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DIY HiFi Zubehör Selbst hergestellte Racks, Kabel, etc.

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Alt 29.07.2013, 17:11   #1
Phototipps.com
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Standard Low-cost Datenstreaming für Audio, Video und Fotos

Hi Zusammen,

seit es CD-Laufwerke auf den PCs gibt, habe ich immer davon geträumt, meine Musiksammlung möglichst einfach und möglichst günstig im Wohnzimmer bereitzustellen. Mangels entsprechender Lösungen (bzw zu teurer Lösungen) kam es bisher nicht dazu, dieses Vorhaben umzusetzen.

Mit dem Kauf meiner neuen Surround-Anlage hat sich das schneller als erwartet geändert. Sollte meine Lösung nicht von Interesse sein, kann gerne hier mit dem Lesen aufgehört werden.

Welche Hardware kommt zum Einsatz?

Nun - das empfinde ich als das Geniale an meiner Lösung. Sie ist wirklich billig. Aber nur, was den Preis betrifft. Ich habe mich für den "Ein-Platinen-Computer" Raspberry Pi entschieden, den es für unter 40 Euro gibt. Für diesen Preis bekommt man eine Scheckkarten große Platine, auf dem alles drauf ist, was ein Computer benötigt samt entsprechender Schnittstellen (die ragen dann teilweise etwas hervor), und für ca 5 Euro gibt es ein Kunststoffgehäuse, welches die Platine dann umgibt. Eigentlich war das Teil als Schulungscomputer für angehende Elektroniker gedacht, hat aber in kurzer Zeit einen extremen Bekanntheitsgrad erreicht und eine entsprechende Fangemeinschaft gefunden.

Mit Strom wird das Teil normalerweise über einen Stecker-Lader versorgt, der zumindest 1A bei 5V (USB) bereit stellt - viele heutige Ladegeräte für moderne Smartphones sollten also ausreichen, um den Betrieb dieses Computers sicher zu stellen. Ich habe - um die Verkabelung zu vereinfachen - einen Aktiven USB-Hub mit der Möglichkeit der Strom-Rückversorgung angeschafft, wobei am Eingang des Hubs auch Strom anliegt, den der Computer dann für sich abgreift. Frühere USB-Standards haben das zwar verboten, aber mittlerweile ist das ein erlaubtes Vorgehen.

Als Schnittstellen bietet der Computer 2 USB-Ports, 1 LAN-Port (Ethernet), 1 HDMI-Schnittstelle (für Full-HD Video-Ausgabe), 1 Audioausgang 3,5mm, 1 Video-Chinch-Ausgang (für SD-Signal an älteren TV-Geräten) sowie einen SD-Kartenslot (von der der Rechner bootet). Ein Booten von Festplatte ist nicht möglich.

Am USB-Hub hängt noch eine externe 2.5" Festplatte mit 1,5 TB dran, die ebenfalls vom USB-Hub mit Strom versorgt wird. Der Computer selbst benötigt maximal 0,7A bei 5V und die Platte maxmal 0,5A bei 5V - das wären also maximal 1,2A bei 5V, was etwa 6W wären.

So gesehen eben "low-cost", und zwar in beiderlei Hinsicht: In der Anschaffung und im Betrieb. Denn wo noch bekomme ich so einen Datenstreamer für 130 Euro (50 Euro für Computer und Hub plus 80 Euro für die externe Platte), der sich dann mit so wenig Strom zufrieden gibt?

Wie bekam ich das Zeug zum Laufen?

Hier war es schon etwas schwieriger, weil man sich erstmal viel im Internet schlau machen muss, was man denn alles benötigt und wie man das dann zum Laufen bekommt.

Meine ursprünglich verfolgte Lösung war ja, daraus einen Mediaplayer zu bauen. Dies hatte ich auch problemlos hinbekommen und ich habe den dann auch kurz im Einsatz gehabt. Für mich war erstaunlich, dass dieses kleine Ding für nicht mal 40 Euro ein Full-HD Video im MKV-Format von einer externen Platte ruckelfrei abspielen konnte - aber kein Wunder, weil diesem Rechner ein potenter Videobeschleunigungsprozesser zur Verfügung steht. Aber mir gefiel der Rechner samt Festplatte im Wohnzimmer einfach nicht wirklich. Also hab ich mich anderweitig umgesehen, was ich anstelle dessen mit ihm tun könnte.

