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David Berichtsforum von Hifi Aktiv

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Alt 28.05.2009, 07:13   #16
David
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Die letzten Tage habe ich mich - abgesehen vom Geschäft - nur mit dem neuen Bandprojekt beschäftigt. Der letzte Stand der Dinge ist, dass ich parallel zur bestehenden "Chaostruppe" versuche, eine komplett neue Band aufbauen. Das heisst, nur ich spiele in beiden als Bassist, alle anderen Musiker gibt es zu Teil doppelt.
Genau genommen möchte ich es aber im Endeffekt anders haben, nämlich nur eine Gruppe und wer möchte, kann als Gast ein paar Lieder singen bzw. spielen.

Auf meine Inserate (waren mehrere) haben sich bisher 10 Leute gemeldet. Fast ausschließlich Gitarristen die auch Sologesang können oder nur Sänger sind. Kein einziger Schlagzeuger und kein einziger Keyboarder war dabei. Vom Gespräch her könnte etwa die Hälfte der Leute für mein Vorhaben gut geeignet sein. Denen habe ich die Liste der Lieder geschickt, die ich spielen möchte. Diese Liste war eine tagelange Arbeit. Über 100 Lieder habe ich ausgesucht, die so richtige Klassiker sind. Alle erscheinen mir relativ einfach zu spielen, höchstens am Gesang könnte es scheitern. Man wird sehen.....

Wie schon erwähnt, hat sich kein einziger Schlagzeuger gemeldet und ohne dem geht gar nichts. Ich habe dann noch einmal alle Musiker die für mein Projekt infrage kommen angerufen und sie gefragt, ob sie nicht zufällig einen kennen der eventuell mitmachen könnte. Das war zwar nicht der Fall, aber einer von den Gitarristen hat mir gesagt, dass er auch gut Schlagzeug spielen kann. Na bitte! Ab nun ist er "mein" Drummer. Allerdings hat er kein gutes Schlagzeug, nur irgendein kleines und altes aus seiner Vergangenheit. Aber zumindest können wir demnächst mit dem Proben beginnen.
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Am 6. Juni (also in ein paar Tagen) gibt es eine öffentliche Veranstaltung, die aber in jedem Fall noch von der bestehenden Truppe bestritten wird. Dazu gibt es kommenden Montag eine Generalprobe. Genaues zu dieser Veranstaltung weiß ich nicht, aber einer der Musiker hat sie organisiert, es ist so etwas wie ein Künstlertreff mit irgendeinem Prominenten dabei der einen Vortrag hält. Danach gibt es Buffet und Tanz.

Am 27. Juni ist dann etwas Größeres angesagt. Schon am Nachmittag treffen sich viele Leute in einem großen Garten. Diverse lustige Einlagen, Gesellschaftsspiele und Gruppenwettbewerbe sind geplant. Dazu wie immer ein Buffet. Ab ca. 19h geht es dann mit dem Tanz los.

Ob ich es schaffe, bis dahin die neue Band auf die Beine zu stellen, ist fraglich. Denn ich kann nicht abschätzen, was die neuen Leute können und wie das Zusammenspielen klappt. Möglich ist so etwas schon, aber da müsste jeder Musiker fleissig zu Hause üben bis jede Nummer "sitzt". Dann muss man nur noch gemeinsam proben um die Tonart, den Anfang und den Schluss jedes Liedes festzulegen.

Ich werde weiter berichten.
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Ich habe jetzt einen kleinen Einblick in die Musikerszene machen können. Im Grunde genommen gibt es drei Gruppen von Musikern. Entweder Leute die richtige Profis (Berufsmusiker) sind, die aber sofort fragen, wieviele Veranstaltungen es im Jahr gibt und was sich verdienen lässt. Dann noch (und die suche ich) gute Leute aus der Vergangenheit (Oldies), denen es wie mich wieder "in den Fingern juckt" und die vor allem Spass am Musizieren haben. Und zuletzt noch viele (meist junge) "Heimmusiker", die auch einmal öffentlich spielen wollen. In jedem Fall gibt es einen Unmenge von Gitarristen.
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Meine Nichte hat jetzt die Idee gehabt, das Veranstaltungszentrum nicht nur öffentlich zu vermieten, sondern zusätzlich dort auch einmal in der Woche so etwas wie ein Künstlertreff einzurichten.

