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Alt 12.12.2013, 19:19   #13
Stax
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... meine ersten Lautsprecher waren die Onkyo SC 60 und die Strippen der Klingeldraht. Als ich in der Audio ein Bericht über Lausprecherstrippen mit mehr Querschnitt und hörbaren Klangverbesserungen stand, bin ich zum Boschdienst und habe mir 4 Strippen mit 4,5 qmm Querschnitt geholt. Übrigens haben sich die Mitarbeiter dort einen Ast angelacht als ich ihnen erzählte, was ich mit den Kabeln vorhatte.
Zuhause die Anlage verkabelt, und als ich so beim Einhören war und eigentlich keinen phänomenalen Unterschied merkte, kam meine Frau von der Arbeit - sie wusste nichts von meinen Umbaumaßnahmen - und meinte, der Klang wäre untenheraus etwas sauberer.

Jedenfalls fand ich die Bratsche auf Ballroom Dancing phänomenal, dieses abgrundtiefe Geschrammel.

Als ich einige jahre später die Criterion TMR 160 hatte, legte ich die CD auf und wollte nun auch diesen Bratschenklang als Maßstab hören. Ich hörte kein Bratschengeschrammel, hatte ich das falsche Musikstück angespielt? Nach mehrmaligem Hören vernahm ich einen kurzen, sehr tiefen Ton; ich hatte zum ersten Mal mitbekommen, wie eine Bratsche zu klingen hat.
Die Onko's gingen zwar sehr tief runter, aber der Bass hat sehr lange nachgeschwungen, eben kein sauberer Klang.

Der Verstärker, zuerst ein Denon Vollverstecker, dann eine Technics Stereoendstufe, nun ein Camtech Verstärker L, zu Testzwecken mal eine Röhrenendstufe, das A und O sind letzentlich die Lautsprecher.
Auch der Test zwischen CD gegen Linn LP 12 und Technics 1410 MK II ging unentschieden aus.
Was bei einer 20-Bit-CD natürlich phänomenal ist, wie aus dem Nichts ein Ton entsteht und wieder verklingt.

Wie bereits erwähnt, habe ich den Kabelboom mitgemacht und demzufolge auch die Giga-Saurus-Kreuzsymmetrisch istalliert. Der Sony-Player kam mit den ca. 1000 Pico-Farad zurecht, der neue Technics-Player fing an zu tröten. Die Kabel gingen überhaupt nicht.

Natürlich lebt jeder Test von Einbildung, aber guter Klang ist und bleibt guter Klang.

Irgendwo am Anfang des Threads schreibt einer, zum Musikhören genüge ihm eine billige Anlage. Das Problem ist, dass eine billige Anlage mit billigen Lautsprechern bestückt ist.
Während z.B. eine Tannoy mit einem Kofferradio angesteuert werden kann, habe ich erlebt, wie ein Accuphase Monoblock 600 Watt in ein Arcam-Brikettbox gepumt hat.

Hifi soll Spass machen, und ein bisschen Voodoo gehört dazu, aber wenn ich lese, dass jemand einen hochwertigen Tonabnehmer einbaut, und die Basis des Tonarmes Basis 2,5 mm zu tief ist, und dann beschreibt, wie toll der Klang sei, dann falle ich vom Glauben ab.

Aber so ist HiFi.
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