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Verblindete Vergleiche Wenn es "um die Wahrheit" geht, führt kein Weg daran vorbei

Thema: Irrungen und Wirrungen rund um Blindtests Auf Thema antworten
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22.03.2012 08:05
Titian
Zitat:
Zitat von Hifiaktiv Beitrag anzeigen
Gerade bei diesem Thema gibt es keine Annäherung zwischen den unterschiedlichen Lagern. Letztlich auch aus dem Grund, weil es unter den Forenleuten nur wenige gibt, die bei so etwas dabei waren und noch weniger, die solche Tests schon selbst gemacht haben. Und/oder weil selbst bei denen immer noch Skepsis darüber herrscht, wieso sie "nichts" gehört haben.
Man kann über alles spekulieren. Annäherung zwischen den unterschiedlichen Lagern gibt es NIE, egal welches Thema. Oder gab es schon in diesem Forum zum Beispiel?


Zitat:
Zitat von Hifiaktiv Beitrag anzeigen
Die (Zubehör-) Hersteller können sich wieder die Hände reiben.
und auch viele ganz glückliche Kunden.
22.03.2012 07:35
David Gerade bei diesem Thema gibt es keine Annäherung zwischen den unterschiedlichen Lagern. Letztlich auch aus dem Grund, weil es unter den Forenleuten nur wenige gibt, die bei so etwas dabei waren und noch weniger, die solche Tests schon selbst gemacht haben. Und/oder weil selbst bei denen immer noch Skepsis darüber herrscht, wieso sie "nichts" gehört haben.

Schließlich ist dieses "Nichtshören" ja auch "unlustig" für's Hobby. Und einschlägige Studien sagen ja, dass es anders ist.

Da kommen dann schnell Zweifel auf, ob nicht doch das "Testsdesign" Schuld hatte.......und langsam ist man wieder dort wo man schon vorher war, nämlich beim Verstärkerklang, beim CD-Playerklang.....bis hin zum Kabelklang, Rackklang, Sicherungsklang, Netzsteckdosenklang - und ohne Stromreinigung kann man ohnehin nicht ordentlich Musik hören.

Die (Zubehör-) Hersteller können sich wieder die Hände reiben.
22.03.2012 00:32
Babak
Zitat:
Zitat von Scheller Beitrag anzeigen
Und genau DAS reicht Menschen wie dir bereits. Also Menschen, die sich bereits mit einer "nicht Beweisbarkeit" vollends zufriedengeben. Der Sinn deiner Arbeit, dein Geschäft, und dein Wohlstand bauen darauf auf.
Wir werden uns damit abfinden müssen, gar nicht wo wenig auf dieser Welt nicht schlüssig erklärt werden kann.

Für Menschen wie mich ist das auch nicht notwendig.
Wir kommen dennoch gut klar in unserem Leben.



LG

Babak
19.03.2012 13:34
Scheller
Zitat:
Sobald du es schaffst, herauszufinden, ob "bestimmte Leute" das hören, was sie behaupten zu hören, ohne sie einer besonderen Testsituation auszusetzen, brauchst du dich in der Tat um ein Training unter diesen besonderen Bedingungen nicht mehr zu kümmern.
Na? Wieder mal die Notbremse gezogen?

Zitat:
Tut mir leid, aber widersprüchlicher geht es kaum noch. Abgesehen davon, daß der Begriff "Beweis" im Zusammenhang mit Wahrnehmungsexperimenten unsinnig ist, kann man eben aus "laienhaften" Versuchen keine weitestgehenden Schlußfolgerungen ziehen.
Aber genau das machst du doch laufend. Du hast lediglich gelernt, deine Schlussfolgerungen elegant (oder besser schlitzohrig) zu formulieren, indem du nie konkret wirst, und jede Menge "Zeug" zwischen den Zeilen versteckst.

