jahr machen wir das alles besser und dann seid ihr auch wieder dabei“. Dazu haben wir nichts gesagt, kommt Zeit, kommt Rat.....aber so nie mehr!







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David


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Alt 02.06.2016, 09:25   #174
David
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Es ist mir tatsächlich gelungen, eine weitere Band mit guten Leuten zusammenzustellen. Alle kenne ich bereits aus der Vergangenheit und alle haben - so wie ich - viel Freizeit und sie sind auch dazu bereit, einen ausreichend großen Teil davon zum Üben zu investieren. Die Sängerin ist besonders gut, sie ist Berufsmusikerin (singt fast jede Woche auf Hochzeiten, macht das aber nur wegen dem Geld). Sie sucht schon seit längerer Zeit eine Band, bei der sie die Musik machen kann die sie wirklich freut. Ich glaube, dass sie bei uns jetzt das für sie passende gefunden hat.

Mit dieser Band kann ich auch Lieder verwirklichen, die mit der anderen Band aus bestimmten Gründen nicht möglich sind. Vor allem Balladen, die "harmonische Hämmer" sind wie " You've Got A Friend" oder "Bridge Over Troubled Water" oder "Up Where We Belong".

---------------------------------------

Mit der schon länger bestehenden Band ist nach wie vor alles im Lot, nur die terminlichen Probleme (kein Wunder bei 7 Leuten die noch berufstätig sind) nehmen immer mehr überhand. Unser Gitarrist (eine sehr zentrale Figur in dieser Band) hat jetzt seinen Job gewechselt und es gibt nur noch einen Tag in der Woche, an dem er Zeit zum Proben hat. Nach längerem Hin- und Her geht es jetzt bei allen, nur die Sängerin hat damit ein ernst zu nehmendes Problem.
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Alt 13.06.2016, 13:27   #175
David
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Und jährlich grüßt das Murmeltier!
Meine bisher gut funktionierende Band hat sich aufgelöst. Als das passiert ist, war ich nicht einmal online und es hat sich "auf moderne Art" über whatsapp abgespielt.

Irgendwie hat uns der letzte Gig der so schief ging (wir konnten nichts dafür), aus der Bahn geworfen. Dabei sind zwischenmenschliche Gräben aufgerissen worden (alle waren extrem nervös), und es gab schon im Vorfeld so manche Streiterei.

Der eigentliche Auslöser waren dann aber zwei gut bezahlte Gigs, die demnächst am selben Tag hätten stattfinden sollen, im selben Bezirk in Wien, unweit voneinander entfernt. Also zweimal Auf- und Abbauen. Die Alternative wäre gewesen, den einen Gig am Freitag zu spielen und den anderen am Samstag (das haben wir uns sogar aussuchen können), aber dann hätten ein paar Leute von uns zweimal weit fahren müssen.

Darüber wurde über whatsapp zuerst diskutiert und bald darauf gestritten. Wie lächerlich!
Ich war dafür, beide Gigs am selben Tag zu spielen, habe mich aber gegen die Alternative auch nicht gesträubt.

Fest steht, unser Sänger der diese beiden Gigs aufgetrieben hat (er wohnt in diesem Bezirk), hat irgendwann die Geduld verloren und allen Beteiligten die sofortige Darmentleerung empfohlen (geht's Sch....en!).

Das war dann vor allem dem Schlagzeuger zu viel, was ich verstehen kann.

Am selben Tag hatten wir am Abend Probe. Da ich mit dem Sänger immer gemeinsam hinfahre, habe ich ihn unterwegs gedrängt, sich für diesen Sager gleich am Beginn der Probe zu entschuldigen. Das hat er auch gemacht, aber geholfen hat es nichts, im Gegenteil, die Diskussion ging von Vorne los und ist dann erst so richtig eskaliert.

Der Endeffekt war dann der, dass sich zwei Gruppen gebildet haben, die nicht mehr miteinander musizieren wollen.

