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Alt 16.02.2012, 20:40   #3
Jakob
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Jakob befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von paschulke2 Beitrag anzeigen
Wenn also ein Holzohr die Teilnehmer auswählt, braucht man unbedingt Positivkontrollen, während man bei einem Test mit von einem Goldohr handverlesenen Goldohren darauf verzichten kann?
Nein, es bestand ein Kausalzusammenhang zwischen den Testbedingungen, die nicht vom "Normalzustand" abweichen und der Auswahl aufgrund von Erfahrungen, fußend auf diesem Normalzustand.

Zitat:
<snip> Klar, wenn der Testteilnehmer die Eignung der Teilnehmer _wirklich_ beurteilen kann, dann braucht man natürlich den ganzen Kram, den man sonst den Holzohren immer um dieselben haut, nicht. Es sei denn, am Ende kommt das falsche raus – dann hat man aber immerhin schon mal 'ne nette Ausrede.
Nicht der Testteilnehmer, sondern der Experimentator. Die Auswahl eines Expertentestfeldes erfolgt normalerweise aufgrund von Erfahrungen mit dem Hörvermögen der Experten.

Bei einem der üblichen, "eher unnormalen" Testabläufe könnte man es ähnlich handhaben, wenn man Erfahrungen unter diesen Testbedingungen mit den Teilnehmern bereits hätte.

Nachvollziehbarerweise kann man das Testergebnis (es gab einen wahrnehmbaren Unterschied im Rahmen der Wahrscheinlichkeitsbewertung) nicht mit der Begründung kritisieren, daß es keine Positivkontrolle gab.

Man "haut" übrigens den "Holzohren" den "Kram" nicht grundsätzlich um die Ohren, sondern dann, wenn Holzohr aus "seinem" (aka negativem) Wunschergebnis maximale Schlußfolgerungen zieht, obwohl über die Testgüte _nichts_ bekannt ist.

@ Scheller,

Zitat:
Zitat von Scheller Beitrag anzeigen
<snip>

Du willst damit also andeuten, dass DU dich für jemanden hälst, der die "Eignung" seiner dahergelaufenen "Kumpanen" beurteilen konnte
Selbstverständlich, wer sollte das besser können?
Wohlgemerkt, ich beurteile nicht aus Ferne Menschen, die ich noch nie getroffen habe (deine Formulierung war sinngemäß "kenne doch diese Kreise"...).

Zitat:
, während andere Leute das mit ihren Kumpanen nicht können?
Und daher sind die heruntergebeteten Kontrollen in deinem Fall nicht mehr nötig?...
Ich bin gerne bereit zu glauben, daß andere das ebenfalls können. Wenn es also Tests gibt, die die Gütekriterien erfüllen und bestätigen.....

BTW, wie gesagt, der gewählte Testablauf (fünf Teilnehmer mit fünf verschieden Wiedergabeanlagen, Randomisierung, identisch aussehende Geräte usw.) übernahm die Negativkontrollfunktion.

Gruß
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Gewerblicher Teilnehmer. Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Audiotechnik. (u.a.)

Geändert von Jakob (16.02.2012 um 20:54 Uhr).
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