Viele Pläne also. Mal sehen, was sich davon verwirklichen lässt. Zumindest ist das alles einmal interessant.

Gruß
David
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Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
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Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
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Alt 30.05.2009, 11:22   #17
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Mit dem neuen Schlagzeuger wird es leider nichts (meine Entscheidung). Ich stehe wieder ohne da. Oder nicht so ganz, ich werde den von der Chaostruppe bitten, zumindest einmal für ein paar Proben auszuhelfen. Der ist ein netter Kerl und wird mich sicher nicht hängen lassen. Leider gibt es bei ihm auch er ein Zeitproblem, denn er ist immer abwechselnd 3 Wochen in Wien und 3 Wochen im Ausland.

Ich brauche also nach wie vor einen passenden Drummer. Wer zufällig einen in Wien kennt, der möge ihn mir bitte nennen.

Gruß
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Alt 11.06.2009, 09:57   #18
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Meine neue Bassanlage habe ich jetzt erstmals auf der Bühne mit den anderen Musikern verwendet. Sie geht so "gewaltig" wie ich es wollte. Damit überspiele ich auch den Schlagzeuger problemlos. Auch die tiefsten Töne (5-Saiter, das "H" entspricht ca. 30Hz) kommen derartig druckvoll, das man vor der Box fast "weggeblasen" wird. Würde ich keine Lautsprecher für (mehr oder weniger) HiFi-Anwendungen bauen, wäre das durchaus ein Thema. Andererseits gibt es hier derartig billiges Zeugs am Markt, dass es sich letztlich doch nicht auszahlen würde.

Zur Band: endlich haben sich zwei Schlagzeuger gemeldet. Morgen ist erstmals Probe mit einem der beiden. Und mit der neuen Sängerin, mit der ich einen Glückstreffer gemacht habe - wie es scheint. Sie ist 30 Jahre alt/jung, recht attraktiv und hat sich genau auf die von mir vorgegebene Musikrichtung spezialisiert. Auch ist sie bereit den nötigen Einsatz zu leisten.
Ebenfalls dabei sein wird morgen ein neuer Gitarrist und Sänger. Zwar habe ich da schon einen anderen geplant gehabt, aber auch bei dem kommt es immer wieder zu Zeitproblemen und vor allem hat er am 27. dieses Monats keine Zeit, wo wir einen größeren Auftritt haben. Somit macht es keinen Sinn, ihn bei den nächsten Proben dabei zu haben. Tut leid, aber ich kann nur Leute gebrauchen, die in jeder Beziehung passen, sonst wird das nichts.

Bisher sind schon einige Leute die sich gemeldet haben ausgeschieden. Entweder schon im Vorfeld (vom Typ her nicht passend) oder weil es bei der ersten Probe schon eindeutig war, dass das nichts Ordentliches wird. Zuletzt war ein recht guter Sänger da, aber leider hat er alle mit seiner "gockelhaften" Art genervt. Danach waren sich jedenfalls alle Beteiligten einig, dass sie mit ihm nicht musizieren wollen. Da gibt es dann auch von meiner Seite keinen Einspruch, denn es müssen immer alle zufrieden sein.

Ein neuer Keyboarder (der bisherige ist noch dabei, hat aber kaum Zeit) hat sich noch immer nicht gemeldet. So schwierig habe ich mir das nicht vorgestellt.

So wie es momentan aussieht, bleibt es im Kern bei der alten Gruppe, aber mit einem Ersatzschlagzeuger, einem neuen (zweiten) Gitarristen der auch singt und einer zusätzlichen Sängerin.

Meine Nichte übt jetzt auch schon fleissig. Sie will ja schon die ganze Zeit gesanglich mitmachen, nur hat ihr irgendwas gefehlt, das sie jetzt anscheinend im Zusammenhang mit der neuen Sängerin gefunden hat. Die Zwei verstehen sich gut und wollen auf der Bühne gemeinsame Sache machen.
In jedem Fall sollten mehrere Leute den Chor singen. Ich versuche mich davor zu drücken, denn so sicher bin ich am Bass noch nicht um das auch noch machen zu können.

Die nächsten Tage muss endgültig geklärt werden wer mitmacht und wie es weiter geht. Erst dann können wir gezielt proben. Ich übe etwa 2-3 Stunden am Tag und es wird immer besser. Ähnliches erwarte ich mir von den Anderen, denn umso schneller klappt es dann bei den gemeinsamen Proben. Per Mail verschicke ich rechtzeitig eine Auflistung der Lieder die als nächstes geprobt werden. Bei Youtube findet man alles, Ausreden gibt es also nicht.

