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Zubehör und Erfahrungen damit Subjektiv empfundene Klangveränderungen

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Alt 11.04.2011, 14:56   #31
Reno Barth
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Zitat:
Zitat von Hifiaktiv Beitrag anzeigen
Und Halbleiter bzw. Widerstände die Details verschwinden lassen, gibt es nicht.
Ich hab da auch mehr die Kondensatoren in Verdacht, bzw. gefallen mir Phonos mit LR-Filtern üblicherweise besser. Und Halbleiter sind sowieso

lg
reno
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Alt 11.04.2011, 15:12   #32
David
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Zitat:
Teilweise vermute ich schon, dass z.B. bei günstigen Vorverstärkern die Feinauslösung bewusst beschnitten wird
Ich wüßte gar nicht, wie das technisch gehen soll. Hierin liegt überhaupt einer der großen Irrümer der Hifi-Hobbyisten: Feinauflösung kann man bei den Elektronikkomponenten nicht beeinflussen! Die Bauteile dazu müssten erst erfunden werden.

Ähnlich ist das auch bei der Linearität. Ein Verstärker oder DAC (auch der allerprimitivste) ist von Haus aus einmal linear (im Hörbereich), man müsste bestimmte Maßnahmen treffen (frequenzbestimmende Bauteile wie Kondensatoren und Spulen einfügen), um sie "nichtlinear" zu machen.

Einer der Gründe, warum alles so "gleich" klingt, denn der Mensch hört am ehesten Frequenzeinbrüche und Überhöhungen (und selbst die nur, wenn sie relativ breitbandig sind).
__________________
Gruß
David


Erst wenn man begriffen hat, dass Raumakustik, Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger sind als die Anlage selbst, hat man die Audiowiedergabe verstanden.
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Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
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Alt 11.04.2011, 18:35   #33
ruedi01
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Klar braucht es für einen Denon DL160 an einem Thorens TD160 keinen Super PhonoPre. Der Vorverstärker muss nur elektrisch zum System passen. Und das tut ein billiger Hama PA-506 offensichtlich hervorragend.

Was mich an den diversen Klangbeschreibungen grundsätzlich stört, sind die Superlative und die äußerst blumigen Beschreibungen - die vor allem die Marketingfachleute erfunden haben und die von den einschlägigen Hifi-Postillen verbreitet werden - um Hochpreisprodukte zu pushen. Meine Erfahrung, bei objektivem Hinhören sind die Unterschiede dann vergleichsweise gering.

Die Musik macht in aller erster Linie die Platte und dass dieser Tonträger doch erheblich verlustbehaftet ist wurde ja schon angesprochen. Dann der Tonabnehmer, danach der Schallwandler (Lautsprecher oder KH) und dann kommt erst in großem Abstand die Elektronik, wozu ja auch der PhonoPre gehört. Und an der Tatsache, dass auch schon vor rund 35 Jahren sehr hochwertige Phonovorstufen, damals meist integriert in Vollverstärkern, zu haben waren, zeigt deutlich, dass es kein so großes Geheimnis sein kann, so ein Ding ordentlich zu bauen.

Aber wer unbedingt 2000, 3000 € für einen im Prinzip simplen PhonoPre raushauen will, den werde ich daran natürlich nicht hindern.

Gruß

RD
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Alt 11.04.2011, 19:11   #34
Reno Barth
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Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
Aber wer unbedingt 2000, 3000 € für einen im Prinzip simplen PhonoPre raushauen will, den werde ich daran natürlich nicht hindern.

um das Geld bekommt man eh noch keinen vernünftigen Phono-Pre

lg
reno
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Alt 11.04.2011, 19:19   #35
Reno Barth
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und falls jemand wissen möchte, wie ich mir einen seriösen Phono vorstelle. Hmmm...da gibts zum Beispiel diesen hier aus der Anlage des hier kürzlich vorgestellten Goto-Besitzers:

http://3.bp.blogspot.com/_Nw4pZg3f-x...37a%5B1%5D.JPG

(bevor die Murks-Jäger über mich herfalle: Das Gerät hat ein Gehäuse, ich hab nur auf die Schnelle kein Foto vom fertigen Amp gefunden...)

lg
reno
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Alt 12.04.2011, 08:01   #36
David
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Es gehört schon einiges an Mut (und zugegebenermaßen Können) dazu, einen Phonopre mit Röhren aufzubauen.

