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Messtechnik, Messergebnisse Alles rund um's Thema Messen und Messgeräte

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08.03.2015 08:19
hubert381
AW: Do it yourself - Resonanzmessung?

Zitat:
Zitat von Bert4 Beitrag anzeigen
?..
Ich würde mit meinen Messequipment gerne bei dir vorbei schauen und eine Messung machen.
Danach kann ich dir viele viele Möglichkeiten sagen wie wo und wann ( auch warum)
was gemacht werden kann.....
Natürlich gratis und aus freude

lg Bert
Hey Bert, das würde mich doch glatt mal interessieren.
08.03.2015 08:09
hubert381
AW: Do it yourself - Resonanzmessung?

Die Buchempfehlung von schauki gibts auch als PDF
http://www.pearl-hifi.com/06_Lit_Arc..._and_Rooms.pdf

Also wenns wo mitscheppert ist ein Sweep 20-200 schon eine grosse Hilfe bei mir, wie David bereits sagte.
http://www.audiocheck.net/testtones_sinesweep20-200.php
07.03.2015 19:21
Stefan A.
AW: Do it yourself - Resonanzmessung?

Wenn ich mich hier mal einklinken darf, ich habe mich hier wohl mit Messtechnik infiziert
Hat damit jemand Erfahrung?
http://www.amazon.de/Audio-Messsyste.../dp/B00D30CM1O

LG
12.04.2012 21:20
Bert4
Zitat:
Mechanische sind die, wo im Raum was mitscheppert
Ach soooo.....

Was man im laufe der Zeit nicht alles vergisst, wenn dies zur routine wird :)

lg Bert
12.04.2012 19:44
David
Zitat:
Was habe ich versäumt?
Wo liegt der unterschied zwischen mechanischen und akustischen Resonanzen?
Mechanische sind die, wo im Raum was mitscheppert (angeregt durch den Schalldruck -> Eigenresonanz).
Bei akustischen handelt es sich um stehende Wellen (Moden) bzw. Reflexionen an harten Flächen.
12.04.2012 19:40
Bert4
Zitat:
Hifi aktiv schrieb:
Um die mechanischen aufzuspüren, reicht das Abspielen von tiefen Testfrequenzen.
Was habe ich versäumt?
Wo liegt der unterschied zwischen mechanischen und akustischen Resonanzen?

Zitat:
In jedem Fall die Töne abspielen und im Raum einfach mittels Gehör nach Resonanzen suchen (und finden).
@sven1 Und wenn du sie gefunden hast, frage hier was man dagegen machen kann.....
bevor dir jemand Noppenschaum für eine 70 Hz Mode (oder so) empfiehlt.


Aber dieser Vorgang hätte wenig sinn.....
Raumresonanzen welche vorhanden sind, müßen nicht alle an der Abhörposition gehört werden!

Zitat:
sven1 schrieb:
Daher meine Überlegung - gibt es für bezahlbares Geld Software und Mikrophon, mit dem man schon etwas erreichen kann?
Wie ich geschrieben habe ab 165 euro realisierbar....
Von wo kommst du?
Ich würde mit meinen Messequipment gerne bei dir vorbei schauen und eine Messung machen.
Danach kann ich dir viele viele Möglichkeiten sagen wie wo und wann ( auch warum)
was gemacht werden kann.....
Natürlich gratis und aus freude

lg Bert
07.04.2012 07:50
David Meinst du jetzt akustische oder mechanische Resonanzen oder beides?

Für die akustischen gilt alles was schon gesagt wurde.

Um die mechanischen aufzuspüren, reicht das Abspielen von tiefen Testfrequenzen. Ideal ist, wenn man diese tiefen Töne stufenlos verändern kann. So etwas geht entweder über einen (es reicht ein billiger/gebrauchter) Tongenerator den man am Verstärker anschließt, oder auch mit dem PC als "Tonquelle", dem man einen (kostenlosen) "online Tongenerator" aufspielt.

In jedem Fall die Töne abspielen und im Raum einfach mittels Gehör nach Resonanzen suchen (und finden).

Aber aufpassen, oft hört man nichts und die Tieftöner werkeln schon am Anschlag, also unbedingt auch optisch (Membranhub) beobachten! Auch immer wieder kontrollieren, ob der Verstärker nicht schon zu warm ist, denn Dauertöne sind was die Leistung/Belastung betrifft, mit Musik nicht zu vergleichen.
06.04.2012 23:15
Bert4 Hallo

Also ein brauchbares Messmikro samt Kalibrierung gibt es ab 45 Euro.


Und die Software REW ist kostenlos und extrem genau.....( wird von Studiodesigner angewendet)
Frequenzgang, Phase, Gd- Graph, ETC, RT60, Waterfall.......

