Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 23.05.2018, 14:21   #610
Erich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 14.04.2018
Beiträge: 106
Erich befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Wieder mal: verblindete gegen unverblindete Vergleichstests

Hallo,


ich bin ja prinzipiell ein Anhänger von Davids Theorie was Verstärkerklang und Playerklang betrifft.
Allerdings habe ich auch zwei mal interessante Beobachtungen gemacht:
1. 2006 kaufte ich mir eine neue Anlage (Verstärker, Boxen, Player). Da die Lautsprecher erst Wochen später lieferbar waren habe ich den neuen Verstärker (Marantz 15 PM15) an meine alten Lautsprecher angeschlossen. Naja, was soll ich sagen, entgegen meiner Erwartung klang der Neue gegenüber dem alten Verstärker (Revox B 150 Bj. 1990) doch leicht anders. Ich würde sagen der Marantz spielte "schneller" und impulsiver. Und das war nicht eingebildet, da ja auch nicht erwartet. Fiel aber schon auf. Natürlich keine "Welten" die sich da auftaten, aber vernehmlich.
2. Habe vor 4 Jahren mir den Festplattenplayer von Cocktail Audio X 30 gegönnt. Bin mit diesem Gerät auch sehr sehr zufrieden. Habe dann mal den SACD Player von Marantz (SA15) verglichen mit dem Cocktail. Zwar praktisch nur minimalst klingt der Cocktail irgendwie frischer. Und diesen Test habe ich öfter mal gemacht, zuletzt bei der Anschaffung meiner neuen (aktiven) Lautsprecher. Immer derselbe Effekt. Könnte es möglicherweise sein das der Marantz auf "sanfte" Wiedergabe "gesoundet" ist ?
Ob das am Wandler (glaub ich am wenigsten) oder der Ausgangselektronik liegt kann ich natürlich nicht sagen.
Eines ist mir aber schon klar: Eine Veränderung des Klanges ist vor allem bei Lautsprechern (abgesehen von Raum- und Aufstellungsmerkmalen) möglich. Bei Elektrokomponenten ists so marginal, dass es erst bei sonstiger Optimierung (Raum,Aufstellung, Lautsprecher) erahnbar wird, wenn überhaupt. Von Kabeln rede ich aus Überzeugung erst gar nicht.


Grüße Erich
Erich ist offline   Mit Zitat antworten