Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 15.07.2016, 01:36   #5
dipol-audio
Verfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von dipol-audio
 
Registriert seit: 09.01.2014
Ort: Hessen, Deutschland
Beiträge: 4.131
dipol-audio befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Raumakustik Frage (kein HiFi)

@longueval:

(hab' deinen Post erst jetzt gesehen ... "Verstimmen" ist zwar sicher ein Ansatz, Erfolg jedoch wg. "Geräuschcharakter" - viele Spektralkomponenten kommen als Anregung in Frage - und Komplexität von Biegeschwingern (viele Moden) m.E. eher fraglich, probieren kann man auch das ... "brute force" bedämpfen "muss" hingegen nach menschlichem Ermessen Abhilfe schaffen)


@KurtH

Die Frage ist, wie die Anregung genau funktioniert, d.h. über die Luft, oder ob es noch z.B. ein gemeinsames Fundament (Terrasse, Bodenplatte, Balken...) von Wirlpool und Hütte gibt ?

-> Falls ja evt. entkoppeln (Gummipuffer o. dergl.), das wäre jedoch am besten direkt bei der verursachenden Pumpe/Gebläse oder was auch immer die Quelle ist, zu machen ...

Unabhängig davon kannst Du mal probieren, die Tür von der Hütte "auf und zu" zu machen während der Whirlpool läuft (mit Partner und der andere hört dort, wo es wichtig ist):

Wenn das viel ändert, spielen Hohlraumresonanzen in der Hütte eine dominierende Rolle, daran glaube ich jedoch erstmal nicht (Ferndiagnose = Tappen im Dunkeln, man hat einfach nicht alles vor Augen).

Wenn das jedoch nur wenig ändert (?), was ich mir vorstellen kann, würde ich mal an den Wänden fühlen ("zart" ... ) wo sie am meisten schwingen und dann die Wände der Hütte nach und nach mit bituminierter Dachpappe - muss eine zähe Ausführung sein (bei Verbiegen) - großflächig (ganzflächig) zu belegen (innen wenn es machbar ist, aber auch außen ist OK, es kommt auf die Bedämpfung der Plattenschwingungen an). Dabei müssen die Bretter der Wände kleinräumig und innig mit der Dachpappe verbunden werden, also Tackern, Nageln oder verkleben, nach Bauchgefühl <8 cm Abstand zw. den Klammern oder Nägeln. Die Dachpappe soll möglichst großflächig und "am Stück" angebracht werden, also z.B. in Bahnen überlappend.

Wenn sich Bitumen Aufschmelzmatten o. dergl. anbringen lassen, ist das auch OK oder noch besser.

Solche Maßnahmen bedämpfen unmittelbar sie Schwingung der Wände und machen die Wände dadurch auch undurchlässiger für Schall.

Auch der subjektive "Verstärkungseffekt", dadurch daß die Hütte (evt. in bestimmten Richtungen) selbst zum "Strahler" wird, sollte damit deutlich nachlassen.

Das dämpfende Material muss "zäh" und "massebehaftet" sein, darf jedoch selbst wenig Federsteifigkeit haben.

Garantien gebe ich natürlich keine, am besten "Wand für Wand" versuchen und nicht gleich zuviel Arbeit reinstecken ...


P.S. "verstimmt" wird die Wand durch die "Schwereschicht" übrigens nebenbei auch, nämlich zu deutlich tieferen Frequenzen hin ...
__________________
Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

Gewerblicher Teilnehmer

www.dipol-audio.de


Nihil sine causa




Geändert von dipol-audio (15.07.2016 um 02:03 Uhr).
dipol-audio ist offline   Mit Zitat antworten