Wäre direkt einmal eine Herausforderung für die langen Winterabende.
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Gruß
David


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Alt 12.04.2011, 09:00   #37
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Wer sich erhöhten Klirr und einen nichtlinearen Frequenzgang einfangen will, der kann sicher mit einer Röhre glücklich werden. Da haben ja einige Zeitgenossen bekanntermaßen so ihre eigenen klanglichen Vorstellungen.

Gruß

RD
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Alt 12.04.2011, 09:11   #38
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Zitat:
Wer sich erhöhten Klirr und einen nichtlinearen Frequenzgang einfangen will, der kann sicher mit einer Röhre glücklich werden.
"Nichtlinear" muss er ja sein (aber richtig- -> Entzerrung) und da er an einer nicht komplexen "Last" angeschlossen wird, ändert sich da auch nichts mehr.

Was den Klirr betrifft, liegt dieser sicher weit unter dem der Platte und was den angeblich "angenehmeren" Klirr betrifft, da bin ich schon seit jeher ziemlich skeptisch (wieder einmal das Thema Größenordnungen).
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David


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Alt 12.04.2011, 10:15   #39
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Nicht was vorne rein, sondern was hinten raus kommt sollte linear sein. Die RIAA-Entzerrung dürfte im Grunde keinen versierten Entwickler heute noch vor eine echte Herausforderung stellen. Auch das Rauschverhalten und der Brumm ist selbst bei billigen aber anständig aufgebauten Geräten - siehe Hama PA-506 - absolut kein Thema. Wenn es brummt oder rauscht, liegt es jedenfalls nicht am PhonoPre.

Aber Röhren haben schon so ihr eigenes 'Geschmäckle'. Der vergleichsweise harte Klirr der Platte ist damit m.E. nicht wirklich zu vergleichen. Das ist vielleicht zu vergleichen mit Stilmitteln in der Photographie oder beim Film. Wo z.B. durch besonders warme oder eher blasse Farben ein gewisser Effekt erzielt werden kann. Und das kann auch wirklich ganz nett klingen und zu einer bestimmten Art von Musik besonders gut passen. Auch klingt natürlich nicht jeder Röhren-Amp gleich oder ähnlich in dieser Richtung. Oder bei Lautsprechern könnte man auch Breitbänder als Vergleich heranziehen. Richtig, aus rein technischer Sicht, tönen die nicht aber in den Ohren der Liebhaber dieser Spezies halt besonders angenehm.

Aber wer einen Amp bauen will, der in erster Linie linear und unverfärbt verstärken soll, der nimmt heute natürlich keine Röhrentechnik mehr.

Gruß

RD
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Alt 12.04.2011, 10:23   #40
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So ein bisserl eine versteckte Liebe habe ich auch zu den Röhren, wahrscheinlich hat das etwas mit Nostalgie zu tun.
Auch habe ich damit schon toll Musik gehört, es ist also für mich keine Frage, dass es damit bestens gehen kann. Ob "richtig" oder nicht, ist dann völlig egal (richtig ist sowieso nichts).
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Gruß
David


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Alt 12.04.2011, 10:42   #41
ruedi01
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'Richtig' ist, wenn das Original, also das was auf dem Tonträger vorhanden ist, auch genau so wiedergegeben wird. Dass das natürlich in der Praxis unmöglich ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber die Entwickler können es versuchen, diesem Ideal so nahe wie möglich zu kommen.