Zitat:
Wenn du aber basierend auf deinen Versuchen, allen möglichen Leuten Verbreitung von "Lügen" vorwirfst,
Ich nenne sie lieber "Revolverstories" mit mehr oder weniger klaren Absichten....Lügen klingt gerade in diesem Bereich etwas zu hart.

Zitat:
Ansonsten verstehe ich nicht so recht, welche meiner Aussagen nicht "bewiesen werden konnte" ?
Das fängt schon mit deinem ......(Gelöscht. @Scheller, der Ausdruck "Fake" in diesem Zusammenhang ist nicht OK und eine beleidigende Unterstellung - Admin) VV-Test an. Der ist weit weg von jeder Beweisbarkeit....Und ganz nebenher extrem unglaubwürdig.
Es wurde von dir auch zu keiner Zeit auch nur der Versuch unternommen, auf (unangenehme ?) Fragen zu antworten....

Also genau das, was man von dir gewohnt ist.

Zitat:
gerade bei Beispielen, bei denen sich die Probleme beim besten Willen, nicht mehr verdrängen liessen (siehe aus deinen Tests den berüchtigten Versuch Nr.4), warst du bereit jede andere "Ausrede" bereitwillig anzuerkennen, um der tatsächlichen/plausiblen Ursache ausweichen zu können .
Ich habe da bislang keine besonderen "Probleme" entdeckt.
Allenfalls ein gewisses "Unvermögen" der Probanden vor Ort....

Zitat:
ragt sich nur, worauf diese Angst vor den Möglichkeiten eigentlich gründet.
Ebenso, wie mich die Angst vor dem "Weltuntergang" (der übrigens nicht gar so unwahrscheinlich ist- siehe die angenommene Überfälligkeit großer Magmaeruptionen u.ä.) nicht davon abhält zu leben, halten mich die ungeahnten Möglichkeiten auf anderen Gebieten (und eben auch in der Audiotechnik) nicht davon ab, da nach meiner Vorgehensweise auszuwählen.
Ich benötige dabei keine falsche "Unmöglichkeitsbehautpung" .
Pffft.....Das ist ja wohl die dreisteste Umschreibung, die ich je gelesen habe.

Zitat:
Falsche "Unmöglichkeitsbehauptungen" _müssen_ mE korrigiert werden, auch wenn es manchmal unbequem ist.
Gute Güte.....Was wäre unmöglich? Dass ein in den Himmel gweschossener Fußall nicht mehr auf die Erde zurückfällt?
Stimmt!!....Er hat sich im Bugfahrwerk einer Chessna verklemmt.

Zitat:
Den Nachweis dieser behaupteten größeren Seriösität/Richtigkeit bist du bislang schuldig geblieben.
Diesen Spruch kann man sich problemlos auf eine F-Taste legen, um auf den Großteil deiner Behauptungen zu reagieren.
Dennoch....Selbst der schlechteste BT ist immer noch "besser" als der Beste "Emo-Hörabend" mit dahergeplapperten Eindrücken.

Zitat:
Ein Testresultat steht immer gültig für sich allein. Sobald man über das bloße Testergebnis hinaus Schlußfolgerungen bezüglich der Ursachen für das jeweilige Ergebnis ziehen möchte, muß das Testprocedere auch entsprechenden Ansprüchen genügen.
Das war auch ohne deine "Hilfe" klar. Hifi-Aktiv muss halt noch LERNEN, seine Behauptungen und Schlussfolgerungen besser (schlitzohriger und gummieartiger) zu formulieren.
In dieser Disziplin kann er dir das Wasser nicht reichen. Das kann imo kaum ein Forist....Ich kenne zumindest keinen.

Zitat:
aber eben auch nicht den besonderen Ansprüchen wissenschaftlicher Praxis genügend.
Und genau DAS reicht Menschen wie dir bereits. Also Menschen, die sich bereits mit einer "nicht Beweisbarkeit" vollends zufriedengeben. Der Sinn deiner Arbeit, dein Geschäft, und dein Wohlstand bauen darauf auf.
19.03.2012 12:25
Jakob
Zitat:
Zitat von Hifiaktiv Beitrag anzeigen
Ich habe dem sogar zugestimmt.
Gut. Könntest du dann die falsche Behauptung (nur Scheller und du hättet offenbar praktische Erfahrungen mit "verblindeten Tests") zukünftig weglassen?

