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Alt 04.04.2015, 11:02   #1
waka1913
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waka1913 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard JBL Paragon <> JBL DD66000

Gestern haben wir bei einem Freund seine JBL Paragon „reaktiviert“, d.h. wir haben sie wieder angeschlossen. Es ist immer wieder ein Erlebnis, dieses Musikmöbel zu hören und zu sehen. Gehört haben wir über einen Mark Levinson 331, Quelle war der ML No 390S. Tja, was soll ich zum Klang-„Erlebnis“ schreiben: „quick & dirty“, authentisch sich in einem Jazzclub wiederfindend, ungeheure Dynamik, einfach faszinierend „live-like“.
Was allerdings auch auffiel, war eine gewisse „Topfigkeit“, die sich manchmal breit machte. Von daher gefielen mir eher „kleine Besetzungen“, sobald es komplexer wurde, war es mir zu „anstrengend“ und „wuselig“.

Zum Vergleich hörten wir die JBL DD66000 an Jeff Rowland Model 9 ebenfalls mit dem 390S als Quelle im gleichen Raum. Tja, was soll ich sagen?! Der Vergleich fällt schwer: Die Bassqualität ist eine andere, die Everest geht tiefer, ist aber nicht so „schnell“, sie löst im Mittel-/Hochton feiner auf, klingt ausgewogener, ist der „bessere“ Lautsprecher und sie klingt „moderner“, lässt aber an manchen Stellen dieses livehaftige vermissen.

Da die Entscheidung nicht leicht fällt: Gut, dass mein Freund beide hat! Ich freue mich auf die nächste Session im JBL-Museum mit L300, K2 S9500, Paragon und Everest.
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LG waka1913
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