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DIY Schallwandler Tuning und Eigenbau

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Alt 09.07.2018, 14:36   #16
ra
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naja, soviele subs wird man sich nicht bauen - und der marginale finanz. mehraufwand für ein paar versteifungen....
soweit ich weiß, ist wandbedämpfung rel. sinnlos bei einem sub - das scheint ab dem grundton aufwärts speziell im mitteltonbereich wichtig zu sein.
zumindest wenn man den messungen glauben darf lautet die regel versteifung im subbereich, dämmung und dämpfung darüber.
so kenns ich von leuten, die sich intensiv damit auseinandersetzten ,
gruß reinhard


aber ja, für den heimgebrauch....
ist schwer auseinanderzuhalten, was einbildung ist (hörbar) und was nicht.
fürs gute gewissen würd ichs machen, wenn ich die möglichkeit hab.
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Alt 09.07.2018, 15:03   #17
schauki
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Zitat:
Zitat von ra Beitrag anzeigen
naja, soviele subs wird man sich nicht bauen
Bei (m)einem DBA sind schon mal 16 Stk.

Zitat:
- und der marginale finanz. mehraufwand für ein paar versteifungen....
Sollen es 100 Euro sein.
Aber wenn ich nur die Wahl hätte einen gute MT/HT Schallwand (z.B. Waveguide) oder Versteifung in DBA Subs, dann wäre es MT/HT Schallwand.

Zitat:
...
zumindest wenn man den messungen glauben darf lautet die regel versteifung im subbereich, dämmung und dämpfung darüber..
Ich kenne keine Messungen des akustischen Outputs von Subs mit/ohne Versteifung.
Die auch nur das untersuchen.

Zitat:
fürs gute gewissen würd ichs machen, wenn ich die möglichkeit hab.
Ja wenn es geht (und das sollte es in 99,9999% der Fälle), dann machen.
Schaden tut es auf keinen Fall.

mfg
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Alt 09.07.2018, 15:46   #18
ra
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da gibts einiges im netz über gehäusevibrationen, messungen und diagramme, wandstärke, dämmung, dämpfung, versteifung, material, wanddicke, ankopplung etc.


im diy-forum gabs meiner erinnerung nach einen ganzen thread darüber, kommt auch immer wieder am rande auf, das thema.
auch timmi hat sich, soviel ich weiß, mal eingehend damit befasst .
gruß reinhard
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Alt 09.07.2018, 16:07   #19
Leo1
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@jelly78

Toller Thread, gefällt mir wenn noch viele Fotos dabei sind und handwerklich scheint es deine Berufung zu sein. Kompliment.

Und das Töffli gefällt mir auch. Fährt es noch?
__________________
Viele Grüsse Leo
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Alt 09.07.2018, 16:29   #20
jelly78
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Zitat:
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@jelly78

Toller Thread, gefällt mir wenn noch viele Fotos dabei sind und handwerklich scheint es deine Berufung zu sein. Kompliment.

Und das Töffli gefällt mir auch. Fährt es noch?
Danke!
Vielleicht sollte ich meinen Schreibtisch-Job aufgeben, und Heimkinobauer werdern :-)

Ja die Puch (Baujahr 1954) ist angemeldet und fährt !!
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Alt 09.07.2018, 16:54   #21
schauki
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Zitat:
Zitat von ra Beitrag anzeigen
da gibts einiges im netz über gehäusevibrationen, messungen und diagramme, wandstärke, dämmung, dämpfung, versteifung, material, wanddicke, ankopplung etc.
Es gibt Messungen von Gehäusevibrationen, ja.
Und weniger/keine Vibration ist besser.
Nur selbst wenn Faktor 100 zwischen 2 Varianten liegt was Gehäusevibration liegt, heißt das ja nicht, dass der akustische Output auch Faktor 100 besser ist.

Genau so werden technische Details von Herstellern/Verkäufern "aufgeblasen".
Ja alles für sich technisch gut/richtig, aber es zählt einzig und allein der akustische Output, sonst nicht.

Mir ist also ein Sub lieber ohne versteiftem Gehäuse der weniger Klirr macht als einer mit Versteifung und mehr Klirr.

mfg
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Alt 09.07.2018, 17:45   #22
ra
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zustimmung - volle.
schrieb ja auch, dass ichs z.b. einfach wegen des ruhigen gewissens machte.
ich glaub es wär z.b. auf jeden fall vernünftiger, wenn ich mir von dir eine anlage konstruieren ließe als umgekehrt - soviel zur kompetenz.
wollt einfach nur einwerfen, dass versteifungen mehr bringen in diesem bereich als alles andere und dass dazu daten zu finden sind.
gruß reinhard
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Alt 09.07.2018, 19:54   #23
jelly78
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Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen
ich hab ja schon subwoofer gebastelt zu einer zeit, als sie als fertig im handel noch nicht verfügbar waren. viel versuch und irrtum.

daher sag ich, prima gemacht, da gibts nix zu sudern.

auch die chassis sind eine sehr gute wahl

http://www.scan-speak.dk/datasheet/pdf/32w-4878t00.pdf

was kosten die?
Sind schon nicht billig 500€ pro Stück
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Alt 10.07.2018, 09:40   #24
schauki
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Zitat:
Zitat von ra Beitrag anzeigen
..
wollt einfach nur einwerfen, dass versteifungen mehr bringen in diesem bereich als alles andere und dass dazu daten zu finden sind.
Ja so ist es.

