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Verstärker in Röhren-Technik Auch Hybrid-Geräte

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Alt 29.01.2016, 08:54   #1
oliversum
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Standard Röhrenverstärker gesucht

Hallo

Ich möchte gerne meinen alten Vincent ersetzen, hab mir soeben ein Paar Piega Classic 40.2 gegönnt.

Habe einen Ayon bzw den Octave V40 ins Auge gefasst. Nun meine Frage hat irgendwer Erfahrungen mit den Geräten und gibt's im Raum Niederösterreich bzw Wien Händler dafür?

Vielen Dank schon mal
Grüße Oliver
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Alt 29.01.2016, 15:54   #2
Reno Barth
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Standard AW: Röhrenverstärker gesucht

Zitat:
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hab mir soeben ein Paar Piega Classic 40.2 gegönnt.
Hallo Oliver,

nach meinen Erfahrungen mit Piega (die Classic 40.2 kenn ich nicht) sind die keine ganz leichte Last für Röhrenverstärker. Ich würde den Verstärker also unbedingt mit deinen LS probieren, bevor du ihn kaufst. Grundsätzlich wirst du für die Piega einen eher laststabilen Amp brauchen. Der Octave sollte dem schon entsprechen.

wenn's was gebrauchtes sein darf: bei einem Händler in Amstetten sollte ein EAR/Yoshino 899 stehen. Der stammt aus dem Nachlass eines meiner langjährigen Kunden. Sollte das Gerät noch da sein: meine uneingeschränkte Empfehlung.

lg
reno
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Alt 29.01.2016, 16:51   #3
oliversum
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Standard AW: Röhrenverstärker gesucht

Danke für die schnelle Antwort, ja Probe hören will,ich auf jedenfall, darum auch die Frage nach Händlern, gebraucht wäre eine tolle Sache. Muss auch nicht sofort sein.
Dann sind wir schon bei einem Thema, woran erkenne ich ob die LS eine leichte Last sind oder nicht?

Empfindlichkeit 93db/W/m
Impedanz 4 Ohm

Lg Oliver
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Alt 29.01.2016, 22:06   #4
longueval
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Standard AW: Röhrenverstärker gesucht

2 !/2 wege, da geht die impedanz im bass in die knie, muss nicht sein, aber kann schwierig sein für einen röhrenamp. aber ich bin schon still, da kennen sich andere sicher besser aus.
__________________
ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)
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Alt 29.01.2016, 22:51   #5
oliversum
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Standard AW: Röhrenverstärker gesucht

Ah ok, danke gut zu wissen. Vielleicht kann mich da jemand genauer aufklären?

Octave gibt beim V40 an das der ein Zusammenbruch auf 2 Ohm ohne weiteres wegsteckt.
Der hat's mir auch iwie angetan. Mal sehen ob ich den wo probehören kann.
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Alt 01.02.2016, 11:45   #6
armin75
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Standard AW: Röhrenverstärker gesucht

Was ist mit den wasami verstaerkern: www.wasami.at
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Alt 01.02.2016, 15:33   #7
oliversum
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Standard AW: Röhrenverstärker gesucht

Erstmal vielen dank für die Empfehlung, hab ich natürlich schon durchstöbert.

Ich kann mich halt optisch mit den Wasami's nicht anfreunden.
Und das spielt für mich halt auch mit.
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Alt 01.02.2016, 18:12   #8
armin75
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Standard AW: Röhrenverstärker gesucht

Verstehe ich, mir war der MC13S am liebsten und den gibt es leider nimmer :-)
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Alt 02.02.2016, 16:06   #9
dipol-audio
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Standard AW: Röhrenverstärker gesucht

Zitat:
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Hallo

Ich möchte gerne meinen alten Vincent ersetzen, hab mir soeben ein Paar Piega Classic 40.2 gegönnt.
Hallo Oliver,

die Impedanzkurve der Piega verlangt m.E. nach einer vernünftigen "Transe" als Endstufe mit einem möglichst hohen Dämpfungsfaktor ...

Ich persönlich würde mich hier erst "nachgiebiger" zeigen, wenn es eine Impedanzkompensation für den LS gäbe, welche die Impedanzschwankungen wenigstens zw. 100Hz und ca. 4Khz (u.a. also auch im Übernahmebereich zum HT) kompensiert oder merklich abmildert.

Es wäre für den Hersteller evt. eine Option, dies für "Röhrenfans" anzubieten, wahrscheinlich ist dafür jedoch die Zielgruppe zu klein, so daß die meisten passiven Mehrwege LS gewisse Impedanzschwankungen in Kauf nehmen.

(ansonsten Zustimmung zu Reno's Post #2: Ein Röhrenverstärker kann hier m.E. nicht unabhängig vom LS ausgesucht werden ...)

Selbst mit einer Impedanzkompensation wären dann noch Röhrenverstärker mit geringem Ausgangswiderstand gefragt.

