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Raumakustik Alles rund um dieses wichtige Thema

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Alt 26.10.2016, 07:48   #31
Svendrums
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Standard AW: Subwoofer effizient entkoppeln

Zitat:
Zitat von DAVID Beitrag anzeigen
Ich würde zuerst einmal den Subwoofer mittig hinters Sofa stellen. Ich weiß, das lange Kabel, aber dafür gäbe es recht ausgeglichenen Bass beim Hörplatz.

Ist es dann relativ egal in welche Richtung die Ausgleichsöffnung zeigt wenn ich den Subwoofer hinter das Sofa stelle ?

Wäre für mich auch ne gute Lösung den Subwoofer dort zu platzieren, denn dann hätte ich auch weniger Probleme die Frontlautsprecher aus den Ecken zu bekommen

MFG Svendrums
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Alt 26.10.2016, 09:07   #32
David
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Standard AW: Subwoofer effizient entkoppeln

Zitat:
Zitat von Svendrums Beitrag anzeigen
Ist es dann relativ egal in welche Richtung die Ausgleichsöffnung zeigt wenn ich den Subwoofer hinter das Sofa stelle ?

Wäre für mich auch ne gute Lösung den Subwoofer dort zu platzieren, denn dann hätte ich auch weniger Probleme die Frontlautsprecher aus den Ecken zu bekommen

MFG Svendrums
Ja, ist komplett schnuppe. Wenn geht, mache das, du wirst sehen, das klappt so am besten.
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Gruß
David


Erst wenn man begriffen hat, dass Raumakustik, Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger sind als die Anlage selbst, hat man die Audiowiedergabe verstanden.
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Alt 26.10.2016, 10:10   #33
longueval
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Standard AW: Subwoofer effizient entkoppeln

die ausgleichsöffnung ist der mund vom bassreflex. es gibt untersuchungen zu dem thema wand und bassreflex, da haben messungen festgehalten, dass wenige cm abstand zur wand ausreichen. die schallwellen des subs breiten sich kugelförmig aus, also in eine ebene übertragen, bildlich wie die wellen einer teichoberfläche, in den man einen stein wirft, daher ist richtung usw egal.
basschassis würde ich nicht richtung wand schauen lassem, weil eine wenige cm luftschicht zwischen wand und basschassis wie eine masseaufladung wirkt und in die konstruktion hätte mit eingerechnet werden müssen.
sub nicht GENAU in die mitte, sonst unterdrückst du zwar die tiefste seitenwandmode, aber regst die nächsthöhere maximal an.
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Alt 26.10.2016, 19:37   #34
Svendrums
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Standard AW: Subwoofer effizient entkoppeln

Wie weit sollte der Subwoofer denn ungefähr von der Wand welche sich dann hinter der Sitzposition befindet denn da so sein?

Und endschuldigt bitte das sich das Thema noch zusätzlich in ein Raummoden - Thema verwandelt hat.
Aber wenn ich mir solche Geräte in das Wohnzimmer hole
möchte ich in Verbindung mit dem Raum ja wenigstens auch ein vernünftiges Ergebnis beim Musik hören und Filmton ereichen.

MFG Svendrums

Geändert von Svendrums (26.10.2016 um 19:53 Uhr).
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Alt 26.10.2016, 20:12   #35
David
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Standard AW: Subwoofer effizient entkoppeln

Zitat:
Wie weit sollte der Subwoofer denn ungefähr von der Wand welche sich dann hinter der Sitzposition befindet denn da so sein?
Bei diesen Wellenlängen ist das in deinem Fall egal, denn da richtest du mit ein paar Dezimeter sowieso nichts aus. Somit kannst du ihr sogar "einquetschen", mit der Membran nach links oder rechts.
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David


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Alt 26.10.2016, 20:12   #36
longueval
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die raummoden sind DAS thema zum thema bass, jeder leidet darunter und lösungen das thema 1 in verbindung mit subs.... also alles ok soweit. je näher du zur wand kommst, desto lauter wird der sub, desto leiser musst du ihn einstellen, cm spielen keinen walzer bei der subaufstellung. wenn bassreflex zur wand schaut, dann sollten es 10cm min. sein. bei weniger hat man messtechnisch ansteigende veränderungen festgestellt.

nicht verschweigen möchte ich einen etwas skurrilen weg den besten platz für den sub zu finden. den sub auf den hörplatz stellen und auf allen vieren im raum herumkriechen, dort, wo er am wenigsten dröhnt, ist der beste platz (nachteil, dann steht er zu 99% mitten im weg
lass dich dabei nicht erwischen, soll schon frauen gegeben haben, die bei dem anblick die rettung gerufen haben

und wichtig, je weniger man den sub "hört", desto besser. er solle so eingestellt sein, dass einfach was fehlt, wenn weggeschaltet, aber man sollte ihn nicht direkt hören. die meisten haben ihn zu laut.
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Geändert von longueval (26.10.2016 um 20:25 Uhr).
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Alt 26.10.2016, 20:42   #37
Svendrums
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Ich antworte gleich einmal in beide Richtungen

Der Subwoofer ist ein Downfire von Elac, aber das dürfte der Sache hinter dem Sofa keinen Abbruch tun.

