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Audiophiles Hören, Hörpsychologie Persönliche Hörgewohnheiten und Hörsituationen

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Alt 24.01.2014, 12:49   #31
Babak
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Hallo

Zitat:
Zitat von Stax Beitrag anzeigen
... als ich mein Haus plante, befiel mich kurz die wahnsinnige Idee, das Wohnzimmer fünfeckig mit abfallender Decke zu gestalten. Stehende Wellen hätten dann fast keine Wirkung.
Auch dieser Raum bildet Moden aus, auch da wird es Maxima und Minima geben.
In einem quaderförmigen Raum sind sie nur viel einfacher zu berechnen.

Dei abweichenden Formen ist es einfacher, sie auszumessen.


Zitat:
Zitat von Stax Beitrag anzeigen
Und so bin ich froh und glücklich, dass meine Anlage das Musikgeschehen so wieder gibt, wie es mir gefällt.
und
Zitat:
Zitat von Pinzga Beitrag anzeigen
Und meiner Meinung nach gibt es kein richtig oder falsch sondern nur : Gefällt oder Gefällt nicht !
Genau so sehe ich es auch.



LG
Babak
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“The problem with today’s world is that everyone believes they have the right to express their opinion AND have others listen to it.

The correct statement of individual rights is that everyone has the right to an opinion, but crucially, that opinion can be roundly ignored and even made fun of, particularly if it is demonstrably nonsense!”


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Alt 24.01.2014, 14:22   #32
schauki
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Hallo!
Zitat:
Zitat von Punktstrahler Beitrag anzeigen
...
Ich möchte auf keinen Fall den KH mit normalen Raum-LS vergleichen.
Warum tust du es dann?

Zitat:
Nur, beim KH fallen die Raumeinflüsse weg. Wenn über KH der Bass schlank und strukturiert klingt, kann/darf er im freien Raum nicht plötzlich fett und mollig tönen. Dann stimmt etwas nicht. Ich orientiere mich daran und strebe ein ausgewogenes Verhältnis an, dass m.E. sich dem "Originalklang annähern" entspricht.

So, ich hoffe, es ist nun etwas klarer und deutlicher geworden.
War eigentlich schon vorher klar und ist eine technisch und psychoakustisch falsche herangehensweise.
1) der Raumeindruck ist ein anderer
2) die Tonalität ist eine andere

Also beide für "den Klang" maßgeblichen Punkte sind nicht gleich.


Auch ist ein nachlaufen nach dem "Originalklang" (also der Originaldarbietung) ziemlich zwecklos, weil es hier auch technisch und psychoakustisch weder mit Kopfhöreren noch mit LS möglich ist. Am ehesten noch per Kunstkopf und KH.


Wer dem doch versucht nachzukommen, der ist ein "Verbieger" und "Spaßhörer".

mfg
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Alt 24.01.2014, 16:05   #33
Babak
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Zitat:
Zitat von schauki Beitrag anzeigen
Wer dem doch versucht nachzukommen, der ist ein "Verbieger" und "Spaßhörer".
1. Ist das nichts verwerfliches dabei
2. Ist es aus meiner Sicht nciht hilfreich, Lete mit anderen Herangehensweisen mit Etiketten zu versehen.

Wer einer bestimmten Linearität nachläuft hat eben das als sein Ideal.
Das ist aber ebenso subjektiv als Ziel gewählt wie das der "Spaßhörer".

Kein Ansatz ist "richtiger" als der andere - außer man stellt seinene igenen Ansatz über den der anderen.
Dann kommt es zu den stressigen Diskussionen, die wir eh schon gut genug kennen.


LG
Babak
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Alt 24.01.2014, 16:58   #34
Stax
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Schauki: > Auch ist ein nachlaufen nach dem "Originalklang" (also der Originaldarbietung) ziemlich zwecklos, weil es hier auch technisch und psychoakustisch weder mit Kopfhöreren noch mit LS möglich ist. Am ehesten noch per Kunstkopf und KH. <

...
funktioniert auch nicht; während der klassiche Kopfhörer das Musikgeschehen mehr im Hinterkopf und zwischen den Ohren darstellt, stellt der Kunstkopf die Musik mehr nach vorn, so dass der Eindruck entsteht, die Musiker wären vor mir im Halbkreis - Polnische Kammerphilharmonie - oder ich würde unmittelbar vor der Bühne stehen - Supercharge mit Take That -.
Aber Originalklang?
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Alt 24.01.2014, 17:12   #35
schauki
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@Stax

Ich meinte auch eher ganz vom grundsätzlichen!