Jede einzelen Raummode sowie Reflektion ( auch gefiltert) kann erkannt werden.

Usb interface wie schauki schreibt ab 120 euro....


Viel wichtiger ist aber die Auswertung des messergebniss.
Und wie danach vorgegangen werden muß......

Hier gibt es eine sehr genaue Anleitung für REW
http://recording.de/Community/Forum/...64/thread.html

Und hier kann man meine erste Regie mit REW sehen
http://recording.de/Community/Forum/...5/Thema_1.html

lg Bert
02.04.2012 11:49
Sven Vielen Dank für den Tipp !!
02.04.2012 11:39
schauki Hallo!

Ist nicht ganz einfach zu beantworten.
Wenn man um die Zusammenhänge Bescheid weiß, dann weiß man auch wie man etwas messen kann.

D.h. eigentlich kann ich nur 2 Wege empfehlen:
1) die Grundlagen "lernen"
2) für die Dienstleistung zahlen

Ein How-To "wie messe ich Resonanzen" (wobei das allein schon unglücklich formuliert ist) gibt es in dem Sinn nicht.
Man kann im Raum durch fenstern Reflexionen ausblenden, aber auch nur in gewissen Bereichen und nicht jede Reflexion wiegt gleich schwer,...

How-To's werden eigentlich dann interessant wenn man schon weiß was man genau will und dann z.B. die Software, Mikroplatzierung o.ä. richtig bedienen will.

Zum Theme Preis aber noch:
Ein Mikro inkl. Kalibrierung kostet ~100 Euro, ein USB Interface mit Mikro-Pre kostet ~120 Euro - Einsteiger, nach oben hin praktisch offen.
Eine der imho leistungsfähigsten Software (Acourate) kostet 340 Euro.
Das ist dann aber ein Toolkit mit dem man viel mehr machen kann als "nur" messen.
Fürs reine messen reichen wahrscheinlich schon die Demo-Funktionen von z.B. ARTA.

Für den Anfang ist das Geld aber vielleicht besser in Literatur angelegt.
Wenn du englisch kannst, dann ist der Toole:
http://www.amazon.de/Sound-Reproduct.../dp/0240520092
ein Buch das viele Antworten gibt - wenn man sich das verinnerlicht hat (Monate? Jahre?) dann ist schon seeeehr viel gewonnen.

mfg
02.04.2012 09:57
Sven Hallöle,

Danke für Deine Antwort - ich empfinde sie gar nicht als Angriff.
Ich kenn mich damit nicht aus - daher informiere ich.

Ich würde mich sehr gern intensiver damit befassen, sind Dir evtl ansehnliche oder aussagekräftige How-To-Dos bekannt?

Beste Grüße,
Sven
02.04.2012 09:48
schauki Hallo!

Wie glaubst du misst denn der "Profi"?
Der hat auch nicht mehr als ein (kurz gesagt) Mikro und eine Auswertesoftware.
Im Grunde ist es also mehr eine Frage der Qualität der verwendeten Hardware.
Der Preis der Software hängt nicht mit der "Qulität" dirket zusammen sondern eher mit den Anwendungsmöglichkeiten und dem Umfang.
D.h. reine FG Messungen kosten "nichts", will man Filter anwenden/generieren, Darstellungsvarianten,... dann muss man halt mehr zahlen.

"Resonanzmessung"...
Ich sage es mal so (soll nicht als Angriff empfunden werden):
Wenn man so etwas messen will aber nicht weiß welches Equipment dazu nötig ist, dann liegt für mich der Schluss nahe dass man sich damit zu wenig befasst hat.
Und dann wiederum ist es egal welches Equipment gekauft wird.
Wichtig ist das Wissen wie und was man überhaupt misst.

mfg
02.04.2012 09:37
Sven
Do it yourself - Resonanzmessung?

Hallo Zusammen,

vorab - ich habe die Suche bemüht, konnte jedoch leider nichts aufschlussreiches finden.

Ist es möglich mit einem Mikrofon und einem Laptop selbst Resonanzen / Störgeräusche im Hörraum zu messen? Natürlich wird so etwas niemals auch nur annähernd an die Genauigkeit einer professionellen Messung heranreichen, dennoch stellt sich mir die Frage.

Würde in meinem Hörraum ein wirklich katastrophaler Störresonanzmischmasch herrschen (und das nehme ich mal an), würde so eine "Self Made" Messung ja dennoch mehr aussagen, als keine.

Daher meine Überlegung - gibt es für bezahlbares Geld Software und Mikrophon, mit dem man schon etwas erreichen kann?

LG, Sven

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