Zitat:
Zitat von jelly78 Beitrag anzeigen
Sind schon nicht billig 500€ pro Stück
Ich bin ja "Fan" von guten Chassis und wenn das Geld da ist, warum nicht.
Allerdings sehe ich auch gerade bei DBAs (Sub Arrays allgemein) die Qualität des Einzelchassis nicht als so entscheidend.

z.B. gibt es da den oft genutzten JBL CS1214 der kostet ~60 Euro.
Also gehen sich da schon 8 Stk. für den Preis des einen ScanSpeaks aus.

Wobei dann auch wieder der Platz eine Frage ist.
Und am Schluss müsste man dann eine Vergleichsmessung machen.


Wie gesagt gerne mit den guten/teuren Chassis, ich sage es nur um Interessierte nicht zu verschrecken, wenn sie ein 8x8 DBA bauen wollen und das dann nur von den Chassis 8000€ kostet.
Es geht auch ziemlich gut um 1000 Euro (Chassis).

mfg
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Alt 10.07.2018, 14:35   #25
jelly78
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Ist sicher etwas übertrieben das Chassis zu nehmen.
Das JBL CS1214 ist mir oft bei der Recherche zum DBA Thema untergekommen, schied aber sofort aus optischen Gründen aus (WAF) 

War lange im Wackel ob ich nicht das um die Hälfte günstigere scan-speak 30w 4558t00 nehmen soll!
War dann aber eher eine Bauchgefühl Sache.

Weiters habe ich ja noch die zwei SVS SB13 die ich verkaufen, da sollte wieder etwas Geld reinkommen
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Alt 10.07.2018, 16:21   #26
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..... einer meiner SW hat eine Klirranzeige > 4 %.
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Alt 10.07.2018, 21:40   #27
ra
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wennstas net heast hüft die anzeige a nix.
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Alt 10.07.2018, 23:38   #28
Atmos
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Zitat:
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wennstas net heast hüft die anzeige a nix.
gruß reinhard
.. im Bassbereich ist Klirr bis 4 % eben unerheblich, nur darum geht es.
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Alt 14.07.2018, 14:53   #29
dipol-audio
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Hallo zusamen,
mir fallen an diesem Subwoofer (-Gehäuse) einige Details auf, die man zumindest für eine jeweilige konkrete Anwendung mal hinterfragen kann (Bezüge sind u.a. zum Eingangspost #1 und anderen vorangegangenen Posts):

