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Cay-Uwe Berichtsforum von Cay-Uwe

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Alt 12.09.2011, 15:33   #1
Cay-Uwe
Sonus Natura
 
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Standard Sonus Natura Monitor Lautsprecher

Ich möchte meinen Bereich hier in diesen Forum wieder etwas intensiver nutzen und möchte daher meine neuen Entwicklung, den Sonus Natura Monitor vorstellen.

Dieser Lautsprecher ist als "Real Time" Monitor gedacht, weshalb in diesen Fall keine DSP Weiche zum Einsatz kommt, da sie typischerweise dem Signal eine Gesamtverzögerung, die für die Berechnung der Filter gebraucht wird, auferlegen. Dies sollte für die Monitoranwendung in diesen Fall nicht geschehen und daher wurde die komplette Weiche, wie auch die eingesetzten Verstärker, analog gestaltet.

Das Aktivmodul besitzt eine Gesamtleistung von über 200 Watt, eine starke Stromversorgung, geregelte Netzteile für die Aktivweiche und Vorverstärker und Stellmöglichkeiten für den Hochton, wie auch für den Bass. Als Anschluss kann zwischen asymmetrischen oder symmetrischen Eingang gewählt werden.

Ausserdem wichtig, besitzt das Modul einen Softstart, womit sichergestellt ist, dass beim Einschalten kein Knacken oder Gleichstrom auf die Chassis gelangt. Dies ist insbesondere wichtig für den Hochton. Dazu kommt noch Vollschutz gegen DC-Offset ( Gleichspannung im Signal ), Kurzschluss und Überhitzung.

Die Endstufen sind zudem sehr breitbandig ausgelegt und reichen am oberen Frequenzspektrum bis ca. 150kHz. Das sorgt sehr gutes Impulsverhalten. Am unteren Ende sorgt ein sanft gestalteter Rumpelfilter ( 6dB / Oktave ) bei ca. 15 Hz, für Schutz gegen zu starke Tieftöner Auslenkungen, was ein best möglichen Klanggenuss beim Abspielen von Analogplatten garantiert.

Insgesamt wurde bei der Entwicklung der Sonus Natura Monitor auf sehr ausgeglichenen Frequenzgang geachtet und insbesondere auch auf geringst mögliche Phasenänderungen, insbesondere im Bereich oberhalb von 200 Hz. Diese beiden Kriterien sorgen für eine sehr natürliche und neutrale Wiedergabe und gelten sowohl für die Aktiv- und Passivversion.

Um das zu erreichen werden in der Weiche Filter niedriger Ordnung eingesetzt. In der passiven Version handelt es sich um eine 6dB Weiche im Hochton und im Tiefton wird einen 12dB Weiche mit Linkwitz Riley Charakteristik benutzt. Akustisch fällt der Frequenzgang jedoch etwas flacher aus, da der Schallpegel im Tief- Mittelton leicht ansteigt.
Bei der Gestaltung der Weiche kommt der Hochton ohne der üblichen Dämpfung durch Widerstände aus, womit eine sehr gute Signaltreue erhalten bleibt, da im Signalweg nur ein Kondensator liegt. Auch der Tieftöner kommt mit nur zwei Bauteilen in der Weiche aus. Dabei kommt eine Tieftonspule zum Einsatz, die einen Innenwiderstand von nur 0,05 Ohm besitzt. Dies sorgt für eine extrem geringe Dämpfung, die bezogen auf die nominelle Impedanz von 8 Ohm bei 160 liegt. Das sorgt für bestmögliche Kontrolle im Bass und erreicht damit praktisch gesehen, Aktivboxen Niveau.

Bei der Aktivvesion sind beide Wege mit flachen Filter von 6dB gestaltet. Unterhalb von 200 Hz wird der Tiefmitteltöner leicht entzerrt um den Pegelabfall zum Tiefton zu kompensieren. Diese Entzerrung ( Low Pass Shelving Filter ) lässt sich auch auschalten. Daduch fällt der Bass unterhalb von 200 Hz leicht ab ( bis -5 dB bei 30 Hz ), was wiederum den Vorteil hat, dass man die Lautsprecher etwas Wand näher stellen kann. Durch die Aktivtechnik war es auch möglich den Frequenzgang im Hochton etwas ausgeglichener zu gestalten. Durch einen Pegelsteller lässt sich zudem der Hochton oberhalb von ca. 2.5kHz sanft ansteigend im Bereich von -2dB bis +2dB einstellen.