Persönliche Vorlieben beim Konsumenten für einen bestimmten 'Sound' können natürlich bewusst von diesem Ideal abweichen, es muss ja nicht jeder den selben Geschmack haben. Nur sollte sich der Konsument und Hifi-Nutzer dann aber bitte über diese Präferenz im Klaren sein.

Gruß

RD
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Alt 12.04.2011, 11:31   #42
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Zitat:
Nur sollte sich der Konsument und Hifi-Nutzer dann aber bitte über diese Präferenz im Klaren sein.
Das sind aber die Allerwenigsten.

Der Begriff "HiFi" gehört endlich weg. Er stammt noch aus einer Zeit, wo Alle (!) ahnungslos waren und Träumen nachjagten. Manche laufen heute noch......
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David


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Alt 12.04.2011, 16:23   #43
ruedi01
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Vielleicht mag ich ja nicht up-to-date oder gar naiv sein...aber ich nehme den Begriff High Fidelity, also größt mögliche Wiedergabetreue immer noch wörtlich.

Im Rahmen des getriebenen technischen Aufwandes, also letztendlich vor allem des investierten Budget, sollte sich die Wiedergabe diesem Ideal möglichst annähern.

Und zu den Ahnungslosen gehörte zumindest ich nie. Als ich mir von meinem Geld für die Konfirmation meine erste Hifianlage kaufen konnte habe ich mich über dieses Thema lang und breit informiert, ich zumindest kannte die Anforderungen der DIN 45500. Auch wenn diese selbst damals (1977) schon recht antiquiert gewesen waren. Die Tricks der Hifi-Verkäufer kannte ich damals auch schon. Es gab seinerzeit eine von Grundig herausgegebene kleine Broschüre, wo das alles drin stand. Und tatsächlich, in der Praxis haben viele (nicht alle!) Verkäufer genau so ihre Verkaufstaktik aufgebaut. Aber wem erzähle ich das...

Gruß

RD

Geändert von ruedi01 (12.04.2011 um 16:47 Uhr).
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Alt 12.04.2011, 16:39   #44
Scheller
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Zitat:
Die wirklichen Spitzengeräte setzen sich da noch mal spürbar ab.
Ja, im Preis und ab und zu in einer unnötig niedrigen Toleranz der Entzerrungskurve. Das macht sich im Prospekt mindestens so gut wie in Foren oder am Stammtisch.
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Alt 12.04.2011, 16:47   #45
Scheller
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Zitat:
Ähnlich ist das auch bei der Linearität. Ein Verstärker oder DAC (auch der allerprimitivste) ist von Haus aus einmal linear (im Hörbereich), man müsste bestimmte Maßnahmen treffen (frequenzbestimmende Bauteile wie Kondensatoren und Spulen einfügen), um sie "nichtlinear" zu machen.
Das ist ja das "Schöne" an der Sache. Veränderungen kann jeder "Dull" mit seinem Lötkolben herbeiführen. Um den Frequenzgang durch Aperture-Effekt zu verbiegen, reicht bereits der gehirnkranke NON-OS Umbau uralter (und meist extrem fieser) Philips CD Player. Haufenweise Aliasing gibt´s dann zusätzlich als audiophiles Geschenk.

Man muss nicht extra erwähnen, dass sowas (laut Fummler) alles Käufliche bis 15.249,50 Euro an die altbekannte "Wand" spielt.

Die Möglichkeiten sind schier unerschöpflich. Der Analogbereich bietet sogar noch mehr Freiraum für unkoordinierte Veränderungen. Einfach mal hier, da, und dort rumdrehen oder gleich irgendwelchen "Ballast" rauswerfen, und die unkoordinierten Veränderungen bei einer guten Flasche Strohrum bewerten.

Audiophile Tuner sind in der Regel auch "Geniesser" edler Tropfen....Jaja....

Geändert von Scheller (12.04.2011 um 16:56 Uhr).
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