Es wurde aber gleich noch weitere Schmutzwäsche gewaschen, auch in meine Richtung (das übliche Los dessen, der alles organisiert. Von Dank war da noch nie die Rede). Vorgeworfen wurde mir, dass ich zu sehr meine eigenen Wünsche durchsetze und in diesem Zusammenhang, dass ich keine Eigenkompositionen und keine deutschsprachigen Lieder (Austropop im Besonderen) im Programm akzeptiere.
So war das aber immer ausgemacht!

An diesem Abend haben wir keinen Ton miteinander gespielt, es wurde nur debattiert. Zwar wurde dann die Stimmung wieder etwas besser, aber für mich war klar, dass ich nicht mehr mitmache, wenn (übrigens deutschsprachige) Eigenkompositionen und Austropop dazu kommen.

Der Sänger hat sich auf meine Seite gestellt, die Sängerin zwar auch, aber sie will sich die Sache mit den deutschsprachigen Songs einmal anschauen, bevor sie eine endgültige Entscheidung trifft. Gleiches gilt für den Keyboarder.

Die beiden noch offenen Gigs (das war dann meine Idee und hat sich problemlos durchsetzen lassen) bestreiten jetzt nur der Sänger und die Sängerin mit Playback-Musik.

Und ich beginne zum gefühlten tausendsten Mal wieder von vorne. Der Sänger macht als Einziger dabei mit. Zumindest sagt er das, aber ich weiß wie "gummig" er ist. Das heisst, wenn der andere und größere Teil der Gruppe erkennt wie sehr sein Gesang abgeht und wenn der Schlagzeuger letztlich doch noch "verzeiht", dann habe ich schlechte Karten in der Hand, denn unter Musikern gibt es normaler Weise keine Freundschaften, da ist sich jeder selbst der Nächste.

Die Band, die jetzt mehr oder weniger zerfallen ist, war aus meiner Sicht die beste bisher. Vor allem der Gitarrist und der Schlagzeuger waren absolute Top-Leute.
Das erste halbe Jahr war alles bestens, die Stimmung ist erst schlechter geworden, als ich den Saxofonisten dazu genommen habe, der nicht besonders gut ist, der keinerlei Disziplin bei Proben hat, der recht gerne streitet und der ein großer Anhänger von Austropop ist. Er war es (das hat sich jetzt eindeutig herausgestellt), der das was jetzt passiert ist, angestrebt hat. Er hat jetzt auch schlagartig die Organisation der neuen Band übernommen.

Ich müsste lügen wenn ich sage, dass mich das alles kalt gelassen hat. Langsam geht es mir aber wieder besser.
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Alt 23.06.2016, 12:02   #176
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Mir ist schon klar, wie lächerlich es ist, hier immer wieder einen Neubeginn zu beschreiben, aber da es sich um mein Tagebuch handelt, bleibt mir gar nichts Anderes übrig.

Die neue Formation (mit gleichem Band-Namen) ist wieder einmal mit viel Enthusiasmus gestartet. Die Instrumentalisten sind zwar nicht so gut wie die meiner letzten Band (gilt im Besonderen für die Besetzung von Schlagzeug und Gitarre), aber vielleicht ist es sogar besser so, denn es ist immer wieder das Gleiche: besonders gute Musiker sind auch immer besonders schwierig, weil sie wissen, dass sie jederzeit auch wo anders mitmachen könnten und gleichzeitig glauben sie, dass es wo anders besser ist. Bis sie dann drauf kommen, dass doch nicht.....

Ich beobachte seit Jahren eine ständige "Rotation" bestimmter (durchaus guter) Amateur-Musiker, die anscheinend nie wirklich irgendwo zufrieden sind. Ebenso beobachte ich mehrere Bands bei denen ich dabei war, oder die ich ursprünglich ins Leben gerufen habe und auch da verändert sich laufend etwas.
Anscheinend ist das so "normal", Amateur-Bands sind nichts in sich Stabiles. Ein Jahr zusammen sein ohne Veränderung, das ist schon recht viel.