Alles in allen sieht der Frequenzgang beider Versionen wie folgt aus:



Die Diagramme enthalten auch die Einzelsignale womit gut erkennbar die Trennfrequenzen zu sehen sind. Bei der passiven Version der Sonus Natura Monitor liegt diese bei ca. 2.5kHz und bei der Aktiven bei ca. 2 kHz.

Trotz flacher Trennung liegen die Klirrwerte bei 96db SPL für beide Versionen im Bereich der Übernahme ( 800 - 4000 Hz ) zwischen 0.2 - 0.3%. Bei 102dB SPL sind es ca. 0.4 - 0.7%, wobei in beiden Fällen die unkritischeren harmonischen K2 Verzerrungen dominieren.

Aus den Diagrammen ist auch das gutmütige Impedanzverhalten der Passivversion zu sehen, wie auch die recht gute Empfindlichhkeit von 90dB bei "echten" 8 Ohm. Dies kommt der Auswahl von Verstärkern zu gute. Somit kommt man rein theoretisch auf Maximalpegel von ca. 110dB auf 1 Meter mit nur 100 Watt Verstärken aus.
Typische Chassis im HighEnd Bereich besitzen Empfindlichkeiten von ca. 85dB oder weniger, womit Verstärker ca. das 3 - 4-fache an Leistung bringen müssen um gleiche Pegel zu erreichen.
Das kommt natürlich auch der Aktivversion zu gute. Mit ihren über 200 Watt Gesamtleistung sind genug Reserven vorhanden um auch hohe Dynamiksprünge zu bewältigen.

Der leichte Abfall unterhalb von 200 Hz rührt daher, dass die Messungen mit geschlossenen Bassreflex durchgeführt worden sind. Um ein besseres Bild im Bassverhalten zu bekommen wurden Nahfeldmessungen vom Tiefton Chassis und Bassreflex durchgeführt und anschließend phasenrichtig addiert, was zu folgenden Frequenzgang führt:



Die schwrze Kurve entspricht dem Summensignal für die passive Sonus Natura Monitor. Demnach liegt die -3dB Grenze bei ca. 45 Hz, die -6dB Grenze bei ca. 40Hz. Da die Akitvversion im Bass leicht entzerrt ist, verschiebt sich der -3dB Punkt auf ca. 40 Hz und der -6dB auf 35Hz.

Im Moment habe ich die Vorführboxen so konzipiert, dass man wahlweise die Sonus Natura Monitor aktiv, wie auch passiv probe hören kann, womit jeder eingeladen ist bei uns vorbei zu schauen um sich ein Bild über diese Boxen zu machen
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Alt 23.09.2011, 21:37   #2
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Heute hatte ich Besuch von einen Musiker und Besitzer von einen kleinen Studio. Er schaut hin und wieder in unterschiedlichen Foren vorbei und hatte bereits interessiert über unseren Monitor gelesen. Darauf hin hat er sich für ein Probe hören mit der aktiven Version bei uns angemeldet.

Er hat sich einige meiner Aufnahmen angehört und seine eigenen. Um die Geschichte kurz zu machen, er hat das hier vorgestellte Paar sofort gekauft um seine aktuellen Monitore zu ersetzen

Vielen Dank

Die Lautsprecher werden Ende Oktober mit schwarzen Strukturlack lackiert und Anfang November ausgeliefert.

Für diejenigen, die sich ein Bild über den Lautsprecher machen möchten stelle ich hier ein Bild rein.



Sobald die Lautsprecher fertig sind zeige ich weitere Bilder.

Ich halte Euch auf den Laufenden.

Bereits gemachte Termine für andere Interessenten zum Probehören werden natürlich eingehalten
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Alt 11.10.2011, 13:37   #3
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Heute erreichte mich eine email vom ersten Käufer der Sonus Natura Monitor, die ich Euch nicht enthalten möchte:

Zitat:
Hallo Cay-Uwe,

Vielen Dank für die eindrucksvolle Präsentation Deiner neuen Studio Monitore.

Nachdem mich die Monitore bereits in der ersten Phase passiv betrieben durch ihr grosses Klangspektrum, ihre Natürlichkeit und ihre räumliche Präsenz beeindruckten, haben sie nun durch die Aktivkomponenten nochmals gewonnen. Sie wirken noch runder und glatter ohne "Ecken und Kanten". Das gehörte Material wird zu jeder Zeit optimal wieder gegeben. Eine Qualität wie ich sie in der Preisklasse bisher noch nicht gehört habe.