Es gibt ja ein paar Kunstkopf Demos. Da zwitschert der Vogel hinter einem, da raschelt einer mit ner Streichholzschalten um dich herum.

Das funktioniert doch ganz gut mit Kopfhöreren.
Mit LS wiedergegeben funktioniert das gar nicht.

Und genauso gehts auch andersrum.
Musik die für LS gemacht sind, hören sich auf Kopfhörern eben "falsch" (tonal und räumlich) an.
Weil grundsätzliche technische und psychoakustische Gegebenheiten vorhanden sind.

Und Kunstkopf Aufnahme über KH gehört kommt tonal und vom räumlichen doch der Originaldarbietung am Aufnahmeort am nächsten.
Aber allein der nicht vorhandene Körperschallanteil zeigt, dass es trotzdem ein Stück weit weg ist.


Wer Originalklang will der wird den nur vor Ort bei der Originaldarbietung bekommen.

mfg
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Alt 24.01.2014, 17:50   #36
longueval
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aber da ist er ja nicht behübscht!
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Alt 24.01.2014, 18:11   #37
joerg67
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Hallo,

seit ich hier durch Euch mein Wissen in Sachen HIFI dermaßen gesteigert habe , bin ich so entspannt, dass ich es manchmal mit der Angst bekomme.

Ob nun Originalklang oder nicht...
Mit einer Konserve zu Hause bekommt man das wohl sowieso nicht hin.
Ich habe in letzter Zeit viel experimentiert und bin jetzt angekommen. Ich mach mir über Geräte und Lautsprecher erstmal keine Gedanken mehr - ich genieße die Musik ansich.

Außerdem, wie auch Jacky schrieb, habe ich das gleiche Problem. Mein linkes Ohr macht auch nicht mehr so mit.

Ich habe auch keine Lust mehr die Musik als Testverfahren für Geräte zu benutzen - die Geräte dienen jetzt nur zu dem Zweck Musik zu spielen.

Gut, wenn ich meine Geräte und meine LSP zusammen rechne kommt da schon ein hübsches Sümmchen zusammen - aber mehr will oder muss ich auch nicht mehr ausgeben um hervorragend Musik zu hören.

Denn, das es so alles richtig ist wie es jetzt ist, bestätigt meinen letzten Versuch mit LSP, die unheimlich gut klingen - aber leider nicht in meinem Hörraum. Passte einfach nicht, leider.
Macht aber nichts. So kann ich es jetzt abhaken und weiß jetzt, dass ich mit meinen LPS alles richtig gemacht habe.

VG Jörg
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Alt 24.01.2014, 18:29   #38
Gerhard
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Hallo Jörg!

Welche LS passten nicht bei Dir im Hörzimmer? Etwa gar die ML Ethos?

Beste Grüße

Gerhard
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Alt 24.01.2014, 19:00   #39
Micha L
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Micha L
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Originalklang? - Das geht gar nicht, weil schon die Tonträger Charakter haben, d.h. die Bearbeitung der Aufnahmen durch den Tonmeister - mit und auch ohne Billigung der Künstler.

Positiv gesehen ist das wie beim Wein oder Whisky.

Negative Beispiele versauter Platten gibts auch.

Der Konsument war nicht im Aufnahmestudio dabei - kann den Originalklang also gar nicht kennen.

Was wir dafür halten, das ergibt sich aus unserer Erfahrung.

Gruß
Micha
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Alt 25.01.2014, 09:36   #40
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Man kann aber fordern, dass ein Schallwandler das was auf dem Tonträger drauf ist möglichst unverfälscht wiedergibt. Und das trifft nach meiner Meinung ziemlich genau den Kern von Hifi.