Zitat:
Aber! Was geht mich deren Training an?
Mir geht es doch nur darum, was bestimmte Leute behaupten und was daran wahr ist. <snip>
Sobald du es schaffst, herauszufinden, ob "bestimmte Leute" das hören, was sie behaupten zu hören, ohne sie einer besonderen Testsituation auszusetzen, brauchst du dich in der Tat um ein Training unter diesen besonderen Bedingungen nicht mehr zu kümmern.

Zitat:
Hat mich schon interessiert, aber wie gesagt will ich weder zum "Blindtestspezialisten" werden, noch suche ich nach Leuten die Außergewöhnliches zu leisten imstande sind (Wetten, dass....) sondern mir geht es um den Wahrheitsgehalt von unzähligen umstrittenen Aussagen im Zusammenhang mit der Musikwiedergabe, von denen noch nie eine einzige bewiesen werden konnte. Auch deine übrigens nicht.
Tut mir leid, aber widersprüchlicher geht es kaum noch. Abgesehen davon, daß der Begriff "Beweis" im Zusammenhang mit Wahrnehmungsexperimenten unsinnig ist, kann man eben aus "laienhaften" Versuchen keine weitestgehenden Schlußfolgerungen ziehen.

Wenn du aber basierend auf deinen Versuchen, allen möglichen Leuten Verbreitung von "Lügen" vorwirfst, dann solltest du schon in eigenem Interesse handfesteres Material zur Unterstützung bereithalten.

Ansonsten verstehe ich nicht so recht, welche meiner Aussagen nicht "bewiesen werden konnte" ?
Denn das meiste davon (wo nicht, schreibe ich normalerweise "mE" oder ähnliches hinzu) ist durch entsprechende Blindtestergebnisse bestätigt. Und wenn Testpersonen nach Training im BT das bestätigen, was sich vorher (nach eigenem Bekunden) auch im "offenen" Test wahrnahmen, dann darf man durchaus schlußfolgern, daß sie auch schon vorher "richtig" hören konnten. ;)

Zitat:
Jakob, es stimmt, ich kann mit all' dem nicht viel anfangen. Ich bräuchte einen zweiwöchigen Urlaub, um mich nur mit einer deiner verlinkten Studien auseinander zu setzen ....
An der Zeit allein mangelte es ja nicht (siehe den wievielten Umbau der heimischen Anlage :) ), aber du setzt sie eben nicht dafür ein.
Dein gutes Recht, aber es passt überhaupt nicht zu den weitgehenden, kategorischen Behauptungen (deshalb nenne ich sie ja "Verkündungsbeiträge").

Zitat:
.....und ich weiß jetzt schon, dass (geschätzte) 95% vom Inhalt gar nicht zu unseren einfachen, aber seriösen und den Tatsachen entsprechenden sowie den Wahrheitsgehalt aufdeckenden Tests passen. Die restlichen 5% sind mir höchstwahrscheinlich sowieso klar, weil logisch.
Wie gesagt, bislang scheust du jede Überprüfung, ob denn da wirklich "Wahrheitsgehalte" aufgedeckt werden, wie der sprichwörtliche Teufel das Weihwasser. ;)
Ganz im Gegenteil, gerade bei Beispielen, bei denen sich die Probleme beim besten Willen, nicht mehr verdrängen liessen (siehe aus deinen Tests den berüchtigten Versuch Nr.4), warst du bereit jede andere "Ausrede" bereitwillig anzuerkennen, um der tatsächlichen/plausiblen Ursache ausweichen zu können .