Ich bin schon gespannt, wie sie sich demnächst in meinem Homestudio bewähren.

Liebe Grüße

...
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Alt 13.10.2011, 12:20   #4
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Ich erlaube mir, ein Posting aus den Open End Forum hier einzustellen und bedanke mich bei Rolf ganz herzlich dafür, dass er mir die Chance gegeben hat ihn meine Lautprecher vorstellen zu dürfen:

Zitat:
Hallo Cay Uwe

So, nun habe ich endlich etwas Zeit, über Deinen Besuch bei mir vor ein paar Tagen zu berichten.

An dieser Stelle herzlichen Dank für die vorzügliche Presentation Deiner Sonus Natura Studiomonitore! Um es vorweg knackig kurz auf den Punkt zu bringen: Ganz großes Musik-Kino , was Du bei mir Zuhaus presentiert hast!!



Dies war allerdings, daß muss ich dazuschreiben, natürlich nicht dem Zufall geschuldet, sondern Deinem ,ganz speziellen , Hersteller und Service Konzept, welches Dir ermöglich, Dich individuell , auf die Wünsche und-
vor allen Dingen-
räumlichen Gegebenheiten Deiner Kunden, einzustellen. Das es Dir dahingehend nicht an fachlicher Kompetenz mangelt, hast Du mir ja eindrucksvoll in Deiner Presentation beweisen können.
Eigentlich lief alles so ab, wie man es sich als HifiUser mit unbedarfter Fachkenntniss eigentlich immer wünschen würde...
Bei unserem Erstkontakt hast Du darum gebeten, daß ich Dir die Akustik- Messungen meines Wohn/Hörraumes zusende, damit Du Deinen Sonus Natura Monitor ganz speziell und individuell, auf meinen Hörraum "abstimmen" kannst, wobei Dir verschiedene , mehr oder weniger aufwendige Ansatzmöglichkeiten zur Verfügung stünden, welche ich aber jetzt nicht alle aufzählen möchte, jedoch nur zur Kenntniss geben will, daß allein die Serien- Chassibestückung der SN Monitor schon sehr meinen Raumbedingungen entgegenkamen und zur weiteren Anpassung,lediglich die BR Abstimmung von Dir im Vorfeld verändert werden mußte. Nach der ersten Hörstunde , in welcher wir beide unsere "fies-gemeinen" Test-CD`s in die CDP-Lade schoben, wurde deutlich, daß Deine Vorarbeit zur Feinabstimmung bei mir, sich voll und ganz ausgezahlt hat! Im Tiefton-Problemfrequenzband ,kann ich nun endlich bis auf 2 , 3 CD`s , genießerisch, in der Musik schwelgen, grünes Licht also. Trotzdem bot mir Cay Uwe an, sich auch dieser restlichen "dunklen Flecke" einer sonst "bereinigten" Tieftonebene, elektronisch anzunehmen, was ich aber vorerst wegen Mangel an ebenjenen Frequenzen und den dazu notwendigen CD`s, erstmal auf Eis legen will. Was bei weiterem Hören jedoch auffiel -
aber ebenfalls auf Erbsenzählerebene, aber immerhin doch -
waren Refexionen, welche mein Raum trotz gewisser -
jedoch, falscher Bedämpfung -
im Hochtonbereich erzeugt. Aber auch an dieser Stelle bin ich von Cay Uwe bestens mit Rat und Tat versorgt worden, sodaß ich nun -
und da hab ich mich persönlich auf die schönen Elemente von Vicoustik eingeschossen -
auch hier genau weiß, was zu tun ist.