Gruß
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Alt 22.06.2009, 20:40   #19
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Es ist schon verrückt, welche Eigendynamik die ganze Sache hat. Aber gleichzeitig ist es spannend und jeden Tag gibt es Neuigkeiten.

Wie schon geschrieben, möchte ich die wichtigsten Postionen doppelt besetzt haben. Also zwei Schlagzeuger, zwei Gitarristen und zwei Keyboarder. Von den beiden Schlagzeugern wird immer einer auch Percussion machen, ansonsten teilen sie sich die Lieder auf. Beide müssen - wenn notwendig - alle Lieder am Schlagzeug spielen können. Bei den Keyboardern lässt sich musikalisch alles ganz gut aufteilen und bei den Gitarristen sowieso. Fällt einer aus, muss der andere versuchen, ihn zu ersetzen.

Von den vielen Gitarristen die sich auf meine Inserate gemeldet haben, ist nur ein einziger übrig geblieben und auch bei dem weiß ich (noch) nicht so recht, ob er passt. Aber zumindest ist er verlässlich und bemüht sich.

Zwischenzeitlich hatte ich fünf (!) Schlagzeuger zur Wahl. Übrig geblieben sind zwei recht junge (tätowierte) Typen, die erstaunlich gut spielen, aber ich bin skeptisch was ihre Zuverlässigkeit und Ernsthaftigkeit betrifft. Besonders der eher rockige Typ von beiden spielt sehr knackig, mit einem Kickbass der mit gefällt. Allerdings ist er immer etwas zu laut.

Erstaunlicher Weise habe ich jetzt endlich einen zweiten Keyboarder dabei (hat meine Nichte angeschleppt, auf meine Inserate hat sich kein einziger gemeldet). Das ist auch so ein junger Mensch (ich könnte sein Opa sein), aber er hat wirklich Talent und spielt wenn nötig alles nach Noten vom Blatt.

Dazu gekommen ist noch eine Backroundsängerin. Sie singt mit meiner Nichte (und den beiden Keyboardern) den Chor. Zwar nicht wirklich gut, aber dafür bewegt sich auf der Bühne absolut faszinierend (ist Salsatänzerin).

Heute hat sich ein Solosänger gemeldet, mit dem ich mich lange am Telefon unterhalten habe. Wenn der hält was er verspricht, wird er die Sache gewaltig bereichern.

Und ebenfalls heute - nie hätte ich das für möglich gehalten - hat sich eine Saxophonistin gemeldet. Auch sie ist sehr jung (Studentin), sagt aber, dass sie gut spielen kann.

Eine super Solosängerin habe ich ja schon gefunden (siehe letzter Betrag). Somit könnte aus dem verrückten Haufen noch etwas ganz Brauchbares werden.

Da ich so ein "alter Hund" bin, treffen sich praktisch drei Generationen in dieser Truppe.

Ich übe jede freie Minute und bin schon ganz zufrieden mit mir. Mein größtes Manko ist, dass ich nicht nach Noten spielen kann und auch nie schnell genug weiß, wo sich die jeweiligen Noten auf dem Griffbrett befinden. Früher - noch mit dem 4-Saiter - konnte ich das, jetzt mit dem 5-Saiter haut das nicht mehr hin. Da muss ich noch viel lernen.
Aber ich habe einen wirklich "geilen" Sound drauf und das ist auch was wert.

Kommendes Wochenende ist großer Aufrtitt vor Publikum. Hoffentlich wird das kein Fiasko, weil wir viel zu wenig Zeit zum gemeinsamen Üben hatten.

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Alt 30.06.2009, 16:10   #20
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Unser öffentlicher Auftritt am Samstag war wie zu erwarten zum Teil ein musikalisches Fiasko. Aber wirklich nur zum Teil, denn etwa 2/3 aller Lieder haben recht gut funktioniert - absurder Weise die eher schwierigeren Sachen - der Rest war ziemlich vermurkst.

Wir haben eindeutig zu wenig geprobt und das noch dazu mit Leuten, die erst ganz kurz dabei sind. Dazu gab es noch technische Probleme mit den Funkmikrofonen, ausgerechnet das der Sängerin ist zweimal ausgefallen. Da lobe ich mir Kabelverbindungen!