Zitat:
Da ist nichts vorgeschoben! Ich will nur nicht dort enden wo du dich seit Jahren befindest, nämlich beim "alles ist möglich". Möglich ist auch, dass morgen die Welt untergeht, aber wie hoch ist diese Wahrscheinlichkeit?
Fragt sich nur, worauf diese Angst vor den Möglichkeiten eigentlich gründet.
Ebenso, wie mich die Angst vor dem "Weltuntergang" (der übrigens nicht gar so unwahrscheinlich ist- siehe die angenommene Überfälligkeit großer Magmaeruptionen u.ä.) nicht davon abhält zu leben, halten mich die ungeahnten Möglichkeiten auf anderen Gebieten (und eben auch in der Audiotechnik) nicht davon ab, da nach meiner Vorgehensweise auszuwählen.
Ich benötige dabei keine falsche "Unmöglichkeitsbehautpung" .

Zitat:
Mit derartigen "Möglichkeiten" wird aber von dir immer argumentiert und alles verwässert.
Falsche "Unmöglichkeitsbehauptungen" _müssen_ mE korrigiert werden, auch wenn es manchmal unbequem ist.

Zitat:
Nicht viel besser ist der ständige Ruf nach Wissenschaftlichkeit im Zusammenhang mit unseren verblindeten Tests, die in jedem Fall unvergleichlich "seriöser" sind als sämtliche unverblindeten dieser Welt.
Den Nachweis dieser behaupteten größeren Seriösität/Richtigkeit bist du bislang schuldig geblieben.
Ohne dein weitestgehenden Schlußfolgerungen aus "laienhaften Wahrnehmungstests" gäbe es übrigens auch keine ständigen Rufe nach Wissenschaftlichkeit (was ich jetzt ebensfalls zum xten Male schreibe, vielleicht ließe sich dieser Fakt auch irgendwo abspeichern... ;) )

Ebenfalls zum Abspeichern:
Ein Testresultat steht immer gültig für sich allein. Sobald man über das bloße Testergebnis hinaus Schlußfolgerungen bezüglich der Ursachen für das jeweilige Ergebnis ziehen möchte, muß das Testprocedere auch entsprechenden Ansprüchen genügen.

Zitat:
Wenn Jemand behauptet, dass er 100m unter 10 Sekunden laufen kann, dann reicht mir als "Genauigkeit" der Sekundenzeiger meiner Armbanduhr, ich brauche dazu keine elektronische Messung mit einer Auflösung im tausendstel Bereich.
Eigentlich ähneln vergleichsweise die bisherigen Tests eher einer Sonnenuhr bei bedeckten Himmel, um im Bild zu bleiben.

Zitat:
Beweist doch nur ein einziges Mal, dass an einer eu'rer Behauptungen tatsächlich etwas dran ist (geht in Richtung der "Goldohren")! Aber ich weiß, alles ist möglich, fragt sich nur wann.
Wie gesagt, ist längst geschehen (s.o. bezgl. der notwendigen Einschränkungen hinsichtlich Beweisbarkeit) , aber eben auch nicht den besonderen Ansprüchen wissenschaftlicher Praxis genügend.

Gruß
19.03.2012 11:28
Jakob
Zitat:
Zitat von Albus Beitrag anzeigen
<snip>
Trainings verfälschten die Bedingungen der Möglichkeit der Praxis-Domäne Alltagspraxis. Daher sind in Untersuchung der Alltagspraxis Trainings abzulehnen. Eine Einweisung in das Vergleichsverfahren ist kein Training.

<snip>
Dieser Ansicht könnte man sich sofort anschließen, wenn nicht die bislang geschilderte Testpraxis ebenfalls eine Verfälschung der Alltagspraxis darstellen würde.

Das Dilemma ist Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung (vermutlich seitdem es Tests gibt) und mE wäre der einzige Ausweg die systematische Herstellung von Testsituationen, die von Teilnehmer als solche nicht erkannt werden; eine Möglichkeit in dieser Hinsicht hatte ich vorgestellt.

