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Private Besuche Höreindrücke und noch mehr

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Alt 15.03.2008, 22:36   #31
Hörzone
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Zitat von zatopek Beitrag anzeigen
Schade, da kann ich nicht, da bin ich Laufen

Viel Spass !

Gruß
noch ein Läufer im Forum
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Alt 16.03.2008, 17:27   #32
zatopek
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Zitat:
Zitat von Hörzone Beitrag anzeigen
noch ein Läufer im Forum
Jau ! Beim Laufen kommen mir die besten Einfälle für Hörerlebnisse, zB ob eine handgedrechselte Marmorplatte unter der Steckerleiste die Tiefenstaffelung einer Live-Aufnahme verbessert oder welcher Luftbefeuchter die Bühne der via WLan-Streaming übertragenen Musikstücke doch noch ein wenig verbreitert

Jetzt bin ich aber mal auf den Bericht von David über seine Hörerlebnisse gespannt...

Gruß
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Alt 16.03.2008, 21:29   #33
David
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Wie Heinrich meine Anlage gefallen hat, weiß ich nicht. ich hoffe er schreibt etwas dazu.

Jedenfalls haben wir nicht allzuviel "getestet", sondern einfach nur Musik gehört (und geschaut). Heinrich hat eine CD mitgehabt, die hat mich sowohl klanglich als auch musikalisch "umgehaut".

Auch seine neueste CD ist uneingeschränkt empfehlenswert! Die Musik ist super und der Klang ist bestens geeignet, um eine Anlage zu testen. Den Kauf bereut sicher Keiner (ich mache gerne und bewußt Werbung dafür ).

Heinrich ist musikalisch ziemlich genau auf meiner Linie. Funk/Rock/Soul/R&B. Also "affengeile" Musik die bebt bzw. lebt und die keine langweilige Minute aufkommen lässt.

Und - hat mich besonders gefreut......wir sind einer Meinung: eine der allerbesten Sängerinnen auf diesem Planeten ist Christina Aguilera.

Gruß
David
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Gruß
David


Erst wenn man begriffen hat, dass Raumakustik, Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger sind als die Anlage selbst, hat man die Audiowiedergabe verstanden.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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Alt 16.03.2008, 21:37   #34
schauki
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Hallo!

Wäre interessant was er zu deiner Anlage sagt.
Letzens war ein User bei mir, der hat ziemlich genau die gegenteilige Meinung gehabt als andere.
Z.b. die Höhen tw. zu viel des guten, Bass selbst nicht gut, Mittelton einfach "nur" da.

Obwohl ich eigentlich nichts geändert habe, die Aufstellung vielleicht um ein paar cm anders seit dem Umbau.

mfg

P.S. mein Mikro wird jetzt sicherheitshalber mal kalibiriert.
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Alt 16.03.2008, 21:43   #35
Markus Berzborn
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Markus Berzborn
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Zitat:
Zitat von Hifiaktiv Beitrag anzeigen
Funk/Rock/Soul/R&B.
Und Jazz nicht zu vergessen.
Ich habe ja inzwischen auch alle sechs Titel aus der Band-Reihe bekommen.
Das ist wirklich alles hervorragend produziert.

Gruß,
Markus
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Alt 16.03.2008, 21:47   #36
Markus Berzborn
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Markus Berzborn
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Zitat:
Zitat von schauki Beitrag anzeigen
Hallo!

Wäre interessant was er zu deiner Anlage sagt.
Letzens war ein User bei mir, der hat ziemlich genau die gegenteilige Meinung gehabt als andere.
Würde ich nichts drauf geben.
Die Anlage, die allen gefällt, musst Du mir erst mal zeigen.
Das sieht man ja auch immer wieder bei den Veranstaltungen der AAA.
Selbst wenn mal fünf Anwesende von einer Anlage begeistert sind, kommt garantiert der sechste und hat was auszusetzen.

Gruß,
Markus
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Alt 16.03.2008, 22:05   #37
schauki
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Naja darauf geben tu ich schon was.
Ggfs. ist ja was dran.
War ja wie David da war auch was "echtes" dran - was ich danach entpsrechend ändern/verbessern konnte.

In dem Fall ists aber so, dass genau HT und TT ziemlich kontrovers zu Davids Meinung war.