Das größte Problem ist immer: wie fängt eine Nummer an, wie ist deren Ablauf und wie hört am besten damit auf? Jedes Lied ist anders, man muss sich das irgendwie merken, ohne viel Proben geht da gar nichts.

Dann kann es noch passieren, dass einer der Musiker mit der falschen Tonart beginnt (geht einmal auch auf meine Kappe) oder dass der Schlagzeuger einen wichtigen Stopp (Break) vergisst.

Die recht oft vorkommenden Tonerhöhungen gegen Ende eines Liedes muss man sich auch merken. Und ebenso das Tempo. Das ist vor allem eine Sache des Schlagzeugers beim Einzählen.

Aus Fehlern lernt man. Einfach ist das alles jedenfalls nicht. Im Studio kann man sich auf ein Lied konzentrieren und spätestens beim dritten Mal klappt es dann schon ganz gut. Auf der Bühne dagegen gibt es keinen "Probedurchgang", da muss schon beim ersten Mal alles passen.

Aber zumindest mein Sound am Bass ist wirklich "geil". Ich spiele am liebsten mit Plättchen, obwohl das megaout ist. Gerne nütze ich auch die tiefe H-Saite, die bis 30Hz runterreicht. Die beiden 15 Zöller bringen selbst diese Frequenzen noch richtig druckvoll und die Piezo-Hörner machen den "Knack" dazu.
Damit mache ich ein bisschen mein fehlendes Können wett.

Spass macht mir die Sache nach wie vor. Noch immer bin ich aber mit der Auswahl der Musiker nicht ganz glücklich. Da könnte es noch die eine oder andere Veränderung geben. Wie so oft zählt nicht nur das Eine (in diesem Fall das Können), sondern mindestens genau so viel das "Drumherum".

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Alt 05.07.2009, 12:49   #21
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Alles wäre so einfach, wenn es nicht immer wieder ein Zeitproblem bei den Musikern gäbe. Immer kann Irgendwer nicht zur Probe kommen. Dazu kommt, dass dauernd wer auf Urlaub- bzw. im Ausland ist.

Der Keyboarder hat jetzt einen Job bei Mc Donalds angenommen (aus lauter Verzweiflung, weil er nichts Besseres gefunden hat) und dabei nur Abend- und Nachtdienste. Somit kann er gar nicht mehr zu den Proben kommen. Ich muss also wieder auf die Suche gehen.

Momentan dabei sind:

Schlagzeuger
Bassist
Rhythmusgitarrist
Sologitarrist
Sängerin
Sänger und Saxophonist

Noch von der ursprünglichen Truppe gibt es einen sehr guten Keyboarder und Sänger (macht bei Auftritten auch immer eine tolle Moderation). Er will wirklich gerne mitmachen, aber er hat zwei Jobs gleichzeitig bis in die Abendstunden hinein, somit kann ich kaum noch mit ihm rechnen. Allerdings kann er sehr schnell alles mitspielen, vor einem Auftritt genügen ihm 2-3 Proben und alles klappt.

Zur Zeit ist alles etwas schwierig. Aber ich lasse nicht locker.

Der nächste Tanzabend ist für den 12. September fixiert. So ein Ziel ist immer gut.

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Alt 20.07.2009, 07:22   #22
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Es gibt ein ständiges Kommen und Gehen. Der Saxophonist und Sänger war wirklich gut, aber leider hat er menschlich nicht gepasst. Das Gleiche bei dem einen Schlagzeuger (ich brauche ja zwei!). In einem Fall war es die Art an sich, im zweiten die Unzuverlässigkeit.

Der Sologitarrist hat sich nach seinem Urlaub auch nicht mehr gemeldet und ich kann ihn nicht erreichen (Telefon läuft nur Mailbox). Ich gehe davon aus, dass er nicht mehr will, aber kann man das nicht auch "ordentlich" mitteilen?

Somit sind wir wieder ziemlich tief gefallen. Gestern habe ich weitere Inserate gesetzt.

Nach allem was bisher war, kann ich behaupten, dass die Musiker - bis auf ganz wenige Ausnahmen - ziemlich unmögliche Menschen sind. Allerdings ist es sicher so, dass ich immer nur Angebote von den "Übriggebliebenen" bekomme, weil das Ganze auch nur "Just for Fun" abläuft und ich schon in den Inseraten schreibe, dass es kein finanzielles Interesse geben darf.

