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Alt 18.04.2018, 13:07   #67
celestron
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celestron befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Thor Ragnarök/Tag der Entscheidung ...

Zitat:
LS Setups meint jetzt was? Ich nutze das eher um die LS Konsifuration/Aufstellung zu beschreiben.
Ich hab´s ja danach beschrieben, für mich ist es auch ein unterschiedliches Setup wenn sich die Lautsprecher Art ändert, hier Horn und Elektrostat.

Zitat:
In dem Fall meinst du damit aber wohl einen "Korrekturfilter" für den jew. Lautsprechers?
Ja, weil das der Arbeitsweise von Atmos sehr ähnelt, es gibt beim TRINNOV halt nur ein Objekt (Phantomschallquelle) und das ist die Hörposition.

Zitat:
Aber auch in stark dämpfenden Räumen (Direktschall ist wichtig) macht da Abstrahlverhalten der Lautsprecher doch so viel aus, als dass sich hier Lautsprecher mit besonders unterschiedlichen Eigenschaften (z.B. Horn vs. Rundstrahler) sich nivellieren lassen.
Zumindest habe ich es noch nicht erlebt.
Das eben war bei unserem TRINNOV-Test die Überraschung: Der Elektrostat hat seine diffuse Abstrahlung fast komplett "aufgegeben", mit Korrektur, während beim Horn der Sweetspot etwas - nicht wirklich viel - größer wurde. Von der gleichen Tonalität und Impulsverhalten ganz zu schweigen.

Zitat:
Ich reduziere das "Mehr" von Atmos gegenüber 5/7.1, auf die sich ergebenden Möglichkeiten durch das Hinzufügen der Deckenlautsprecher.
Sieh dir nochmal die von dir eingefügte 5.1 Grafik der Phantomschallquellen an. Mit Atmos ist es möglich - auch ohne Decken-LS - eine Phantomschallquelle exakt in der Mitte, dem Sweetspot des Hörers zu plazieren, was laut der Grafik bei Standard Mehrkanal nicht möglich ist.

Zitat:
Da kann einem jetzt dts super gefallen (tolle Effekte, Räumlichkeit, Dynamik,...), ein anderes dts-HD-MA kann wenig überzeugen, Atmos kann doch genauso gut oder schlecht gefallen.
Das habe ich (ich schreibe jetzt vorsichtshalber mal nicht niemand) doch gar nicht in Frage gestellt, sondern selbst angeführt. Was aber dann im Endeffekt für den Endkunden das Mastering doch wieder wichtig macht.

Zitat:
jedoch finde ich wird das nicht korrekt gemacht, wenn man Mastering und akustisch/physikalische Eigenschaften in einen Topf wirft.
Warum nicht? Im Studio wird alles mögliche unternommen, daß es bei dir zu Hause auch so klingt, wie sie es gemastert haben. Wird im Studio ja auch akustisch kontrolliert.

Zitat:
Wenn du mir jetzt noch sagst wieso es bei normalem 5/7.1 denn prinzipiell nicht möglich ist, dass IMMER ALLE (natürlich sinnvoll um die gewünschten Effekte zu erzeugen) angeschlossen Kanäle angesprochen werden dann würde ich da ja den prinzipiellen Vorteil von Atmos erkennen.
Das ist durchaus eine berechtigte Frage und nicht einfach zu beantworten. Da werde ich meine Profs nochmal anhauen, ich versuchs aber trotzdem mal, so wie ich es verstehe: bei Atmos wird auch eine Phasen-/Laufzeiten-Analyse gemacht (deshalb mein Vergleich mit TRINNOV), bei Standard-Mehrkanal verwende ich nur die Lautstärke-Ebene. Wenn da jetzt alle LS tröten (was durchaus der Fall sein kann, aber nur passieren sollte wenn jeder LS einen unterschiedlichen Effekt abgibt), kommt´s da zu Auslöschungen und Überhöhungen. Ist m. E. sehr schön zu hören, wenn tatsächlich mal so ein "Rundum"-effekt wiedergegeben wird. Das klang für mich bis jetzt noch bei jedem Setup (auch im Kino) verfärbt, ähnlich dem "näseln" von Stimmen oder Blechblaßinstrumenten im Stereo-HiFi. Da kann Atmos Abhilfe schaffen.

Zitat:
Einfach einen Atmos 5.1 Track (sofern es sowas gibt) abspielen mit Echtzeit Decoder im AV Gerät, das Ausgangssignal abgreifen und z.B. in einem 5.1 FLAC speichern.
Das wird wegen Kopierschutz nicht klappen, aber nehmen wir mal an es klappt .....

Zitat:
Dieses dann abspielen. Technische Limits bei der Aufnahme jetzt mal außen vor, woher sollen denn die Unterschiede stammen?
Ich habe nirgens behauptet, daß es einen hörbaren Unterschied macht, ob das Encoding im Studio oder bei dir geschieht, zumindest wenn dem Mastering deine LS-Einmessung vorliegt, wie du selbst vorgeschlagen hast. Mir geht es generell um die Möglichkeiten, die man mit Atmos hat, gegenüber Standard-Mehrkanal, sprich einmal mit Atmos-Encoding, einmal ohne.

Zitat:
Was hindert also einen Tonmenschen der für ein 5.1 Track produzieren soll für sich Atmos zu nutzen? Und das Ergebnis nach dem Decoder zu speichern, als was auch immer - DD, dts,..
Wenn das mit Atmos so viel leichter geht als manuell, warum denn nicht ?
Ok, das ist ein guter Einwand. Ich denke mal daß die Heim-Installation inkl. Messung bei Atmos eine größere Rolle spielt, als wir denken, aber das ist reine Spekulation von mir. Ich versuche mich mal kundig zu machen.

Gruß

Klaus
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