MT hat bisher aber anscheinend (fast @felix) jedem ganz gut gefallen.

D.h. vielleicht liegt es in der Tat an einem abweichenden Mikro, meines ist ja nicht kalibriert. Und da es durchaus Chargen vom ECM 8000 gibt die teils beachtliche Abweichungen zeigen im relevanten Bereich (Zischigkeit), ist es eine Überprüfung wert.
Bzw. ist es auf dem Niveau auf der meine Anlage ist einfach nicht wert da irgendwie die Kalibrierung zu sparen.

Deshalb ab zu Hifi-Selbstbau.

mfg
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Alt 17.03.2008, 08:19   #38
David
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Hallo Richard!
Ich bin - durch den privaten Selbstbau - recht gut auf linearen Frequenzgang konditioniert. Zumindest mit den mir gut bekannten Aufnahmen kann ich auf fremden Anlagen schnell feststellen, wenn es irgendwo im hörbaren Bereich Unausgewogenheit gibt.

Das ist aber bei Leuten, die immer nur passive Lautsprecher in irgendwelchen (unbehandelten) Räumen hören, nicht so. Entweder sie haben bezüglich Klangneutralität keine Meinung (weil die Referenz fehlt) oder eine falsche (weil die Referenz eine falsche ist).
Hast du so Jemanden bei dir gehabt, liefert er dir eine falsche Aussage.

Es gibt aus meiner Sicht nur einen richtigen Weg: messen und messtechnisch optimieren. Zumindest einmal als Basis. Alles Andere ist "irgendwas" und kann bestenfalls subjektiv gefallen.
Wenn notwendig, kann man immer noch mit einem EQ bei bestimmten Aufnahmen nachhelfen, aber immer nur ausgehend von einer stimmigen Basis.

Gruß
David
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Alt 17.03.2008, 09:43   #39
Kellerkind
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Zitat:
Zitat von Hifiaktiv Beitrag anzeigen
Hallo Richard!
Ich bin - durch den privaten Selbstbau - recht gut auf linearen Frequenzgang konditioniert. Zumindest mit den mir gut bekannten Aufnahmen kann ich auf fremden Anlagen schnell feststellen, wenn es irgendwo im hörbaren Bereich Unausgewogenheit gibt.

Das ist aber bei Leuten, die immer nur passive Lautsprecher in irgendwelchen (unbehandelten) Räumen hören, nicht so. Entweder sie haben bezüglich Klangneutralität keine Meinung (weil die Referenz fehlt) oder eine falsche (weil die Referenz eine falsche ist).
Hast du so Jemanden bei dir gehabt, liefert er dir eine falsche Aussage.

Es gibt aus meiner Sicht nur einen richtigen Weg: messen und messtechnisch optimieren. Zumindest einmal als Basis. Alles Andere ist "irgendwas" und kann bestenfalls subjektiv gefallen.
Wenn notwendig, kann man immer noch mit einem EQ bei bestimmten Aufnahmen nachhelfen, aber immer nur ausgehend von einer stimmigen Basis.

Gruß
David
Messen bringt INformation.

Und eine lineare Anlage ist ziemlich nutzlos, wenn man Software kauft, die unterträglich abgemischt ist.

Von daher - mit den CD s, die man liebt abchecken, wie man die zum Wohlklang bringt.

Ideal ist immer ein EQ - nach dem Motto: Flexibles Goldohr :)

Meinungen anderer Leute sind so wurscht wie ein Sack Reis in China, DIR muß es gefallen!
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Alt 17.03.2008, 09:54   #40
Kellerkind
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PS Schauki,

was meinst du, wie viele Hunderte von Menschen (wenn nicht tausende) in den letzten 10 Jahren bei mir durchs Haus gestapft sind.

UNd wie viele Meinungen ich zu den jeweiligen Ausbaustufen meiner Anlage zu hören kriegte.

90% fanden es willenlos geil und sabberten nur noch freudestrahlend und glücklich vor sich hin und die anderen 10% haben mir das Ohr abgelabert, jeder das genaue Gegenteil vom Vorgänger

MUsiker war von denen keiner!

Bei einem Großteil von denen habe ich zu Hause gehört - und bis auf Florestan(Eusebius) waren das alles totale Luftpumpen die selbst zu Hause rein gar nix beachtet haben, was man beachten sollte und meist haben nur maximal 5 CDs bei denen gut geklungen, die sie immer wieder hörten.