Gruß
16.03.2012 15:38
Albus Tag,

ist der Gegenstandsbereich des Interesses die Praxis-Domäne der Alltags-Situationen (sog. Homestudio, Hörvergleich am Nutzersitz) oder geht es um die Praxis-Domäne der wissenschaftlich-technischen Labor-Situation? Die Wahl der Praxis-Domäne, Alltag oder Labor, orientiert den Zugang und damit den methodischen Aufwand sowie den potentiellen Ertrag: Wo was zu holen ist. Klar: in einer Labor-Situation ist mehr zu holen als in einer Nutzer-Situation.

Also, Alltagspraxis:
Übliche Wohnbedingungen oder Ladenlokale; mit der insoweit gängigen Ausstattung an SW, HW, Raum, Hörer mit Hörkapazität (Hörschwellen, Hörschärfe, Hörgedächtnis). Hörer sind insoweit Normalhörer oder eben nicht (besser als Normalhörer nur in vereinzelten Fällen) - dass ist die Alltäglichkeit in dieser Domäne von Praxis. Man kann, was die technische Ausstattung angeht, einen Blick auf die Standards für den sog. Heimstudio-Bereich werfen, was nicht zwingend ist (der typische Nutzer ist darin auch ahnungslos). Das Interesse fragt: Was ist in Hörvergleichen dort zu holen? Die in dieser Alltäglichkeit zu erwartenden Bestimmungsleistungen liegen im Mittleren, im Größeren und Großen der Klanggranularitäten. - Und die Trainings? die vorlaufenden Übungseinheiten? - Trainings sind schlicht nicht drin, gehören nicht zum Gegenstandsbereich des Interesses, gehören nicht zur Alltagssituation des Hörens; folglich gilt: Trainings verfälschten die Bedingungen der Möglichkeit der Praxis-Domäne Alltagspraxis. Daher sind in Untersuchung der Alltagspraxis Trainings abzulehnen. Eine Einweisung in das Vergleichsverfahren ist kein Training.

Also, Laborpraxis:
Hier wäre ein Interessent strikt an die greifbare Spezialliteratur zu verweisen. (Wird nicht weiter ausgeführt).

Freundlich
Albus
16.03.2012 09:28
eharvid
Verwundert

Hallo,

also mich verwundert wie man so viel Energie und Zeit in etwas investieren kann was vermutlich wenn überhaupt nur sehr marginale Veränderungen bringt.

Ich glaube das 99% aller User Bereiche haben wo Sie das 100x Fache mehr bewirken könnten, als bei den Kabel, Verstärker, CD Player oder sonstigem.

Ich würde meinen Focus lieber auf die Qualität des Musikstückes Lautsprecher Raumakustik legen.

In diesen Bereichen kann man auch sein Leben lang was verändern/verbessern mit viel größeren Veränderungen.

Sind nur meine Gedanken, ist gegen niemanden und nichts gerichtet.

Lg eharvid
16.03.2012 07:51
Martin_Gelte "Wenn du also einfach nichts ändern willst (vielleicht aus Furcht vor "unpassenden" Ergebnissen?)..."



Fachliteratur ungefiltert zu verlinken, bringt den Nachweis von Kabelklang nicht in greifbare Nähe.

Höchstens unbedarfte Leser lassen sich dadurch noch verunsichern.

Den Studio-Magazin-"Kabeltest" verlinkt wohl keiner der Gewerblichen mehr, aus gutem Grund. :.
16.03.2012 07:38
David Selbstverständlich gab es bei unseren Tests nie eine andere Fragestellung als die nach "was ist A und was ist B"?
Und dabei wird nur zwischen diesen beiden Möglichkeiten hin- und hergeschaltet.

Das entspricht auch am ehesten der Vorgangsweise bei unverblindeten Vergleichstests.

