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Alt 08.05.2012, 07:57   #1
Cay-Uwe
Sonus Natura
 
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Standard Sonus Natura Quintus - 5 Jahre Jubiläums-Edition

Kaum zu glauben, aber Ende 2012 haben wir bereits unser 5 jähriges Bestehen.

Daher ist dies erst mal Anlass für uns, unseren Kunden für Ihr Vertrauen in unsere Produkte und Dienstleistungen zu danken

Wir möchten aber dieses Jubiläum auch nutzen um Interessenten und Kunden unserer Marke anzusprechen und sie auf eine spezielle Sonderedition eines Lautsprechers aufmerksam zu machen, der Sonus Natura Quintus.



Dieser Lautsprecher basiert im Wesentlichen auf unsere Sonus Natura Extremi, wobei wir besonderes Augenmerk auf eine interessante Preisgestaltung gelegt haben.

Dies haben wir dadurch erreicht, dass wir auf das aufwendige Gehäusedesign der Sonus Natura Extremi verzichten, ohne jedoch große Abstriche im Klanglichen zu machen.

Daher fällt das Gehäuse der Sonus Natura Quintus einfach aus, wie an den stilisierten Bild zu erkennen ist. Dabei orientierten wir uns an den Prototypen der Sonus Natura Extremi, den uns tatsächlich schon einige Interessenten abkaufen wollten , mittlerweile sogar meiner Frau gefällt und aus zwei quarderförmigen Gehäusen besteht.

Das obere Gehäuse beherbergt einen 12" Koaxialchassis und das Untere ein 12" Subwooferchassis, die wie aus der Skizze zu sehen ist, leicht nach hinten geneigt sind.

Wie bei uns üblich haben wir bei der Entwicklung besonderen Wert auf den akustischen Phasengang gelegt, der sich im wichtigen Klangbereich nur wenig ändert. Dadurch erreicht man eine sehr naturgetreue Musikwiedergabe, die sich unter anderen durch eine gute Sprachverständlichkeit, Ortung und räumlicher Abbildung, hervorhebt.

Dies erreichen wir im Wesentlichen durch die Benutzung von flachen Filtern ( 6dB Filter ) die ein phasengleiches anschließen vom Tief- und Mittelton erlauben ( "zeitrichtig" ) und im Mittel- Hochtonbereich kommt noch eine Laufzeitkorrektur zum Einsatz, um den Übergang zum Hochton idealer zu gestalten.

Eine weitere Besonderheit sind die für die Größe der Lautsprecher sehr hohen Dynamikreserven, die schon ab 40 Hz ( Pauke, oder große Trommel ) zur Verfügung stehen, aber auch die dazugehörige Pegelfestigkeit trägt zu einen Musikgenus der besonderen Art bei. Ob nun Klassik, Jazz, Techno, Rock oder wie auch immer, allen Musikrichtungen sind der Sonus Natura Quintus willkommen.

Um möglichst unterschiedlichen Vorlieben entgegen zu kommen, gibt es den Lautsprecher sowohl passiv oder teilaktiv. Dabei reichen der passiven Version kleine Verstärker mit nur 10 Watt pro Kanal um mehr als gehobe Zimmerlautstärke zu erreichen, womit viele Triodenverstärker, aber auch andere Röhrenverstärker, oder transistorisierte Class-A Verstärker, ideale Partner der Sonus Natura Quintus wären. Dabei ist die Impedanz der Sonus Natura Quintus, linearisiert um diese Verstärker nicht vor großen Herausforderungen zu stellen.

Das heißt aber nicht, dass die passive Sonus Natura Quintus, nicht an großen Boliden angeschlossen werden kann. Dem steht auch nichts im Wege, denn mit z.B. 100 Watt pro Kanal, erreicht man, wenn jemanden danach ist, in den eigenen vier Wänden Live Konzert Atmosphäre ...

Die teilaktive Version braucht nur einen Vorverstärker oder CD-Player bzw. Musikserver mit regelbaren Ausgängen vorgeschaltet zu bekommen, um betrieben zu werden. Dabei wird das Subwooferchassis voll aktiv betrieben und das Coaxchassis bekommt eine getrennte Endstufe mit einer aktiven Weiche, die es von niedrigen Frequenzen entkoppelt.

Auf besonderen Wunsch würden wir auch den Lautsprecher vollaktiv gestalten.