Anders ist es nur, wenn die Musiker auch abseits der Band Freunde - oder gar Verwandte sind. Das garantiert zwar auch nichts, aber die Basis ist dann schon eine wesentlich bessere und meist auch ehrlichere.
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Meine neue Band besteht momentan "nur" aus 6 Leuten. Schlagzeug, E-Bass und zwei Gitarren, dazu sowohl weiblicher als auch männlicher Gesang.
Ich bin sehr bemüht, auch noch einen halbwegs brauchbaren Keyboarder zu finden, aber die Sache ist wie immer ziemlich hoffnungslos. So viel Glück wie bei meiner Musikersuche für die alte Formation habe ich sicher kein zweites Mal.

Relativ stark ist dieses Mal vor allem unser Gesang, er ist sicher der beste aller meiner bisher zusammengestellten Bands.
Der Sänger ist der von der letzten Band, die Sängerin ist eine andere. Mit ihr hatte ich wieder einmal Glück. Ich kenne sie von früher, da war sie aber nicht annähernd so gut wie jetzt. In der Zwischenzeit ist sie Profi-Musikerin geworden. Sie singt in einer kleinen Formation nur Hochzeitsmusik, die sie selbst gar nicht mag. Damit kann man heute noch ganz gut Geld verdienen, aber es ist ein "Knochenjob" an jedem Wochenende in den Sommermonaten. Unter der Woche hat sie somit viel Zeit. Nachteil für uns: in den Sommermonaten hat sie Samstag für uns praktisch nie Zeit, Auftritte gehen nur an Freitagen oder teilweise an Sonntagen. In den wettermäßig weniger schönen Monaten hat sie dann aber immer Zeit, auch an Samstagen.

Was wir jetzt mehr denn je machen, das sind eigene Versionen von recht bekannten Liedern, die aber noch nicht zu sehr "abgedroschen" sind. Mit nur zwei Gitarren sind wir aber von Haus aus ziemlich eingeschränkt. Sehr "Keyboard-lastige" Lieder, die man auch nur so kennt, lassen wir vorerst einmal weg.

Nach nur 3 Proben haben wir schon 10 Lieder ausgearbeitet, die bereits recht gut funktionieren. Für unseren ersten Auftritt brauchen wir zumindest 25 Lieder. Das müsste sich ausgehen, wenn wir so weitermachen wie jetzt.

Unsere Proben haben bisher jeweils 5 Stunden gedauert, mit nur einer Pause dazwischen. Jetzt haben wir sogar um eine weitere Stunde aufgestockt. Wir treffen uns ab der nächsten Probe um eine Stunde früher. So etwas ist nur mit Leuten möglich, die entweder viel Freizeit haben oder deren Terminkalender nicht ständig voll ist, so wie sonst üblich.

Diese Stunde vorher soll dazu dienen, um abzusprechen wer von den beiden Gitarristen was spielt, wie die beiden die singen sich die Stimmen aufteilen und wie der Schlagzeuger und ich (E-Bass) am besten den jeweiligen Groove hinbringen.
Erst wenn das alles passt, "fügen wir zusammen".
Selbstverständlich wird zwischen den Proben zu Hause "vorgeübt", wir fangen kein Lied bei Null an.

Das alles macht Sinn und war bisher noch nie so. Damit können wir aus dem vorhandenen Potential auch ohne "Supermusiker" das beste herausholen.
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David


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Alt 15.07.2016, 10:09   #177
David
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Die Mitglieder der neuen Formation sind nach wie vor voller Enthusiasmus, wir proben fast jede Woche zweimal. Trotzdem kommen wir nicht so weiter wie wir es gerne hätten, denn bis zu unserem ersten Auftritt am 4. September fehlt fast ständig irgendwer, entweder wegen Urlaub oder im Falle unseres Schlagzeugers wegen Spital bzw. Reha (er hat sich den Fuß gebrochen, sein linkes Kniegelenk ist komplett im Eimer).

