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Aktive Schallwandler Vollaktive und teilaktive Systeme

Thema: Subwoofer: Nimm 2 Auf Thema antworten
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22.03.2018 18:58
Atmos
AW: Subwoofer: Nimm 2

https://www.youtube.com/watch?v=6vK8P7E1iVo

Ein interessantere Workshop zum Thema Subwoofer.
29.09.2017 13:04
Söckle
AW: Subwoofer: Nimm 2

Zitat:
Zitat von schauki Beitrag anzeigen
passende Verzögerung = Delay....
Ja, so war es gemeint....
29.09.2017 12:23
schauki
AW: Subwoofer: Nimm 2

passende Verzögerung = Delay

Klugscheißmodus OFF (Knopf fehlt)

mfg
29.09.2017 12:02
David
AW: Subwoofer: Nimm 2

Zitat:
Würde man das ganze jetzt auf der Rückseite des Raumes ebenfalls tun, und mit der passenden Verzögerung und 180° Phasendrehung ansteuern, hätte man ein DBA.
Nur zur Ergänzung: auch noch die Schallaufzeit mittels Delay berücksichtigen. Nur deshalb geht es ohne DSP nicht, ansonsten würde ein Umpolen reichen.
29.09.2017 12:01
Söckle
AW: Subwoofer: Nimm 2

also ich denke, die ganzen Geschichten für PA, Kinos, Partyräume, Konzertsäle etc.. bergen da noch mal ganz andere Herausforderungen als der heimische Hörraum. Und die Ergebnisse sind durchaus nicht immer "super"...

Wenn ich z.B. an das "SI Centrum" in Stuttgart denke. Hab da schon das eine oder andere Musical gehört, manche Säle bzw. Sitzplätze sind passabel, andere gerade so akzeptabel. Aber mit dem Klang zuhause kann das meiner Meinung nach nicht mithalten...
29.09.2017 11:22
Dezibel
AW: Subwoofer: Nimm 2

Nachtrag zu meinem ''Wall Of Bass'' Link:
Zitat:
https://www.properformance.at/wall-of-bass-club-sub/
WALL OF BASS & Linienstrahler
Um nun eine entsprechend präzise und gleichmäßige Bass-Wiedergabe an allen Plätzen im Lokal und für alle geplanten zukünftigen Inhalte zu erzielen, haben wir zusammen mit der österreichischen Lautsprechermanufaktur Lambda Labs das Konzept der Wall Of Bass entwickelt. Lambda Labs hat in enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller Ciare costum made Ultra Long Excursion 15" Bass-Chassis entworfen, welche für die speziellen Anforderungen in dieser Applikation benötigt werden. In Ergänzung zu dieser schlicht kompromisslosen Basslösung kommen für die Wiedergabe der Mitten und Höhen pro Seite jeweils zwei Stück QR36-Systeme von Alcons Audio zum Einsatz, die sich als Linienstrahler hervorragend kohärent an die ebene Wellenfront des Bass-Systems anbinden lassen (Anm.: im Bild links).
https://www.properformance.at/client...b/IMAG0982.jpg
http://www.alconsaudio.com/product/qr36/
Am Ende des Dancefloors sind noch einmal zwei QR36-Systeme in Richtung Raumtiefe/Bar positioniert - kann man nicht in Worte fassen - muss man selber hören (fühlen) ....

LG, dB
28.09.2017 15:03
schauki
AW: Subwoofer: Nimm 2

Zitat:
Zitat von Söckle Beitrag anzeigen
Ich "kenne" auch das, was z.B. Nubert als DBA bezeichnet. Für nicht zu große Räume zwei Woofer vorne und als "Gegenspieler" zwei hinten, nur auf dem Boden stehend. Die strahlen dann keine Ebene Wellenfront ab....
Ja Array ist in Grunde alles >1Sub.

Zitat:
Bei Dir ja dann schon. Meinst Du jetzt mit O.k. fuer 3x3 Meter Hoerzone, dass darin der Schalldruch Bass zu dem der Satelliten passt?
3x3m ist der AmplitudenFG ziemlich gleich.
Der Pegel der Fronts verliert bei Kugenstrahlern darin natürlich und demnach "passt" das Verhältnis Sub/TT nicht mehr.