Nun ist es aber nicht so, daß ich mich allein aus hörtechnisch korrekten Gründen, für einen Lautsprecher entscheiden mag, nein, solche Teile müssen mir auch optisch gefallen! Und da ich eigentlich optisch/haptisch schon immer ein Faible für englische Studiomonitore ala Harbeth,Spendor,Rogers etc.etc. hatte, kam mir die eigentlich "altbackene,altmodische" Monitorgestaltung des Lautsprechergehäuses von Cay Uwe, sehr entgegen.Gleichzeitig stellte ich kurz nach dem Aufstellen in meinem Hörraum fest, daß auch die Dimensionen der "Boxen" , also, wie der Lautsprecher selbst , im Raum wirkt -
nicht zu mickrig , unscheinbar, nicht zu groß, protzig/unpraktisch...auch dies spielt eine für mich, auch psychoakustisch, wesentliche Rolle . Für mich erfüllt die SN Monitor visuell in meinem Hörraum, den "goldene Schnitt" . Auch hier also, alles grün,alles rundDiesem Monitor kauft man optisch ab, das der ordentlich Musik machen kann!
Nun hab ich aber immer noch nichts, über die Wiedergabe der Monitore an sich,geschrieben. Ich möchte es an dieser Stelle eigentlich jedem selbst überlassen, was er von folgenden Sätzen hält, Kenner der folgenden Labels werden werden jedoch genau wissen, was ich damit sagen will. Die SN Monitor, vereinigt die besten Eigenschaften einer Geithain 933K , und einer Harbeth Monitor 30 in der Summe, beide Monitore spielten lange und ausgiebig in meinem Hörraum, beide Monitore besitzen hervorragende musikalische Fähigkeiten, wobei jeder dieser LS etwas hat , eine Schokoladenseite sozusagen, die der andere LS, eben so , nicht aufweisen kann. Ich schreibe hier nicht über Fehler oder Mankos, ganz und gar nicht! Auch kann man problemlos jeden dieser beiden LS , einem hochambitioniertem Musikgenießer , zum Kaufe raten. Aber diese herliche,seidige, ins Herz gehende Wiedergabe einer Harbeth, und dieser absolut korrekte Taktstock, diese Kraft und Souveränität einer großen Geithain-
nun wird hoffentlich deutlich was ich ausdrücken möchte... -
das bietet mir die Sonus Natura Monitor, in einem Hör-Atemzug!
A pro pos "Kraft" ... dies war eine meiner hauptsächlichen Befürchtungen, welche mir vor dem Hörtermin mit Cay Uwe in Bezug auf die Monitore in den Sinn kam...
Nach 2-3 Stücken Musik wurde klar: Hier wird eine Power geliefert, die ich in meinem Hörraum, nicht werde ausschöpfen können, ohne das -
selbst bei Tage und unter der Woche -
mir die Nachbarn sofort die Automaten meines Sicherungskastens ausschalten aus Angst, daß das Geschirr aus den Schränken fallen könnte.
Abschliessend noch:
Zitat:
Nachdem mich die Monitore bereits in der ersten Phase passiv betrieben durch ihr grosses Klangspektrum, ihre Natürlichkeit und ihre räumliche Präsenz beeindruckten, haben sie nun durch die Aktivkomponenten nochmals gewonnen. Sie wirken noch runder und glatter ohne "Ecken und Kanten". Das gehörte Material wird zu jeder Zeit optimal wieder gegeben. Eine Qualität wie ich sie in der Preisklasse bisher noch nicht gehört habe.
Dies, kann ich so, voll und ganz, unterschreiben!
Was gibt es sonst noch zu sagen...?
Diesmal mach ich es anders herum...
gleich werd ich die akustische Optimierung weiter angehen und dann...jadann, werd ich wohl ganz bald, Cay Uwe anrufen müssen...
LG
Rolli
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Alt 31.10.2011, 15:46   #5
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Mittlerweile läuft die Produktion der Sonus Natura Monitor an. Wie ich schon sagte, wurde selbst der Prototyp spontan gekauft / verkauft.

