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Alt 24.01.2016, 16:09   #16
longueval
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longueval befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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ich würde das für grob vereinfachend halten

das wäre so, als würde ich behaupten, bei sacd wird künstlich aufgeplustert und dem kunden das gleiche noch einmal auf ohr gedrückt unter schamlosem abcashen.

und jetzt noch einmal mit high res.

ich halte das leid der kunden dabei für deppensteuer.
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Geändert von longueval (24.01.2016 um 16:14 Uhr).
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Alt 24.01.2016, 16:44   #17
ruedi01
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...ist es nicht im Grunde genau so?

Die theoretische klangliche Überlegenheit der HiRes Formate spielt sich in akustischen Bereichen ab, die außerhalb der menschlichen Hörschwelle liegen (Rauschpegel, Frequenzgang).

Der nutzbare Vorteil von Formaten wie SACD und DVD-Audio liegt darin, dass sie mehrkanalfähig sind. Ob man das zum Musikgenuss braucht bzw. ob das gegenüber Stereo einen Vorteil bringt, muss jeder für sich entscheiden.

Bei der Dark Side of the Moon von Pink Floyd, die ja von Anfang an in Mehrkanaltechnik (analoge Quadrofonie) produziert worden ist, wegen der Unzulänglichkeiten analoger Technik aber nur unzureichend funktioniert hat, hat das schon seinen Reiz.

Gruß

RD
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Alt 24.01.2016, 17:50   #18
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Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen
ich würde das für grob vereinfachend halten

das wäre so, als würde ich behaupten, bei sacd wird künstlich aufgeplustert und dem kunden das gleiche noch einmal auf ohr gedrückt unter schamlosem abcashen.

und jetzt noch einmal mit high res.

ich halte das leid der kunden dabei für deppensteuer.
... kann so sein, muss aber nicht zwangsläufig.

Beispiel Deep Purple.
Bei 2 Konzerten in Japan wurden 2 Masterbänder erstellt, 1 x Multikanal, 1 x Stereo, beide Versionen jeweils in Dolby True HD und DTS HD Master, 24 Bit/96 kHz, auf Blu-ray.

Ich habe auch eine Jubiläums-CD mit fast allen Titel drauf, aber die Blu-ray ist etwas Besonderes. Im ersten Moment unterscheidet sich Multi nicht von Stereo, aber dann fällt auf, dass die Instrumente auf der Bühne plastischer abgebildet werden.
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Alt 24.01.2016, 18:19   #19
longueval
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ja
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Alt 26.01.2016, 19:07   #20
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Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen
128 ist meiner pers. meinung nach grenzwertig, über 200 kann Ich das nicht mehr vom original unterscheiden, darunter bild ich mir ein, ich hörs im ausklingen und in den hallfahnen.
insofern bist du mit 256 schon auf der sicheren seite.

zum bandrauschen
http://www.pc-magazin.de/ratgeber/an...n-1248922.html
Danke für den interessanten Link. Dort stand allerdings etwas, das ich für nicht richtig halte:

"Dolby HXpro hatte keine Rauschunterdrückungsfunktion. Es verbesserte ausschließlich die Dynamik und kann auch ohne Encoding auf Kassettendecks wiedergegeben werden."

Edit: Bei Tapedecks konnte man teilweise die von Bang und Olufsen entwickelte Headroom Extension auch getrennt von verschiedenen Dolby Arten schalten, meist was es zuletzt in der Kombination Dolby B/C HxPro mit oder ohne Multiplexfilter (für UKW-Aufnahmen). Dolby S war auch abspielbar auf Kassettendecks ohne Dolby System.

Geändert von DIN-HiFi (26.01.2016 um 19:19 Uhr).
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Alt 26.01.2016, 19:34   #21
longueval
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zu dem "plastischer" ein hinweis

damit

http://www.thomann.de/at/spl_9739_mk..._vitalizer.htm

gelingt das immer
da steht, was es macht

http://spl.info/de/produkte/processi...ebersicht.html

eigentlich spricht wenig dagegen, sich sowas anzuschaffen und mal damit herumzuspielen, vielleicht ein augenöffner, warum manches plötzlich SOOOO klingt

gibts übrigens von der firma auch als plug in

aber eine super marketingidee, ich lass das mal da durch und verkauf es nocheinmal und teurer

es ist manchmal so trivial, wie sowas von sowas kommt
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Alt 26.01.2016, 20:11   #22
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Mir persönlich reicht die CD Standard Qualität mehr als genug, die überschreitet bereits das menschliche Hörvermögen. Und wenn man schon über nicht (oder anscheinend doch hörbare) Klangunterschiede elektronischer Komponenten spricht, dann ziehe ich persönlich eine Standard CD Aufnahme in einem 20 Jahre alten oder auch neuem CD Player einem DVD- oder Blu-Ray Player vor, geht dort doch alle Konstruktion in den Klang.