  • http://www.scan-speak.dk/datasheet/pdf/32w-4878t00.pdf Schaut man sich den Seitenriss des Treibers mal an, dann fällt auf, dass durch die "aufgedoppelte" Schallwand des Gehäuses (2x25mm abzüglich Ausfräsung?) ein erheblicher Teil des freien Querschnitts zwischen Montageflansch und Zentrierspinne "nach hinten" versperrt wird. Allzu große Verengungen (z.B. auf deutlich weniger als etwa die halbe Membranfläche ...) sollte man hier m.E. vermeiden. Auch bei einer "aufgedoppelten" Schallwand kann man hier zumindest die "innere" Schallwandöffnung größer machen und so wenigstens ansatzweise für eine konische Aufweitung der Schallwand nach innen sorgen.
  • "Inhärente Steifigkeit" (ggf. auch ohne zus. Versteifungen wie Streben etc.) eines Gehäuses kommt zuerst durch die Wahl der Grundform (bei jeweils gegebener/gewählter Wandstärke): Am steifsten (für möglichst hohe Eigenfrequenzen der Gehäusewände bei einem "reinen" Subwoofer, d.h. möglichst deutlich oberhalb des genutzten Übertragungsbereiches ...) wird das Gehäuse, wenn man keine der Platten unnötig großflächig werden lässt und etwas näher an einer Würfelform bleibt. Selbst wenn hier die Lage des Chassis im Raum (d.h. im Hörraum) beibehalten werden soll (weil man den Raum etwa "genau in dieser Höhe über dem Boden" anregen will und man auch weiß warum ... ?), baut das Gehäuse hier unnötig hoch: D.h. man kann es tiefer und weniger hoch machen. Selbst ganz ohne Versteifungen sind hier Gehäuseresonanzen (der Wände) erst deutlich oberhalb ca. 160Hz (bei benötigtem akustischen Volumen s.u.) durchaus machbar (je nach Wandstärke) ... will man jedoch ein zweites Gehäuse direkt obendrauf stellen können (für ein Bass Array, damit das "Nachbarchassis obendrüber" hoch genug zu liegen kommt ) wäre der Wunsch nach Höhe natürlich verständlich ...
  • Eine bitumenartige Bedämpfung der Wände (als Aufschmelzmatte o. dergl) - zumal in relativ geringer Stärke im Vergleich zur Wandstärke des Holzwerkstoffs - ist "mehr oder weniger Kosmetik" (bei einem reinen Subwoofer): Die Wirkung ist gering (es sei denn, die dämpfende Schicht kommt näher an die Größenordnung der Dicke des Holzwerkstoffs heran) und sie wirkt auch erst in einem Frequenzbereich, in dem der Subwoofer typischerweise bereits deutlich im Sperrbereich der Weiche ist ... die Gehäuse der "Satelliten" sind hier für den oberen Bass bzw. den Mittelton sehr viel entscheidender im Aufbau. "Schaden" tut's natürlich auch beim Subwoofer nicht ...
  • Die Bedämpfungsstrategie (hier: Hohlraum bzw. "Längenresonanzen") des Innenvolumens: Die erste Mode, die hier für eine Bedämpfung in Frage käme, wäre die 0,0,1 Mode in Hochrichtung, weil das Gehäuse hier die größte Abmessung hat. Ausgerechnet hier ist jedoch im Schnellemaximum der Mode - und nur dort sind faserige / poröse Dämpfungsmaterialien (Sonofil, Schurwolle, etc.) wirklich wirksam - mittig im Gehäuse keine Füllung vorhanden ... Glück (?), daß diese Mode durch die mittige Montage (zw. "Boden und Decke" des Gehäuses) des Treibers nicht angeregt werden wird. Die mittige Montage an sich ist jedoch aus anderen Gründen nicht optimal ... aber das führt hier zu weit. Obwohl auch die Eigenmoden des Innenraums meist außerhalb des unmittelbaren Übertragungsbereiches liegen, halte ich eine Füllung von Subwoofern mit faserigen Stoffen (dann aber "zur Gänze") für sehr sinnvoll (siehe auch unten).
  • Wieviel "Gewinn" an "akustischem Volumen" bringen faserige Stoffe (bei vollständiger Füllung des rein geometrischen Innenvolumens) ? Der hier zuvor schon genannte Faktor 20% kann eine ganz gute Schätzung sein, je nach Art der Füllung ... Wenn jedoch nur die Hälfte des Gehäuses überhaupt gefüllt wird, reduziert sich das dann ggf. auf ca. 10%. Warum denn diesen Effekt nicht "voll ausschöpfen" ? Das Gehäuse wird dadurch insgesamt etwas kompakter (wenn es in der Dimensionierung zuvor geeignet berücksichtigt wird) und dadurch wiederum (s.o.) auch (von ganz allein) nochmals etwas steifer im Aufbau.
  • Bei den ganzen Maßnahmen zur "Entkopplung" (vom Boden): Diese Maßnahmen sind nur dann wie gewünscht wirksam, wenn die Eigenresonanz(en) des Feder/Masse Systems aus "Gehäuse" (als Ganzes) und "federnden bzw. dämpfenden Füßen" deutlich im Infraschall liegt. Sonst ist es nämlich keine echte "Entkopplung" ... Ist das hier überprüft oder zuvor berechnet worden ? Wenn man von oben auf das Gehäuse "haut" oder es von vorn "stumpt", sollte es in den relevanten Schwingungsebenen irgendwo im Infraschall (z.B. 6 ... 12Hz) "ausschwingen", sonst sind die "Federdämpfer" zu hart und z.B. ein gedachter Dielenboden kann dann im Musikbetrieb immer noch mitschwingen ...
__________________
Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

Gewerblicher Teilnehmer

www.dipol-audio.de


Nihil sine causa




Geändert von dipol-audio (14.07.2018 um 16:17 Uhr).
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Alt 16.07.2018, 10:47   #30
jelly78
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Hallo Oliver

Da könnte ich schon noch etwas Material entfernen:



Ich hatte gelesen, dass man für das DBA das Chassie so nah wie möglich an die Wand bringen sollte, deshalb ergab sich die Tiefe von 26cm. Um dann auf das Volumen zu kommen muss dann halt die Höhe wachsen.

Klar hätte man auch etwas verbreitern könne, aber ich will ja zwei übereinander stellen.

Wie bzw. welche Fuße ich verwenden ist noch offen.
Boden hab ich schwimmend verlegtes Parkett mit 1cm Trittschutzmatte auf Betonboden.

In Summe hat das schon ein Gewicht, so ca. 120kg werdens schon sein.

Oft werden ja Spikes auf Granitplatte verwendet, und dann die Granitplatte mit Gummifußen vom Boden entkoppelt.
Muss man vielleicht mal ausprobieren, was da sinnvoll ist oder was meinst Du?

lg
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