Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 01.04.2013, 19:03   #178
P.Krips
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 10.02.2008
Beiträge: 2.179
P.Krips befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Hallo,

Zitat:
Zitat von Babak Beitrag anzeigen
Hallo

Ich gehe ganz bewuusst mal NICHT den Weg, irgendwelche RA-Maßnehmen zu beschreiben.

Ich will vielmehr aus de anderen Richtung kommend mal verdeutichen, was das Gehör genau macht, wie es mit dem Vorhandenen Schallfeld umgeht.
da bin ich mal gespannt....

Zitat:
Das bietet die Möglichkeit zu sehen, wie welche RA-Maßnahmen, wie das Abstrahlverhalten und die Aufstellung der LS diese Vorgänge beeinflussen.
Da vielleicht ein wenig aufpassen, nicht zu sehr ins Detail zu gehen, wie schon gesagt, sind die diesbezüglichen Schwellen ja bereits bekannt und sollten dann weitestgehend als abgehakt hingenommen werden.

Zitat:
Das erklärt dann auch folgende Phänomene

Abgesehen davon, dass es diese Gewöhnung gibt.

Ich kenne auch solche Fälle.
Und die meisten von den Besitzern meinen auch, dass ihnen langes entspanntes Hören schwer möglich ist, und das Musikhören nach bestimmter Zeit "nervt".
Ist meist ein untrügliches Zeichen, daß mit der Wiedergabe was nicht stimmt.

Zitat:
In meinen Augen wäre der nächste Schritt die Parameter so hinzubekommen, dass das System LS/Raum auch für nicht "eingehörte" Personen so funktioniert, dass der Raum auditiv in den Hintergrund tritt.
Schon, das ist die Idealvorstellung.
Der Weg funktioniert aber meiner Erfahrung nach nur in Richtung möglichst neutraler Abhörbedingungen, in Richtung persönlicher Hörvorlieben, -vorstellungen wird es schon schwieriger.

Zitat:
Denn das bedeutet, dass das Hirn keinen Zusatzaufwand mehr aufbringen muss, um Raumfehler herauszurechnen (das führt zu anstrengendem Hören, er nervt schnell).
Auch das eine Erfahrung, die ich bestätigen kann. Die gleiche Erfahrung gilt auch bei der Tieftonwiedergabe: wenn man dem Ohr tiefste Frequenzen wirklich anbietet, anstatt sie sich per Residuumhören selbst "dazuzurechnen", desto entspannter wird die Hörsituation und desto mehr gewinnt der obere Frequenzbereich und die räumliche Darstellung, da der Hirnkasten nicht andersweitig überbeschäftigt ist.


Zitat:
Daher sehe ich es persönlich als sinnvoll an, diese Mechanismen mal grob zu beleuchten.
Denn sie spielen aus meiner Sicht mit anderen Themen zusammen, die hier öfter auch kontrovers diskutiert werden, z.B.
  • Anzahl und Aufstellung von Subwoofern
  • Aufstellung der LS im Raum
  • Laufzeitunterschiede zwischen einzelnen Treibern
  • Abstrahlverhalten von Lautsprechern
  • Raumakustische Maßnahmen
  • (un)notwendige tieffrequente Schallanteile

Ich bin gerade dabei die Links zu ordnen
Sobald ich das habe, poste ich sie.
da bin ich mal gespannt auf die weitere Entwicklung, im Moment bin ich optimistisch, daß wir das Thema zu einem auch weitestgehend einvernehmlichen guten Ende bringen können.

Gruß
Peter Krips

P.S. für diejenigen, die sich für ihre raumakustische Situation ihre Lautsprecher selbst bauen, hier mal ein Link zu einer Entwicklung unter meiner Beteiligung, die u.A. das Ziel hatte, für kleinere Räume (so um 20 qm) und wandnahe Aufstellung zu funktionieren. Ist eine CB, die im vorgesehenen Umfeld erstaunlich tief "kann". Ab Post 196 wird es dann konkreter....

Hier bei einem aus dem Visatonforum organisierten Treffen wurde die Box ("Sundan" - Forenbox Süd) der Öffentlichkeit vorgestellt, sie litt wie einige andere Boxen am großen Raum und nicht wandnaher Aufstellung....
Ab Post 212 gibt es die Hörberichte und meine Messungen der Probanden.

Geändert von P.Krips (01.04.2013 um 19:22 Uhr). Grund: was vergessen
P.Krips ist offline