Für den LS selbst ist sein Impedanzverlauf kein Problem "an sich", aber man sollte es sich m.E. nicht "extra schwer" machen - für einen verfärbungsarmen Klang - durch die Verstärkerwahl ...


In der PDF Datei unten findet man eine Impedanzkurve des LS:
http://www.in-akustik.de/fileadmin/u...14_160_163.pdf
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Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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Alt 02.02.2016, 18:01   #10
dipol-audio
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Zitat:
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Habe einen Ayon bzw den Octave V40 ins Auge gefasst.

Zum Oktave V40 SE in Zusammenhang mit Deinen LS ...


Messbericht aus Stereophile (Zitat):

"
The output impedance is specified as 2 ohms; however, the measured impedance was significantly higher than this, at 3.3 ohms at 20Hz, 4.3 ohms at 1kHz, and 3.8 ohms at 20kHz. I was surprised that these measured impedances were not lowered by the Black Box.
With these high output-impedance values, the variation in frequency response with our standard simulated loudspeaker, resulting from the Ohm's law interaction between the amplifier's output impedance and the manner in which the load impedance varies with frequency, reached ±2.1dB (fig.1, gray trace).

Read more at http://www.stereophile.com/content/o...tPMVABgpjlO.99
"

Link zum zitierten Bericht:
http://www.stereophile.com/content/o...EcKL0L6HGPa.97


Um es kurz zu machen:

Du verbrennst Dein Geld für eine Kombination, die zusammen nicht funktioniert.

Selbst mit rel. instabilen/"weichen" Transistorverstärkern kommen selten Schwankungen der Ausgangsspannung von mehr als +/- 0.5dB im Hörfrequenzbereich zustande, wenn z.B. "Stereophile" mit der "simulierten Lautspecher Impedanz" misst. Bei diesem Amp waren es +/- 2,1dB.

Dazu hast Du einen LS angeschafft, der den Effekt eher noch gegenüber der Stereophile-Messung verschärfen wird, als ihn abzumildern.

Von meiner Seite daher kein Verständnis und ein dringendes Abraten, zumal der LS auch noch unterhalb 100Hz eine rel. Betonung im Tiefton hat, die bereits mit üblichen Verstärkern erheblich ist und durch einen derartigen Betrieb sich in Relation noch verstärken wird (-> D.h. die Balance zw. mittlerem und oberem Bass bzw. dem Mittelton ist dann noch mehr gefährdet.)

Wenn Du diese Kombination unbedingt entgegen jeder elektroakustisch begründeten Qualitätsvorstellung betreiben willst - weil sie Dir z.B. optisch gefällt - dann kannst Du gleich ein "Raumkorrektursystem" dazu verwenden, um das Ganze auf digitalem Weg einigermaßen "gerade" zu ziehen: Hier ist dann "Verstärker/Lautsprecherkorrektur" angesagt, das ist kein Scherz.

Jetzt ist aber der Röhrenfan oft kein Fan von "Digital Audio" und "DRC"-Produkten ...
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Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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Alt 02.02.2016, 18:19   #11
oliversum
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Standard AW: Röhrenverstärker gesucht

Danke für die sehr ausführliche mir teils unverständliche Antwort 😉

Also ich werde nicht gleich loslaufen und einen neuen Verstärker kaufen, darum auch meine Frage. Dann werd ich mal nach einer "vernünftigen Transe" Ausschau halten.
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Alt 02.02.2016, 18:32   #12
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@Oliver:

Ich wollte Dir nicht den Spaß verderben, aber bei offensichtlich ungünstigen Kombinationen, die dazu auch noch recht "hochpreisig" sind - hier ist es m.E. ein "technischer Extremfall" - ist ein Forum auch dazu da, nötigenfalls die Alarmglocke zu läuten, wenn jemand mit etwas Sachkenntnis so was mitbekommt.

Es gibt in diesem konkreten Fall Class-D Verstärker für unter 300 Euro, mit denen Du besser hören kannst ...

Der flache Impedanzverlauf der Piega im obersten Hochton - durch das Bändchen bedingt praktisch keine Schwingspuleninduktivität - dürfte sogar eine Kombination mit einigen ("Allerwelts-") Class-D Verstärkern ermöglichen, die nichtmal über ausgesuchte Impedanzunempfindlichkeit im obersten Hochton verfügen, sondern nur über rein passive Rekonstruktionsfilter.
(Das ist sonst oft ein Problem mit schwankenden/hohen Impedanzen von LS im obersten Hochton, wenn derartige Amps eingesetzt werden.).

Bevor ich z.B. 6K für einen Verstärker ausgebe, nehme ich z.B. erstmal einen kleinen geeigneten "T-Amp" für 1/20 (?) der Summe und höre mich mal (in LS und Raum) rein. Ein teurerer Verstärker müsste mich dann (am besten zuhause) im unmittelbaren Vergleich - ohne jedwede Zeifel und über mehrere Musikgenres - überzeugen oder wenigstens bei gleicher gefühlter Qualität "lauter" gehen ...