Im Allgemeinen lassen sich die technischen Daten folgendermaßen zusammenfassen:

Konzept: 2 1/2 Wege System mit flachen Filtern und Laufzeitkorrektur im Mittel- Hochton
Maße ca.: 35 x 45 x 105 cm ( B x T x H )
Frequenzgang passiv: 38 - 20.000 Hz ( - 3dB ) bei 6 Ohm Nennimpedanz
Frequenzgang teilaktiv / aktiv: 35 Hz - 20.000Hz ( -3 dB )
Trennfrequenzen: ca. 100Hz und 1.3kHz, mit 6dB Filtern ( flache Filter )
Maximalpegel > 50 Hz: > 116dB ( berechnet )

Quintus heisst im lateinischen "der Fünfte", was bezogen auf die Sonus Natura Quintus heisst:

Es wird eine limitierte Auflage von nur 5 Paar geben

Paarpreis passiv, Ausführung Standardfurnier: EUR 5550,00
Aufpreis teilaktiv: EUR 550,00 pro Box
Aufpreis volllaktiv: Auf Anfrage

Die Preise verstehen sich inklusive 19% Mwst., Selbstabholung und Bestellung bis zum 31.12.2012

Interessenten sind zum Probehören herzlich willkommen, was jederzeit nach Vereinbarung möglich ist.

Weitere Details zum Produkt können im Thread zur Entstehung der Sonus Natura Extremi hier nachgelesen werden:

http://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=2008
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Geändert von Cay-Uwe (08.05.2012 um 15:50 Uhr). Grund: Korrektur
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Alt 09.05.2012, 11:42   #2
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In anderen Foren gab es noch Fragen zur teilaktiven Version und die Antwort möchte ich auch hier einstellen.

Bei der teilaktiven Version ist der Subwoofer aktiv angesteuert, sprich er besitzt eine eigene Endstufe und analoge Tiefpass-Aktivweiche
und die Trennfrequenz liegt akustisch bei ca. 100 Hz.

Der Tief- Mittelton und der Hochton - in diesen Fall der Koax - werden im Hochtonbereich passiv getrennt, bei ca. 1,3 kHz.
Der Coax bekommt eine eigene Endstufe mit einer vorgeschalteten Hochpass-Aktivweiche, die akustisch bei ca. 100 Hz trennt.

Im Prinzip kann man sagen, dass es sich bei der resultierenden Konstruktion um eine Satelliten - Subwoofer Konstellation handelt,
wobei der Subwoofer, was die akustische Anbindung anbetrifft idealer gestaltet ist, als typische Satelliten - Subwoofer Aufbauten,
da es in diesen Fall keine nennenswerte Phasenverschiebungen zwischen den Subwoofer und dem Koax gibt, eben "zeitrichtig".
Hörtechnisch macht sich das in einer sehr präzisen, konturierten, druckvollen und straffen Basswiedergabe bemerkbar.

Bei der vollaktiven Version bekommt, wie der Name es sagt, jeder Weg seine Aktivweiche und Verstärker, wobei die
Gestaltung des Bass - Mitteltonbereichs identisch zur teilaktiven Version bleibt.

Ich bin ehrlich, ich wollte mit meinen stilisierten Bild etwas polarisieren, was mir ja anscheinend gelungen ist ...

Nichts desto trotz, dies ist das Original vom Prototypen



Wie ich bereits sagte, es geht mir primär um den Klang, oder anders gesagt: "Design follows function"

Aber, wie gesagt, ich hatte schon Interessenten zum Probehören, die mir den Prototypen so abkaufen wollten
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Alt 09.05.2012, 12:52   #3
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Ich bin begeistert, im Open End hat ein User den Prototypen Farbe gegeben:



oder



aber auch



Vielen Dank an den User
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Geändert von Cay-Uwe (09.05.2012 um 15:21 Uhr). Grund: Ergänzugen Bilder
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Alt 10.05.2012, 08:00   #4
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Hier noch ein weiterer Vorschlag zur Gestaltung:



Wie ich finde, auch sehr ansehnlich.

Nochmal Danke an den User der sich die Arbeit gemacht hat
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Geändert von Cay-Uwe (10.05.2012 um 12:01 Uhr).
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Alt 14.05.2012, 20:15   #5
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Da einige Fragen im Hintergrund hochgekommen sind, möchte ich etwas spezifischer auf die Technik der passiven und teilaktiven Version der Sonus Natura Quintus eingehen.

Eine der Fragen bezieht sich auf die Bestückung der Passivweichen. Hier kommen natürlich, wie bei der Sonus Natura Extremi, nur Bauteile von Mundorf zum Einsatz.