Beispiel 3m und jew. 1,5m vor/zurück Kugelstrahler:
3m = 90dB
1,5m = 96dB
4,5m = 86,5dB

Beim ebenen Wellen DBA
3m, 1,5m 4,5m = 90dB


Bis zu 120Hz sehe ich das aber als "okay" an.
+-5dB bis 120Hz sind etwas anderes als +-5dB zwischen 500Hz und 2kHz.

Zitat:
Vom ganz vorderen Bereich der Zone zum ganz hintern Bereich wäre es ja für die Front LS mehr als eine Abstandverdoppelung. Aber in der Praxis siehts sicher anders aus, der Schalldruck der Front LS wird nicht mit den theoretischen 6 dB eines Kugelstrahlers fallen. Sie spielen ja in einem Raum mit Begrenzungsflächen.....
Selbst bei idealen annahmen sehe ich es als geringes Problem.
Bzw. anders gesagt:
Dieses Problem (erst recht für einen Haupthörplatz) schätze ich geringer ein als die durch Einzelsubs.

mfg
28.09.2017 14:42
Söckle
AW: Subwoofer: Nimm 2

Zitat:
Zitat von schauki Beitrag anzeigen
Also ich kenne DBAs nur als Array mit Ziel der Abstrahlung einer ebenen Welle.

Ich habe in einem Raum mit 5m Breite, 2,3m Höhe und ~5m Länge ein DBA (leider nicht ganz gespiegelt aufgrund der Heizung) aus 2x 8x12" (jew. 4 in der Breite und 2 in der Höhe).
An div. Plätzen im Raum gemessen (nicht die Extreme) stellt sich aber ein halbwegs gleiches Verhalten ein.
Ich würde hier bedenkenlos (nur für den TT) eine Hörzone von 3m Breite und 3m Länge in der mitte des Raums für okay befinden.
Ich "kenne" auch das, was z.B. Nubert als DBA bezeichnet. Für nicht zu große Räume zwei Woofer vorne und als "Gegenspieler" zwei hinten, nur auf dem Boden stehend. Die strahlen dann keine Ebene Wellenfront ab....


Bei Dir ja dann schon. Meinst Du jetzt mit O.k. fuer 3x3 Meter Hoerzone, dass darin der Schalldruch Bass zu dem der Satelliten passt?

Vom ganz vorderen Bereich der Zone zum ganz hintern Bereich wäre es ja für die Front LS mehr als eine Abstandverdoppelung. Aber in der Praxis siehts sicher anders aus, der Schalldruck der Front LS wird nicht mit den theoretischen 6 dB eines Kugelstrahlers fallen. Sie spielen ja in einem Raum mit Begrenzungsflächen.....


P.S.: Noch eine Anmerkung bzw. der Grund, warum ich mir überhaupt Gedanken darüber gemacht habe. Für Stereo wäre da für mich ein Ziel, eine etwas größere Hörzone zu bekommen. Bei Mehrkanal ist es vermutlich ähnlich, das ist aber nicht meine Baustelle.

Also könnte ja ein BDA eine Lösung sein, denn es verspricht weniger Anregung (bei der "kleinen" Lösung a la Nubert) oder sogar keine Anregung (bei der ebenen Wellenfront) der Raummoden im Bass. Wenn es jetzt aber so wäre, dass ich wegen der Schalldruckthematik doch wieder eingeschränkt wäre, ist der Nutzen geringer. Gut, die Hörzone wird breiter. Jetzt kommt bestimmt gleich der Einwand, Stereo funktioniere ja nur genau im Sweet Spot. Sehe ich nicht ganz so, eine für mich praxistaugliche Anlage soll schon eine gewisse Bewegungsfreiheit erlauben....

Wenn aber die Praxis in realen Räumen sagt, es funktioniert doch, sogar für einen ziemlich großen Bereich, dann ist dass doch eine gute Nachricht.

Andernfalls könnte man nämlich sagen, Acourate an, den Kopf im Sweet Spot festschnallen, und toll Musik hören :-)

Sind ja nur Gedankenspiele. Man muss sich erst mal Überlegen, was theoretisch Ideal wäre. Dann kann man praxisgerecht abspecken und hat zumindest eine Idee davon, wie groß der jeweilige Kompromiss ist....
28.09.2017 14:25
schauki
AW: Subwoofer: Nimm 2

Also ich kenne DBAs nur als Array mit Ziel der Abstrahlung einer ebenen Welle.

