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Verstärker in Halbleiter-Technik Die Standard-Technologie

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Alt 04.04.2016, 07:50   #1
David
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Standard Wieder einmal: Thema Verstärker und deren Wichtigkeit

Von einem anderen Thread ausgelagert......

Deshalb sind ja verblindete Vergleiche so "verhasst" bei Leuten, die die Realität/Wahrheit nicht akzeptieren wollen/können. Es ist unakzeptabel für sie, dass sie nicht in der Lage sind, einen sündteuren Boliden (oder ihr sonst so geschätztes und bevorzugtes Gerät) in verblindetem Zustand von einem ganz billigen oder uralten unterscheiden zu können. Oder ein "fettes und teures" Kabel nicht von einer 30 Cent Beipackstrippe. Oder eben MP3 nicht von Hires/Lossless.

Die HiFi-Enthusiasten (meist sind sie technische Laien) glauben einfach alles das ihnen in der Medien und von den Händlern aufgeschwatzt wird und dann "hören" sie auch dass es so ist (egal ob besser oder schlechter). Richtig schlimm wird es, wenn sie diesen Unsinn dann noch weitergeben und andere Laien das ebenfalls glauben.

Die Musikwiedergabe ist eine rein physikalische Angelegenheit, die Naturgesetze dahinter gibt es (vermutlich) seit dem Urknall. Diesen Naturgesetzen ist es schnurzegal was die Werbeheinis versprechen und was davon geglaubt wird. Ebenso, wie teuer/billig oder schön/hässlich etwas ist, nur die Physik wird wirksam und die ist "absolut unbeugbar".

Allerdings: der Glaube kann Berge versetzen und wie man weiß ist der Mensch ein leicht zu beeinflussendes Wesen, das vor Vorurteilen nur so "strotzt". Dazu noch hat der Mensch ein grottenschlechtes Gehör (zum Glück ist es so, sonst könnten wir unter so katastrophalen Umständen wie im Wohnraum oder im Auto nie Musik genießen!) mit ganz schlechten Langzeit Merkfähigkeiten.
Alles das trägt dazu bei, dass die HiFi-Szene (noch immer) "funktioniert". Sie besteht aber zum Großteil aus Lug' und Trug'.

Das ist aber kein Grund, sich dieses Hobby vermiesen zu lassen! Es spricht auch nichts dagegen, sich nur aus Freude an der Sache "besondere" Geräte zu kaufen (habe ich auch immer gemacht und würde ich wieder machen), denn es schadet ja nicht (außer dem Geldbeutel/dem Kontostand) und tolle Haptik - bzw. das Wissen (oder nur die Überzeugung?) dass bei einem Gerät alles bestens ist, das vermittelt ein gutes Gefühl.

Beschäftigt man sich "ein Leben lang" mit der Musikwiedergabe und zwar so dass man auch dauernd hinterfragt (!!!), was nur mit technischem Verständnis, gutem physikalischen Basiswissen und verblindeten Vergleichen möglich ist, dann kommt man irgendwann einmal zu dem Punkt, wo einem klar wird, dass die "Hardware" ziemlich nebensächlich ist und - wenn schon - das Wichtigste davon die Lautsprecher sind.
Das "Eigentliche" ist aber (Wiederholung die gefühlte Millionste).....siehe meine Wichigkeitsskala. "Krankt" es bei den oben angeführten Punkten, hilft es gar nichts, die weiter unten angeführten Punkte hoch zu treiben (Kettengedanke, die ganze Kette ist immer nur so stark wie das schwächste Glied davon), weil sie in der Praxis gar nicht zum Tragen kommen.

So, das war mein Wort zum Sonntagmorgen.
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David


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Alt 04.04.2016, 11:10   #2
DIN-HiFi
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Standard AW: Kompakt-Anlage oder Verstärker getrennt? Ratschläge gesucht

Eigentlich hatte ich schon immer mal die Frage, weshalb eine gehobene Ausstattung bei Verstärkern nur bei den leistungsstärkeren Modellen zu finden ist. In den meisten Fällen reicht eine geringe(re) Leistung aus. Ist es nur deswegen, damit ein preiswerter Verstärker auch preiswert bleiben kann? Natürlich kann es ähnlich wie bei PCs fertigungsbedingt kein Baukastensystem geben.

Geändert von DIN-HiFi (04.04.2016 um 11:24 Uhr).
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Alt 04.04.2016, 14:46   #3
David
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Standard AW: Kompakt-Anlage oder Verstärker getrennt? Ratschläge gesucht

Es gibt billige und teuere Geräte, die sowohl "überausgestattet" sind, als auch billige und teuere, die ganz puristisch gehalten sind. Mir gefallen die eher puristischen besser, aber das ist Geschmacksache.
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David


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Alt 04.04.2016, 22:24   #4
DIN-HiFi
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Standard AW: Kompakt-Anlage oder Verstärker getrennt? Ratschläge gesucht

Es ist dann aber nicht so, dass - wenn es denn nun so wäre - bei gleichem Preis die puristischen Verstärker einen Tick besser wären als die vollausgestatteten, da bei den vollausgestatteten verstärkern an anderer Stelle gespart wird, angenommen diese haben eine vergleichbare Leistung? Als anderes Beispiel fallen mir da die Project Plattenspieler (puristisch, sehr gutes Preis / Leistungsverhältnis)) ein.