Was die Lautstärke des Subwoofers angeht, also da bin ich schon relativ lange von " geheilt " . Musste mir deswegen schon von einigen guten Freunden im Umfeld sagen lassen daß der Bass doch viel lauter sein muß.

Nur wenn der Subwoofer so laut ist wie es einige von ihren " falschen Hörgewohnheiten " her kennen dann halte ich mich da lieber immer zurück. Daheim muß ich es ja nicht tun, und jeder kann schließlich seine Musik hören wie es jenen am besten gefällt.

MFG Svendrums
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Alt 26.10.2016, 21:05   #38
longueval
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der bass kann schon ordentlich antauchen .... aber er sollte halt realistisch bleiben, also so, wie sich der produzent das vorgestellt hat. zu viel bass maskiert die bass obertöne und die mitten, es kann also sein, dass zu viel tiefbass den kickbass erdrückt, gar nicht zu reden von der musik, die sich ja hauptsächlich in den mitten abspielt.
warum kickbass
der kickbass ist das, was man in so clubs als schlag aufs brustbein schätzt

der spielt sich aber von 60hz aufwärts bis 200 hz ab, kann man auf analysern einfach nachvollziehen, der sub hat damit also nur am unteren rand was zu tun.

wenn alles mit der aufstellung nix hilft, dann würde ich zu einem kleinen antimode (dspeaker) für subs raten, das regelt die ärgsten anmaßungen aus. (vollautomatisch)
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Alt 26.10.2016, 21:21   #39
Svendrums
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Also durch meinen eigensinnigen Musikgeschmack
( Heavy Metal ) auch selbst in dieser Richtung als Drummer aktiv; schätze ich einen tiefen Punch einer Bassdrum .

Aber die " Atack " darf dabei auf keinen Fall fehlen, sonst
wird es ein einziger undefinierbarer Brei.

Also werde ich mich am Wochenende des neuen
Standortes zuwenden, und schauen wie weit ich die Frontlautsprecher aus den Ecken bekomme.

MFG Svendrums
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Alt 27.10.2016, 05:12   #40
longueval
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den richtig harten kick kriegst du nur mit pa bässen, da sind die haus und hofsubs einfach zu schwabbelig und zu tief abgestimmt.
ich seh dich schon als diy boxenbauer
scherz am rande

als schwermetaller wird man von der hifiindustrie nicht sonderlich verwöhnt aber wie heißt es so schön
bass wohnt nicht in kleinen kisten

und, auch schlecht in kleinen räumen, da muss man mit allen tricks aufwarten.
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Alt 27.10.2016, 06:00   #41
Svendrums
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Da muss ich leider auch einmal widersprechen

Die Atack für eine gute Heavy Metal Bassdrum liegt im Bereich bei 4 kHz bis 6khz . Da klatscht sie dann so richtig schön .

Die Sustain sollten dagegen recht tief bis zu fast 50 hz herunter reichen hengt aber von der Kesselgröße und dem Fell ab dies auch hörbar zu bekommen.

Habe mit unterschiedlichsten Fellen an meinem Drumset herumexperementiert und mit n guten alten Tontechnicker der alten Schule Messungen durchgeführt.

Wenn man da dann das gewünschte Ergebnis anschaute
war man recht verblüfft wie der Frequenzverlauf aussah.


MFG Svendrums
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Alt 27.10.2016, 07:53   #42
David
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Auch noch einmal mein Senf dazu:
Wenn man tiefe Töne möglichst modenfrei hören will, so bringt man einen Subwoofer so nahe wie möglich zum Hörplatz, nicht selten wird sogar darauf gesessen.
Ich habe das schon ein paar mal probiert und dazu auch Messungen gemacht. Das ist die einfachste Art, den Bass beim Hörplatz recht linear zu hören. Moden im Raum gibt es dann genauso, aber die spielen sich außerhalb der Hörzone ab.
Somit ist die Positionierung vom Subwoofer hinter dem Sofa eine ganz gute Lösung. "Herumkriechen" ist nicht mehr notwendig.

Zitat:
Die Atack für eine gute Heavy Metal Bassdrum liegt im Bereich bei 4 kHz bis 6khz .
Das wäre mir neu. Der Grundton praktisch aller Bassdrums spielt sich um die 55Hz ab (grob auf A gestimmt). Die Obertöne werden - je nach Fell und Klöppel - maximal die 4-fache Frequenz erreichen, vielleicht gibt es noch kleine höhere Anteile bis zur 8-fachen Grundfrequenz, aber doch nicht mehr! Woher sollen die denn kommen?

4-6kHz, da sind wir schon längst im Bereich vom Blech. Die Grundtöne und Oberwellenanteile werden auch hier immer wieder überschätzt, über 5kHz ist da nichts Relevantes mehr, jedenfalls nicht real gemessen.