Bei der SACD wird natürlich nichts dazuerfunden oder aufgeplustert, nur ist es eben unhörbar. Das PCM-Format hat mit einer Abtastfrequenz von 44 Khz und nach dem Shannonschen Abtasttheorem eine theoretisch maximale Frequenzgrenze von 22 Khz, welche in den Playern noch etwas reduziert wird. Auf der Seite Hifi-Aktiv steht, dass sich ein junger Hörer bereits mit 18 Khz begnügen muss. Diese Aussage deckt sich mit der Angabe von Jean Pütz in seinem Ende der 70er Jahre erschienenen Buch "HiFi, Ultraschall und Lärm", dass sich die obere Hörgrenze pro 10 Jahre Lebensalter im statistischen Mittel um 2 Khz nach unten verlagert. Davon bin auch ich betroffen, denn bei Röhrenfernsehern höre ich diesen hohen Pfeifton nicht mehr. Sehr beruhigt hat mich die Aussage von Herrn Messinger, dass der Verlust der Hörfähigkeit über 10 Khz nicht wirklich schlimm ist im Kapitel "Bitte noch mehr, bzw. weniger". Bin mit diesen Seiten noch lange nicht durch.

Selbst wenn eine PCM Aufnahme mit nur 13 Bit Quantisierung gemacht würde, was theoretischen 80 dB Dynamik entsprechen aber nur etwa einem Achtel der Dateigröße, so wäre mir das bereits mehr als ausreichend, selbst wenn man für die Praxis vom theoretischen Dynamikwert noch eine ganze Portion abziehen würde.

Ich bin in dieser Hinsicht vielleicht zu genügsam, aber mir reicht es so aus im unteren HiFi Bereich.

Edit: Meine Schallplatten habe ich aus dem PCM-Format deshalb ins 256er MP3 Format mit fester Datenrate gebracht, da nicht alle Player auch eine variable unterstützen. Wichtig ist halt nur, dass man nach Möglichkeit das Original behält.

Edit: Ich vertrete ebenfalls die Meinung, dass zunächst die Schallwandler das Allerwichtigste sind, bei Lautsprechern natürlich besonders die Raumakustik. Bei offenen Kopfhörern ist die Impedanz des Raumes, in dem man sitzt, meinem Empfinden nach zu vernachlässigen, keinesfalls aber aber bei Kunstkopfaufnahmen. Der Klangunterschied bei Schallwandlern und Raumakustik lässt die elektronischen Differenzen als sehr klein erscheinen.

Geändert von DIN-HiFi (26.01.2016 um 21:12 Uhr).
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Alt 26.01.2016, 20:23   #23
longueval
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sacd ist dann anders, wenn neu gemastert wird ... so war das gemeint. beim mastering lässt sich einiges ändern, noch mehr beim runtermischen, das hab ich mit aufplustern gemeint.
1:1 einfach von der cd zu übernehmen, macht natürlich keinen unterschied.
wenn man genauer hinschaut, sind sacds oft noch mehr gegen die ziegelmauer gefahren.
lauter ist besser, besonders im pop bereich.

https://www.soundonsound.com/sos/sep...s/loudness.htm

was auch noch dazu kommen kann ist mehrkanal, aber das ist wieder eine andere geschichte.
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Alt 26.01.2016, 21:19   #24
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Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
Der nutzbare Vorteil von Formaten wie SACD und DVD-Audio liegt darin, dass sie mehrkanalfähig sind. Ob man das zum Musikgenuss braucht bzw. ob das gegenüber Stereo einen Vorteil bringt, muss jeder für sich entscheiden.
Schlecht ist es nicht, aber die Kosten dafür müssen enorm sein wenn man die gleiche Qualität haben möchte.
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Alt 26.01.2016, 21:30   #25
longueval
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wieso?
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Alt 26.01.2016, 23:12   #26
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Weil man dann ja viel mehr Lautsprecher benötigt.
Edit: als nur zwei Stück bei einer Stereoanlage

Geändert von DIN-HiFi (26.01.2016 um 23:32 Uhr).
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Alt 27.01.2016, 13:38   #27
longueval
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achso, ich dachte an matering
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Alt 28.01.2016, 06:15   #28
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Standard Der Große Kabel-Bluff

Bezüglich der Seite HiFi Aktiv "Der Große Kabel-Bluff" möchte ich hier eine Frage stellen:

In diesem interessanten Kapitel kann man von einer maximalen Stromdichte von 6 Ampere je Quadratmillimeter Lautsprecherkabelquerschnitt ausgehen (1 Watt, 0,6 Ampere Stromfluss, Kabelquerschnitt 0,1 mm)?
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Alt 28.01.2016, 09:03   #29
ruedi01
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Zitat:
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Weil man dann ja viel mehr Lautsprecher benötigt.
Edit: als nur zwei Stück bei einer Stereoanlage
Na ja, drei gute Lautsprecher mehr kosten jetzt nicht soo viel und für hinten kann man kleinere LS der gleichen Serie nehmen. Die Elektronik ist ohnehin relativ günstig zu haben.

Gruß

RD
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Alt 28.01.2016, 09:07   #30
David
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Die richtige oder notwendige Dimensionierung von Lautsprecherkabeln ist insofern schwer festzulegen, weil die Länge und der akzeptierte Spannungsabfall dabei eine Rolle spielen. Auch ist es nicht egal, ob es sich um solide Kabel oder um Litzenkabel handelt.

Die Angaben in meiner HP also bitte nur als Richtwert nehmen.

Beim Haushaltsstrom sind für 1,0qmm Kabelquerschnitt bis zu 19 Ampere (solides Kabel) bzw. 15 Ampere (Litzenkabel) zugelassen. Dabei wird auch davon ausgegangen, dass die Kabel warm werden.
__________________
Gruß
David


Erst wenn man begriffen hat, dass Raumakustik, Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger sind als die Anlage selbst, hat man die Audiowiedergabe verstanden.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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