Was ich sagen will, ich habe mich nie zulabern lassen, bin immer meinen Weg gegangen und habe mein Ziel verfolgt, welches heißt: Möglichst alles mit maximalen Spaß hören zu können bis hin zum simplen Analogschüsselfernsehton.

Ich weigere mich, zum Sklaven der Technik zu machen.

Die Technik ist und bleibt mein Sklave, den ich bezahle, damit sie mir maximalen Spaß bringt.

Und wenn das bedeutet, daß ne simple Blockföte so spektakulär bläst wie ein Alpenhorn - dann bitteschön!
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Alt 17.03.2008, 10:13   #41
David
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Hallo Werner!
Natürlich kann man es so auch betrachten. So habe ich vor Jahrzehnten Boxen für mich und für Discos gebaut. Eine große stabile Kiste, ein "gröberer" Tieftöner rein, dazu ein ebenso gröberes Horn, welches über einen Kondensator und einen Widerstand angeschlossen wurde - und dieser "Murks" hat durchaus Hörspass vermittelt. Jedenfalls um vieles mehr, als viele heutige hochgelobte High-End Boxen. Der Hörspass kam nur über die Membranfläche und über die Dynamik, denn beides war selbst auf diese Weise nicht umzubringen. Das breitbandig spielende Horn hat sogar schöne Räumlichkeit erzeugt und der Bass war knackig. Aber messen hat man das nicht dürfen! Was aus so einer "Konstruktion" rauskommt, ist messtechnisch der totale Wahnsinn.

Damit verstehst du, was ich möchte: Hörspass und bestmögliche Messergebnisse. Das geht! Der Aufwand ist allerdings groß. Bei der Staccato will ich ebenfalls beides haben und sogar noch einen dritten Punkt dazu: bei noch erträglicher Größe.

Gruß
David
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Gruß
David


Erst wenn man begriffen hat, dass Raumakustik, Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger sind als die Anlage selbst, hat man die Audiowiedergabe verstanden.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
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David ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2008, 20:24   #42
Heinrich
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First Things First: Erst einmal ein Danke an David und seine Frau für die Einladung!


Geplant war das Ganze ja schon lange. Allein - die Zeit. Aber am Sonntag war es dann endlich so weit: Heinrich @ David's listening room.

Im Gepäck: Einige meiner Lieblings-CDs, einige CDs von Quinton, und einige CDs, die ich letztes Jahr zur High End erstellt habe, auf der man Songs in verschiedenen Produktionsstufen vergleichen kann. Also einerseits eine Fassung "live to two-track" (so, wie es die Musiker im Studio gespielt haben, direkt auf Stereo gemischt noch während der Aufnahme), die Mischung (hier kommen dann all die so verhassten Geräte wie EQs, Kompressoren und Halls zum Einsatz) und das fertige Master, so wie's auf der CD zu hören ist.

So gewappnet steigen wir in Davids Hörraum hinunter.

Erster Eindruck: Sehr aufgeräumt, ein echter Hörraum auf das Wesentliche konzentriert. Und mit einer Nachhallzeit von geschätzten 0,2 Sekunden SEHR trocken, ich PERSÖNLICH hätte auch nichts gegen eine doppelt so lange Nachhallzeit.

Die Anlage selbst: Einerseits eindrucksvoll, mit fünf Endstufen, Aktivweichen, und den seitlichen Subwoofern. Andererseits sind die Lautsprecher sehr "unaufgeregt" gestaltet, im Gegensatz zu vielen High End Designkatastrophen in meinen Augen sehr gelungen. Und sehr sauber verarbeitet, Kompliment an den Tischler! So wird man, Trotz der Grösse der Anlage, von dieser nicht "erdrückt". Angenehm.

Aber: Jeder kann sich ja hier im Forum selbst ein Bild davon machen, da sie ja alle im Forum/in der Gallerie zu finden sind.


Gentleman, start your engine.