Geändert von DIN-HiFi (04.04.2016 um 22:53 Uhr).
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Alt 05.04.2016, 08:02   #5
David
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Standard AW: Kompakt-Anlage oder Verstärker getrennt? Ratschläge gesucht

Zitat:
Es ist dann aber nicht so, dass - wenn es denn nun so wäre - bei gleichem Preis die puristischen Verstärker einen Tick besser wären als die vollausgestatteten, da bei den vollausgestatteten verstärkern an anderer Stelle gespart wird, angenommen diese haben eine vergleichbare Leistung?
Nein, weil der Preis ja nicht nur daher kommt. Wie auch bei Lautsprechern ist das teuerste daran das Gehäuse und nicht die darin verbaute Technik (nur bei Studiomonitoren ist es meist anders).

Man kann auch alles recht billig machen (mit billigen Bauteilen), aber ebenso "technisch edel" und weitgehend kompromisslos.

Kurzum: Ausstattung und Preis haben praktisch nichts miteinander zu tun.

Bestes Beispiel um bei Verstärkern zu bleiben: ein (jetzt nur beispielsweise) Marantz um ca. 600 Euro ist in der Praxis um nichts schlechter als ein Accuphase um den zehnfachen Preis. Sogar die Ausstattung ist fast gleich (beim Accuphase muss man sogar noch den Phonovorverstärker als Einschub extra kaufen).

Sieht man sich beide Geräte genauer an (auch innen!) versteht man warum es so ist (naja, so ganz auch nicht.....).
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David


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Alt 05.04.2016, 08:20   #6
DIN-HiFi
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Standard AW: Kompakt-Anlage oder Verstärker getrennt? Ratschläge gesucht

Danke für die Erklärung. Welchen Irrtümern man so aufsitzen kann! Welchen Marantz meinst Du zum Beispiel im Vergleich zum Accuphase? Accuphase erinnert mich an den Link von Dipol Audio zu den Burmester Videos.

Geändert von DIN-HiFi (05.04.2016 um 08:37 Uhr).
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Alt 05.04.2016, 10:59   #7
David
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Die beiden sind gut vergleichbar:

Marantz: http://www.marantz.de/de/products/pa...oductid=pm7005

Accuphase: http://www.accuphase.com/model/e-370.html

Oder der kleinere: http://www.accuphase.com/model/e-260.html
Oder der größere: http://www.accuphase.com/model/e-470.html
Das sind schon beeindruckende Vollverstärker, vor allem wegen ihrer Machart.

Klanglich ist der Marantz (sogar die kleineren Modelle von denen) um nichts schlechter. Warum auch? Auch er macht keine Fehler.
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Alt 05.04.2016, 11:19   #8
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Warum fällt mir bei Accuphase immer Apple ein ?
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Katzen verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör. Der Frequenzbereich geht hierbei bis etwa 65.000 Hz, was den des Menschen um mehr als das Dreifache übersteigt.

Das Ohr des Hundes ist hoch entwickelt. Es kann höhere Frequenzen wahrnehmen als das des Menschen.
Die beweglichen Ohrmuscheln des Hundes lassen ihn Geräuschquellen zudem besser dreidimensional orten, als ein es Mensch könnte.

Volldigitales, remasterndes Mahagoni-Holzohr !

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Alt 05.04.2016, 11:54   #9
David
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Zitat:
Zitat von Mrwarpi o Beitrag anzeigen
Warum fällt mir bei Accuphase immer Apple ein ?
Da könnte man jetzt auch Burmester nennen und überhaupt alle hochpreisigen HiFi-Produkte.
Qualität hat ihren Preis, auch wenn diese in vielen Fällen gar nicht notwendig wäre.
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Alt 05.04.2016, 15:47   #10
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.... dass kann heute eine moderne Kompakt-Anlage:

http://ta-hifi.de/index.php?id=589
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Alt 05.04.2016, 17:15   #11
David
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Zitat:
Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
.... dass kann heute eine moderne Kompakt-Anlage:

http://ta-hifi.de/index.php?id=589
Ja, aber um welchen Preis?
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Alt 05.04.2016, 17:19   #12
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Zitat:
Zitat von DAVID Beitrag anzeigen
Danke für die Links. Der Marantz kostet 800€, beim Accuphase sieht man bei den Händlerangaben zum Preis nur eine Telefonnummer. Der teure besticht durch sein Äußeres, vor allem die schönen VU Anzeigen. Aber gerade bei einem Verstärker brauche ich die gerade nicht, denn was will ich durch diese erreichen? Das Innere sieht sehr schön aus auch mit der gelungenen Produktbeschreibung http://www.hifi-im-hinterhof.de/medi...schreibung.pdf Leider hat er keinen Magneteingang, aber welcher Accuphase Benutzer würde denn schon nur das Einstiegsmodell der Project Phono Box dort anschließen? Als wirklichen Nachteil lese ich beim Accuphase, dass bei der Loudnessfunktion nur die Bässe angehoben werden und nicht gehörrichtig die Höhen auch - der Marantz hat da wenigstens ehrlicherweise gar keinen Schalter. Immer wieder kann man von separaten Kopfhörerverstärkern in Vollverstärkern lesen, wie es auch bei Rinres Neuerwerb der Fall ist. Bringt so etwas klanglich etwas?