Ich habe in einem Raum mit 5m Breite, 2,3m Höhe und ~5m Länge ein DBA (leider nicht ganz gespiegelt aufgrund der Heizung) aus 2x 8x12" (jew. 4 in der Breite und 2 in der Höhe).
An div. Plätzen im Raum gemessen (nicht die Extreme) stellt sich aber ein halbwegs gleiches Verhalten ein.
Ich würde hier bedenkenlos (nur für den TT) eine Hörzone von 3m Breite und 3m Länge in der mitte des Raums für okay befinden.

Bei einzelnen Kugelstrahlern wie z.B. der TT in einer der Fronts stellt sich
1) kein so linearer AmplitudenFG ein
2) der je nach Messpunkt/Hörplatz auch innerhalb de 3x3m Bereiches deutlich unterschiedlich aussieht
3) die Nachhallzeit wird nicht reduziert

mfg
28.09.2017 14:13
Söckle
AW: Subwoofer: Nimm 2

....bei "normalen" DBAs, mit Woofern "nur" auf dem Boden bilden diese ja eine Linienquelle und der Schalldruck fällt dann ja auch schon mit 3 dB. Na ja, nicht wirklich, da sich keine Zylinderwelle ausbreiten kann. Aber er fällt "irgendwie" ab.

Bei der gedachten ebenen Wellenfront fällt er aber praktisch nicht, die durchlaufenen Fläche verändert sich ja nicht (Raum quadratisch angenommen).

Es wird schon in einem relativ kleinen Bereich gehen. Man darf aber nicht davon ausgehen, man hätte überall im Raum "perfekten" Bass.....
28.09.2017 13:58
schauki
AW: Subwoofer: Nimm 2

Zitat:
Zitat von Söckle Beitrag anzeigen
...
Aber: Was ist mit Abfall des Schalldrucks beim Durchlauf der Welle durch den Raum? Gibt es nicht (in erster Näherung), Schalldruck hinten gleich Schalldruck vorne. Einzig ein minimaler Verlust durch Umwandlung von Schallenergie in Wärme durch die Reibung der Luftmoleküle gäbe es. Bei üblichen Raumdimensionen können wir das wohl vernachlässigen.
Nicht ganz. Das hintere Array wird daher etwas leiser gestellt.
Hier spielt man sich so lange bis die optimale Einstellung gefunden ist.
Ähnlich wie beim Delay das man zwar rechnerisch bestimmen kann aber durch div. Nebeneffekte dann doch etwa abweichen kann.

Zitat:
Und was macht unser Satellit für den Rest des Spektrums?

Wenn es ein "Kugelstrahler" ist, fällt der Schalldruck theoretisch mit 6 dB pro Abstandsverdoppelung. Wenn es eine Linienschallquelle wäre, immer noch mit 3 dB...


Also hätte ich zwar eine Wiedergabe ohne Moden im Bass, aber dennoch "nur" einen richtigen Hörabstand, in dem der Schalldruck des DBA's mit dem der Satelliten im richtigen Verhältnis zueinander steht.


Ideen dazu?
Genau es gibt hier nur eine Stelle an der die Pegelverhältnisse passen.

Bei Surround Anlagen mit DBAs gibt es z.B. auch die Option dass man für jeden Kanal einzeln "berechnet".
So dann auch die Rears/Backs das DBA virtuell umkehrt sodass das hinterein dem Fall "drückt" und das vordere "absaugt".


In der Praxis spielen DBAs nicht weit über 100Hz. Bei Abständen um 2-3m ergibt sich daher auch mit Kugelstrahlern eine i.d.r. ausreichend große Hörzone um nicht ein zu starkes Ungleichgewicht zu erhalten.

mfg
28.09.2017 13:40
Söckle
AW: Subwoofer: Nimm 2

Zitat:
Zitat von Dezibel Beitrag anzeigen
Referenz:
http://www.properformance.at/wall-of-bass-club-sub/
... da wird jede Diskussion überflüssig ....
LG, dB
eine kurze Trockenübung dazu, vielleicht wurde das hier ja auch schon diskutiert. Ich kann nicht das ganze Forum vorher durchlesen, deshalb riskiere ich es mal...


Würde man. so ähnlich wie auf den Abbildungen im Link oben, auf der gesamten Wand ein Lambda/2- Netz aufbauen (horizontal und vertikal), dann würde diese "Wand" ja bis zur Grenzfrequenz c * Lambda eine eben Wellenfront abstrahlen.