Von 10 Leuten die antworten, bleibt letzendlich vielleicht ein "brauchbarer" Musiker/Mensch übrig. Das ist mühsam und kostet viel Zeit.
Zuletzt hat sich ein sogenannter "Sänger" gemeldet, der echt keinen einzigen richtigen Ton singen konnte (hat mich an die Negativbeispiele von DSDS erinnert).
Ebenso gab es wie schon erwähnt Keyboarder, die ohne Midifiles überhaupt nichts spielen können. Oder Schlagzeuger, die nach jedem Break komplett aus dem Takt waren. Alle glauben sie aber, auf ihren Instrumenten sehr gut zu sein (lt. Telefonaten zuvor).

Bin schon gespannt, was da noch alles kommt.....

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Alt 30.07.2009, 06:56   #23
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Am 15. August haben wir den ersten Auftritt vor unbekanntem Publikum. Das hat sich kurzfristig ergeben. Allerdings sind wir da so etwas wie eine Zweitgruppe, neben einer eher "harten" und nur aus drei Mann bestehenden Rockgruppe. Wir spielen relativ kurz, ich schätze so an die 12 Lieder, mehr nicht.
Da wir sehr gegensätzliche Musik machen, wird das irgendwie komisch. Ich werde berichten.

Am 12. September ist dann wieder großer Tanz-Event im Veranstaltungszentrum. In diesem Fall bestreiten wir den ganzen Abend.

Unsere Besetzung scheint jetzt fix zu sein, nur im Bereich der beiden Schlagzeuger könnte sich noch etwas ändern - abgesehen von den üblichen Überraschungen.

Wir haben jetzt noch eine Backroundsängerin dabei, weil ich per Inserat eine mit hoher Stimme gesucht habe. Gemeldet hat sich eine 20-jährige (!), aber die kann wirklich gut und hoch (Überstimme) singen und außerdem ist sie ganz lieb, motiviert und verlässlich. Jetzt wo es so heiss ist, rennt sie (wenn sie nicht gerade singt) auf der Bühne mit einem Fächer herum und "kühlt" unsere Köpfe.

Am Sonntag gibt es jetzt in unregelmäßigen Abständen so etwas wie eine Chor- bzw. Gesangsprobe. Da bin ich gar nicht dabei, das macht der eine Keyboarder und Sänger (wir haben ja noch einen "nur" Keyboarder) von der alten Truppe mit den Mädels. Wenn alle dabei sind, sind es immerhin vier: meine Nichte, deren Freundin, unsere (Haupt-) Sängerin und die 20-jährige Studentin.

Das Ganze ist eine lustige Sache, aber es gibt auch viele Enttäuschungen und Frust. Allerdings gibt es jetzt erstmals berechtigte Hoffnung, dass der Spass in Zukunft überwiegen wird. Der Weg dahin war wirklich hart. Nur meiner Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass wir in relativ kurzer Zeit das Gröbste hinter uns haben.

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Alt 30.07.2009, 09:12   #24
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Noch etwas Wichtiges habe ich vergessen:

Ich habe vorgestern eine recht gute neue Gesangsanlage bei Thomann.de bestellt. Sie besteht aus einem Mischpult von Yamaha mit 16 Eingängen, eingebautem Effektgerät (16 Programme, einschließlich Hall) und Limiter, dazu zwei PA-Boxen mit 2m hohen Metallständern, 2 Bühnenmonitore (damit sich die Sänger/innen selbst gut hören), eine 4-Kanal Endstufe (mit Schaltnetzteil), 3 Mikrofonständer mit Mikrokluppe, 4 Notenständer und einen ganzen Haufen Kabel, der dazu notwendig ist. Für meinen Bass habe ich noch einen Gitarrenständer dazugenommen.

Überall habe ich Markengeräte gewählt und keinen billigen Ramsch (trotzdem erstaunlich, wie billig das alles ist!). Wichtig war mir die richtige Dimensionierung, bestmögliches Preis-Leistungsverhältnis und möglichst geringes Gewicht. Ich habe also durchaus noch ein paar Hunderter draufgelegt, um vor allem den Punkt 'geringes Gewicht' (bei gleicher oder noch besserer Qualität) zu erfüllen. Also Neodymmagnete, Schaltnetzteile und Alu - statt Ferritmagnete, 50Hz-Netzteile und Stahl.