Erst kurz vor dem fixierten Auftritt sind dann alle wieder da, aber mehr als zwei Proben pro Woche gehen nicht, alles hat irgendwo seine Grenzen.

Schon bei der letzten Probe war unser Schlagzeuger nicht dabei. Trotzdem waren wir erstaunt, wie gut es auch ohne Schlagzeug geht. Man hört dann genauer als sonst wer was spielt und wenn alle rhythmisch präzise spielen, dann klingt es sogar richtig gut.

Unabhängig davon habe ich vorher noch mit dem Schlagzeuger etwas ausprobiert, das wahrscheinlich kaum noch eine Amateur-Band gemacht hat. Ich habe nur ihn alleine alle Lieder spielen lassen (stundenlange Arbeit, zu der er trotz kaputtem Bein mit Krücken extra ein weiteres Mal zu mir gekommen ist) und das was er gespielt hat, das habe ich aufgenommen. Er hat über Ohrenstöpsel entweder unsere bereits aufgenommenen Lieder gehört, oder die Originale, nach denen wir uns orientieren.

Somit hatten wir ihn bei der darauf folgenden Probe - obwohl er gar nicht da war - "virtuell dabei", denn über meine leistungsfähige Audioanlage konnte ich ihn (bzw. sein Schlagzeug), in originaler Lautstärke abspielen.

Das einzige Problem das wir dabei hatten (so weit habe ich vorher auch nicht gedacht) beruht auf der Tatsache, dass es bei den Originalen zu denen er gespielt hat, kein Einzählen gibt. Das war schon für ihn alleine beim Einspielen ein Problem (kein exakter Anfang seinerseits möglich) und für uns alle dann noch einmal. Je nach Lied hat es somit länger oder kürzer gedauert, bis wir alle synchron waren, aber letztlich waren es immer nur wenige Takte.
Anders und viel besser war es nur mit unseren eigenen Aufnahmen, denn da ist das (sein) Einzählen ja immer mit dabei, aber sehr viele gute Aufnahmen haben wir zur Zeit noch nicht.
Trotzdem war das eine interessante Sache. Ob wir mit virtuellem Schlagzeug weiter proben oder einfach ohne Schlagzeug, das ist noch offen.

Anmerkung: mit viel Spielerei wäre es möglich, mittels dem Programm Audacity, das ich zum Bearbeiten aller Lieder verwende, ein "gefaktes Einzählen" hinzuzufügen, aber diesen Aufwand ist es mir nicht wert.

Zur Zeit stehen wir bei 20 Liedern, von denen ein Großteil schon gut funktioniert, an ein paar "kiefeln" wir noch. Die nächsten zwei Proben haben wir keine Sängerin, dafür aber einen "invaliden Schlagzeuger". Dann geht er auf Reha und sie ist wieder da......

Ich hätte gerne noch auf zumindest 25 Lieder aufgestockt, aber alle sind sich darin einig, dass auch in diesem Fall weniger mehr ist. Besser 20 Lieder gut gespielt als 25 weniger gut, oder gar 30 (das war mein ursprüngliches Ziel, als ich noch damit gerechnet habe, dass immer alle da sind) schlecht.
Zum Glück ist das bei diesem Auftritt den meine Nichte organisiert, nicht heikel. Sollte mehr Musik gewünscht sein, dann können wir entweder wiederholen oder sie kommt "vom Band".
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Alt 23.08.2016, 09:09   #178
David
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Standard AW: Ich musiziere wieder, mit Freud' und Leid

Wir kommen jetzt in die "heisse Phase" vor unserem Erstauftritt. Endlich ist unser Schlagzeuger von der Reha zurück und er kann auch schon wieder so halbwegs gehen.

