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Verblindete Vergleiche Wenn es "um die Wahrheit" geht, führt kein Weg daran vorbei

Thema: Blindtest Knie Auf Thema antworten
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06.03.2012 20:26
Jakob Als Standardinformationsquelle rund um die offizielleren Empfehlungen zu Audioblindtests darf die ITU-Seite nicht fehlen:

http://www.itu.int/rec/R-REC-BS/en

Für unsere Zwecke z.B. BS.1116 .

Nicht zu vergessen, die zwar einfach gehaltenen, aber trotzdem sehr verfolgenswerten Vorträge/Präsentationen, die JJ bei vielen AES-Veranstaltungen vortrug, einer, der auch die Wichtigkeit der Kontrollen (nochmals betont):

http://www.aes.org/sections/pnw/ppt/jj/hashighlevel.ppt

Es finden sich viele weitere im Verzeichnis, die Rendundanz ist naturgemäß bei einigen hoch, aber das schadet mE wegen der Komplexität des Themas auch nicht.


Gruß
19.02.2012 21:43
Scheller Die Eingangsstufen und die Treiber werden sofort "aktiviert". Erst wenn dann die Balance stimmt, wird die Stromverstärkungsstufe zugeschaltet.
Das ist übrigens nicht "meine Lösung", sondern wird in verfeinerter Form in diversen (meist teuren) Geräten nach diesem Schema verbaut.
Es gibt da Varianten. Aber alle haben die Gemeinsamkeit, dass sie auf das Relais in der LS-Leitung verzichten.
Harman Kardon hat(te) sowas übrigens auch im Programm.
19.02.2012 21:34
Brainbox Guten Abend,
Zitat:
Zitat von Scheller Beitrag anzeigen
Muss man ja auch nicht. Man kann zwei mechanische Relais in die Rails der Stromverstärkungsstufe einbauen. Im Defektfall wird die dann blitzschnell deaktiviert.
Ich finde es eleganter, wenn der LS erst zugeschaltet wird, wenn die Überwachung ihr OK gibt. Das geht mit deiner Lösung nicht.
Um zu prüfen, müssen die Rails zugeschaltet werden und dann kann es schon zu spät sein.

Cheers

Lars
19.02.2012 21:24
Scheller
Zitat:
Ich für meinen Teil würde auf den Schutz des LS durch einen mechanischen Schalter nicht verzichten wollen
Muss man ja auch nicht. Man kann zwei mechanische Relais in die Rails der Stromverstärkungsstufe einbauen. Im Defektfall wird die dann blitzschnell deaktiviert.

Man muss sich natürlich darauf verlassen können, denn auch da kann mal was "kleben".
19.02.2012 21:14
Brainbox Guten Abend,
Zitat:
Zitat von Scheller Beitrag anzeigen
Was will man mit so einer Schaltung auch ich die GK einbeziehen? Es gibt dann kein Relais in der LS-Leitung.

Worauf willst du hinaus?
Ich für meinen Teil würde auf den Schutz des LS durch einen mechanischen Schalter nicht verzichten wollen, und dann aber eben einbezogen in die GK. So brauche ich mir über mögliche Kontaktwiderstände keinen Kopf zu machen.
Kann aber jeder machen wie er will.

Cheers

Lars
19.02.2012 20:27
Scheller
Zitat:
größere Längen, bei denen es schon zu merklichen Verlusten kommen kann, eine Übersicht für den Alltag:
Ganz toll! Wieder was gelernt.
19.02.2012 20:25
Scheller
Zitat:
Man verzichtet dann aber auf die Möglichkeiten, die ein Einbezug in die NFB bietet.
Was will man mit so einer Schaltung auch ich die GK einbeziehen? Es gibt dann kein Relais in der LS-Leitung.

Worauf willst du hinaus?

Zitat:
ie Abschaltung der Rails ist für mich ein separates Thema, natürlich auch vorgesehen und hängt dann vom erkannten Fehler ab.
Die Abschaltung erfolt bei auftreten der selben Fehler wie sie bei der Standard-Relaisschaltung erfolgt. Offset zu hoch, Temperatur zu hoch, Strom durch die Endstufe zu hoch....
19.02.2012 20:10
Brainbox Guten Abend,
Zitat:
Zitat von Scheller Beitrag anzeigen
Die abschaltung der Rails kann entweder über zwei Relais, oder Mosfet mit geringem RDSon verwirklicht werden.
Kann man natürlich machen. Man verzichtet dann aber auf die Möglichkeiten, die ein Einbezug in die NFB bietet.
Die Abschaltung der Rails ist für mich ein separates Thema, natürlich auch vorgesehen und hängt dann vom erkannten Fehler ab.