Und dabei ist mir eines aufgefallen: sowohl der AVR als auch der BD-Player sind ja DLNA-fähig. Das heißt: diese Geräte sind bereits vorbereitet, um Daten über ein Netzwerk zu empfangen. Was man dazu braucht: einen DLNA-Server. Das ist ein kleines Programm, welches ein Service zur Verfügung stellt, um sich mit einem DLNA-Client (AVR, BD-Player, Smart-TV, ...) zu verbinden. Ein wenig Recherche im Internet - und schon ward das passende Programm für den Raspberry Pi gefunden: miniDLNA!

Aber so einfach ist es dann doch nicht. Anders als bei der MediaPlayer-Software (die das Betriebssystem samt Player-Software in Einem bildet), muss man jetzt erstmal ein eigenes Betriebssystem aufspielen. In diesem Fall eben eine Linux-Variante mit dem klingenden Namen Raspbian "Wheezy", welches vom großen Debian-Linux abstammt. Dieses Linux downloaden, den Win-Installer für die SD-Karte downloaden, damit das Linux auf die Karte spielen, ab damit in den Raspberry Pi und den mit Strom versorgen. Der Rest erledigt sich von selbst und nach nicht mal 5 Minuten sieht man am TV in Full-HD die Desktop-Oberfläche von Debian. Netzwerkkarte rein - und man kann am TV im Internet surfen. Genial.

Nächster Schritt: miniDLNA installieren und danach einrichten. Dann die Platte neu formatieren (muss Linux konform formatiert sein, da sie sonst von miniDLNA nicht verwendet werden kann), Daten aufspielen, das Service starten - und das Client-Gerät (AVR, BD-Player) auf "Server" stellen - und schon kann man aus seinen Beständen wählen und die gewünschten Medien abspielen.

Und das Beste zum Schluss: all diese Software gibt es - gratis! Mit dabei ist jetzt noch Samba (damit ich vom Windows-Rechner aus die Daten aktualisieren kann) sowie XRDP, um den Rechner über die RemoteDesktopConnection fernwarten zu können.

Fazit:

Klar liefert dieses kleine Ding mit seiner extern angebundenen Platte über USB 2.0 nicht die selben Leistungsdaten wie ein echtes NAS. Aber das braucht es auch nicht. Meine Präferenzen waren, mit möglichst wenig Geld und möglichst wenig Aufwand genau das zu erreichen, was ich wollte: Musik abspielen, ohne einen Disk-Jokey zu mimen - und all die Videos abzuspielen, die sich so im Laufe der Zeit auf meiner Platte angesammelt haben. Und zudem kann ich jetzt bequem meine Bilder auf den Mini-Computer überspielen und diese, wann immer ich möchte, am TV betrachten. Und das bei einem Stromverbrauch von gerade mal 6W - unschlagbar.

Achja: Diese meine Lösung ist natürlich nichts, um damit zu protzen. Es ist eine rein funktionelle Lösung!
:

Geändert von Phototipps.com (29.07.2013 um 17:17 Uhr).
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Alt 29.07.2013, 17:20   #2
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Zitat:
Zitat von Phototipps.com Beitrag anzeigen
Achja: Diese meine Lösung ist natürlcih nichts, um damit zu protzen. Es ist eine rein funktionelle Lösung!
:
Die einfachsten Lösungen sind meist die besten!

Bei mir ist es ein Blueray Spieler mit WLAN-Anschluss und DLNA-Funktion. Funktioniert absolut prima. Ordnerfreigabe am Rechner, Anbindung des Players an das WLAN und schon kann ich auf den 'Server' zugreifen und die dort gespeichter Musik streamen. Für meine Ansprüche absolut perfekt! funktioniert vollkommen ohne Gedöns (ohne spezielle Serversoftware) und ist dank voll digitaler Anschlusstechnik auch klanglich auf absolutem Toppniveau.

Gruß

RD
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Alt 29.07.2013, 20:42   #3
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Schöne Lösung.