Gruß

RD
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Alt 25.01.2014, 09:48   #41
Mike
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Zitat:
Welche LS passten nicht bei Dir im Hörzimmer? Etwa gar die ML Ethos?
Das interessiert mich auch. Mein Paar spielt in einem Zimmer, das kleiner als 16qm ist. Mit etwas Geduld und Hin-und-her-Geschiebe und Einsatz von Room Perfect passt es jetzt in allen Belangen hervorragend - klingt sogar besser als im Vorführraum des Hifi-Studios.
Sollte doch bei Dir auch passen, Jörg, oder nicht?
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Beste Grüße,
Mike

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Alt 25.01.2014, 09:49   #42
joerg67
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@Gerhard,

ja, genau.

Stereo hätte ich vielleicht noch hinbekommen, aber Mehrkanal passte nicht.
Es ist mir aber beides sehr wichtig.
Mehr will ich hier nicht zu schreiben, da zu

VG Jörg

Ich schreibe später in meinem Thread was dazu. Muss jetzt erstmal noch ein bisschen arbeiten.
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Alt 25.01.2014, 11:34   #43
Stax
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... die Aufstellung der Lautsprecher und die Unterdrückung der Gehäuseresonancen sind massgeblich für einen guten Klang.
Auf einer HiFi-Messe hatte Cabasse 2 Regalboxen sprichwörtlich in ein hohes, breites Regal zwischen die Bücher geklemmt, so dass die gesamte Regalwand eine riesengroße Schallwand ergab. Der Klang war fantastisch.
Auf einer anderen Messe hatte der Blaupunkt-Moderator 2 Autolautsprecher, die er für die Moderation nutzte, in einen Betonsockel gegossen, damit sie nicht abhanden kommen. Der Klang auch dieser kleinen Boxen war erstaunlich gut, obwohl der Frequenzgang auf den Innenraum eines Autos angepasst war.
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Alt 25.01.2014, 12:24   #44
Babak
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Hallo

Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
Man kann aber fordern, dass ein Schallwandler das was auf dem Tonträger drauf ist möglichst unverfälscht wiedergibt. Und das trifft nach meiner Meinung ziemlich genau den Kern von Hifi.
Welche Parameter werden da betrachtet?

Nur der Frequenzgang?
Oder auch die Korrelationsgrade von Direktschall und Raumschall auf der Aufnahme?

Extrem ausgedrückt:
Was ist, wenn Schallanteile, die stark korreliert auf der Aufnahme drauf sind, dekorreliert wiedergegeben werden und dekorrelierte Schallanteile korreliert wiedergegeben werden?

Oder blendet man da diese Parameter des Schallfelds aus und konzentriert sich auf andere?


LG
Babak
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Geändert von Babak (25.01.2014 um 12:33 Uhr).
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Alt 25.01.2014, 13:03   #45
P.Krips
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Hallo,
Zitat:
Zitat von Stax Beitrag anzeigen
... die Aufstellung der Lautsprecher und die Unterdrückung der Gehäuseresonancen sind massgeblich für einen guten Klang.
Auf einer HiFi-Messe hatte Cabasse 2 Regalboxen sprichwörtlich in ein hohes, breites Regal zwischen die Bücher geklemmt, so dass die gesamte Regalwand eine riesengroße Schallwand ergab. Der Klang war fantastisch.
Nur damit da keine Fehlinterpretationen entstehen können:
Regalaufstellung KANN sehr guten Klang ergeben, WENN der Lautsprecher, dessen Abstimmung etc. auf die Aufstellsituation optimiert wurde.
Stellst du einen kleinen Lautsprecher, der auf Freifeld abgestimmt wurde und meist üblicherweise einen Oberbassbuckel hat um den fehlenden Tiefbass zu kaschieren, dann ins Regal, geht der Schuß aber nach hinten los.

Sicher ist Resonanzfreiheit bei Gehäusen auch ein Optimierungsparameter, der aber im Vergleich zu anderen wichtigen Parametern eher nachrangig ist.

Gruß
Peter Krips
__________________
"Wer sich über Kritik ärgert, gibt zu, daß sie verdient war "
(Tacitus um 100 n. Chr)

(auch ein amerikanischer Präsi hats mal schön ausgedrückt:)

'Lieber schweigen und als möglicher Dummkopf gelten, als den Mund aufmachen und jeden Zweifel zu beseitigen..'
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