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Alt 18.03.2013, 12:56   #22
Frrroschi
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Zitat:
Das Hirn holt da halt so viel wie möglich an auswertbarer Information heraus und lässt den Störenden Müll beiseite.
Vermutlich müssen wir weiter in unsere Vergangenheit blicken. Die Evolution hat irgend wann mit Beginn von Ackerbau und Viezucht beim Menschen aufgehört. Bis dahin wurde "Selecktiert" und alle die nicht ausreichend in der Lage waren mit zb. Jagen oder rechtzeitig Flüchten zu überleben gibt es nicht mehr.

Genau auf diesen "Stand" sind wir noch heute...das ist erst so an die 120 Generationen aus.

Unser Gehirn ist einfach drauf programiert aus hören-sehen-fühlen die richtige Information zusammen zufügen. Vor langer Zeit war das einfach Überlebensnotwendig.

Wenn der Selbelzahntiger Gebrüllt hat war es lebensnotwendig zu erkennten ist er weit weg oder hat er hunger. Egal ob er in der Höhle auf freien Gelände, im Wald oder zwischen hohen Bergen brüllte.
Das ist einerseits ein Vorteil aber auch ein gewisser Nachteil wenn es darum geht messtechnische Fehler zu erknennen.

Genauso werden wir erkennen ob eine Musikinstrument vor uns live gespielt wird oder durch eine messtechnisch fast perfekt Übertragungskette kommt. Auch wenn jetzt das Hören perfekt ist gibt es sicher zb. Unterschiede im Bereich Körperschall....Ortbarkeit...usw. Die Augen könnten wir notfalls schließen.

Ich vermute jedoch auch das wir Unterschiede beim ausbügeln von Informationen machen. Bei Stimmen also allem was mit Stimmbändern durch einen Mund kommt dürften wir am besten sein.
Bei natürlichen Geräuschen wie irgendwas schlägt irgendwo dagegen rufen wir sofort so eine Art Speicher ab und interpretieren was da wo dagegen schläg.....Material...Größe usw..