Um Mikrofonieeffekte im Zaum zu halten, werden nur Backlackspulen verwendet. Dabei werden im Mittel- Hochton nur Luftspulen und bei großen Werten wie im Tieftonbereich, Trafospulen, eingesetzt.

Der Vorteil von diesen Spulen ist, dass die einzelnen Wicklungen ineinander verklebt sind. Dadurch erreicht man eine sehr hohe mechanische Festigkeit. Dies wiederum führt dazu, dass die Spulen selbst bei hohen Erschütterungen, ihre Werte sehr gut einhalten.

Klanglich habe ich dabei die Erfahrung gemacht, dass insbesondere die räumliche Abbildung davon profitiert.

Natürlich kommen als Kondesatoren nur MKP-Typen Mundorf Mcap zum Einsatz, wobei im Hochpass des Hochtöners Mundorf Mcap Supreme benutzt werden, die durch sehr geringe Verluste hervorstechen.

Wie ich bereits sagte, wird bei der teilaktiven Version, der Tiefpass vom Tieftöner aktiv gestaltet, wie auch der Hochpass zum Koax. Dabei wird dem Tieftöner und dem Koax ein eigener Verstärker zugeordnet.

Die Realisierung könnte man "konservativ" angehen, indem man z.B. eine Aktivweiche dimensioniert und den einzelnen Verstärkermodulen und dementsprechenden Chassis vorschaltet.

Bei der Entwicklung der Aktivweiche stieß ich wieder auf die Abacus 60-120C und Ampino Verstärker, die mich letztens klanglich wie auch technisch sehr überzeugen konnten. Beide Verstärker besitzen im Eingansstufenbereich einen Tief- und Hochpass, die sich nach technischer Prüfung mit Abacus speziell auf meine Anwendung anpassen lassen. Dies war relativ einfach möglich, da ich auch bei der teilaktiven Version auf einfache flache Filter zurück greife.

Dazu kommt noch, dass der Abacus Ampino auf einer sehr kompakten Platine, Netzteil, Vorstufen- und Verstärkersektion beherbergt. Schaltungstechnisch ist er praktisch identisch mit dem Abacus 60-120C und auch hier sind mir Herr Sonder senior und junior entgegen gekommen und haben für die Sonus Natura Quintus einige Anpassungen gemacht, damit der Abacus Ampino Verstärker seine Arbeit optimal für die gedachte Anwendung erledigen kann.

An dieser Stelle möchte ich den Herren Sonder von Abacus sehr für ihre Unterstützung, wie auch Geduld mit mir, danken, um auch dieser Version der Sonus Natura Quintus zur vorhergesehenen technischen Realisierung zu verhelfen, und wie gesagt, klanglich konnte mich der Abacus 60-120C Verstärker bereits überzeugen.

Ich hoffe diese zusätzlichen Informationen haben den einen oder anderen Interessenten weiter helfen können.
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Geändert von Cay-Uwe (14.05.2012 um 20:48 Uhr).
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Alt 19.05.2012, 18:13   #6
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Gestern sind die letzten Details der Sonus Natura Quintus angegangen und finalisiert worden, nämlich die Basen für die Füße und geplante Zierringe für die Chassis.

Dabei habe ich mich an Dirk von LIEDTKE-METALLDESIGN gewandt und wir sind uns über das Design und der Gestaltung der Teile einig geworden.

Die Base für die Füße wird aus Edelstahl schwarz pulverbeschichtet ausgeführt sein und eine Dicke von 10mm haben. Somit ist sichergestellt, dass die Lautsprecher einen stabilen Halt besitzen. Im Gegensatz zum Prototypen, bei den der Lautsprecher auf drei Punkten gelagert steht, habe ich mich nach Beratung von Dirk für eine Lösung auf vier Punkten entschieden und obwohl drei Punkte ideal wären, hat sich beim Prototypen gezeigt, dass der hintere Bereich der Box doch etwas wackelig ausfällt. Ausserdem passt die vier Punkte Lagerung optisch besser, da jeweils in den hinteren Ecken der Lautsprecher die Füße sichtbar sein werden.

Die Zierringe werden auch in Edelstahl schwarz pulverbeschichet ausgeführt und eine Dicke von 4 mm besitzen. Sie werden aus optischen Gründen nicht komplett in die Front eingefräst werden, sondern werden ca. 2 mm aus der Front hervorstehen um die Chassis etwas zu betonen.

Auch Dirk von LIEDTKE-METALLDESIGN möchte ich für seine Geduld und der sehr kompetenten Beratung bezüglich der Gestaltung danken.
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