ABX-Tests habe ich bisher nur mit Foobar gemacht. Einmal hatte ich dazu einen unserer Nachbarn dabei (auch so etwas wie ein HiFi-Freak), aber der war eine komplett taube Nuss.
Ich habe vor - sobald meine neue Anlage fertig ist -, mich mit noch mehreren solcher Tests (und anderen Fragestellungen) auseinander zu setzten.
16.03.2012 07:29
David Jakob schrieb:
Zitat:
ich hatte so vor etwa 6-7 Jahren bereits in diesem Forum berichtet, daß es unserer Erfahrung mit Blindtests entspricht, daß Teilnehmer Training unter Testbedingungen benötigen, bis sie "ausreichend gut funktionieren" .

Diese _praktische_ Erfahrung hat dich nicht interessiert. -> Verdrängung
Ich habe dem sogar zugestimmt.
Aber! Was geht mich deren Training an?
Mir geht es doch nur darum, was bestimmte Leute behaupten und was daran wahr ist.
Ich habe nicht vor, mir eine Gruppe von besonders gut hörenden Probanden "heranzuzüchten".

Zitat:
es gibt ITU-Empfehlungen zur Durchführung von kontrollierten Hörversuchen, die explizit die Wichtigkeit von Training und die Verwendung von entsprechenden Kontrollen betonen. Diese Quelle habe ich (haben wir) ebenfalls bereits seit Jahren genannt.

Der Inhalt der Empfehlung hat dich nicht interessiert.
Hat mich schon interessiert, aber wie gesagt will ich weder zum "Blindtestspezialisten" werden, noch suche ich nach Leuten die Außergewöhnliches zu leisten imstande sind (Wetten, dass....) sondern mir geht es um den Wahrheitsgehalt von unzähligen umstrittenen Aussagen im Zusammenhang mit der Musikwiedergabe, von denen noch nie eine einzige bewiesen werden konnte. Auch deine übrigens nicht.

Zitat:
Es wurden ausreichend Fundstellen aus seriösen (größtenteils mit peer review arbeitenden) Journalen zitiert, die sowohl die Relevanz der Empfehlungen belegen, als auch Beispiele für falsche Ergebnisse zeigen, wenn die Empfehlungen nicht berücksichtigt werden.

Das hat ebenfalls keinen Eindruck hinterlassen.
Jakob, es stimmt, ich kann mit all' dem nicht viel anfangen. Ich bräuchte einen zweiwöchigen Urlaub, um mich nur mit einer deiner verlinkten Studien auseinander zu setzen und ich weiß jetzt schon, dass (geschätzte) 95% vom Inhalt gar nicht zu unseren einfachen, aber seriösen und den Tatsachen entsprechenden sowie den Wahrheitsgehalt aufdeckenden Tests passen. Die restlichen 5% sind mir höchstwahrscheinlich sowieso klar, weil logisch.

Zitat:
Wenn du also einfach nichts ändern willst (vielleicht aus Furcht vor "unpassenden" Ergebnissen?), dann ist das ja allein deine Entscheidung, aber dazu braucht es doch keine vorgeschobenen Gründe.
Da ist nichts vorgeschoben! Ich will nur nicht dort enden wo du dich seit Jahren befindest, nämlich beim "alles ist möglich". Möglich ist auch, dass morgen die Welt untergeht, aber wie hoch ist diese Wahrscheinlichkeit?
Mit derartigen "Möglichkeiten" wird aber von dir immer argumentiert und alles verwässert.
Nicht viel besser ist der ständige Ruf nach Wissenschaftlichkeit im Zusammenhang mit unseren verblindeten Tests, die in jedem Fall unvergleichlich "seriöser" sind als sämtliche unverblindeten dieser Welt.

Wenn Jemand behauptet, dass er 100m unter 10 Sekunden laufen kann, dann reicht mir als "Genauigkeit" der Sekundenzeiger meiner Armbanduhr, ich brauche dazu keine elektronische Messung mit einer Auflösung im tausendstel Bereich.

