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Flächenlautsprecher Vollbereichsysteme und Hybride

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Alt 16.03.2014, 16:12   #121
joerg67
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Hab nochmal gemessen.

Das erste Bild zeigt die Messung bei -3db, das zweite bei flat.







VG Jörg
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Alt 16.03.2014, 16:30   #122
hubert381
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Alt 16.03.2014, 16:34   #123
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Musst sie beide mal anklicken und dann hin und her klicken.
Da ist schon ein Unterschied.
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Alt 16.03.2014, 16:38   #124
longueval
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kleine frage, wie hast du die obergrenze der korrektur eingestellt?
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Alt 16.03.2014, 16:42   #125
joerg67
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Ich habe die von AM vorgegebene Einmessung "typisch" genommen.
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Alt 16.03.2014, 17:11   #126
longueval
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aha, hab mich über den strich gewundert

beste einstellung für dich wär natürlich

2.0
erweitert
kompensation normal
obergrenze 400hz (da bleibst grad unter der weiche, wenn du weiter unter der weiche bleiben willst 300hz)

wenn du jetzt noch mit +3 db probierst
(ich will dich nicht stressen)

interessant wär noch, wo der einbruch zwischen 100 und 150hz herkommt, kann sein kammfiltereffekt sein, weil die boxen ja 70cm vor der wand stehen, oder das schnellemaximum zwischen boden und decke, oder die interferenz zwischen den beden boxen ...
ich hatte auch mal sowas, da hatte ich das deckensegel bei renovierungsarbeiten abmontiert.
draufgekommen bin ich, weil ich dann versuchsweise das messmikro auf den abhörstuhl gelegt habe und nicht auf ohrenhöhe auf stativ... da wars dann klar
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Alt 16.03.2014, 17:31   #127
joerg67
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Kein Problem, Du stresst mich nicht.

Werde Deinen Tipp gleich mal ausprobieren. Ist ja der Vorteil beim AM, dass man mehrere Klangbilder speichern kann.

Da bin ich ja mal gespannt, wie das gleich klingt.
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Alt 04.08.2014, 11:37   #128
dipol-audio
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Standard Ausrichtung von Dipolen im Tief- und MHT-Bereich, Kombination mit Subwoofern

Zitat:
Zitat von Stax

> Dipole nicht vor einer schallharten Wand? (a)
> möglichst eine Bücherwand? (b)
> Dipole 2 bis 3 Fuss davor aufstellen? (c)
> mögllchst keine Seitenwände? (d)
> Dipole 30 ° zum Hörplatz drehen? (e)
> Sitzplatz nicht direkt vor einer schallharten Wand? (f)
> und natürlich das Stereodreieck! (g)



Hallo Stax, ein paar Kommentare meinerseits noch dazu:

(a,b) Das Aufstellen eines Fullrange Dipols (ich denke darum ging es hier u.a.) ist vor einer schallharten Wand grundsätzlich kein Problem. Eine diffusierende Frontwand ist allerdings zu bevorzugen, d.h. eine streuende Wirkung durch Unregelmäßigkeiten, Mobiliar u. dergl.

Absorption muss nicht zwingend an der Frontwand geschehen und ist sogar kontraproduktiv, wenn sie stark frequenzabhängig ist. Diffusion ist zunächst wichtiger als Absorption und Absorption sollte - falls vorhanden - ausgewogen über den Frequenzbereich verteilt sein.

Sollte keine hinreichende Diffusierung an der Frontwand vorhanden sein, so ist das Einhalten eines Abstands um so wichtiger, hier wird man kaum unter 1,2m bei einem Fullrange Dipol auskommen.


(c) 2-3 "Fuß" können bei einem Fullrange Dipol bereits recht knapp sein. Hier ist auch eine ausgewogene Modenanregung des Raums im Tiefton entscheidend für eine gute Position der LS. Die kann aber nur durch Position der LS und des Hörplatzes gemeinsam beurteilt werden.

(d) Ein "echter Dipol" ist das LS-Konzept welches am unempfindlichsten auf nahe Seitenwände reagiert, weil zur Seite nur wenig Schall abgestrahlt wird.

Die meisten ESL und auch andere Flächenstrahler bilden aber insbesondere im Mittel- Hochton keine idealen Dipole, deshalb wird frequenzabhängig im Mittel- Hochton oft auch etwas Schall zur Seite abgestrahlt.

Hier wäre ein Laufzeitunterschied der ersten Reflexionen an den Seitenwänden zum Direktschall zu empfehlen, der oberhalb der Schwelle zur Summenlokalisation liegt. Das ist auch nicht anders als bei "konventionellen" LS zu sehen. Grundsätzlich reagieren "echte" Dipole auf "eigentlich zu nahe" Seitenwände aber am gutmütigsten.

(e) Das Bedürfnis Fullrange Dipole zum Hörplatz zu drehen beruht auf der Richtwirkung im Mittel- Hochton und bei vielen Flächenstrahlern besonders der ausgeprägten Bündelung des oberen Hochtons.

Das Bündelungsmaß kann hier bei einigen Konstruktionen sogar die 4,8dB - welche für den "echten" Dipol gelten würden - bei Weitem überschreiten.

Die meisten dieser Systeme würden ohne Ausrichtung auf den Hörplatz tatsächlich "zu dumpf" klingen.

Allerdings ist für eine optimale Anregung des Raums - auch hinsichtlich des Einschwingverhaltens - im Tiefton eine (zu) starke Einwinkelung ("toe in ") oftmals kontraproduktiv.