Ich habe etwas ähnliches mit einem ausrangierten Android Smartphone gemacht. Ein HTC Hero ohne SIM Karte mit UPnPlay und zum Bedienen ein Galaxy Tab 2, ebenfalls mit UPnPlay und einer großen Speicherkarte für die Musik, bei größerem Speicherbedarf könnte natürlich auch ein PC, NAS oder ein Rasperry die Musik bereitstellen. Abgesehen davon, dass ich den Kopfhörerausgang des Hero als Line-Out mißbrauchen musste, hat das perfekt und auch stromsparend funktioniert - bis der Hero endgültig den Geist aufgegeben hat.

Von der Software her, gefällt mir der Music Player Daemon (mpd) allerdings noch besser, allein schon weil er irgendwie "altmodischer" daherkommt. Auch die Clients zum Bedienen finde ich sehr ansprechend.
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Alt 29.07.2013, 21:27   #4
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@ ruedi01:

Klar geht auch ein herkömmlicher PC. Aber der verbraucht alleine bei einem einzigen Spielfilm so viel Strom wie meine Lösung in 5 Tagen. Das war mir persönlich sehr wichtig, weshalb ich keinen vollwertigen PC für diese Aufgabe nehmen wollte.

@ smutbert:

Beim Musikhören reicht an sich das Display samt Fernbedienung vollkommen aus (wenn man weiß, wie die Alben organisiert sind, ist das eine Sache von ein paar Sekunden, um das gewünschte zu finden) - oder ich nehme die Fernbedienungs-App, die der Hersteller für meine Android-Geräte zur Verfügung stellt. Dort sehe ich sogar das Cover von jeder CD.

Bei den Videos und den Bildern hab ich ja eh den Fernseher an, sodass ich dort mit der Fernbedienung des BD-Players ebenfalls das Auslangen finde.

Was mich zusehends fasziniert (und das, obwohl ich ja beruflich in der EDV tätig bin): dass all das gar so problemfrei funktioniert. Mit dem heutigen Wissen (ich hatte halt nicht genügend Linux-Wissen) hätte ich diese Lösung in gut 30 Minuten fertig. Was es dann noch bräuchte, wäre das Aufspielen der Mediadaten, ansonsten wäre es fix und fertig konzipiert.

Und weiters ist genial, was die Leute für den Raspberry Pi schon alles auf die Beine gestellt haben. Obwohl das von den Herstellern ja als Bastel-Computer konzipiert wurde, hat sich innerhalb weniger Wochen zu einem Gerät gemausert, welches Spezialaufgaben wie die Meinige perfekt übernehmen kann. Und genau das ist das Faszinierende daran: Durch den Linux-Standard ist es universell einsetzbar und kann leicht individuell eingerichtet werden.

Achja: was das Teil künftig ebenfalls übernehmen wird, ist das regelmäßig Umkopieren meiner externen Sicherungsplatten. Das geht dann gerne der Nacht, nachdem das eh über mehrere Stunden braucht, und dafür braucht dann nicht mehr mein Desktop-Computer unnötig Strom fressen. Und mal sehen, was das Teil dann noch so alles an Aufgaben übernehmen wird.


LG
Herby
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Alt 29.07.2013, 21:36   #5
Mike
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Mike
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Hallo Herby,

danke für Deine Projekt-Vorstellung! Das wirklich eine tolle Lösung.
__________________
Beste Grüße,
Mike

____________________
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Alt 30.07.2013, 12:26   #6
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Zitat:
Klar geht auch ein herkömmlicher PC. Aber der verbraucht alleine bei einem einzigen Spielfilm so viel Strom wie meine Lösung in 5 Tagen. Das war mir persönlich sehr wichtig, weshalb ich keinen vollwertigen PC für diese Aufgabe nehmen wollte.
...wie viele Filme guckst Du so in der Woche? Meinst Du wirklich, dass das was ausmacht?

Abgesehen davon ist mir ein Rechner zum Filmegucken sowieso viel zu fummelig und umständlich. Dafür nehme ich den Blueray Spieler. Einschalten, 10 Sekunden warten, dann ist der betriebsbereit. Danach geht alles per FB. Und Lärm macht der auch nicht. Ab und zu ein Firmwareupdate via WLAN...

