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D. Achenbach Berichtsforum von D. Achenbach

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Alt 10.01.2011, 02:19   #1
D. Achenbach
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Es gibt wieder mal was Neues, die Duett.
Sie soll mal eine hochwertige Box werden, die noch bezahlbar bleibt. Verwendet wird kein Billigmaterial, sondern nur zuverlässige und vor allem zuververlässig lieferbare Komponenten von namhaften Herstellern.
Als Bass kommt ein 30cm Sica mit Neodymmagnetsystem zum Einsatz, ein federleichtes Kerlchen mit gerade einmal 2,3kg Gewicht.


Ergänzt wird der durch einen Treiber von BMS, den 4544, mit dem ich schon guter Erfahrung gesammelt hatte.



Fehlt noch das Horn dazu: Ein RCF HF94. Wie die Typenbezeichnung schon verrät hat es einen Öffungswinkel von 90° x 40°. Beim Schnelltest von Horn/Treiberkombinationen harmonierten es hervorragend mit dem BMS 4544. Das Horn ist aus Aluminiumguss gefertigt und äußerst stabil. Als Besonderheit wäre noch zu erwähnen, dass es mit zwei Anschlussflanschen geliefert wird: einem für 1"-Treiber und einem für 1,4"-Treiber.

http://www.lsv-achenbach.de/horn_treiberkombis.htm




Das Ganze sieht dann so aus - momentan natürlich noch im "Rohbau"



Ausgestattet mit einer Weiche mit hochwertigen Mundorf-Bauteilen wird die Duett einen Preis von 400€ haben.
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Alt 10.01.2011, 02:19   #2
D. Achenbach
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Wie bei jeder Entwicklung steht am Anfang die Simulation des Gehäuses für den Bass. AJ-Horn leistet hier hervorragendes Dienste, auf die man sich (fast) 100% verlassen kann.
Als ideal errechneten sich 75l. Dabei ist der Bass linear abgestimmt und weist keinen gern einkonstruierten Buckel im Tieftonbereich auf, um mehr Fülle zu erreichen.
Das Horn bekam ein separates Gehäuse.
Die Gehäusehöhe ergab sich durch die Platzierung des Horn auf Ohrhöhe: 107cm.
Leider zog sich der Bau des Prototypengehäuse ewig hin. Das MDF war da, grob vorgeschnitten vom Baumarkt des Vertrauens, und wartete nun schon 5 Wochen darauf, auf Maß geschnitten zu werden. So viel Vertrauen genießt der Baumarkt nun doch nicht. Auch wenn die mich schon kennen und immer versuchen sorgfältig zu arbeiten, so schleichen sich trotzdem immer wieder kleine Maßungenauigkeiten ein, die Nacharbeiten verlangen, die selten unter 3-4 Stunden zu machen sind.
Nachdem nun mal wieder gemäßigte Temperaturen herrschten, war es an der Zeit tätig zu werden. Mit meiner neuen (gebrauchten), kleinen Formatkreissäge war das kein Thema mehr, alle Maße passten perfekt.
Zurück zum Thema. Nach dem Bau des Gehäuses und Einbau der Chassis (der Bass wurde vorher natürlich schon mal 1-2 Tage eingeschwungen, dass er annähernd seinen endgültigen Zustand erreicht hat) werden diese einzeln gemessen und die Daten zur Weiterverarbeitung exportiert.
Die Weichenwentwicklung nehme ich mit Bassyst vor, einer Software, die zwar schon etwas betagt ist, aber hervorragend funktioniert.
www.bassyst.de
Mit den Ergebnissen, die man mit der Simulation ermittelt, wird die erste Weiche aufgebaut und das System vermessen. Auch in diesem Fall zeigte sich wieder die hervorragende Simulationsgenauigkeit der Software. Simulation und Messergebnisse waren praktisch deckungsgleich.
Bei der Duett waren nur kleine Korrekturen an den simulierten Werten notwendig, um einen aufgeglichenen Frequenzgang zu erhalten. Auch die Abstrahlcharakteristik zeigt sich von ihrer besten Seite. Unter Winkel "säuft" der Hochton nicht gleich ab und auch der Bass bleibt schön oben. Insgesamt gesehen hat die Duett eine sehr ausgeglichene Abstrahlung.
Am meiseten interessiert einen natütlich, wie die Box nun klingt. Also schnell den Verstärker dran und das Standardrepertoire rein. Für den Anfang klingt es richtig gut! Etwas zu Hell vielleicht noch, was durch einen kleineren Querwiderstand beim Hochtöner schnell beseitigt ist.

So viel steht schon jetzt fest: Die Duett hat richtig viel Potential!
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Geändert von D. Achenbach (10.01.2011 um 14:52 Uhr).
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Alt 30.01.2011, 15:25   #3
D. Achenbach
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Mittlerweile spielt es schon seit einiger Zeit in Stereo. Bass könnte etwas mehr Fülle haben, aber in meinem Raum wird sowieso viel Bass geschluckt und die stehen sehr frei.
Eine klitzekleine Änderung gabs noch an der Weiche, was die leichte Härte bei manchen Stücken rausgenommen hat.
Nun klingt sie doch angenehmer, auch haben sich die Chassis jetzt besser eingespielt, so habe ich den Eindruck.
Was sie richtig prima macht: Leiste, laut, ganz laut, egal wie, sie wird nie aggressiv! Transparenz und Durchsichtigkeit bleiben egal bei welcher Lautstärke erhalten.

Fortsetzung folgt!
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