Gestern hätte die erste Generalprobe stattfinden sollen, aber schon in der Früh habe ich eine SMS von unserer Sängerin bekommen, dass sie "die halbe Nacht am WC verbracht hat" wegen einem Darmvirus. Später kam noch Fieber dazu.

Also haben wir ohne sie geprobt. Unser Sänger hat auch ihre Lieder so gut wie möglich gesungen (schon alleine die Tonarten passen in so einem Fall überhaupt nicht), aber so eine Probe ist dann trotzdem nur die Hälfte wert.

Wir haben diese Probe dann hauptsächlich dafür genützt, die Anfänge und Schlüsse der Lieder noch einmal zu perfektionieren, denn davon hängt sehr viel ab.

Im Gegensatz zu sonst haben wir uns im Raum so aufgestellt, wie es auf der Bühne auch sein wird. Den Sänger haben wir somit nur "von hinten" gesehen.

Dazu habe ich das kleine Rack mit Vorverstärker und PC samt Klubsessel wegräumen müssen, also alles das was ich zum Musik hören brauche und das sonst mitten im Raum steht.
Die Unordnung die momentan in diesem Raum vorherrscht stört mich, aber das ist halt der "Preis" dafür dass ich den Proberaum bei mir im Haus habe und selbst nirgends hinfahren muss.

Grundsätzlich habe ich ein gutes Gefühl was unseren Erstauftritt betrifft. Über 100 Leute haben schon fix zugesagt dass sie dabei sein werden. Das hört sich nicht nach viel an, aber es handelt sich in diesem Fall um eine private Veranstaltung, es sind also keine fremden Leute dabei. Was es heisst für so etwas 100 Leute zusammenzutrommeln, das weiß man erst wenn man es einmal versucht hat, denn immer hat irgendwer keine Zeit, egal welchen Termin man nennt. Noch dazu ist es dieses Mal insofern ein besonders schwieriger Tag, weil Sonntag und einen Tag vor Schulbeginn, aber anders war es wegen unserer Sängerin nicht möglich.

Die nächste Probe - diese Woche noch - dann hoffentlich mit voller Besetzung.
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Alt 05.09.2016, 11:26   #179
David
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Wir hatten gestern (04. 09. 16) den ersten Auftritt der neuen Band, die erst seit drei Monaten in dieser Form existiert.

Begonnen hat alles im Garten bzw. "Areal" meiner Nichte und deren Mann. Sie betreiben dort sehr erfolgreich ihre Baufirma (www.flair.at).
Viele Tische standen dort, 3 Grills waren in Betrieb und zu Essen und Trinken gab es mehr als genug.

Wir haben mit maximal 100 Leuten gerechnet, die wir mit viel Mühe zusammengetrommelt haben. Geworden sind es dann zu unserem (wenn auch positiven) Entsetzen 170 (!!!), weil mehrere Leute anscheinend noch weitere Freunde/Verwandte/Bekannte mitgebracht haben.
Wir haben uns schon Sorgen gemacht, wie wir diese vielen Menschen in die Scheune bekommen, wenn es dann mit dem Abendprogramm losgeht.

Am Vortag haben wir unsere Anlage aufgebaut und den Soundcheck gemacht. Alles wieder auf "die primitive Art", also ohne externen Mixer, die gesamte Anlage stand auf der Bühne. Dieses Mal aber insofern um vieles besser als bisher, weil es nicht nur zwei gute PA-Boxen gibt, sondern zwei ebenso gute und leistungsfähige Bühnenmonitore.

Die Akustik im leeren Raum war nicht "berauschend", aber besser als so manches Mal zuvor. Erstaunlich, wie laut wir die (Funk-) Gesangsmikrofone aufdrehen konnten, ohne dass es zu einer Rückkopplung kam. Der Gesang war somit wirklich sehr präsent und so muss es auch sein.

