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Alt 04.12.2007, 14:12   #131
Albus
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Tag erneut,

in der Ähnlichkeit von Gehörtem stecken ja immerhin drei Möglichkeiten, drei Möglicxhkeiten über die man sich schlüssig werden muss. Es gibt nicht nur das Gleiche und das Unterschiedene. - Es sind in der Ähnlichkeit von Klangbildern als deren Familienähnlichkeit enthalten:
1. Die Kopie - die prägnante Wiederholung in der Erscheinung; B erscheint wie A.
2. Das Verschiedene - die in den Einzelheiten bestimmte und sagbare Abweichung; B verschieden von A.
3. Das Unterschiedene - das, was von deutlich anderer Art und Weise ist; B anders als A.

Das Heraus-Hören dieser Abstufungen in der Ähnlichkeit eines Klangbildes fällt einem entweder zu oder auch nicht; fällt es einem nicht zu, dann kann man es in Beständigkeit üben (es = das feine Gehör). Bloße Vergewisserung seiner gehörigen Musikalität genügt für die permanente Verfügbarkeit dieses Vermögens im Gehör nicht. Auch Dirigenten und Mastering engineers üben ihren (mehr oder weniger feinen) Gehörsinn.

Freundlich
Albus
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