Cheers

Lars
19.02.2012 20:09
Albus Tag erneut,

größere Längen, bei denen es schon zu merklichen Verlusten kommen kann, eine Übersicht für den Alltag:
http://belden.com/pdfs/07Markets/07_...tion_Guide.pdf

Freundlich
Albus
19.02.2012 20:02
Scheller
Zitat:
Da habe ich jetzt keinen aktuellen Überblick, jedenfalls ich würde es so machen.
Dann ist "die Welt da draussen" vollgestopft mit unvernünftigen Verstärkern....Ausser deinem bahnbrechenden Eigenbau?.....

Zitat:
Die Frage ist hier, was genau durch Unterbrechung geschützt werden soll.
In erster Linie der angeschlossene Lautsprecher. Die Versorgungsspannung wird genauso schnell abgeschaltet, wie der LS bei konventioneller
Schutzschaltung mit Relais in der LS-Leitung.

Zitat:
Um den Lautsprecher sicher zu schützen, kommt man m.E. um ein ordentliches Relais nicht herum
Siehe oben. Die abschaltung der Rails kann entweder über zwei Relais, oder Mosfet mit geringem RDSon verwirklicht werden. Das wird bei einigen Geräten auch so gemacht. Z.B. bei Mark Levinson 33X
19.02.2012 19:54
Brainbox Guten Abend,
Zitat:
Zitat von Scheller Beitrag anzeigen
Ernstgemeinte Frage:
Wo wird sowas denn verkauft, und welchen Anteil haben dann die "vernünftigen" Verstärker (nach deiner Definition) am Markt ? 0,2 % ?
Da habe ich jetzt keinen aktuellen Überblick, jedenfalls ich würde es so machen.

Zitat:
Zitat von Scheller Beitrag anzeigen
Es ist doch eher so, dass sich die Relais oder "silicon relais" bei deutlich mehr "Designs" direkt in den Railspannungen befinden, und das "Problem" bei der Wurzel "packen".
Die Frage ist hier, was genau durch Unterbrechung geschützt werden soll.

Um den Lautsprecher sicher zu schützen, kommt man m.E. um ein ordentliches Relais nicht herum.

Cheers

lars
19.02.2012 19:53
Scheller
Zitat:
was die gängigen Längen von LS-Kabeln angeht, bei Fällen von Surround-Installationen kommt es zu größeren Längen.
Tatsächlich ? Das ist ja´n Ding.

Zitat:
Bei mir, Zweikanalstereo, finden sich an der Hauptanlage auch schon 2 x 7 m.
Das spielt bei deinem Lo-Fi auch keine besondere Rolle. Hier geht es in erster Linie um "High-End" und nicht um Yamaha Oldies vom Flohmarkt.

Zitat:
Der Nachbar, Surround-Sound, hat unglaubliche Längen durch seinen Sohn verlegen lassen.
Das ist unglaubwürdig. Sowas überlebt kein Mensch. Wozu sollte sowas sadistisches gut sein?
19.02.2012 19:41
Albus Tag,

was die gängigen Längen von LS-Kabeln angeht, bei Fällen von Surround-Installationen kommt es zu größeren Längen. - Beiseite: Es ist ein Mangel des bekannten Fachbuches von Floyd E. Toole, Sound Reproduction - Loudspeakers and Rooms, 2008, über Surround-Loudspeakers und Arrangements recht gründlich zu schreiben, aber über die Schnittstelle Verstärker/Lautsprecher unter Berücksichtigung der Verkabelung nur mit Bezug auf Zweikanalstereo.

Bei mir, Zweikanalstereo, finden sich an der Hauptanlage auch schon 2 x 7 m. Der Nachbar, Surround-Sound, hat unglaubliche Längen durch seinen Sohn verlegen lassen. Ein Versuch in Hören und Messen mit alltäglichen Längen könnte auch für diese Nutzer von Nutzen sein!?

Freundlich
Albus
19.02.2012 17:25
Reno Barth
Zitat:
Zitat von Brainbox Beitrag anzeigen
Guten Tag,


(Räusper) Meld!

Ich würde immer die Betriebsicherheit vor Kurzschluss einem eventuellem Klangvorteil vorziehen.

würde ich nicht. Ist aber eh wurscht, weil Röhrenverstärker und so...(die sollte man halt nicht lastlos betreiben)

lg
reno
19.02.2012 15:51
Scheller
Zitat:
Bei vernünftigen Konstruktionen liegen die Relaiskontakte aber sowieso innerhalb der Gegenkopplungsschleife, so daß deren eventuelle Nachteile nicht zum Tragen kommen sollten.
Ernstgemeinte Frage:
Wo wird sowas denn verkauft, und welchen Anteil haben dann die "vernünftigen" Verstärker (nach deiner Definition) am Markt ? 0,2 % ?
Oder gilt das vorwiegend für audiophile Eigenbauten, die ja für Manche ohnehin das obere Ende der Fahnenstange darstellen...(hust).

Es ist doch eher so, dass sich die Relais oder "silicon relais" bei deutlich mehr "Designs" direkt in den Railspannungen befinden, und das "Problem" bei der Wurzel "packen".
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