Etwas verspätet ging es los und da war es dann endgültig klar, dass die vielen Leute nie in die Scheune passen, schon gar nicht, wenn alle Tische und Sessel drinnen bleiben. Somit wurden diese kurzerhand wieder raus geräumt, teils mit etwas Gemurre derer, die schon Plätze okkupiert hatten. Trotzdem ging sich das nicht ganz aus, aber man kann dort die großen Türen aufmachen und auf diese Art hat sich die Sache dann einfach ins Freie ausgebreitet.

Sowohl im Freien als auch in der Scheune war es fürchterlich heiß und schwül! Ohne Schweisstuch auf der Bühne (einzelne natürlich), von dem man nach jedem Lied intensiv Gebrauch machen musste, ging es nicht. Das graue Hemd unseres Schlagzeugers wurde immer nasser, am Schluss war es dann ganz dunkel.

Die Stimmung konnte nicht besser sein! Sofort ist es uns gelungen, das Publikum „mitzunehmen“ und das war zum großen Teil der Verdienst unsere beiden Frontleute, die wirklich einen tollen Job gemacht haben. Es wurde viel getanzt (wie fast immer nur die Frauen), es wurde teils mitgesungen und es gab nach jedem Lied tobenden Applaus.

Wir haben fast fehlerfrei gespielt, die Lieder sind „sehr ordentlich gefahren", nichts wäre dort unnötiger gewesen als Balladen!

Zwischen unseren beiden Liederblöcken gab es ein Laien-Theaterstück, das wirklich lustig war ("Herzblatt" Parodie).

Am Schluss haben wir noch 5 Zugaben (alles Wiederholungen, da wir erst 22 Lieder fertig haben) geben müssen und selbst dann wurde noch "Zugabe, Zugabe" gerufen (nur der Ordnung halber, es gab dort keinen einzigen "Besoffenen"), allerdings war dann vielleicht nur noch ein Drittel der Leute da, Kein Wunder, weil erstens Sonntag, zweitens mitten in einer Wohnsiedlung und drittens am nächsten Tag Schulbeginn. Ein Wunder war eher, dass es keinen Aufstand wegen dem "Lärm" gab.

Kurzum: das war der erfolgreichste Auftritt den ich je mit einer Band hatte. Es gab sehr viel Lob aus dem Publikum, sogar von Leuten die selbst musizieren.

Diese Veranstaltung ist uns bestens gelungen, alle sind hoch zufrieden. Etwa die Hälfte der Besucher hat sich in einer Mailing-Liste eingetragen, damit sie informiert werden, wenn es wieder eine Veranstaltung gibt.
Angedacht ist jetzt schon eine Faschingsfeier, Helloween ist leider zu knapp danach.

Der Kern unserer Truppe scheint stabil da zu stehen, nur mit den beiden Gitarristen muss ich noch ein ernstes Wort reden und das hat mehrere Gründe. Wenn es gar nicht anders geht, dann muss ich sie leider austauschen.
Edit: die Meinungsverschiedenheiten sind geklärt und alles ist wieder im Lot.

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David


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Nach einer weiteren Probe, bei der es so aussah als ob alles wieder in Ordnung ist, hat uns einer der beiden Gitarrist (der bessere!) endgültig verlassen. Er hat einfach andere Zielvorstellungen als der Rest der Band. Das muss man akzeptieren, ich bin ihm deshalb nicht böse und er mir auch nicht.

In den vielen Jahren habe ich ganze Listen von Musikern gesammelt, mit Telefonnummer, Mailadresse und kurzen Kommentaren dazu. Heute habe ich einige davon angerufen und schon gibt es zumindest einmal 4 Kandidaten die infrage kommen. Der interessanteste davon ist ein Ex-Profi, der alle unsere Lieder nicht nur kennt, sondern auch schon gespielt hart, bzw. spielen kann und der jetzt genug hat vom Profi-Dasein mit wöchentlichen Auftritten. Ein paar Auftritte pro Jahr reichen ihm und finanzielles Interesse hat er keines.

Man wird sehen......
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