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Alt 15.05.2017, 09:54   #199
David
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Standard AW: Ich musiziere wieder, mit Freud' und Leid

Bisher hatten wir mit unserer Suche keinen Erfolg. Niemand von denen die bisher da waren, konnte "wirklich" singen, jedenfalls nicht ausreichend gut. Das eigentliche Problem beginnt schon beim "richtig Singen" (Intonieren). Man glaubt es kaum, aber das können die Wenigsten. Laufend hört man falsche Töne, die "weh tun".

Des Weiteren ist es sowieso nie einfach, mit der Lautstärke der Gesangsstimme gegenüber der Band "die Oberhand" zu behalten. Ein "Piepsstimmchen" hat da keine Chance, so leise kann man als Band kaum spielen und so laut kann man ein Mikrofon gar nicht aufdrehen, weil es schnell zu einer Rückkopplung kommt.

Am Lächerlichsten ist es, wenn Leute versuchen, ihr gesangliches Nichtkönnen durch "tonales Herumgewurstel" auszugleichen. Kein Profisänger macht so etwas und wenn schon (wobei das mit Nichtkönnen nichts zu tun hat, ganz im Gegenteil), dann sollte man es denen überlassen, zu deren "Gesangskunst" es gehört, wie beispielsweise zu der von Mariah Carey.

Ein "ewiges Problem" ist auch die Tonhöhe. Meist sind die originalen Tonarten den singenden Leuten zu hoch. Die Lieder sind aber so am besten oder am leichtesten zu spielen, vor allem für (Rhythmus-) Gitarristen, die immer wieder ungegriffene Saiten verwenden. Müssen sie ein Lied plötzlich tiefer spielen, passen die bisherigen Griffe nicht mehr und das (berechtigte) "Gejammer" (muss ich erst einstudieren) geht los. Das jeweilige Lied muss man dann vorerst weg lassen.

Aber alles das ist vorerst einmal "nur" das Gesangliche. Genau so wichtig ist der Rest. Passt sie/er menschlich zu uns? Wie sieht es mit der Verlässlichkeit aus? Passt die Musikrichtung?

Einer der wichtigsten Punkte ist immer wieder der, wie es mit der Freizeit aussieht. Leute die im Berufsleben stehen, haben meist wenig davon, vor allem an den Wochentagen. Und am Wochenende ist "Familie" angesagt, was ja verständlich ist. Viele von den Kandidaten haben ständig volle Terminkalender, mit bereits vorgegebenen wöchentlichen Fixterminen.
6-7 Leute unter einen Hut zu bringen, das ist jedesmal auf's Neue eine große Herausforderung.

Ich weiß nur Eines aus schmerzlicher Erfahrung, nämlich dass wenn ich es nicht bald schaffe, guten Frontgesang zu finden, die Gefahr immer größer wird, dass einer der Musiker abspringt. Und den dann folgenden "Schneeballeffekt" habe ich leider auch schon oft erlebt.

Kommende Woche gibt es wieder zwei Leute die sich vorstellen kommen. Am Telefon hört sich immer alles gut an, in der Realität sieht es dann oft ganz anders aus.
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Gruß
David


Erst wenn man begriffen hat, dass Raumakustik, Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger sind als die Anlage selbst, hat man die Audiowiedergabe verstanden.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
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