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Alt 27.02.2014, 17:53   #10
SilverSurfer
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Graiss Eich!

So, bitte nun die Fortsetzung.

Ein Schallreiz gelangt über Außenohr und Mittelohr schließlich zum Innenohr. Dabei wird im Mittelohr der sogenannte Stapes (Steigbügel) in Schwingung versetzt und dabei bewegt sich seine Fußplatte sowohl ein-als auch auswärts und steht in Verbindung zum ovalen Fenster (Eintritt in das mit Flüssigkeit gefüllte Innenohr).

Dabei kommt es zu einem Uebergang der Fortleitung der Schallwellen in Luft (Mittelohr) hin zu einer Fortleitung in Flüssigkeit (Innenohr) und die Schallwellen breiten sich nun in dieser sogenannten Perilymphe vom ovalen Fenster in Richtung Helikotrema (Schneckenspitze => Schnecke = Cochlea = Teil des Innenohres, der für die Schalltransduktion verantwortlich zeichnet) über die Basilarmembran, Reissner-Membran und Tektorialmembran aus. Diese sich ausbreitende Schallwelle wird als Wanderwelle bezeichnet

Zwischen Schneckenspitze und dem ovalen Fenster (Ort der Entstehung der Wanderwelle) gibt es für jede Frequenz EINEN Ort, wo die Wanderwellen ein Amplitudenmaximum erreichen. Dabei ist die Steife der Basilarmembran, unter anderem, die vom ovalen Fenster hin zur Schneckenspitze abnimmt, verantwortlich. Wo Anregungs- und Eigenfrequenz der Basilarmembran übereinstimmen, dort ist die Schwingungsamplitude am stärksten ausgeprägt.

Der Ort wiederum, des Maximums, hängt von der Schallfrequenz ab, wobei hohe Frequenzen nahe am Eingang zum Innenohr (ovales Fenster) und niedrige Frequenzen nahe der Schneckenspitze abgebildet werden => sogenannte Frequenz-Ortsabbildung.



Dabei wird der Schall in seine spektralen Bestandteile überführt, wobei dies ein rein passiver Vorgang ist.

Zweiter Schritt der Transduktion => Aktive Längenänderung der äusseren Haarzellen

Fortsetzung folgt ... .

Beste Grüße

Erik
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