Ich versprach ja einige Abbildungen hier einzustellen damit man sich über das fertige Produkt ein besseres Bild machen kann.

Dies ist eine Frontansicht des Prototypen in der Standardlackierung Struckturlack schwarz,



und eine Front- Rückansicht.



Lediglich die Logos fehlen noch

Wie immer bei Entwicklung muss man sich auch auf Änderungen einstellen. So kommt es, dass in der Endversion der Sonus Natura Monitor ein Nachfolgehochtöner zum Einsatz kommen wird. Als ich die Nachricht bekam, dass es den Hochtöner in der Form nicht mehr gibt, war ich erst mal sehr enttäuscht, doch der Hersteller garantierte mir vollkommene Kompatibilität.

Mittlerweile habe ich die ersten Hochtöner der neuen Serie bekommen und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht worden bin. Erstens ist der Hochtöner mit einer runden Frontplatte versehen worden, was den Schreiner freut, und zweitens besitzt er unterhalb von 2kHz etwas mehr Schalldruck. Das ergibt ein etwas idealeres Sunmmensignal, insbesondere im Bereich unterhalb von 2 kHz. Das kommt hörtechnisch den Präsenzbereich etwas zu gute.

Der Hersteller hat ganze Arbeit geleistet, was die Kompatibilität anbetrifft, denn die Aktivweiche musste nicht geändert werden. Sie passt wie die Faust aufs Auge.

Anbei ist eine Messung des alten und neuen Hochtöners im Vergleich zu sehen, die die Kompatibilität sehr gut dokumentiert.



Sogar die Passivweiche profitiert davon, da sie noch einfacher gestaltet werden kann. Nun bedarf es nur noch einer Spule im Tief- Mittelton als Tiepass und eines Kondesators im Hochton als Hochpass. Der Hochtöner muss nicht mal im Pegel angepasst werden, womit beide Chassis für den Passivbetrieb praktisch ideal angetrieben werden. Das kommt auch der Impedanzkorrektur zu gute, da sie sich bestmöglich anpassen lässt.

Sobald wir die ersten Boxen der Endversion hergestellt haben, werde ich weitere Bilder hier zeigen, denn darunter befindet sich ein sehr elegantes Pärchen

P.S. Natürlich steht der Preis auch fest:

Die Aktivversion wird EURO 2542,00 / Paar kosten,
die Passivversion EURO 1942,00 / Paar.
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Alt 02.11.2011, 10:15   #6
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Wie heißt es so schön: "Ein schöner Rücken kann auch entzücken"



und weil der Retrolook vielen von Euch so gefällt, habe ich mir gedacht, dass ich auch ein Bild in der Totalen einstelle.



So jetzt muss ich weg, denn das nächste Pärchen steht an
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Alt 06.11.2011, 12:31   #7
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Ich möchte den Rolf nicht mehr länger auf die Folter spannen und ihn und allen anderen hier im Forum seine Boxen schon mal zeigen.

Sie spielen seit gestern bei uns im Haus



Auch wenn man es auf dem Bild nicht erkennen kann, sie sind weiß glänzend und ich muss sagen, dass sie sehr chic ausschauen.

Ich bin einmal mehr mit der Arbeit von unseren Schreiner sehr zufrieden.

Rolf, nochmals danke für Deine Entscheidung und Dein Vertrauen in unsere Produkte und Leistungen

Im übrigen muss ich sagen, dass wir nicht zur Ruhe kommen, denn das nächste Paar steht schon an. Diesmal ganz klassisch: Buche Furnier hell.
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Alt 14.11.2011, 12:08   #8
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Bevor die Sonus Natura Monitor von Rolf abgeholt werden, möchte ich noch ein Paar Bilder einstellen.

Hier mal eine Frontansicht,



eine Rückansicht,



eine Seitenansicht mit Spiegelung, damit man die Farbe weiß glänzend erkennt,



und zu guter Letzt noch eine weitere Totale.



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Alt 09.12.2011, 13:47   #9
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Ich habe im Prinzip schon alles über die Sonus Natura Monitor gesagt und möchte Euch nicht all zu viel mit dem Thema stressen.

Nichts desto trotz, wenngleich diese Lautsprecher als Werkzeuge gedacht sind, und primär der Klang in Vordergrund steht, weiß ich, dass für viele Interessenten dieser Lautsprecher seinen Platz im eigenen Wohnraum einnehmen muss.

Daher möchte ich diesmal nicht meine Arbeit in den Vordergrund stellen, sondern die von unseren Schreiner und seine Handwerkskunst.

Aus diesen Grund möchte ich dieses Paar Sonus Natura Monitor vorstellen, die die Leistung unserer Schreinerei deutlich unter Beweis stellt ...



Wenn man genau hinschaut sind diese Boxen nicht nur einfach furniert, sondern die Maserung ist wunderschön spiegelbildlich aufgetragen, was auch für die Seitenwände gilt.



Das ist aber nicht alles, wie man am nächsten Bild erkennen kann, zieht sich die Längsmaserung vom Furnier auch über die Kanten ...



Und zum Abschluss noch mal ein Blick von vorne und hinten.



Ich hoffe die Bilder zeigen auf, dass es uns nicht nur darum geht eine einfache Box zu erstellen, sondern sie auch mit Liebe zum Detail zu gestalten.

Daher möchte ich an dieser Stelle unseren Schreiner ein dickes Kompliment aussprechen für seine hervorragende Arbeit.
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Alt 23.06.2012, 13:45   #10
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Ich möchte eine weitere Sonus Natura Monitor vorstellen, denn sie zeigt was uns eventuell hier und da von Anderen unterscheiden könnte.