Gruß

RD
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Alt 30.07.2013, 13:36   #7
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Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
Abgesehen davon ist mir ein Rechner zum Filmegucken sowieso viel zu fummelig und umständlich.
Mir auch!

Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
Dafür nehme ich den Blueray Spieler.
Ich auch!

Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
Einschalten, 10 Sekunden warten, dann ist der betriebsbereit. Danach geht alles per FB.
Ganz genau!

Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
Und Lärm macht der auch nicht.
Meiner bei der oben beschriebenen Lösung noch weniger, da sich nicht mal mehr eine Scheibe dreht.

Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
Ab und zu ein Firmwareupdate via WLAN...
Meiner hängt halt per Kabel im Netz, Deiner kabellos. Macht das einen Unterschied? Rein vom Prinzip nicht wirklich.

Aber ich fürchte, dass Du noch nicht verstanden hast, wie meine Lösung funktioniert und warum ich diese angestrebt habe. Anders kann ich mir Deine Worte nicht erklären.

LG
Herby
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Alt 30.07.2013, 15:03   #8
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Zitat:
Zitat von Phototipps.com Beitrag anzeigen
Aber ich fürchte, dass Du noch nicht verstanden hast, wie meine Lösung funktioniert und warum ich diese angestrebt habe. Anders kann ich mir Deine Worte nicht erklären.
Doch, doch. Du hast eine Streaminglösung auf der Basis eines mini-Computers mit Linux-Software realisiert. Nett, aber auch einfach? Mir wäre das zu kompliziert.

Und per Kabel im Netz kommt bei mir sowieso nicht in Frage, da müsste ich Löcher bohren und Kabel verlegen.

Gruß

RD
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Alt 30.07.2013, 15:40   #9
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Soll ja kein Versuch sein, Dir das aufzuschwatzen. Wenn das nix ist für Dich, ist es ok. Ich wollte Euch lediglich mitteilen, woran ich in den letzten Wochen gebastelt habe. Falls das nicht gewünscht sein sollte ==> mir ganz einfach mitteilen und ihr lest darüber kein Wort mehr.

Bezüglich des Löcherbohrens war das kein Aufwand für mich, weil das Kabel sowieso schon verlegt war (war damals für mein IPTV notwendig, da der Weg für WLAN zu weit ist - Kabel ist da ganz einfach weniger störungsanfällig).

Hast Du einen DVD/HDD-Recorder? Im Grunde genommen ist die Bedienung exakt gleich. Man wählt das Medium "Platte" und dann die gewünschte Aufnahme. Nur dass sich die Platte in einem anderen Zimmer befindet. Und das nennst Du kompliziert?


LG - Herby
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Alt 30.07.2013, 16:35   #10
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Nein, Du hast mich falsch verstanden...kompliziert ist sowas im Aufbau und der Konfiguration. Dazu braucht man schon eine ganze Menge Vorwissen, das man sich erst einmal anlesen muss. Und dann gibt es da die vielen kleinen Stolperfallen mit unausgereifter Software...Wenn das alles mal läuft, dann kann sowas richtig komfortabel sein, das will ich garnicht bezweifeln.

BTW, ich habe einen SAT-Receiver mit Twintuner und Festplatte. Der nimmt mit drei Bedienschritten jede Sendung auf, wenn es sein muss, sogar bis zu vier parallel (nur zwei bei HD).

Gruß

RD
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Alt 30.07.2013, 17:54   #11
mad
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Zitat:
Zitat von Phototipps.com Beitrag anzeigen

Als Schnittstellen bietet der Computer 2 USB-Ports, 1 LAN-Port (Ethernet), 1 HDMI-Schnittstelle (für Full-HD Video-Ausgabe), 1 Audioausgang 3,5mm, 1 Video-Chinch-Ausgang (für SD-Signal an älteren TV-Geräten) sowie einen SD-Kartenslot (von der der Rechner bootet).
:
hi, zuerst mal danke fuer deinen lesenswerten bericht , der raspberry pi ist wirklich ein super teil, ich spiele auch seit einiger zeit mit dem gedanken einen einzusetzen, allerdings in einer anderen form als du.