Dass bei (Studio-) Aufnahmen und bei Mikrofonierung der Hochtonanteil oft gewaltig angehoben wird, das ist ein anderes Thema, aber so klingt ein "Schlagzeug natur" nicht.
__________________
Gruß
David


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Alt 27.10.2016, 08:22   #43
Svendrums
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Zitat:
Zitat von DAVID Beitrag anzeigen
Auch noch einmal mein Senf dazu:
Wenn man tiefe Töne möglichst modenfrei hören will, so bringt man einen Subwoofer so nahe wie möglich zum Hörplatz, nicht selten wird sogar darauf gesessen.
Ich habe das schon ein paar mal probiert und dazu auch Messungen gemacht. Das ist die einfachste Art, den Bass beim Hörplatz recht linear zu hören. Moden im Raum gibt es dann genauso, aber die spielen sich außerhalb der Hörzone ab.
Somit ist die Positionierung vom Subwoofer hinter dem Sofa eine ganz gute Lösung. "Herumkriechen" ist nicht mehr notwendig.


Das wäre mir neu. Der Grundton praktisch aller Bassdrums spielt sich um die 55Hz ab (grob auf A gestimmt). Die Obertöne werden - je nach Fell und Klöppel - maximal die 4-fache Frequenz erreichen, vielleicht gibt es noch kleine höhere Anteile bis zur 8-fachen Grundfrequenz, aber doch nicht mehr! Woher sollen die denn kommen?

4-6kHz, da sind wir schon längst im Bereich vom Blech. Die Grundtöne und Oberwellenanteile werden auch hier immer wieder überschätzt, über 5kHz ist da nichts Relevantes mehr, jedenfalls nicht real gemessen.

Dass bei (Studio-) Aufnahmen und bei Mikrofonierung der Hochtonanteil oft gewaltig angehoben wird, das ist ein anderes Thema, aber so klingt ein "Schlagzeug natur" nicht.
Bei einer typischen Abstimmung im Haevy Metal gibt's da einige Tricks. Unzwar , Klickpads welche zusätzlich vor den Beatern angebracht werden. Das Ergebnis davon ist ein lauter klickender Ton im Anschlag , im Metal die sogenannte Atack welche man mit einem blanken Klangfell meist nie hinbekommt. Zusätzlich benutze ich noch Holzbeater welche dem ganzen dass I-Tüpfelchen aufsetzt.

Ich muß ehrlich auch sagen das es nur ein Paar Hersteller schaffen ihr Klangfell so zu konzipieren das man mit ihnen auf die 55hz kommt .in der Regel schafft selbst ein Hersteller wie Remo meist nur den Spaß bis 70 hz runter und dann fällt die ganze Sache schlagartig runter. Und habe wirklich eine ganze Menge an Fellen ausprobiert.

MFG Svendrums
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Alt 27.10.2016, 08:46   #44
David
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Zitat:
Und habe wirklich eine ganze Menge an Fellen ausprobiert.
Glaube ich dir alles, ist bei unserem Schlagzeuger auch nicht anders, wenn der über das zu reden beginnt, ist Geduld angesagt.

Nur sollte man - wenn man es kann - auch Messungen anstellen, bevor man etwas behauptet.

Musikalisch betrachtet liegt die mittlere Tonhöhe des menschlichen (noch sehr guten!) Hörspektrums grob bei 650 Hz. Darunter gibt es viereinhalb Oktaven und darüber auch.

Ein Schlagzeug erzeugt "relavante" Töne von ca. 55Hz bis ca. 2.000Hz. Darüber hinaus geht es schon noch weiter, aber immer leiser werdend. Im Gefüge einer Band geht das dann aber unter.

Wenn man sich von diversen Liedern Spektralanalysen anschaut, sieht man, wie früh es schon bergab geht mit den hohen Tönen. Klar reichen die meisten Lieder bis ca. 15kHz, aber die liegen dann meist schon bei ca. Minus 30dB. Wer kann diese hohen und leisen Töne wirklich noch hören im Musikgeschehen?

Sorry für's off topic, ich will nur, dass wir bei der Realität bleiben.
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Gruß
David


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Alt 27.10.2016, 09:57   #45
longueval
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er hat schon recht

mehr körper in der tiefe bei 50Hz-60Hz oder mehr körper / bumms bei etwa 100 Hz mehr anschlag bei 2.5 kHz mehr klick bei 4 kHz

extrem hart eingestellt würde dann die spur

high-pass ab 35 hz / +12 db bei 60 hz / -9 db bei 400 hz / +13 db bei 2500 hz / +4,5 db bei 4 khz / Low-Pass bei 10 khz

dann schnalzt das ding auf der aufnahme/ bühne
dazu ein großmembranmikro knapp am fell

da ich kein metaller bin, mach ich das nie
wenn ich vorher vom kickbass geschrieben habe, so hab ich das gemeint, was lautsprechertechnisch im bass sich abspielt
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Geändert von longueval (27.10.2016 um 11:03 Uhr).
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