Beweist doch nur ein einziges Mal, dass an einer eu'rer Behauptungen tatsächlich etwas dran ist (geht in Richtung der "Goldohren")! Aber ich weiß, alles ist möglich, fragt sich nur wann.
15.03.2012 21:38
Scheller
Zitat:
Lies doch mal diesen Beitrag von David.
Auf DEN habe ich mich aber nicht bezogen. Da wird er dann wohl etwas überlesen haben. Ich habe noch die veröffentlichten Fotos seiner damaligen Umschalthardware im Kopf. Dort gab es -soweit ich mich erinnere- noch keine ABX Option. Ich erinnere mich an lediglich 2 Tasten auf der FB.
Alles andere wird sich dann wohl auf Software (Foobar etc) beschränken. Das sollte er aber besser selber klären. ;)

Dass man mit zwei nicht zu 100% synchronen Quellen keinen ABX Test machen kann, wird David wohl wissen. Darüber muss man nicht lange herumphilosophieren.
15.03.2012 21:29
schauki Ich war bei dem Test nicht dabei wo CD-Player verglichen wurden, aber ich glaube mich zu erinnern, dass da eine Kombi dabei war wo ein Player so viel langsamer war, dass nach einer gewissen Zeit der Versatz hörbar wurde.

Aber ich habe selbst mal einen Test gemacht mit Playern die zufällig gleiche FB Codes hatten und man so wirklich sehr synchron starten konnte.
Es war mir dabei nicht möglich durch den etwaigen Zeitversatz einen Unterschied zu hören. Die Player waren anscheinend beide mit Philips Elektronik drin und waren (zufällig??) auch über Minuten synchron - zumindest eben nicht hörbar asynchron.

mfg
15.03.2012 21:05
paschulke2
Zitat:
Zitat von schauki Beitrag anzeigen
Dann Testdurchgang wo nach Zufall aufs andere Gerät oder aufs gleiche geschalten wurde.
Und da soll ich glauben, dass man den zeitlichen Versatz zwischen zwei CD-Playern, die auseinandergelaufen sind, nicht hört? Wie lang waren da die Pausen?

Nur zur Erinnerung:
Zitat:
Zitat von Hifiaktiv Beitrag anzeigen
Wenn du jetzt meinst, dass es möglich ist, einen winzigen Zeitversatz dazu zu nützen, um die Geräte zu erkennen, muss ich dich (wieder einmal aus der Praxis gesprochen) enttäuschen, denn das gelingt nie!

Versuche das einmal.
"Synchronisiere" zwei Geräte mit geringem Zeitversatz und versuche sie zuzuordnen - viel Spaß;)
Oder wurde auch diese Art von Test nicht mit CD-Playern gemacht? Wie sieht denn dann der Test aus, bei dem man nicht hört, dass zwei CD-Player irgendwann nicht mehr synchron sind?

Gruß

Thomas
15.03.2012 20:56
schauki
Zitat:
Zitat von Höhlenmaler Beitrag anzeigen
...In den Foren stellen sich die selbsternannten Fachleute mit Hinweis auf ihren erfolgreichen Umgang mit Waagen gegenseitig in den Schatten.
Ja in Koexistenz mit den selbsternannten Hörprofis die sich gegenseitig mit Hinweisen über ihre überlegene Hörfähigkeit in den Schatten stellen.

Business as usual!

@paschulke2
David hat soweit ich mitbekommen habe und er hier im Forum geschildert, auch ABX Tests gemacht, weil er auch das Foobar2000 Modul benutzt.

Dann hat er was zum Klippel Test gepostet.

Der Amp Test bei dem ich zugegen war, das habe ich schon gesagt war folgender:
Einhören mit beliebigem Umschalten.
Dann Testdurchgang wo nach Zufall aufs andere Gerät oder aufs gleiche geschalten wurde.
Man musste also sagen ob wirklich umgeschalten wurde oder nicht.

mfg
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