Als erstes kommt Donald Fagen dran. Zuerst irritieren mich noch die seitlichen Subwoofer, die anfänglich für einen eigenartigen Druck in den Ohren sorgen, man gewöhnt sich aber schnell daran. Was sofort auffällt: Die Anlage ist sehr sauber (auch bei hohen Pegeln oder harten Impulsen), und sehr breitbandig (bezogen auf den Frequenzgang). Noch eines: Die Anlage spielt DEUTLICH über das Stereopanorama. Allerdings mit einer sehr stabilen Abbildung, so dass ich mir diesen Effekt nicht erklären kann, denn für "Dreckeffekte" früher Reflexionen ist die Ortung mE zu scharf und differenziert.

Was am Anfang noch auffällt: Wie KLEIN die Anlage zu spielen scheint. Die Kombination aus sehr trockenem Abhörraum und linearer Anlage, die BASS wiedergibt statt zu Dröhnen, hat im ersten Eindruck für mich schon fast ein "Kopfhörergefühl" ausgelöst. Also das Gegenteil von "eindrucksvoll", aber eben sehr "akkurat". Aber das ist ja eigentlich ein grosses Kompliment. Denn kaum hat man sich an das Fehlen von "Effekten", sprich Reproduktionsfehlern gewöhnt, wird Davids Anlage um so eindrucksvoller.

Wir haben dann gemütlich Doobie Brothers, Rebekka Bakken, Tower Of Power, Harry Connick jr (die "Fremdaufnahme", die David so gut gefallen hat, der Titel ist übrigens "She"), und andere gehört. Was noch auffällt: Davids Lautsprecher können sehr gut Hallräume darstellen. So hört man bei den Doobie's den Plattenhall, und bei Rebekka die (sehr kleine) Eigenfärbung des TC 6000 Halls. Und man hört exakt die Nachhallzeiten, etwas, das für gewöhnlich eher eine Domäne kleiner Lautsrprecher ist. Ich kann Davids System also getrost Monitorqualität attestieren. Und das sie LAUT können braucht man nicht mehr zu erwähnen.

Also zum Testen eine CD aus "eigenem Anbau" in den Player geschoben: Circle Of Taalis, vom Schlagzeuger (und Bandleader) Taalis. Eine Mischung aus Jazz, Funk und indischer Musik, Sitar inkklusive. Am Bass spielt Kai Eckhardt, Bassist bei John McLaughlin. Und der Bass ist TIEF. Wirklich TIEF. Wir haben den Bass auf dieser CD bewusst nicht "beschnitten", also mit einem EQ "gezähmt", weil dieser Bass einfach Spass macht. Einer KLEINEN Box tut er nicht weh (da zu tief) und eine grosse die's nicht kann, sollte man eh aussortieren. Dachte ich. Aber dann. Denn die Anlage von David kann etwas SEHR Rares: den Bass SO wiedergeben, wie ein Bass auch im Studio über einen Bassverstärker klingt. Nämlich tief und druckvoll. UND definiert (und erst das ist die Kunst!). Snare und Bassdrums knallen schön brutal (ja, eine Snare klingt so!) und dennoch ist jede Halleinstellung zu hören.

Kurz: Davids System schlägt "normale" DIY-Projekte um Längen. Und viele der handelsüblichen Lautsprecher ebenfalls. Bleibt nur die sportliche Herausforderung, SO einen Klang aus einer TRANSPORTABLEN Box zu zaubern.

Na ja, träumen wird man ja wohl noch dürfen...


Ich kann nur sagen: Respekt und Hut ab!


Gruss aus Wien,

Heinrich
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Alt 17.03.2008, 20:55   #43
Schärfer mit Senf
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Na endlich,

das Statement kann man so mal stehenlassen. Keine Ferndiagnosen, sie könne nur laut oder nur quäken oder beides.

Ich denke, Heinrich kennt seine eigenen Aufnahmen/Master und mit den Aussagen kann man nur sagen: FETTEN .

Der übrigens auch an Heinrich geht. Heute habe ich einer Quinton-Aufnahme (lag mal einer Stereoplay bei) gelauscht. Wenn doch nur alle Tonträger so abgemischt würden. Nach solchen Aufnahmen muss man sich erst wieder umgewöhnen, was das Dilemma, der Musikindustrie ausgeliefert zu sein, erst hervorbringt, Motto: "friss oder stirb".
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Alt 17.03.2008, 21:30   #44
schauki
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Zitat:
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Hallo Richard!
Ich bin - durch den privaten Selbstbau - recht gut auf linearen Frequenzgang konditioniert. Zumindest mit den mir gut bekannten Aufnahmen kann ich auf fremden Anlagen schnell feststellen, wenn es irgendwo im hörbaren Bereich Unausgewogenheit gibt.