Dieser Kunde hatte seine eigene Vorstellung wie der Lautsprecher aus zu schauen hat und ihn war auch wichtig, dass der Lautsprecher zu den Rest seiner Anlage passt. Das Rack und der Plattenspieler sind in Kirsche ausgeführt und zum Teil sind die Geräte, wie sehr oft üblich, in schwarz gehalten. Das sollte sich in seiner Box widerspiegeln.

Dem Wunsch sind wir gefolgt und dies ist ein Bild der Box, die zeigt, was der Kunde sich vorgestellt hat.



Unter Naturlicht macht sie aus meiner Sicht auch ein gutes Bild :-)



Ich brauche nicht zu erwähnen, dass die Maserung des Furniers, wie schon an einer anderen Box gezeigt, spiegelbildlich angebracht ist.

An dieser Stelle möchte ich aber auch auf andere Sachen aufmerksam machen, von denen wir glauben, dass es in vielen Boxen dieser Preisklasse nicht immer zu finden sind:
  1. Das Gehäuse ist innen komplett mit Dämmmatten ausgelegt, die die typischen Resonanzen, die MDF im Grundtonbereich mit sich bringt, in unkritische Bereiche führt und nahe zu eliminiert.
  2. Zum Befestigen der Chassis werden keine Holz- oder Spaxschrauben benutzt, sondern M4 Schrauben mit Gewindemuttern, die in dafür vorgesehen Bohrungen geklebt sind.
  3. Außerdem werden alle Chassis, wie auch das Verstärkermodul der Aktivversion mit speziellen Kleber an das Gehäuse angebracht. Das sorgt aus unserer Erfahrung und Messungen nochmals für eine Minderung von Resonanzen die an den Metallteilen entstehen können.
  4. Alle benutzten Weichenteile, sei es bei der Aktivversion oder auch der Passivversion, sind sehr eng toleriert, um eine best mögliche Paargleichheit der Boxen zu erreichen. So sind nicht nur die Widerstände der Aktivweiche mit 1% Toleranz ausgelegt, sondern auch die notwendigen Kondensatoren. Hier sind üblicherweise 10% gängig, im Höchstfall 5%.
  5. Die Lautsprecher werden bei uns mindestens 24 Stunden eingespielt, anschließend nochmals vermessen und alle Schrauben werden nochmals angezogen. Somit ist sichergestellt, dass der Kunde von Anfang an, höchst möglichen Hörvergnügen geliefert bekommt.
  6. Mehr der Ästhetik wegen, benutzen wir im Inneren der Boxen nur schwarzes Dämmmaterial, was insbesondere bei Bassreflexöffnungen nach vorne, viel besser ausschaut, als das oft gesehene weiße Dämmmaterial.
Das wollte ich mal loswerden, damit sich eventuelle weitere Interessenten ein Bild über den von uns betriebenen Aufwand machen können, um Hörspaß auf höchst möglichen Niveau zu erreichen.

An dieser Stelle möchte ich nochmals auf die Passivversion der Sonus Natura Monitor aufmerksam machen, da sie auch mit einer Besonderheit versehen ist, die nicht alltäglich ist, nämlich die einfache Weichengestaltung.

Der Tieftöner und Hochtöner passen nämlich sehr gut zueinander und es bedarf nur einer Spule als Tiefpass und einen Kondesator als Hochpass. Aus audiophiler Sicht also eine minimalistische Weiche mit nur zwei Bauteilen. Um Aktivboxen im Bass klanglich so nahe wie möglich zu kommen, wird eine speziell für uns gefertigte "Null Ohm" Spule benutzt. Dies sorgt für einen sehr hohen Dämpfungsfaktor, was zu sehr präzisen und konturierten Bässen führt.

Zu guter Letzt ist die Impedanz linearisiert, was den angeschlossenen Verstärker zu Gute kommt, insbesondere Röhrenverstärker, für die die Box wegen der recht hohen Empfindlichkeit von 90dB / 1m / 1 Watt bei 8 Ohm Nennimpedanz sehr geeignet sind.

Da ich im Moment noch auf die Aktivmodule warte, habe ich die gezeigte Box im Moment als Passivversion bei uns laufen und ich muss sagen, dass mich einmal mehr der Abacus 60-120C klanglich überraschen konnte. Die Bässe sind aufgrund seines Konzepts und im Zusammenhang mit der extrem niederohmigen Spule im Tiefpass wirklich "wie an der Stange geführt".
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