Eine der wichtigsten Fragen die ich klären musste war die, wie das Ganze aufgebaut sein soll. Denn es gibt folgende Kombinationsmöglichkeiten:

-> Mischpult, externer Endverstärker (2 oder 4-kanalig) und 4 Passivboxen

-> Mischpult und 4 Aktivboxen

-> Mischpult mit eingebauten Endverstärkern (sogenanntes "Powermischpult") und 4 Passivboxen

-> Mischpult, externe Endstufe für die PA-Boxen und 2 aktive Bühnenmonitore (das Gleiche ginge grundsätzlich auch umgekehrt)

-> Powermischpult, 2 aktive und 2 passive Boxen (auch jeweils in 2 Varianten anwendbar)

Alles das hat wie immer Vor- und Nachteile. Ich habe mich letztlich für die Variante mit der externen Vierkanalendstufe entschieden. Der Hauptgrund waren die sonst vielen Netzkabel und Netzverteiler.

Der maximale Schalldruck beträgt 130dB im Stimmenbereich, das sollte reichen.

Gruß
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Alt 06.08.2009, 11:54   #25
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Wie schon geschrieben, spielen wir am 15. August - also in etwas mehr als einer Woche - öffentlich.
Damit mir nicht langweilig wird, hat mir heute unser neuer Sologitarrist (ist seit 2 Wochen dabei) mitgeteilt, dass er in unserer Band doch nicht mitmachen will. Die Lieder sind ihm zu kompliziert, er kann sich die Harmonien nicht merken und die Solis schafft er auch nicht.
Das wäre im Normalfall nicht die totale Katastrophe, wenn an diesem Tag zumindest unser Rhythmus-/Begleitgitarrist dabei wäre. Ist er aber nicht, er hat schon ursprünglich gesagt, dass er an diesem Tag nicht dabei sein kann. Somit stehen wir komplett ohne Gitarristen da.

Na Bravo!

Unser Keyboarder kämpft auch noch ziemlich mit den Harmonien und jedes Mal wenn er "in den Gatsch (zu deutsch: Morast) greift", komme ich - obwohl ich sonst kaum noch Fehler mache - auch "ins Schleudern".

Ich denke, dieser Auftritt wird ein ziemliches Fiasko! Wenn nicht noch irgend ein Wunder geschieht, fliegen die faulen Eier und Tomaten.

Absagen geht nicht mehr. Wäre auch unfair unserer Sängerin gegenüber, denn das ist ihr großer Tag......theoretisch.

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Alt 06.08.2009, 13:54   #26
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"Immer wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her".

So lautet ein altes Sprichwort.

Ich habe zuvor mit unserem Ur-Gitarristen gesprochen (als ich zur Band kam, war er schon da, hat sich dann aus Zeitgründen vertschüsst), er macht am 15en mit. Auf diesen Mann ist 100%ig Verlass. Das Problem ist nur, dass er die Lieder die wir an diesem Tag spielen werden kaum kennt. Aber er hat mir versprochen zu proben was das Zeug hält. Da er Gitarrelehrer ist, wird das schon irgendwie klappen.

Mir ist nur immer sein extrem verzerrter Sound auf die Nerven gegangen. Aber ein zweites Sprichwort lautet: "in der Not frisst der Teufel Fliegen".

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Alt 11.08.2009, 18:28   #27
David
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Freitag ist Generalprobe für den darauffolgenden Auftritt am Samstag. Der Aushilfsgitarrist bemüht sich sehr, allerdings hat er noch bei ein paar Liedern seine liebe Not.

Lustig finde ich immer, wenn die Gitarristen vor Entsetzen halb tot umfallen, nur weil wir ein Lied in Es - bzw. Dis spielen (deshalb, weil es im original auch so ist). In den meisten Fällen schleppen sie dann eine zweite Gitarre an, die sie um einen Halbton runterstimmen und nur für diese Lieder verwenden. Beispielsweise ist "Black Velvet" von Alannah Myles so ein Lied. Für mich am Bass ist dieses Lied auch nicht ganz einfach, da alles ziemlich stark von Bass und Schlagzeug anhängt. Dazu kommen ein paar heikle Stellen (Triolen) und Harmonien die höchste Konzentration erfordern.