Das ist aber bei Leuten, die immer nur passive Lautsprecher in irgendwelchen (unbehandelten) Räumen hören, nicht so. Entweder sie haben bezüglich Klangneutralität keine Meinung (weil die Referenz fehlt) oder eine falsche (weil die Referenz eine falsche ist).
Hast du so Jemanden bei dir gehabt, liefert er dir eine falsche Aussage.

Es gibt aus meiner Sicht nur einen richtigen Weg: messen und messtechnisch optimieren. Zumindest einmal als Basis. Alles Andere ist "irgendwas" und kann bestenfalls subjektiv gefallen.
Wenn notwendig, kann man immer noch mit einem EQ bei bestimmten Aufnahmen nachhelfen, aber immer nur ausgehend von einer stimmigen Basis.

Gruß
David
Sehe es im Grund genauso, nur war der User eben nicht einer von der Sorte.
Selbst DIY-ler mit ähnlichen Ansätzwn wie ich sie habe - deshalb wollte er ja auch mal die ATC bzw. den WG hören.

Dass es bei mir nicht "wie üblich" klingt ist halt so, bei dir im Keller aufgrund der nochmals deutlich umfangreicheren Dämpfung und Hörraumgröße, deutlich stärker ausgeprägt.

Aber die Bereich die bemängelt wurden "könnten" durchaus auf das Messmikro zurückzuführen sein. Deshalb werde ich da jetzt nicht knausrig sein und die paar Euro für die Kalibrierung einfach zahlen. Ich brauch immer nur jemanden der mir den Schubbs gibt *gg*.
Natürlich ist ein Halbraumstrahler auch etwas anderes als eine Horngeladene Box.
Es gibt wie ich schon oft geschildert habe kein Horn oder WG welches nicht irgendeine Form von Drecksartefakten raushaut.
Das klingt jetzt hart - vorallem wenn man die Vorteile nicht gleich gegenüberstellt - ist aber so.
Und da mein WG ja mehr oder weniger ein Schuss ins blaue war - kann durchaus auch der für das "Problem" verantwortlich sein.

Wegen dem Bass sehe ich die Sache eher entspannter, weil ich da einfach kaum mehr machen kann. Plattenschwinger o.ä. ist einfach nicht mehr möglich im Raum.
Im Nahfeld passts. Vielleicht noch etwas mehr entzerren im Bass...


@Heinrich
ich finde auf den Fotos kommt Davids Anlage/Raum nicht so gut rüber wie es in Wirklichkeit ist. Das Licht macht da viel aus.
Auch wirken die LSP gar nicht sooo riesig wenn man sie live sieht.

Das "hinauswachsen" über die Stereobasis, kann ich eigentlich nur damit erklären, dass der 10" aufbricht und dadurch "phasig" klingt. Hatte einen ähnlichen Effekt durch die Verwendung 2er 12" statt einem 15".

Davids Analge spielt tw. so wie man es aus einem Kinosaal gewohnt ist - also von der Raumgröße her. D.h. hier sehe ich auch den auffälligsten Unterschied zwischen meiner und Davids Analge.

Bass am Hörplatz ist beim David auch super. Ist ganz sicher aufstellungsbedingt, denn als ich beim PPP Test auch mal abseits gestanden bin hats einfach nicht mehr gepasst.
Würde an Davids stelle mit so nem Bass aber keine Gedanken über ein DBA machen. Am Hörplatz basst.

Das einzige was mir vielleicht ein bisschen zu viel des guten war ist die "Schärfe" wenn mans so nennen will. Inwieweit man das mit EQ wegbekommt ohne andere Nebenwirkungen weiß ich nicht. Jedenfalls habe ich das bisher bei jedem ähnlichen Horn hören können.
Genauso wie die K&H O500 im Vergleich zur MEG 901 etwas mehr an "Schärfe" bietet. Was in dem Fall aber für mich pro O500 war.

mfg
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Alt 17.03.2008, 21:52   #45
visir
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Hallo David!

War die "neueste CD von Heinrich" dann diese "Circle of Taalis"? Eure gemeinsam bevorzugte Richtung gefällt mir nämlich auch...
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