Fullrange Dipole haben hier den Nachteil, daß die Hauptwirkungsachsen nicht nach "Tiefton" vs. "Mittel-Hochton" getrennt ausgerichtet und positioniert werden können, wie das bei Systemen mit separaten Dipol-Subwoofern der Fall ist.

Optimale Ausrichtung für Tiefton- bzw. Mittel-Hochton sind oft sehr unterschiedlich, weshalb die Kompromissfindung bei einem Fullrange Dipol hier etwas anspruchsvoller ist.

(f) Die Wand "unmittelbar hinter dem Kopf" zeichnet sicher keinen guten Hörplatz aus. Jedoch spielt der (Ohr- und Körper) Abstand zur Rückwand für eine als ausgewogen empfundene Basswiedergabe eine Rolle. Ohne hier "allgemeine Regeln" aufzustellen zu wollen - denn die Akustik kleiner Räume ist im Tiefton nun mal kompliziert - kann man mit Abständen vom Hörplatz zur Rückwand beginnen, welche in Relation etwa dem Abstand LS zu Frontwand entsprechen.

Im Idealfall sind mit Dipolen "antagonistische" LS-Hörer Positionen möglich, so daß Eigenmoden im Tiefton, welche vom LS etwas zu stark angeregt werden, am Hörplatz dafür schwächer empfangen werden.

Es gibt sogar Konfigurationen für Dipol-Subwoofer, welche ein nahezu modenfreies Hören im Tiefton ermöglichen, diese sind jedoch nur mit separaten Dipol Subwoofern möglich, welche bezüglich der Längsachse des Raums nahe derselben Ebene des Hörplatzes aufgestellt werden. "Gute" Positionen für die Tieftonanregung sind jedoch für ein Stereo-Dreieck - wie es im Mittel-Hochton benötigt wird - meist ungeeignet. Das ist übrigens nicht anders als bei Monopol-Subwoofern auch ... deshalb sind Subwoofer vorzugsweise von den Hauptlautsprechern getrennt (!) positionierbar.

Eine diffusierende Umgebung hinter dem Hörer ist für den Mittel-Hochton Bereich ebenfalls von Vorteil.

(g) Natürlich benötigen wir oberhalb der Schröderfrequnez des Raums - oft um 120Hz in "gewöhnlichen Wohnräumen" - ein Stereodreieck mit üblichen Abmessungen. Leider ist diese Konfiguration praktisch nie optimal für eine ausgewogene Tieftonanregung des Raums unterhalb der Schröderfrequenz. Dies trifft sowohl für Dipol- als auch für Monopol-Subwoofer zu, obwohl beide sehr unterschiedliche Anforderungen an die Positionierung haben.

__________________

Will man hingegen - ob vorsätzlich oder fahrlässig - einen LS konstruieren, der besonders "schwierig" in der Aufstellung ist und den man selbst mit flexibler Aktivelektronik nur schwer auf einen konkreten Raum einmessen kann, dann geht man wie folgt vor:

1) Man montiert den Schallwandler für den Tiefton (unterhalb der Schröderfrequenz) und denjenigen für den Mittel-Hochton fest in einer Einheit zusammen, so daß beide den Raum immer vom selben Ort anregen müssen.

2) Man kombiniert zusätzlich einen Monopol (im Tiefton) und einen Dipol (im Mittel-Hochton), welche nach 1) untrennbar verbunden sind, mit einer Übernahmefrequenz im Transitionsbereich (Übergang vom modalen zum statistischen Frequenzbereich) vieler Wohnräume (sagen wir mal 120...400Hz).

Man kann dann fast immer sicher sein: Wenn die Raumanregung im Übernahmebereich am Aufstellungsort durch den Monopol günstig wäre, dann ist sie es durch den Dipol nicht und umgekehrt ...

Auf diese Art "sichert" man das System auch relativ erfolgreich gegen Korrekturen des Raumfrequenzgangs von außen und schränkt mögliche Positionen der LS im Raum noch weiter ein, als dies bei reinen Dipolen oder Monopolen allein der Fall wäre ...

Leider wird das fragile raumakustische Ergebnis - welches derartige "Spar-Konzepte" oft abliefern - nicht selten in der allgemeinen Wahrnehmung "den Dipolen" angelastet (denn die MHT-Einheit ist das auffälligste Merkmal solcher Hybride mit rel. hoher Übernahmefrequenz), welche dann als "aufstellungskritisch" hingestellt werden. Eine so zustande gekommene Sichtweise ist natürlich wenig hilfreich ...
denn das zugrundeliegende Problem ist der Einsatz von Strahlerformen, welche hinsichtlich der Modenanregung "inkompatibel sind" an der gleichen Position im Hörraum und im gleichen Frequenzbereich. Eine solche Kombination ließe sich raumakustisch verträglicher viel eher mit einem getrennten Subwoofer und (wesentlich) niedrigerer Übernahmefrequenz erreichen. Dafür sind aber die Mittel-/Hochton Paneele einiger Hybrid-Modelle gar nicht ausgelegt, so daß ein "dritter" Weg für den oberen Bass- und Grundtonbereich erforderlich würde.
__________________
Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

Gewerblicher Teilnehmer

www.dipol-audio.de


Nihil sine causa




Geändert von dipol-audio (04.08.2014 um 13:28 Uhr).
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