Solche Lieder haben wir aber mehrere! Kein Wunder dass bisher schon mehrere Gitarristen das Handtuch geworfen haben.

Aber ich will in dieser Richtung noch weiter gehen. Das soll uns von den anderen Coverbands unterscheiden, die meist nur einfache Sachen spielen.

Beispielsweise sind die Lieder von Roxette auch nicht zu unterschätzen! Sie beginnen oft einfach, aber dann kommt eine Bridge die es in sich hat und nicht selten gibt es gleich danach noch einen Tonartwechsel. Ich mag solche Lieder, aber ich "kiefle" auch lange daran herum bis ich sie fehlerlos spiele. Aber selbst das heisst noch nicht, dass ich sie Tage später - oder wenn wir dann alle gemeinsam musizieren - immer noch so gut kann.

Als Laie und passiver Musikkonsument erkennt man gar nicht, welche dominate Rolle der Bass bei der modernen Musik spielt. Mit dem Schlagzeug zusammen ist dieser Klangkörper schon soviel wie die halbe Musik, denn hier entstehen Rhythmus, Harmonik und der eigentliche "Groove" eines Liedes. Der Rest ist dann in vielen Fällen nur noch "Zierde" und Untermalung - jetzt einmal abgesehen vom Gesang, der natürlich noch wichtiger ist.

Das heisst, wenn im Bereich Bass und Schlagzeug etwas faul ist, klingt es jämmerlich, da können die anderen Musiker nichts mehr retten.

Da ich keinen "Grummelbass" spiele, sondern einen höhenbetonten und knackigen Melodiebass (mit Plektrum), ist jeder Fehler ganz deutlich zu hören.
Und deshalb muss ich üben, üben und nochmals üben.
__________________
Gruß
David


Erst wenn man begriffen hat, dass Raumakustik, Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger sind als die Anlage selbst, hat man die Audiowiedergabe verstanden.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
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Alt 16.08.2009, 15:31   #28
David
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Also jetzt haben wir den Auftritt 15.08 hinter uns.

Die absolute Berichts-Kurzform: wir sind dort supergut angekommen (nicht mit unseren Fahrzeugen, sondern musikalisch )
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Vor allem hat es auch klanglich gefallen, was ich mir ehrlich gesagt - als ich die Anlage gesehen habe (war ja nicht unsere) - gar nicht vorstellen konnte. Vielleicht auch nur aus meiner Sicht, denn ich habe ca. 2 Stunden lange gerätselt, wo denn da der Bassverstärker steht. Gleichzeitig hatte ich einen ganz schlimmen Verdacht, nämlich so ein winziges grünes Kasterl - und das war dann auch der Bassverstärker! Schock! Wie soll denn das gehen? Aber es ging! Weil dieses kleine grüne Krümelmonster nur als Vorverstärker gedient hat, der Rest ging dann über die PA. Gehört habe ich mich dadurch kaum spielen, aber angeblich war der Bass vorne gut.
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Jetzt aus meiner Sicht die Realität: wir haben schon ein paar Mal gepatzt. Aber das wird dem Publikum kaum aufgefallen sein, denn wir haben das recht gut überspielt.
Die Patzer waren vor allem ein paar "schräge" Akkorde und Soloeinlagen des Aushilfsgitarristen (ich habe schon einen neuen gefunden der einen sehr guten Eindruck macht). Dann noch bei Black Velvet zwei Mal ein verfrühter Einsatz unserer Sängerin Andera (das hat aber wirklich kein Mensch außer uns gemerkt). Und dann gab es noch ein paar Schlüsse die sehr "indifferent" waren.
Aber der Großteil der Lieder hat wirklich gut funktioniert - sogar Anfang, Ablauf und Schluss.
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Die "Location" selbst ist schon eine wilde Geschichte gewesen, man könnte sagen "etwas urwüchsig".
Das war aber dann mit Einbruch der Dunkelheit besser und die Leute dort sind es sicher so gewöhnt.

Die Lokalbesitzer und das Publikum waren wirklich nett. Es floss relativ viel Alkohol, aber es gab keine unangenehme Situation, eher so etwas wie eine Verbrüderung unter allen. Ich schätze, dass etwa 80-100 Leute da waren.