ich will das ding als wlan-squeezebox-ersatz in der küche verwenden, dazu bin ich aber auf die analoge ausgabe angewiesen (vorhandener receiver). wie ich jetzt gelesen habe (es gibt auch youtube-videos dazu) soll der analog-out des rasp eher ungeeignet sein (rauschen,knacken,eigentlich gar kein dac), kannst du das bestaetigen (model-b) oder ist das nur gerede ???, eine usb-soundcard ist ja nicht die große investition, aber zieht halt wieder strom via usb...


lg

mad
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Alt 30.07.2013, 18:51   #12
armin75
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Digital geht via HDMI Audio Out z.B. oder eben USB dann brauchts wieder einen Wandler.

Verwendest Du auch Sqeezeplug dafür?

lG

Armin
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Alt 30.07.2013, 18:58   #13
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Zitat:
Zitat von armin75 Beitrag anzeigen
Digital geht via HDMI Audio Out z.B. oder eben USB dann brauchts wieder einen Wandler.

Verwendest Du auch Sqeezeplug dafür?

lG

Armin
hdmi faellt flach, kann wie geschrieben der receiver nicht, der pi hat ja einen analog-out, nur soll der eine schlechte qualität besitzen, ich wollte von einem pi-besitzer wissen ob das stimme oder nur ein gerücht ist. eine usb-soundkarte ist dann eh die einzige alternative.
ich habe vor squeezeplug zu verwenden, scheint mir die einfachste lösung.

lg

mad
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Alt 30.07.2013, 20:21   #14
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Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
Nein, Du hast mich falsch verstanden...kompliziert ist sowas im Aufbau und der Konfiguration. Dazu braucht man schon eine ganze Menge Vorwissen, das man sich erst einmal anlesen muss. Und dann gibt es da die vielen kleinen Stolperfallen mit unausgereifter Software...Wenn das alles mal läuft, dann kann sowas richtig komfortabel sein, das will ich garnicht bezweifeln.
Achso - ja, dann hab ich Dich wohl komplett falsch verstanden. Sorry.

Also echte "Stolperfallen" gibt es eigentlich gar nicht - und "unausgereifte" Software auch nicht. Das Problem ist das notwendige Vorwissen. Linux-Kenntnisse würden dringend gebraucht werden, um wirklich effizient zu Werke zu gehen.

Im Grunde genommen hab ich daran ca 6 Wochen herumgespielt, wobei "6 Wochen" relativ sind. Häufig sind ein paar Tage vergangen, ohne dass ich das Zeug angegriffen habe - und dann bin ich wieder mal 3 oder 4 Stunden am Stück gesessen und hab experimentiert bzw mich vielerorts schlau gemacht.

Aber jedes Hobby benötigt anfangs eine gewisse Einarbeitungszeit. Wenn ich zurück denke, wie viel ich investiert habe, um mich in Sachen Hifi und Surround einzulesen, bevor ich mich für meine Lösung entschieden habe, dann ist das eher als lächerlich zu bezeichnen. Es hat auch großteils Spaß gemacht, mich mit dem kleinen Universalgenie zu spielen. Und zum Schluss doch als "Sieger" hervorzugehen. Quasi: Der Weg ist das Ziel!


So gesehen habe ich natürlich volles Verständnis, wenn sich das nicht jeder antun möchte!


@ mad:

Ich nehme an, Du meinst den analogen Audio-Ausgang? Bislang hab ich den nicht genutzt, aber ich würde dem auch nicht allzu viel zutrauen. Das ist vermutlich die selbe Krücke wie der analoge Video-Ausgang: unbrauchbar, um es mit einem Wort auszudrücken.

Ich wüsste im Moment auch gar nicht, wie ich diesen Ausgang testen sollte. Da müsste ich mal gucken, ob der AVR überhaupt einen entsprechenden Eingang mitbringt; ich fürchte aber, dem ist nicht so.

LG - Herby
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Alt 30.07.2013, 20:35   #15
Lynyrd
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Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
...ich habe einen SAT-Receiver mit Twintuner und Festplatte. Der nimmt mit drei Bedienschritten jede Sendung auf, wenn es sein muss, sogar bis zu vier parallel...
Kannst du die Filmdateien auf eine andere Festplatte kopieren?
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