Edit: Das Einstiegsmodell der Project Phono Box ist ein gutes Teil. Ob es bei Rinres Onkyo Vollverstärker mit eingebautem Magnetvorverstärker etwas bringt bliebe zu spekulieren, denn das würde dann heißen dass am eingebauten auf Kosten des Klangs gespart wurde. Ich denke aber dass das Magnetsystem seines späteren Plattenspielers die wichtigere Komponente ist, da ein Schallwandler.

Edit: Der Onkyo hat einen A-bewerteten Rauschabstand von 78 dB (weitestens über der DIN-HiFi Norm, besser als jede Schallplatte), die Phono Box E ist mit 88 dB nochmals 10 besser kostet 69€, die Record Box E hat sogar 94 dB kostet 99€ mit der kann man den Spieler direkt an PC ohne Line Eingang anschließen zum Digitalisieren. Habe mal die TD meines 16 Jahre alten dicken Koffers angesehen und dort entdeckt, dass dessen Phonoeingang für MM Systeme sogar 92 dB hat. "Hören" tut man diese Dinge allerdings bei der Musikwiedergabe nicht, auch nicht beim Onkyo mit seinen "nur" 78 dB. Irgendwie habe ich allerdings so das Gefühl, dass die eingebauten Phonoeingänge vor 15 Jahren noch besser waren.

Geändert von DIN-HiFi (05.04.2016 um 18:40 Uhr).
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Alt 05.04.2016, 18:14   #13
David
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Zitat:
....vor allem die schönen VU Anzeigen. Aber gerade bei einem Verstärker brauche ich die gerade nicht, denn was will ich durch diese erreichen?
Da stimme ich dir zu. Was man damit beobachten kann, ist der üblicher Weise sehr geringe Leistungsbedarf von Lautsprechern bei "Zimmerlautstärke". Aber man sieht auch, wie dieser schnell ansteigen kann bei relativ geringer Lautstärkeerhöhung.

Zitat:
Leider hat er keinen Magneteingang
Zumindest ich will so etwas gar nicht dabei haben (als Purist) und sollte ich es brauchen, dann würde ich ein externes Modul dazu nehmen. Ich hätte auch keine Scheu davor, eine Project-Phonobox vor einen Accuphase zu schalten, denn die ist gut genüg für (geschätzt) 98% aller Tonabnehmer und Aufnahmen.

Zitat:
.....dass bei der Loudnessfunktion nur die Bässe angehoben werden
Das hat Accuphase immer schon so gemacht. Sehe ich auch als ausreichend an (kann man geteilter Meinung sein).

Zitat:
Immer wieder kann man von separaten Kopfhörerverstärkern in Vollverstärkern lesen, wie es auch bei Rinres Neuerwerb der Fall ist. Bringt so etwas klanglich etwas?
Theoretisch ja - praktisch "naja"! In der Herstellung kostet so etwas übrigens "fast nichts", wenn sowieso schon eine Stromversorgung vorhanden ist.
Eine dynamische Kopfhörerkapsel hat schon "in sich" eine gute Bedämpfung (letztlich auch wegen der sehr leichten Membran), da muss ein Verstärker nicht noch einmal "nachhelfen".
Es werden aber durch die übliche Verwendung von Serienwiderständen an den LS-Ausgängen lineare Verzerrungen entstehen (bitte nicht mit "Klirr" verwechseln!), die das Klangbild verändern (wie bei Verwendung eines Röhrenverstärkers). Wenn man aber wieder in Betracht zieht, dass praktisch alle Aufnahmen nicht für Kopfhörer produziert werden, ist das auch schon egal und es zählt wieder einmal das was gefällt.
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Gruß
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Alt 05.04.2016, 19:54   #14
Mrwarpi o
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Aus der Accuphase - Beschreibung :

High Carbon" Isolatorfüße aus Gusseisen mit hohem Karbongehalt sorgen für noch besseren Klang ....

Ähh ... Schwarzer Temperguss
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Katzen verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör. Der Frequenzbereich geht hierbei bis etwa 65.000 Hz, was den des Menschen um mehr als das Dreifache übersteigt.

Das Ohr des Hundes ist hoch entwickelt. Es kann höhere Frequenzen wahrnehmen als das des Menschen.
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Alt 05.04.2016, 20:07   #15
DIN-HiFi
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Jaaaaaa, das hast Du schön hersusgelesen. Man bekommt den Eindruck als wäre es ein Plattenspieler und der Trittschall beim Verstärker das Problem. Wie David geschrieben hatte das teuerste ist das Gehäuse. Wusste ich bisher auch nicht. Gerne wird bei Verstärkern auch geschrieben von einer Verwindungssteifigkeit durch wabenförmige Kühlkörper oder so.
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