Würde man das ganze jetzt auf der Rückseite des Raumes ebenfalls tun, und mit der passenden Verzögerung und 180° Phasendrehung ansteuern, hätte man ein DBA. Da eine ebene Wellenfront durch den Raum laufen würde, gäbe es keine Modenanregung mehr - in einem quadratischen Raum. Soweit super. Besser als ein DBA aus vier Woofern am Boden, hier werden die vertikalen Moden immer noch angeregt, und wohl auch die obliquen (also die, die mehr als einmal reflektiert werden, bevor sich Reflexion und Ursprungsschall überlagern).

Aber: Was ist mit Abfall des Schalldrucks beim Durchlauf der Welle durch den Raum? Gibt es nicht (in erster Näherung), Schalldruck hinten gleich Schalldruck vorne. Einzig ein minimaler Verlust durch Umwandlung von Schallenergie in Wärme durch die Reibung der Luftmoleküle gäbe es. Bei üblichen Raumdimensionen können wir das wohl vernachlässigen.

Und was macht unser Satellit für den Rest des Spektrums?

Wenn es ein "Kugelstrahler" ist, fällt der Schalldruck theoretisch mit 6 dB pro Abstandsverdoppelung. Wenn es eine Linienschallquelle wäre, immer noch mit 3 dB...


Also hätte ich zwar eine Wiedergabe ohne Moden im Bass, aber dennoch "nur" einen richtigen Hörabstand, in dem der Schalldruck des DBA's mit dem der Satelliten im richtigen Verhältnis zueinander steht.


Ideen dazu?
19.07.2017 11:38
Atmos
AW: Subwoofer: Nimm 2

... einen Nachtrag habe ich noch; gestern habe ich beim Musikhören einen SW ausgeschaltet und nun trat der Effekt ein, den ich zuvor nie erlebt habe: Der Basspegel wurde deutlich leiser, die Bässe erklangen schlanker als zuvor.
Als alle Reflexrohre in den Stands noch geöffnet waren, war dieser Effekt nicht wahrnehmbar. Die Bässe waren immer gleich laut.

Diese Zusammenhänge wären mir nie aufgefallen bzw. bewusst geworden, hätte ich Audyssey machen lassen.

Jedenfalls bin ich nun rundum zufrieden, habe keine Basserhöhungen an der Rückwand sowie in den Raumecken, und über den LFE-Kanal treten beim Filmegucken auch alle Feinheiten zutage wie die Turbulenzen in Expendables 3 letztes zeigten.

Und jetzt
10.07.2017 20:04
Atmos
AW: Subwoofer: Nimm 2

... nachdem ich nur die bodennahen Reflexrohre verschlossen habe, bin ich vom Klangbild im Zusammenspiel mit den Subs begeistert.
Ich hätte nie erwartet, dass die Bassreflexrohre bei einer Trennfrequenz von 80 Hz so viel Unruhe im Raum stiften können.

Gestern habe ich den Fernsehfilm "Jack Reacher" gesehen, die Surroundanlage hat den Fernsehton richtig gut zur Geltung gebracht und die Toneffekte kamen fast kinomäßig zur Geltung.

Nun will ich Zufrieden sein und die Einstellerei ad Acta legen.
07.07.2017 17:32
Atmos
AW: Subwoofer: Nimm 2

Zitat:
Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigen
....

Den "Rolloff" (passende Hochpasscharakteristik ggf. mit raumbezogenen Korrekturen) der Haupt-LS richtig zu wählen, gehört natürlich zur Integration eines Subwoofers mit dazu.

Wenn man hier zwischen BR und "zugestopft" wechselt, dann ist es in vielen Fällen nicht verwunderlich, daß ein meist bei etwas höheren Frequenzen einsetzender und "sanfterer" Bassabfall hier "unproblematischer" ist, zumal viele kommerzielle BR Lautsprecher tendenziell für übliche Aufstellungen "zu fett" im unteren Tiefton abgestimmt sind:

..........
.... im SW-Betrieb sind die Stand-LS auf Small gestellt, Trennfrequenz 80 Hz. Nur ist es in der Praxis so, dass, auch wenn die SW ausgeschaltet sind, der Tiefbass über die Front-LS da ist, und der Bassreflex scheint dann ein Eigenleben zu führen.
Wenn allerdings über Blu-ray der LFE-Kanal aktiv ist, dann kommt von den Fronts tatsächlich nicht. Alles bis 125 Hz kommt dann von den Woofern.
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