Dort spielen jedes Monat irgendwelche Gruppen, allerdings bisher fast immer nur Rockbands. Wir waren so etwas wie ein Erstversuch, aber die Begeisterung war wirklich groß, wir haben auch viel mehr Applaus bekommen als die (sorry!) "Radaubrüder".

In Summe haben gestern 4 Bands gespielt und wir waren (trotz Protest unsererseits) die ersten die spielen mussten.

Von uns gibt es keine Bilder, denn gleich nach dem Soundcheck hat es geheissen, dass wir mit dem Programm beginnen sollen. Ich konnte keinen Gast mehr bitten mit meiner Kamera ein paar Fotos zu machen.

Hier aber zumindest ein Bild einer (gar nicht üblen) Rockband:


Und hier noch (in der Mitte) ein Bild unserer hübschen Sängerin Andrea mit irgendwelchen Freundinnen:


Mehr gibt es einfach nicht.
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Gruß
David


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Alt 21.08.2009, 07:41   #29
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Von diesem Auftritt habe ich eine CD erhalten, die direkt vom Mischpult her aufgenommen wurde. Da hört man natürlich jeden Fehler, einen schlimmeren "Kontrollstempel" gibt es kaum (es sei denn, man nimmt jedes Instrument einzeln auf). Ich kenne solche Aufnahmen von früher, die hören sich immer grauslich an. So sehr, dass man danach alles nur noch infrage stellt.

In Summe kann ich aber sagen, dass diese Aufnahme besser klingt als vermutet. Interessant auch, dass es in live von meiner Position auf der Bühne aus zum Teil "schräger" geklungen hat als jetzt auf der CD.
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Die positivste Neuigkeit ist, dass ich jetzt einen wirklich guten Sologitarristen für unser Projekt gefunden habe.

Jetzt fehlt "nur noch" ein guter Sänger. Vier Kandidaten gibt es bereits, heute kommen zwei zur Probe und nächste Woche die anderen zwei.

Bisher war es immer so, dass ich mir bei Neuvorstellungen Sorgen darüber gemacht habe, dass wir durch die fehlende Routine (immer gab es mehrere neue Leute bei den Proben - bzw. welche die auch erst ganz kurz dabei waren) ein schlechtes Bild abgeben. Dass wir also so mies spielen, dass ein Interessent schon deshalb nicht mitmachen möchte, weil er nicht an die Sache glaubt.
Langsam wendet sich das Blatt. Zumindest muss ich mich nicht mehr genieren, wenn ich Jemanden erstmals einlade.

Sobald es den neuen Sänger gibt, wird es höchste Zeit intensiv für den nächsten Auftritt am 12.09 zu proben. Denn da brauchen wir bereits ca. 3 Stunden Programm.
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Die neue Gesangsanlage haben wir aufgebaut, sie ist wirklich gut. Klingt gut, geht irre laut und das ohne störende Rückkopplungen. Ich habe also gut gewählt und bin zufrieden.
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Gruß
David


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Alt 26.08.2009, 14:17   #30
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Damit die Sache ja nicht langweilig wird, haben sich jetzt 3 Musiker vertschüsst. 2 Wochen vor dem nächsten Auftritt!
Die erste war die Sängerin Andrea (hat angeblich eine andere Band gefunden, wo sie nicht so weit zu den Proben fahren muss - tolles Argument!) und das hat bewirkt, dass der Keyboarder auch gleich das Handtuch geschmissen hat.
Da der 2. Schlagzeuger praktisch nur die "Andrea-Lieder" gespielt hat (und auch nur spielen wollte), hat er mir auch gleich seine Sticks vor die Füße geknallt.

Kollateralschäden nennt man das.

Das alles hat sich am vergangenen Sonntag abgespielt. Montag hatten wir wieder Probe. Begonnen haben wir gleich einmal mit einer Krisensitzung. Und weil immer der der alles organisiert auch immer der Schuldige für alles ist, wurde mir auch alle Schuld zugeteilt.

Die Anderen meinen, dass der Auslöser für Andreas Abgang ich war, weil ich gesagt habe, dass ich bei den Proben keinen Alkohol dulde (es ging dabei nicht um Bier sondern um Rotwein, der nicht zu knapp konsumiert wurde).

Was jetzt? Genau genommen keine Ahnung.

Oder doch, eine Möglichkeit gibt es noch. Wir haben ja 4 Chormädchen und noch 5 Proben bis zum 12.09........

Gleich geht eine Rundmail raus........
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Gruß
David


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