(Hinweis auf Blindvergleich, gleiche Pegel usw. lasse ich jetzt mal weg ... man fühlt sich ja dadurch sehr leicht "abgetörnt" ... )
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Alt 02.02.2016, 18:58   #13
oliversum
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Nicht falsch verstehen, wie du sagst deshalb stelle ich ja meine Frage hier.
Spaß nimmt mir keiner so schnell. Bin sehr dankbar für die Warnung.

Aber bin halt nicht so tief in der Materie und kann den Details deiner Aussagen oft nicht folgen. Würd auch nichts ohne Probe hören kaufen, aber zum eingrenzen sind Foren ja absolut super. Wie man sieht😉
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Alt 02.02.2016, 19:00   #14
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@Oliver: Alles klar. Viel Spaß noch und lass' uns teilhaben, wie's weitergeht, wenn Du magst .



Evt. noch als Ergänzung ...

Die Überlegungen zu Verstärkern mit hohen Innenwiderständen oder besser "Ausgangsimpedanzen" beruhen auf dem Konzept der Klemmenspannung:

https://de.wikipedia.org/wiki/Klemmenspannung

D.h. eine Spannungsquelle mit zu hohem Innenwiderstand kann bei hohem entnommenem Strom die Spannung an den Klemmen des Verbrauchers (der "Last") nicht hinreichend konstant halten.

Wenn der aufgenommene Strom eines Verbrauchers über der Frequenz stark schwankt - bei LS mit unruhigem Impedanzverlauf - dann schwankt auch die Spannung an den LS Eingangsklemmen mit der Frequenz, wenn der Innenwiderstand des Verstärkers zu hoch ist.

Diese Klemmenspannung soll aber konstant (frequenzunabhängig) sein, denn gute LS werden allgemein für einen ausgewogenen Schalldruck-Frequenzgang bei konstanter Eingangsspannung ausgelegt (Spannungssteuerung). Dabei ist der Schalldruck des LS der Eingangsspannung proportional. Spannungssteuerung ist dabei eine "Konvention" in der HiFi Technik, d.h. "ohne weitere Ansage" haben sich alle daran zu halten, die einwandfrei "interoperable" Geräte bauen wollen (*).

Ein LS mit unruhigem Impedanzverlauf und ein Verstärker mit hoher Ausgangsimpedanz (die z.B. nicht mindestens eine Größenordnung kleiner als die Lastimpedanz des LS ist) sind in Kombination nicht mehr zu einwandfreier Spannungssteuerung in der Lage:

Damit prägt sich der Impedanzverlauf des jeweiligen LS in "umgekehrter Form" dem Amplitudenfrequenzgang der Verstärker-/LS Kombination auf, was unvereinbar mit einer unverfärbten Wiedergabe ist.

Soweit eine "ungefähre verbale Beschreibung", worum es hier ging ...

Insbesondere viele Röhrenverstärker - jedoch nicht nur sie - haben eine hohe Ausgangsimpedanz und wären daher ganz besonders auf LS mit konstanter (Last-) Impedanz oder zumindest "sanft über der Frequenz verlaufender" Impedanzkurve angewiesen.

Einen "Rabauken LS" bezüglich der Impedanz (hohe Schwankungen, niedrige Werte kommen in der Impedanzkurve vor) kann man daher sinnvoll nur mit einem sehr stabilen Verstärker kombinieren, der selbst eine geringe Ausgangsimpedanz hat.

___________

(*) Würde jemand z.B. innerhalb des Gehäuses eines Aktiv LS abweichend eine "Stromsteuerung" zwischen eingebauter Endstufe und z.B. einem Hochtöner implementieren, so wäre dies gleichgültig, solange der Aktiv-LS als Gesamtsystem an seinen Eingängen (für analogen Vorverstärker oder Digitalsignal) wieder "Spannungssteuerung" realisiert und somit die Schnittstellenkonvention einhält ...

Interoperabilität ist bei technischen Geräten eine Eigenschaft, die an Schnittstellen festgemacht wird. Ein Gerät mit nur eingeschränkt interoperabler Schnittstelle ist im technischen Sinne ein problematisches Gerät, u.a. weil der Anwender dazu gezwungen wird, sich mit technischen Eigenschaften und deren Effekten aud die Funktion auseindanderzusetzen, die ihn in der Regel (und ursprünglich) gar nicht interessieren oder interessieren sollen:

So wie hier ...
__________________
Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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Alt 31.03.2017, 17:27   #15
Sascha
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Hallo
Könnte einen Scott Type 99D mono (uralt) ab 100 euro erbieten.

Nun wer weiss was zu diesem Gerät mit 6 Röhren


3x 12AX7
2x6L6GB
1xSU46X

Vielen Dank für
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